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SCHOEPFLIN, Johann Daniel (1694-1771).

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Item Description: 2 Bde. Folio (410 x 260 mm). Mit je 2 Titel- und Kopfvignetten von Jean Martin Weiss, 1 grossen Kupferstichkarte des Elsass [ca, 1:370.000] von Johann Heinrich Weiß und Fechter, 5 Karten und Plänen, 46 Kupfertafeln (davon 21 doppelblattgross oder gefaltet) mit Veduten, Münzenabbildungen, antiquarischen Darstellungen usw., 13 doppelblattgrossen genealogischen Tabellen, diversen Textholzschnitten sowie mehreren Kopfvignetten und Schmuckinitialen. Drucktitel in Rot und Schwarz. [6] Bl., 819, [1] S., [22] Bl. Index; [4] Bl., 748, [23] Bl. Kalbslederbände d. Z., Rücken über 7 erhabenen Bünden, mit reicher Rückenvergoldung und Rückenschild (Ecken bestossen, Lederbezug des Hinterdeckels etwas beschädigt). Colmar [und Strassburg], Ex Typographia Regia, Johann Friedrich Schoepflin, (1747-) 1751-61. Erstausgabe. Mit Unterstützung des Königs aufwendig gedruckte zweibändige Chronik des offiziellen Geschichtsschreibers Johann-Daniel Schöpflin. Sie stellt die erste umfassende historisch-topographische Landesbeschreibung des Elsass dar und erfuhr uneingeschränkte Anerkennung als Denkmal wissenschaftlicher Geschichtsschreibung im 18. Jahrhundert. Schöpflin erhielt durch den Kanzler Henri François d'Aguesseau unbeschränkten Zugang zu den französischen Archiven. Daneben sichtete er auf diversen Bibliotheksreisen in Süddeutschland und der Schweiz weiteres Quellenmaterial. Der erste Band lag schliesslich 1744 druckbereit vor, aber Querelen mit dem allmächtigen königlichen Prätor Franz Joseph Klinglin verzögerten die Drucklegung. De ersten Bogen verliessen 1747 die Presse, komplett lag der erste Band aber erst vier Jahre später in 1'000 Druckexemplaren vor. Die auf 500 Exemplare halbierte Druckauflage des etwas weniger umfangreichen zweiten Bandes gelangte erst zehn Jahre später in den Verkauf. Im ersten Band behandelt Schoepflin die topographischen Gegebnheiten des Landes, desweiteren wird darin die Geschichte des Elsass von der keltischen über die römische und fränkischen Zeit vor dem Leser ausgebreitet. Der zweite Band widmet sich der Geschichte seit dem Jahr 870, die der Verfasser "beinahe in der Weise eines modernen historisch-statistischen Wörterbuchs" (ADB) darbietet. Die eindrucksvollen Ansichten in Kupferstich wurden mehrheitlich nach Zeichnungen von Anne Dominique Arnold Barbier (1739-1794) vom Strassburger Kupferstecher Jean Geoffroy Striedbeck (1707-1772) radiert. Es finden sich darunter die Ortsansichten u.a. von Strassburg, Ensisheim, Gebweiler, Kaisersberg, Landau, Lauterburg, Molsheim, Munster, Neu-Breisach, Rappoltsweyer, Rosheim, Rufach, Turingheim, Zabern und je zwei von Colmar, Hagenau, Landau, Schlettstadt und Weißenburg. - Wie immer papierbedingt einige wenige Lagen gebräunt, sehr kurzer Wurmgang im Fusssteg der ersen Bll., wenige Stockflecken, ein schönes Exemplar komplett mit allen Plänen und Kupfern. Hs. Besitzeintrag Baron Louis de Müllenheim (1835-1881), Officier au 10éme Dragons, datiert 1862 auf Vorsatz. Graesse VI/1 312; Brunet V, 214; Engelmann I, 479; Wegele 928f.; NDB Alsacienne VII, 3527f.; Jürgen Voss, Universität, Geschichtswissenschaft . im Zeitalter der Aufklärung: J. D. Schöpflin (1979), S. 244-281; Werth, Zum Leben des Historikers, Rhetorikers, Universitätslehrers und Weltbürgers J. D. Schöpflin aus Sulzburg, in: Das Markgräflerland (1991), S. 36ff. First edition. The first comprehensive historic-topographic geography of Alsace, a constitutive monument of scientific historiography. The first volume starts with the description of the topographic situation and deals with the Celtic, Roman and Franconian epoch of the region. The second part covers the 'Alsatia germanica', lasting from the year 870 to the Enlightenment. In "its composition the book almost matches the modern concept of a topographic-genealogical encyclopedia" (J. Voss). As Historiographer to the King the author was assured of the co-financing by the crown. However, while the first volume - of which its first section (Alsatia celtica) was already. Bookseller Inventory # B350504

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Item Description: Height 634 mm and width 480 mm. (Douglaston Manor, Bayside Long Island, 1934). Im Frühjahr 1932 reiste der Berliner Maler erstmals in die USA, wo er auf Einladung der New Yorker Kunstakademie Art Students League ein Semester lang unterrichtete. Unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Deutschland und kurz vor Hitlers Machtantritt verliess er die Heimat für immer und kehrte im Januar 1933 nach New York zurück. Im November mietete er ausserhalb der von ihm geliebten Stadt auf Long Island das Douglaston Manor in Bayside. Das Robinson Crusoe Thema hatte ihn bereits zwanzig Jahre zuvor beschäftigt, nachdem er von der Dresdener Akademie in die von Emil Orlik geführte Graphikklasse der Berliner Kunstgewerbeschule gewechselt war. Für eine vom Leipziger Reclam Verlag projektierte aber nie realisierte Robinson Crusoe-Ausgabe schuf Grosz Farbillustrationen, wovon sich einige erhalten haben und 2006, resp. 2009 an deutschen Auktionen auftauchten. Er portraitiert den in einem offenen Feuer stochernden Robinson als bärtigen Mann mit einer Pfeife im Mund und einem Papagei auf der rechten Schulter. Neben ihm beobachtet ihn aufmerksam ein weisser Hund, hinter ihm einige Hühner. Das grossartige Blatt verschenkte Grosz, mit einer persönlichen Widmung versehen, 1943 an seinen Freund und ehemaligen Verleger und dessen Frau Trude. Herzfelde war zusammen mit seiner Familie 1939 in die USA emigriert, wo er sich nur unter Schwierigkeiten zurecht fand. Erst 1944 konnte er mit Unterstützung von Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Heinrich Mann, Ernst Bloch, Oskar Maria Graf und anderen den Aurora Verlag für deutsche Exilautoren gründen. Zwei Jahre später ging das Unternehmen in Konkurs, schliesslich kehrte Wieland Herzfelde 1949, ein Jahr vor der Rückkehr seines Bruders John Heartfield, nach Deutschland zurück, wo er eine Professur für deutsche Literatur an der Leipziger Universität erhielt. Auch George Grosz liess sich 1959 wieder in (West-) Berlin nieder, verstarb aber noch im selben Jahr. PROVENIENZ: George Grosz' Atelier in Douglaston Manor, Bayside, Long Island, 1934; Wieland Herzfelde, New York, 1943, George Wyland-Herzfelde (1896-1988), 1988 Privatsammlung, USA. Diese Originalzeichnung wird im kommenden, von Ralph Jentsch verfassten Oeuvre-Katalog aller Werke von George Grosz auf Papier enthalten sein. - Bibliographie: B. Möckel, George Grosz in Amerika 1932-1959, p. 509, no. 293 und S. 63: "Kennzeichnend für die Jahre 1933 bis 1936 ist die Dominanz der Arbeiten auf Papier, insbesondere des Aquarells . Inhaltlich lässt sich in diesen Jahren ein Wandel der Themen von ersten optimistischen Strassenszenen hin zu apokalyptisch-visionären Darstellung festzustellen. Damit verbunden ist eine langsam fortschreitende Abwendung von der Darstellung des Menschen zur Wiedergabe der Natur als Abbild und Zufluchtsstätte der Seele im Sinne der Romanti .". Grosz was invited to New York in 1932 to teach at the Art Students League during the summer session. He returned back to Germany where he immediately decided to leave Germany for good, and shortly before Hitler came to power. On January 1933 Grosz arrived in New York where he stayed until November, when he could rent the Douglaston Manor in Bayside on Long Island, close to his beloved City of New York. The subject of Robinson Crusoe had kept him occupied already twenty years earlier, when Grosz went to Berlin in 1912 to become a pupil of Emil Orlik at the Kunstgewerbeschule. The project of an edition of Daniel Defoe's novel with Grosz' illustrations for the Leipzig publishing house of Reclam was clearly never realized. However a few of those ink pen drawings appeared at German auctions in 2006, resp. 2009. Here the artist portrays the anchorite Robinson Crusoe as a bearded man with a parrot on his shoulder, sitting in front of a fire which he pokes with a stick, observed by a white dog on his left side. "Characteristic for the years 1933 to 1936 is the dominance of works on paper in particular water colors . In its con. Bookseller Inventory # C350470

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Item Description: Kl.-4to (192 x 142 mm). Titel, 120 S. Moderne Broschur. Tübingen, [Alexander Hock], 1569. Erstausgabe. Seltene Verteidigungsschrift des fürstlich württembergischen Hofpredigers Lucas Osiander, worin er die Gnadenlehre des umtriebigen Tübinger Reformators Jakob Andreae (1528-1590) gegen die Angriffe des Münchner Hofpredigers Georg Lauther und des Fraters Johann Nas (1534-1590) verteidigt, wofür sich Andreä im Vorwort explizit bedankt. Anonym gedruckt wurde die Schrift durch Alexander Hock, der 1567 durch seine Heirat mit der Witwe Ulrich Morharts d. J. dessen Verlag übernahm und erfolgreich weiterführte. - Ein sauberes und breitrandiges Exemplar. VD 16, O-1279. Nicht bei Kuczinsky usw. First edition. Rare pamphlet by the court chaplain Lucas Osiander, in which he defends the view of salvation by the Tubingen Reformer Jacob Andreae (1528-1590) who expresses his gratefulnes in the preface. Directed was the text to the two Munich preachers Georg Lauther (+1610) and Johann Nas (1534-1590) who had attacked Osiander the previous year. the anonymous printer was Alexander Hock who had married the widow of the printer Ulrich Morhart the younger in 1567.- A fresh copy with wide margins. - Modern wrappers. Bookseller Inventory # B351543

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Item Description: Kl.-4to (190 x 148 mm). 53, [1] leeres Bl. (recte 52, Foliierung springt von 36 auf 39). Blaue Broschur. Tübingen, [Johann Alexander] Cellius, 1607. Erstausgabe. Im Streit um die "richtige" innerlich oder äusserlich praktizierte Religiosität zwischen den protestantischen Gegnern des Flagellantismus und den diese verteidigenden Jesuiten, veröffentlichte M. Voltz (oder Volz) diese Schrift. Seit 1605 wirkte er als Superintendent der wohlhabenden Pfarrei St. Anna in Augsburg. "Der Geißlerzug fand mit allen Leidensstationen in Bild und Darstellung 1605 statt, und geriet zu einem politischen Manifest, zu einem Kriegszug gegen die Lutheraner, der mit der Mächtigkeit seiner Bilder auch auf die Konversion zum katholischen Glauben abzielte. Daraus entstanden eine Reihe polemischer Schriften von beiden Seiten. Auf evangelischer Seite taten sich vor allem der Augsburger Pfarrer Melchior Voltz sowie Jakob Heilbrunner und Georg Zeaemann hervor, auf katholischer Seite verteidigte der Jesuit Jakob Gretser die Flagellation in mehreren Traktaten" (Ph. Charwath, Kirchengeschichte, S. 429). Voltz veröffentlichte ab 1604 über zwei Dutzend Streit- und Glaubensschriften. VD 17 (Online-Kat.) 12:194101U; Yamamoto-Wilson, Pain, Pleasure and Perversity: Discourses of Suffering in 17th-Century England (2013), S. 89f. First edition. In the controversy between the Jesuits who defended flagellantism and the Protestant opponents the Augsburg Lutheran pastor at St. Anna Melchior Volz (or Voltz) published these two polemic sermons in which he condemns Catholic processions in the city. The author complains that when the procession of flagellants passed by on Good Friday Lutherans flocked to see them, so that "it seems that our people are often more than those going in the procession". - Blue wrappers. Bookseller Inventory # B351542

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Item Description: Gr.-4to (315 x 230 mm). Halblederband um 1900, mit Rückentitel: "P. Oudart - Oiseaux" in Goldprägung, mit marmorierten Vorsätzen. Paris, chez Merlin Libraire Quai des Augustins, [Juillet 1823-1830/1831]. Ungewöhnlich umfangreicher Tafelband von Vieillots und Oudarts sehr seltenem Werk, das nach Veröffentlichung von acht Lieferungen à 6 Tafeln Fragment blieb. Im Exemplar der Bibliothèque Nationale in Paris (mit abweichendem Verlegernamen von Pélicier) findet sich folgender Hinweis: "D'après un feuillet imprimé collé au début du volume et portant la signature ms. de A. Bouvier, l'Ornithologie française devait comporter 2 volumes in-4to de 60 ff. de textes et 372 planches; en 1826, date à laquelle la publication fut interrompue, seules avaient paru 8 livraisons de 6 planches chacune. Cependant, d'autres planches, non mises dans le commerce, avaient été déjà tirées. L'exemplaire [de la BNP] . qui comportait 72 planches, a été complété par les soins de A. Bouvier - dont une lettre, datée du 27 juillet 1908, est collée également au début du volume - de 20 planches appartenant à la série hors commerce. - L'Introduction [de Vieillot] est suivie de deux éditions différentes d'un texte incomplet, et de 55 p. contenant la classification des espèces, sous le titre: "Ornithologie française. Classe seconde de la zoologie". - L'ordre numérique des planches allant de I à CCLXXI, plus deux planches A et B, présente des irrégularités". Der vor allem von dem zwischen 1780 und 1822 in Paris wirkenden holländischen Maler Gerard van Spaendonck ausgebildete Paul Louis Oudart zählte zu den bedeutensten Vogelmalern seiner Zeit. Alle 69 Tafeln wurden durch den auch als Radierer und Verleger wirkenden Charles Etienne Pierre Motte (1785-1836) lithographiert und zusammen mit Oudart koloriert. Das Exemplar der Yale University Library in New Haven enthält 72 Tafeln plus 78 Seiten Text, die allermeisten Bibliotheks-Exemplare haben nur 48 oder noch weniger Tafeln. - Vereinzelte Tafeln lose, einige Tafeln gebärunt und/oder stockfleckig. Ein Liste aller vorhandenen Tafeln ist auf Nachfrage erhältlich. Vorhanden sind die beiden Eier-Tafeln A-B, gefolgt von den num. Vogel-Tafeln: 1) Griffon vieux [Gänsegeier]; II) Vautour noir [Geier]; III-IV) Vautour percnoptere vieux et jeune [Schmutzgeier]; VI) L'Aiglon commun [Adler]; V) L'Aigle plaintif vieux [Schrei-Adler]; ohne Nr.) L'Aigle à queue barrée [Bonelli-Adler]; VIII) L'Aigle plaintif jeune [junger Schrei-Adler]; VIII (bis) L'Aigle de Thèbes [Kaiser-Adler]; L'Aigle botté [Zwerg-Adler]; XXII) Le Busard harpaye [Sumpf-Bussard]; XXXII) Le Faucon émérillon, viex [Stein-Falke]; XXXVI) Le Faucon cresserine [Naumann-Falke]; LIV) Le Pic gris [Grau-Specht]; CCCLXXI) Le Pic à dos blanc jeune [Specht]; XXXLXX Le Pic à dos blanc adulte [Specht]; LXIII-LXIV) Le Coulicou noir et blanc adulte et jeune [Kuckuck]; LXIX) Le Bouvreuil d'Europe [Dompfaffe]; LX(X)-LXXI) La Fringille verdier [Grün-Fink]; LXXIV-LXXV) La Fringille [Fink]; LXXVI) Pinson d'Ardennes [Berg-Fink]; LXXVII) La Fringelle venturon [Girlitz]; LXXX) Fringille chardonneret [Distelfink]; LXXXIII) La Passerine grand-montain [Sperling]; LXXXV) Le Bruant zizi [Zaunammer]; XCVI-XCVII) Le Loriot mâle et femelle [Pirol]; XVI-XVII) Le Corbau chouc [Rabe]; CXIII) Le Rollier d'Europe [Mandelkrähe]; XCV) L'Hirondelle de cheminée [Rauch-Schwalbe]; CXXIV-CXXIV (bis) La Pie-Grièche à front noir [Schwarzstirnwürger]; CXL-CXL-CXLI) Le Merle de roche [Stein-Amsel]; CLXXXIII) La Sitelle d'Europe [Blau-Specht]; CLXXXIV) Le Picchion de muraille [Mauersegler]; CLXXXV) Le Grimpereau familier [Waldbaumläufer]; CLXXXVI) Le Guèpier d'Europe [Bienenfresser]; CLXXXVI) L'Engoulevent à collier [Rothals-Ziegenmelker]; XCI) La Mésange huppée [Haubenmeise]; CLXXXII) Le Roitelet [Rubinenkrone]; CLXXXI) La Fauvette locustelle [Heuschreckenfänger]; CLXXIV) La Fauvette passerinette [Weissbartgrasmücke]; LXVIII) La Fauvette savi [Rohrschwirl]; CXLV) L'Alouette calandrelle [Kurzzehenlerche]; CLX) Le Mo. Bookseller Inventory # B351545

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LUCAS, Pierre Hippolyte (1814-1899) und Alexis Nicolas Noêl (1792-1871) Illustr.

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Item Description: Gr.-8vo (235 x 140 mm). Mit 82 handkolorierten Stahlstich-Tafeln (num. 1-8, 8bis, 9-79), nach Noël radiert von [Louis-Hippolyte-Émile] Pauquet (inkl. gest. und koloriertem Separat-Titel vor den Kupfern: "Papillons d'Europe. Peints d'après nature par A. Noel" und der zusätzlich auf Tafel 26 verso montierten kleineren Tafel mit vier Schmetterlingen, nach P. Dumenil radiert von A. Calais). [2] Bl., 216 S. Halblederband d. Z. Paris, (Imprimerie de Bacquenois pour) Pauquet éditeurs, 1834. Erstausgabe. Mit einer zusätzlichen Schmetterlingstafel ausgestattetes, komplettes Exemplar von Lucas' erstem selbständigem Beitrag zur Naturgeschichte der Lepidopteren, zu dem er 1835 als Komplementärwerk die 'Histoire naturelle des lépidoptères exotiques' hinzufügte. Als Sohn eines Tierpräparators begeisterte er sich früh für die Biologie, später wirkte er am Muséum Nationale d'Histoire Naturelle in Paris. Von 1839 bis 1842 war er in einer wissenschaftlichen Kommission zur Erforschung Algeriens beteiligt und beschäftigte sich vor allem mit der Entomologie des Landes. Er veröffentlichte u.a. auch Arbeiten über die Spinnentiere der Kanarischen Inseln (1838), Kretas (1853), Brasiliens (1857) und Kubas (1857). Nissen, ZBI, 2580; Horn-Schenkling 13976; Hagen, Bibliotheca entomologica Bd. I (1862), S. 498; R. B. Robertson, P. H. Lucas, in: The Entomologist Bd. 53 (1920), S. 96; Jaussaud, Du jardin au Muséum en 516 biographies (2004), S. 360f. First edition. Additionally adorned with a complementary plate mounted on plate 26. A well-preserved and complete copy of Lucas' first contribution to the natural history of Lepidoptera in Europe, to which he added his 'Histoire naturelle des lépidoptères exotiques' in 1835. As the son of an embalmer Pierre Hippolyte was attracted by biology early in his life. He became an assistant-naturalist and later Assistant in the Musée Nationale dHistoire Naturelle in Paris. As a member of the Scientific Commission for exploration of Algeria he was in charge of the fauna of the country. Bookseller Inventory # B351392

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Item Description: 4to (198 x 155 mm). Mit gest. allegorischen Frontispiz und 153 (von 159) Kupfertafeln [davon 28 gefalteten, 19 sind teilweise ankoloriert)], radiert nach Zeichnungen von Hans Conrad Nözli (Vollpanorama in sechs Ansichten von Maur), Daniel Düringer, Emanuel Büchel, Johann Ulrich Schellenberg und Theodor Andreas Jendrich. [20] Bl. (inkl. Frontispiz), 15 S., [14] Bl., 270 S., 1 Bl. ("Nöthiger Anhang . "). Halblederband d. Z. über 5 erhabenen Bünden (Berieben, Eckenbestossen). Zürich, gedruckt bey Johann Kaspar Ziegler, [April] 1754 [-November 1757]. Erstausgabe des ersten Bandes von Herrlibergers "überdauerndem Hauptwerk" (Bruno Weber), mit dem er den Einheimischen wie auch den in immer grösserer Zahl erscheinenden ausländischen Besuchern die Schönheiten der Schweiz zeigen wollte. Geplant war die schliesslich drei Bände umfassende, aber dennoch Fragment gebliebene, "Neue und vollständige Topographie" ganz in der Nachfolge von Johannes Stumpfs berühmter Eidgenössischer Chronik von 1548 und Matthäus Merians nicht minder wichtigem topographischen Werk aus dem 17. Jahrhundert. Anders als sein bewundertes Vorbild Merian richtete Herrliberger seinen Blick auf besondere Naturmerkwürdigkeiten der Heimat, "ein programmatischer Vorgriff auf die idyllische Schweiz in den kolorierten Umrissradierungen der nächsten Künstlergeneration" (Bruno Weber). Auch das nach einem holländischen Stich radierte allegorische Titelkupfer (mit Ueberschrift: Bellona quiescente Helvetia Literaria [Das gelehrte Helvetien, seitdem die Kriegsgöttin ruht) zelebriert den Wandel von der kriegerischen Eidgenossenschaft hin zu einem Hort der Gelehrtheit, Die fünfzehn Lieferungen dieses ersten Bandes wurden zwischen April 1754 und November 1757 durch Johann Kaspar Zieglers Zürcher Druckerei gedruckt. Enthalten sind vor allem die Gesamtansichten von Zürich und Basel, die Karte des Zürichsees [ca. 1:130'000] und die drei Komplementär-Tafeln mit Abbildungen von darin zu findenden Fischen. Die nach Hans Conrad Nözli ((1709-1751) radierte sechsteilige Folge von Ansichten des Dorfes Maur, wo sich Herrliberger 1749 niederliess, stellt das erste zentralperspektivisch aufgenommene Vollpanorama der Kunstgeschichte dar. Komplett vorhanden sind auch die neun gefalteten Ansichten der ehemaligen Landvogteischlösser, die Herrliberger für seine Topographie aus seiner 1740-43 seperat veröffentlichten 'Vorstellung Loblichen Standts Zürich Schlösser oder so genante Ausere Vogteyen' auswählte und mit neuen Bildunterschriften versah. Dargestellt sind die Schlösser von: Weiningen, Wetzikon, Berg, Goldenberg, Breiten-Landenberg, Uetikon, Niederteufen, Elgg und Bubikon. Unter den weiteren Kupferstichansichten finden sich u.a.: Schalfick (Prättigau), Schinznach-Bad, die Teufelsbrücke über die Schöllenen (La Scalina), Rheinau, Aarau, Schauensee, Tänikon (TG), Hallwyl, Altenklingen, Habsburg, Trostburg, Steckborn, Freudenfels, die Schlösser Blonay, Münchenstein, Sonnenberg, Gachnang und Liebenfels (alle TG), Rapperswil, Weiningen, Schloss Uster (2), Bischofszell, Burgdorf, Berg und Breiten-Brandenberg, Bülach, Goldenberg (ZH), Uetikon, Niederteufen, Hindelbank, Bipp usw. sowie der Grundriss des Murtensees und die Gesamtansicht der Stadt Murten, je eine grossformatige Vedute von Mühlhausen, Yverdon und Schwyz und zwei der Stadt Biel. Urheber der zum grössten Teil nach Herrlibergers eigenen Entwürfen entstandenen Veduten waren verschiedene Zeichner, so u.a. der Basler Emanuel Büchel (1705-1775), der Zürcher Daniel Düringer (1720-1786) und der Winterthurer Johann Ulrich Schellenberg (1709-1795). Die Namen der verschiedenen Textbeiträger blieben mehrheitlich unbekannt, die Zürich betreffenden Texte schrieb der Stadtzürcher Pfarrer und Lokalhistoriker Erhard Dürsteler (1678-1766), der auch an Bluntschlis 'Memorabilia Tigurina' von 1742 mitbeteiligt war. - Spiess-Schaad, S. 74ff. und S. 141ff.; Lonchamp 1459; Wäber I, 33; Leemann-van Elck, Der Zürcher Künstlerverleger D. Herrliberger, in: Stultifera na. Bookseller Inventory # B351537

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Item Description: 8vo (181 x 110 mm). Mit Kupfertitel (Bd. I) und 2 gest. Titelvignetten nach Johann Caspar Rahn und Ludwig Adolph Hess. [2] Bl., VI, 294, [2] S.; XXIV S., [2] Bl., 320 S.; [3] Bl., XVI, 442 S. Marmorierte Pappbände d. Z. mit rotem Lederrückenschild (Kanten berieben). Zürich, Orell, Füssli und Compagnie, 1809, 1811 und 1820. Erstausgabe. Komplett und uniform gebunden sehr seltenes literarisches Hauptwerk des Zürcher Professors für Kirchengeschichte und Philosophie am Carolinum. Als formal vollendete Reiseerzählung aus der Zeit der Romantik, angereichert mit Naturbetrachtungen, allgemeinen lebensphilosophischen Einsichten und tagebuchartigen Aufzeichnungen, schildert Hirzel in den ersten beiden Bänden die Hin- und Rückreise von zwei Schwestern aus Süddeutschland zu den Heilbädern in Leuk. Von Schaffhausen aus führt sie der Weg über Eglisau nach Zürich, weiter nach Baden, Bern und via Vevey ins Wallis, wo die Sommerwochen 1806 verbracht werden. Der erst 1820 aufgelegte dritte Band enthält "Eugenias Deutsches . (und) italienisches Tagebuch". Das Werk erfuhr mindestens drei Auflagen. Der anonyme Rezensent des 'Morgenblatts für gebildete Leser' von 1821 schrieb: "Wir empfehlen diese Lektüre besonders den Frauen; die Nordländerinnen zumahl werden sich mit Genuss in die südliche Natur, in die der romtantisch wilden Schweiz und in die blüthenreiche Italiens versezt sehen" (Bd. XV/1 [1821], S. 143). - Wenige vereinzelte Stockflecken, ein schönes Exemplar. Goedeke VI, 490, 9, 1; Wäber 54 (nur Bd. I und II); Griep/Pelz, Frauen reisen (1995), Nr. 294; Lonchamp 1489; ADB XII, 493f. Bookseller Inventory # B351501

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Item Description: 2 Werke in 1 Bd. Quer-Folio (253 x 386 mm). mit 2 lith. Titeln und zus. 59 Tafeln, lith. von J. Unger, J. B. von Sell, N. Götzenhammer, F. von Harscher, J. Enger u.a. [2] Bl. (inkl. lith. Titel), XXII Tafeln; [5] Bl. (inkl. lith. Titel), XXXVII Tafeln. Orangeroter Original-Pappband d. Z. mit goldgeprägtem Rückentitel (Kanten berieben, Ecken bestossen). [München, Lithographische Kunst-Anstalt an der Feyertags-Schule], 1822 und 1828. Frisches Exemplar der sehr seltenen ersten zwei, in einem Band zusammengebundenen, Muster- oder Warenkataloge, die die Leistungsfähigkeit der staatlichen Bayerischen Eisen- und Hüttenindustrie um 1830 dokumentieren. Lithgraphiert wurde das grossformatige Werk - zu dem 1831 und 1837 zwei ergänzende Katalogteile erschienen - in der im September 1805 von Hermann Joseph Mitterer (1764-1829) in München gegründeten Lithographischen Kunst-Anstalt im Auftrag der Königlich-Bayerischen General-Bergwerks-Salinen- und Münz-Administration in München. Von den damals 16 königlich bayerischen Eisenhüttenwerken besassen nur deren acht Hochöfen, darunter die Werke Bodenwöhr, Obereichstädt, Sonthofen, Weiherhammer, Bergen und Waldsassen/Mitterteich im Regierungsbezirk Oberpfalz. Während der erste Katalog keine Namen der Entwerfer und Lithographen nennt, erwähnt der zweite die Namen von Leo Ritter von Klenze (1784-1864), der beiden Architekten Jean Baptiste Métivier (1781-1857) und Johann Ulrich Himbsel (1787-1860) sowie des königlichen Hofbau-Inspektors Simon Mayr (1779-1841). Die Mehrzahl der Lithographien des zweiten Teils schuf der Zeichner, Bauingenieur und Lithograph Joseph Unger (1785-1843). Unter den Abbildungen finden sich u.a. Bratrainen, Bügeleisen u. Bügelöfen, Dampfkessel, Gewichte, Kochtöpfe, Türklopfer, Balkon- u. Hausgitter, verschiedenste Oefen, Kandelaber, Kreuze, Schrauben, Dachwasser-Ablaufrohre, Radkränze, Gelenkketten, Brückengeländer usf. Allgemeiner Anzeiger für Bayern: mit bes. Beziehung auf Künste, Handel u. Gewerbe, Bd. VIII (1822), S. 99; Engelmann, Bibliotheca Mechanico-Technologica, S. 1; Kat. der Königlichen Kanzlei-Bibliothek in Bayreuth, Bd. I (1868), S. 174; Eisenbibliothek Georg Fischer (Online), nur Teile 2 und 4; vgl. Winkler, Die Frühzeit der deutschen Lithographie (1975), S. 78, Nr. 211 (zur Feyertagsschule). Fresh copy of the very scarce first two pattern or sample books - bound into one volume - documenting the productivity of the Royal Bavarian iron and steel industry around 1830. Commissioned by the administration of the royal ministery the work was lithographed by the Lithographische Kunst-Anstalt at Munich, founded in 1805 by Hermann Joseph Mitterer (1764-1829). At the time only half of the eight state-run iron and steel plants in Bavaria had a furnace, among them those in Bodenwöhr, Obereichstädt, Sonthofen, Weiherhammer, Bergen and Waldsassen/Mitterteich (Oberpfalz). While the first catalog does not reveal any names of designers or lithographers, the second part unfolds as the most prominent name that of the Court architect of Bavarian King Ludwig I, Leo Ritter von Klenze (1784-1864). Other designers were the architects Jean Baptiste Métivier (1781-1857), Johann Ulrich Himbsel (1787-1860) and the royal inspector Simon Mayr (1779-1841). Most of the lithographs in the second part were executed by the draughtsman, engineer and lithographer Joseph Unger (1785-1843). The plates depict a wide range of products such as frying pans, pressing irons, various forms of furnaces, boilers, balance weights, knockers, house and balcony grills, drain pipes, wheel rims, link chains, candelabers, balustrades etc. - Contemporary orange boards, edges gilt (extremeties chafed, corners worn). Bookseller Inventory # B351441

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Item Description: 2 Teile in 1 Bd. 8vo (173 x 100 mm). Mit gest. Frontispiz ("Vermeide die Landstrasse!"). [8] Bl. (inkl. Frontispiz), VIII, 221 S., 160 S. Graublauer Interimspappband d. Z. (Gelenke beschädigt und Rücken unten mit Fehlstelle). Frankfurt und Leipzig, ohne Drucker, 1783. Einer von mindestens fünf unautorisierten Nachdrucken des im selben Jahr im Verlag von Karl Ernst Bohn in Hamburg aufgelegten pädagogischen Hauptwerks Campes. Als bis 1772 im Hause der Von Humboldts wirkender Hauslehrer hatte er auch den jungen Alexander von Humboldt im Lesen und Schreiben unterrichtet. Im ersten Teil seines 'pädagogischen Bestsellers' gibt er Ratschläge zum Berufseintritt der Jugendlichen und referiert über den korrekten Umgang vor allem im Geschäfts- und Berufsleben. Der zweite Teil enthält Campes Bearbeitung der "merkwürdigen Lebensregeln aus des Grafen von Chesterfield Briefen an seinen Sohn". Auf Vorsatz Name "Francisci Gassner" von zeitgenössischer Hand. Vgl. Wegehaupt I, 365/366; Doderer I, 621. Bookseller Inventory # B351493

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Item Description: Folio (37 x 293 mm). Mit zus. 44 (von 56) Kupfertafeln [Teil I mit dem Totentanz ist komplett]. [2] Bl. 12 S., 1 Bl. Grüner Halblederband des 19. Jhs. mit reicher Rückenvergoldung. Basel, (Wilhelm Haas d. Ae. [und J. J. Thurneysen] für Christian von Mechel, 1780-1795). Nebst dem kompletten Totentanz enthält das Exemplar die seltene handkolorierte Vorzugsausgabe der zwölf Schweizer Kostümkupfer, die in Sepia gedruckt, auch mit separatem Kupfertitel erschien: 'Recueil de XII costumes suisses civils et militaires, hommes et femmes, du seizième siècle'. Die wie hier meist nicht mitgebundene 13. Tafel mit angeblicher Darstellung einer "Jeune Bourgeoise de Basle" zeigt tatsächlich eine englische Bürgersfrau (vgl. Wüthrich II, S. 145, Nr. 13). Der Basler Verleger Christian von Mechel schuf mit seiner vierteiligen Kupferstichfolge keine authentische Wiedergabe des Holbeinschen Originals, "sondern vielmehr ein neues Original und transferierte damit die Folge in den ästhetischen Geschmack wie die stilistische Handschrift des 18. Jhs. . Die Kupferstiche generierten darüber hinaus durch ihre Vermarktung als Ur-Original selbst neue Debatten, die in der Folge auch bei der Betrachtung des ursprünglichen Holzschnitte des frühen 16. Jhs. stets mitgedacht wurden" (Birgit Ulrike Münch). Die ersten Kupfer der aus 47 Reproduktionen von Holbeins 'Bildern des Todes' bestehenden Folge entstanden bereits 1771. Die komplette Folge erschien vordatiert - und als einzige mit Begleittext - im Oktober 1779. Die dem englischen König George III. gewidmete Totentanzfolge zeigt auf den ersten elf Tafeln je vier Szenen, auf der zwölften finden sich die letzten zwei Szenen sowie Holbeins zweiteiligen Entwurf für eine Dolchscheide. Danach folgen zwei Kupfertafeln mit dem "Triumphzug der Armut" (Triumphus paupertatis), resp. "des Reichtums" (Triumphus divitiarum). Diese beiden für den Londoner Stahlhof (Great Hall of the German Steelyard in Blackfriars, London) gemalten Komplementärbilder sind heute nur noch durch schriftliche und bildliche Quellen fassbar. Holbeins Originalzeichnungen des Totentanzes befinden sich nun im Berliner Kupferstichkabinett. Als direkte Vorlage für Mechels Kupferstichfolge dienten aber Kopien des Winterthurer Künstlers Johann Rudolph Schellenberg (1740-1806), der sie um 1770 nach einem heute im Stedelijk Prentenkabinett in Antwerpen gehüteten Band mit Original-Zeichnungen des jungen Peter Paul Rubens angefertigt hatte (vgl. ausführlich dazu Stefanie Knölls Aufsatz). Die zweite der insgesamt vier bis 1795 erschienen Tafelteile enthält die Passion Christi, deren Originalgemälde bis 1770 von der Basler Regierung im Rathause gehütet und erst dann an die Kunstsammlung übergeben wurden. Die zwischen 1790 und 1794 in Aquatinta gedruckten zwölf Holbeinschen Kostümstudien liegen hier im wunderbaren Kolorit der Zeit vor. Die tatsächlich eine englische und keine einheimische Bürgersfrau darstellende dreizehnte Tafel ist wie häufig hier auch nicht enthalten. Der abschliessende vierte Teil von 1795 ist fragmentarisch und enthält nur fünf der zehn Portraits, deren Originalgemälde alle im Basler Kunstmuseum gehütet werden. - Der Begleittext zur ersten Folge etwas gebräuntdie Kupfertafeln minimal stockfleckig und/oder gelegentlich mit etwas Randbräunung. Wüthrich, Das Oeuvre des Kupferstechers Chr. von Mechel (1959), Bd. I, S. 128ff. und Bd. II, S. 137ff.; S. Knöll, Authentischer als das Original? Chr. von Mechels Oeuvre de Jean Holbein . , in: Knöll, Totentanz Reloaded! (2011), 188ff.; Lipperheide Ga 16 (kennt nur 10 Tafeln); Colas 1462. Contains apart of the complete series of the celebrated Dance of Death the hand-colored deluxe version of the series of twelve Swiss costumes, which appeared - printed in bistre - also with a separate copper engraved title: 'Recueil de XII costumes suisses civils et militaires, hommes et femmes, du seizième siècle'. The thirteenth plates - here lacking as often - allegedly depicting a "Jeune Bourgeoise of Basle" - shows. Bookseller Inventory # B351433

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HEINE, Heinrich (1797-1856).

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Item Description: 8vo (170 x 104 mm). Titel, 421 S. Grüner Halbmaroquinband d. Z. mit reicher Rückenvergoldung. Hamburg, (H. G. Voigt's Buchdruckerei für) Hoffmann und Campe, [Anfang September] 1844. Erstausgabe, in einer Auflage von 1'000 Exemplaren auf Vélinpapier gedruckt, enthält die Gedichtsammlung mit "Deutschland, ein Wintermährchen" Heines berühmteste und wirkungsmächtigste Dichtung. Sie wurde kurze Zeit später - durch Zensureingriff nun in korrumpierter Fassung - auch als Einzeldruck verlegt. Geschrieben hatte Heine sein satirisches Versepos von Ende Dezember 1843 bis Mitte April 1844 im Anschluss an seine erste Reise in die alte Heimat, nach über zwölfjährigem freiwilligem Exil in Frankreich. Von Paris führte sie über Aachen, Köln, Hagen, den Teutoburger Wald, Paderborn, Minden, Bückeburg und Hannover nach Hamburg. Nach Beginn der Drucklegung im Juli 1844 nahm der Dichter vor Ort mehr als hundert Änderungen vor, so dass sich die Fertigstellung bis Anfang September hinzog. Die preussische Obrigkeit erkannte die politische Brisanz und Bedeutung des Gedichts umgehend und beauftragte den Innenminisiter Graf von Arnim mit der Beschlagnahme der 'Neuen Gedichte'. Ende Oktober vermeldete der Verleger Campe an Heinrich Heine: "In Preussen sind die neuen Gedichte verboten und in Folge preuss. Requisition sind sie hier [in Hamburg] am 16. 10, bei 15 Thaler verboten worden. In Hannover sind sie nicht verboten für den Handel, indess für die Leihbibliotheken und die Lesevereine". - Stellenweise minime schwache Stockflecken. Wilhelm/Galley 436; Meyer 25; Borst 2120; Höhn, Heine-Handbuch, 79ff.; Böhm, Heinrich Heine. Säkularausgabe Bd. II/3 (1998), S. 17ff. First edition, printed in 1.000 copies on velin paper, containing with 'Germany. A Winter's Tale. Poems for the Times' Heine's most famous and influential poem. The first single book edition appeared few weeks later, but in the censored version. Heine had written his satiric verses between the end of December 1843 and April 1844, after he had returned from his first visit to Germany to Paris, where he had been living in exile since 1831. It was an instant success, although (or maybe because) it was banned immediately in Prussia, and the stock was confiscated. Heine's Hamburg publisher Heinrich Campe wrote him at the end of October: "In Prussia the New Poems are banned and due to Prussia's requisition they were prohibited here [in Hamburg] on 16 October. In Hanover they are not prohibited for the trade, but for the lending libraries and reading clubs". - Few minor light foxing, a fine copy of this masterpiece of German literature. Bookseller Inventory # B351508

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Item Description: Folio (275 x 198 mm). With 23 woodcuts (2 repeats). [4], 36 leaves. 19th century boards (slightly rubbed, corners worn). (Strasbourg), Johann Grüninger, 19 August 1500. Editio princeps von Brunschwigs berühmtem - und im Gegensatz zu den allermeisten Seuchenschriften der Zeit - mit vielen Holzschnitten ausgestattetem Pestbuch. Neben medizinischen Aspekten veranschaulichen die Abbildungen vor allem auch das starke religiöse Moment dieser furchtbaren Plage. Der Verfasser hatte sein Medizinstudium in Bologna, Padua und Paris - offenbar ohne mit einem Magistertitel abzuschliessen - absolviert und arbeitete danach im heimischen Elsass, im benachbarten Süddeutschland, in Franken sowie im Rheinland. Keines seiner vier, alle von Johann Grüninger in Strassburg gedruckten Fachbücher, nebst dem vorliegenden noch die Chirurgia (1497) und die beiden Destillierbücher (Liber de arte distillandi de simplicibus [1500], resp. Liber de arte de compositis [1512]) erwähnen einen von ihm erworbenen akademischen Titel. Als charakteristische Erkennungszeichen der Pestilenz zählt Brunschwig fünf Merkmale auf: erste Anzeichen seien hohes Fieber und Schüttelfrost, gefolgt von "stinckendem athem", auch "grosser durst und drückne des munds". Als viertes Symptom wird starkes Herzklopfen erwähntund als fünftes und letztes: "das v. zeichen . daß eym menschen erschynen drüsen oder geschwer an dem halß, hynder den oren, und den armen oder an den beynen by dem gemecht" (Bl. VI verso). Desweiteren berichtet der Strassburger Arzt von den von ihm angewandten Behandlungen, erwähnt diverse Rezepte mit Hinweis zu deren korrekten Zubereitung, immer im Bestreben, damit den medizinischen Laien zur Selbsthilfe zu befähigen. Einige Textpassagen entlehnte Brunschwig dem 1473 von Johann Zainer in Ulm gedruckten Büchlein der Ordnung ('Pestordnung') des Humanistenarztes und Uebersetzers Heinrich Steinhöwel. Die insgesamt 23 Buchillustrationen bestehen aus neun grossformatigen, ca. 136/184 x 134/140 cm aufweisende Holzschnitte, davon sind wiederum sieben zusammengesetzt aus zwei bis vier Blöcken. Sie zeigen u.a. Gottes Bestrafung der Menschen durch die Pest, Aerzte mit ihren Patienten, Apotheker beim Zubereiten von Heilmitteln sowie die beiden Pestpatrone Sankt Sebastian und Sankt Rochus. Johann Grüningers Illustrationsfolge entwickelte sich aus den für die Terenz-Ausgabe von 1496 geschaffenen Holzschnitten. Die Zwischenräume wirken durch Schattierung geschlossener und erinnern in ihren dunkleren und ausgewogeneren Abdrucken an Metallschnitte. Die Mehrheit der Schnitte liegen im Erstdruck vor, einige wenige wurden bereits zuvor verwendet. Der Holzschnitt auf Blatt 4b, einen sitzenden Schreiber am Schreibtisch zeigend, fand zuerst in Lochers Libri Panegyrici ad Regem von 1497 (H 10153) Verwendung (zu den verschiedenen Zuständen vgl. Arnim, Schäfer, Nr. 212). Aus Brunschwigs Chirurgia von 1497 entlehnt sind: a) der Holzschnitt auf dem Titel (Schramm Abb. 948=348, eine "magister cum discipulis" Szene, nicht bei Schreiber/Heitz, Accipies); b) Bl. A2b, einen bettlägrigen Kranken, umgeben von einem Arzt und zwei weiteren Männern, von ehedem 154 x 133 auf 144 x 133 mm reduziert (Schramm Abb. 351 und 942); c) Bl. D4b, Innendarstellung einer Apotheke (Schramm Abb. 349); d) zeigt zwei Gruppen von je drei, respektive vier Personen (Abb. 948, zu vergleichen mit den Abb. 350 und 355 in der Chirurgia). - Die Blatt- und Kapitel-Uberschriften sowie die erste Seite mit Rubrizierung, das leere Schlussblatt mit etwas Gekritzel von alter Hand, stellenweise vereinzelte Flecken. HC 4020*; GW 5596; BMC I, 115 (273 x 197 mm); Pellechet 3040; Goff, B-1228 (8 Ex.); Klebs 228.1; Schullian/Sommer 130; Schmidt, Grüninger 52; Muther 540; Schreiber 3645; Schramm XX, S. 7 und 24 Abb. 942-957 und 348-349; Hind I, 344; Kunze, Buchillustration I, 407f.; C. Schmidt, Histoire littéraire de l'Alsace (1879), II, S. 396, Nr. 214; Sudhoff, Deutsche medizinische Inkunabeln 205; Klebs/Droz, Remèdes contre la peste (1925. Bookseller Inventory # B346826

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USTERI, Johann Martin (1763-1827).

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Item Description: 3 in 1 Bd. 8vo (170 x 101 mm). X, [2], 286 S., [4], 304 S.; IV, 265, [1] S. Moderner grüner Halbmaroquinband über 5 erhabenen Bünden. Leipzig, (Hirschfeld für) S. Hirzel, 1853. Für diese zweite Gesamtausgabe der Dichtungen in Vers und Prosa des einflussreichen Schweizer Dialektdichters änderte der Leipziger Verlag von Salomon Hirzel die 1831 von David Hess (1770-1843) bestimmte Reihenfolge der Gedichte. Hess' ursprüngliche Absicht, Usteris hinterlassene Zeichnungen als Kupfer den Dichtungen separat in Heftform mitzugeben, wurde leider nie verwirklicht. Usteris Lebensbeschreibung durch Hess findet sich am Schluss. - Indexblatt im Innensteg beschädigt, hinterlegt. Goedeke VI, 486, 10. Bookseller Inventory # B351499

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Item Description: 8vo (198 x 128 mm). Mit 10 (davon 4 handkol.) Falttafeln. XVI, 323, [1] S. Kalbslederband d. Z., mit Rückenvergoldung und Rückenschild, marmorierte Vorsätze. Paris, N.-T. Méquignon, 1788. Erstausgabe. Letzte wissenschaftliche Veröffentlichung zur Optik des Neuenburger Artzes und Naturwissenschaftlers J.-P. Marat, der darin Isaac Newtons Lehre vom Licht seiner Kritik unterzieht. Der der Nachwelt vor allem als revolutionär gesinnter Journalist in Erinnerung gebliebene Marat verfasste die vier Beiträge anonym oder unter einem Decknamen in Beantwortung von akademischen Preisausschreiben. Im Jahr zuvor war Marats französische Neuübersetzung von Isaac Newtons Optics erschienen. Der im neuenburgischen Boudry als Sohn eines Sarden und einer Genferin geborene Jean-Paul Marat studierte in Neuenburg, Genf und Toulouse, wobei er sich ein profundes Wissen über den Stand der Natur- und Geisteswissenschaften seiner Zeit verschaffte. Nachdem er 1766 nach England übersiedelt war, wurde Marat am 30. Juni 1775 an der Universität St. Andrews zum Doktor der Medizin promoviert. 1777 ging er nach Frankreich, wo er er eine Stellung als Arzt in der Garde des Comte d'Artois erhielt und wo er eine große Zahl von prominenten Patienten behandelte. Seine erste naturwissenschaftliche Publikation erschien 1779 (Découvertes de M. Marat sur le feu, l'électricité et la lumière). Die wissenschaftliche Anerkennung blieb ihm jedoch versagt, da seine physikalischen Experimente in der Académie des Sciences auf geringen Widerhall stiessen. Marat veröffentlichte seine Forschungen nicht nur in schriftlicher Form, sondern auch durch öffentliches Vorführen seiner Experimente. Benjamin Franklin besuchte ihn in Paris und beide führten über viele Jahre ein wissenschaftliche Korrespondenz. Goethe, der zu den fast gleichen Schlussfolgerung gelangte wie Marat, würdigte dessen wissenschaftliches Schaffen in seiner 1810 erschienenen Zur Farbenlehre. - Ein sehr sauberes Exemplar, komplett mit allen Falttafeln. Cioranescu 42271; Blake 287; Jeanneret/Bonhôte, Biographie Neuchâteloise I, S. 48; Poggendorf II, 39; vgl. Crone 117; H. Rozbroj, J.-P. Marat. Ein Naturforscher und Revolutionär (1937), 31. Nicht in der Faber Birren Collection, in Gray, Zeitlinger, der Honeyman Collection oder im British Optical Association Cat. Very rare first edition of the last scientific work of J.-P. Marat, his Academical Essays or New Discoveries on Light, as related to the most important points in Optics. The Swiss born physician and greatest of all revolutionary journalists had studied at Neuchâtel, Geneva and Toulouse. The four essays on optical problems had been entries in provincial adademies competitions. Its publication was preceeded by Marat's new translation into French of Isaac Newton's Optics. Marat was the first, in France, who dared to attack Newton's corpuscular theory. The 'Mémoire académiques' tackle specific problems, such as how colors are produced in soap bubbles and rainbows. Marat explains in the introduction that all four have the same purpose: to challenge Newtons doctrine of differential refrangibility. The book offers the four following titles: Mémoire sur les expériences que Newton donne en preuve du systême de la différence réfrangibilité des rayons hétérogènes; Mémoire sur la prétendue différente réfrangibilité des rayons hétérogènes; Mémoire sur l'explication de l'arc-en-ciel donnée par Newton; Mémoires sur les vraies causes des couleurs que présentent les lames de verre, les bulles d'eau de savon, & autres matières diaphanes extrêment minces. As regards his "Mémoires Académiques" Marat says that he forwarded it by other hands to compete with works sent to the Academy, and that in writing it he had been careful to avoid alluding to his earlier productions in connection with his own name. "Such", he says, "is the domination of old opinions, that an innovator, without intrigue, without party, without trumpet-blowers, is often reduced to hide himself in order to escape persec. Bookseller Inventory # B331311

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Item Description: 4to (198 x 150 mm). Mit 2 fünfzeiligen Holzschnitt-Initialen und grosser Holzschnitt-Druckermarke (Heitz 38) auf Schlussblatt verso. [4] Bl., 598 S., [13] Bl. Index. Dunkelbrauner Kalbslederband d. Z. über Holzdeckeln, mit reicher Blindprägung aus Einzel- und Rollenstempeln, Rücken über 4 erhabenen Bünden (Rückenkopf etwas beschädigt, ohne die beiden Metallschliessen). Zürich, Rudolph Wyssenbach für Andreas Gessner d. J., 1552. Erste Zürcher Ausgabe, gegenüber den ab 1536 in Basel gedruckten Editionen komplett überarbeitete Fassung von Westheimers Hauptwerk, "a radical revision of the 1536 edition" (A. Lane, John Calvin Student of Church Fathers [1999], S. 132). Der im Badischen Pforzheim geborene B. Westheimer "published in 1552 a revised edition of his Conciliatio, which differs so much from the earlier editions of this work, both in the division of chapters and in their contents, that it needs to be treated as a separate anthology" (A.N.S. Lane, Justification by faith in 17th-century patristic anthologies: The claims that were made, in: Frank u.a., Die Patristik in der frühen Neuzeit (2006), S. 169f., speziell S. 172). Während sich Westheimer bei den Basler Ausgaben stark auf Hermann Bodius' 'Unio dissidentium' (1527) stützte, folgte er für seine beiden Zürcher Editionen (1563 bei Jakob Gessner - Vischer K 69) in Layout wie Inhalt hauptsächlich der 1540 in Frankfurt erschienenen Anthologie von Erasmus Sarcerius, 'De consensu verae ecclesiae et patrum'. Die mit 1552 datierte gedruckte Widmung richtete Westheimer an Ottheinrich von der Pfalz (1502-1559), der im gleichen Jahr die im Schmalkaldischen Krieg verlorene Pfalzgrafschaft Pfalz-Neuburg zurückerhielt und aus der Verbannung in Weinheim nach Neuburg zurückkehrte. Westheimers (latinisiert Westhemerus) gelegentlich als erste Dogmengeschichte bezeichnete Anthologie von Schriften der Kirchenväter und anderer die Kirchengeschichte aufklärenden Schriften, zeugt von dessen Schriftkenntniss und grossen Belesenheit in den Werken griechischer und hebräischer Autoren. Nach Besuch der angesehenen Stadtschule von Schlettstadt (Séléstat) studierte er, vermutlich in Heidelberg, Philosophie. Es folgten Jahre der Wanderschaft, ehe er sich 1527 in Basel niederliess, wo er im Januar 1531 das Bürgerrecht erwarb. Hier begann er mit seinen theologischen Veröffentlichungen, die alle im gelehrten Latein gedruckt erschienen. Die 1536 erfolgte Heirat mit der aus wohlhabender Familie stammenden Juliane Schlierbach ermöglichte ihm die Einrichtung einer eigenen Verlagsdruckerei, die er elf Jahre später an Michael Isengryn veräusserte. Westheimer ging im selben Jahr als reformierter Pfarrer ins benachbarte Elsass, kehrte aber 1551 nach einem theologischen Streit über seine Auslegungen nach reformatorischem Verständnis nach Basel zurück. Er immatrikulierte sich an der Universität und trat zwei Jahre später die Pfarrstelle in Horbourg bei Colmar an. Vorübergehend wurde Westheimer 1557 als Prediger nach Montbéliard berufen, kehrte aber bald wieder nach Horbourg zurück, wo er schliesslich 1567 verstarb. Seine umfangreiche Privatbibliothek vermachte er seiner Geburtsstadt Pforzheim, von wo aus sie später an die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe überging. - Von einigen kleineren Flecken auf Seite 289 und siebtletztem Indexblatt abgesehen, ein tadelloses Exemplar im sehr schön erhaltenen Blindpräge-Einband der Zeit. Mit zeitgenössischem Namenseintrag von Samuel Viret auf Unterrand des Titels ('Pro Samuele Vireto') und hs. Name auf Vorsatz des aus Brugg stammenden gelehrten Berner Pfarrers Daniel Stapfer (1728-1807), datiert 1782. Vischer i 42; VD 16, W-2226; Leemann-van Elck, Der Zürcher Drucker Rudolf Wyssenbach, in: Der Schweizer Sammler X (1936), S. 125ff., Nr. 30; Kosch XXXI, Kol. 330f.; Mieg, Barthelémy Westheimer, Pasteur à Mulhouse et à Horbourg, in: Annuaire de la Société Historique et Littéraire de Colmar, vol. VI (1956), S. 41ff.; Rissel, Dem Buch und der Kanzel gedient: B. Westheimer aus Pfo. Bookseller Inventory # B351285

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Item Description: Kl.-4to (200 x 145 mm). Mit Darstellung einer Tastatur in Holzschnitt und teilweise ganzseitiger Musik. Titel innerhalb ornamentaler Holzschnitt-Bordüre. [6] Bl., 143 S., [6] Bl. (mit Musik). Grüner Kalbslederband über 5 erhabenen Bünden, mit Blindprägung. Madrid, en la Imprenta de Musica, 1702. Hauptwerk des spanischen Barockmusikers in Erstausgabe. Torres, der hier erstmals den 'spanischen Stil' des Continuospiels beschreibt, behandelt im ersten der drei Kapitel die Grundlagen der allgemeinen Musiklehre. Desweiteren geht er auf die Einteilung der Tastatur, die Benennung der Töne, die Notenschrift, die Intervalle, Schlüssel und Tonarten ein. Danach widmet sich das Werk der einfachsten Form des Begleitens mit konsonanten Akkorden, ohne zugefügte Dissonanzen und Verzierungen. Im letzten Kapitel lehrt Torres den Gebrauch der Dissonanzen, die Kadenzformeln, das Begleiten diminuierter Bässe und das Transponieren. Abschliessend wird noch das Begleiten der Psalmen und zweier anderer liturgischer Gesänge (Tantum ergo, resp. Admirable) behandelt. Die Notenbeispiele sind in traditioneller Weise auf vier Notenlinien mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassschlüssel gedruckt. "Etliche Jahr vor Rameaus Traité de l'harmonie (1722) veröffentlicht, stand dem Spanier die Erklärungsmöglichkeit von Akkordfortschreitungen auf Grund von von harmonischen Funktionen nocht nicht zur Verfügung" (A. Nielsch). Gewidmet ist das Werk dem "Ilustrísimo Señor Don Pedro Portocarrero y Guzmán, Patriarca de las Indias". Er war als geistliches Oberhaupt der Real Capilla für deren administrativen Belange und insbesondere auch für die Einstellung von Musikern verantwortlich. Die ersten zwölf Seiten enthalten die Widmung sowie die verschiedenen Formalismen, die Lizenz des Inquisitors und diverse Druckgenehmigungen, ausserdem gibt es eine Drucklizenz und ein Privileg, eine Liste mit Druckfehlern, die Festsetzung des Verkaufspreises (tassa) sowie zwei Sonette auf den Verfasser. - Nur das Titelblatt minimal gebräunt, ein sehr sauberes, dekorativ gebundenes Exemplar. Palau 337035; RISM BVI/2, S. 837; Nielsch, Spanischer und italienischer Stil in der Continuopraxis am Beginn des 18. Jhs. (1997); vgl. P. Murphy, J. de Torre's Treatise of 1736 General Rules for Accompanying on the Organ (2000). Excellent copy of the rare first edition of José de Torres' chief work, the first Spanish treatise to deal specifically and completely with thoroughbass accompaniment at the keyboard. Dedicated to Pedro Portocarrero y Guzmán, archbishop of Tiro and. patriarch of the Indies, the General Rules for Accompanying on the Organ, and the Harp comprises three sections, which Torres calls treatises (tratados), and thereby divides thoroughbass instruction into the subjects of rudiments, accompaniment with consonant chords, and accompaniment with tied and untied dissonant chords. Torre's thoroughbass theory appeared before many of the most influential pre-Rameau eighteenth-century thoroughbass treatises, specifically, Saint-Lambert's Nouveau traité (1707), Gasparini's L'armonico pratico (1st ed., 1708), and Heinichen's Neu erfundene und gründliche Anweisung . . . des General-Basses (1711). Although the practice of thoroughbass accompaniment was common in Spanish theatre, dance, and cathedral music from the first part of the 17th century, no keyboard thoroughbass treatise had been published in Spain before that of Torres. However, instruction in the art of deriving a guitar accompaniment from a bass line had appeared in Spain long before this work, and had been taught in Spanish guitar tutorials for over one hundred years. The book is carefully limited to what the beginning musician must know when learning thoroughbass accompaniment and discusses basic musical principles, consonances and simple progressions, and dissonances, suspensions and ties. The author provides a practical approach to creating harmonies according to the melodic movements of an unfigured bass using scored realizations of figured. Bookseller Inventory # B344933

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Item Description: 4 in 2 Bdn. 8vo (193x123 mm). Mit radiertem Frontispiz (Portrait Gullivers) von Robert Sheppard und 6 gestochenen Karten und Plänen. VIII S., [2] Bl., 148 S., [3] Bl., S. [149]-310; [3] Bl., 154 S., [4] Bl., S. [155]-353. Moderner Kalbslederband, mit goldgeprägtem Deckelornament aus eingefasster Raute, Innenkantenvergoldung und Goldschnitt. London, Benjamin Motte, [December] 1726. Erstausgabe, dritter der drei zwischen dem 28. Oktober und Dezember 1726 durch Benjamin Motte ausgeführten Drucke (Teerinkausgabe B). "I think it advisable to stick to the well-established practice of calling the three 1726 editions first" (H. Teerink, S. 193). - Swifts Reisen in verschiedene ferne Länder der Erde stellt den ersten Text dar, der die Nutzung der Technik in seiner Zeit im Rahmen eines utopisch-satirischen, imaginären Reiseromans kritisierte. Den Hauptangriffspunkt der pessimistisch gehaltenen Satire bilden die sich um Realität bemühten zeitgenössischen Romane, "die einen gewissermassen technisch-kolonialistischen Optimismus in Bezug auf die Beherrschung der Welt (oder der Umwelt) durch den Menschen propagierten" (Stephan Meyer). Gulliver's Travels stellt nicht nur eine satirisch gefasste Abrechnung mit einer von Swift als heuchlerisch empfundenen Anthropologie, einer korrumpierten Politik sowie der degenierten Moral der englischen Stände und Institutionen dar, sondern das meisterhaft geschriebene Werk "ist in gleichem Mass auch Schnitzeljagd und Rätselraten, präsentiert sich als intelligentes Spiel mit der Skepsis oder Gutgläubigkeit des Lesers. Zeit seines Lebens hatte Swift es geliebt, Leser, Freunde und Feinde gleichermassen mit ausgeklügelten Flunkereien und Täuschungsmanövern hinters Licht zu führen" (D. F. Passmann, Full of Improbable Lies: Gulliver's Travels und die Reiseliteratur vor 1726 [Frankfurt, 1986], S. 341). In späteren Zeiten wurden die ersten beiden der insgesamt vier Teile des Gulliver von Bearbeitern mehr und mehr geglättet und auf ihre abenteuerliche Oberfläche reduziert, so dass Swifts Werk zur Jugendlektüre wurde. Das von Sheppard gestochene Portrait-Frontispiz liegt im zweiten Abdruck vor. Die vier Kupferstichkarten verorten das jeweilige fiktive Reich nacheinander im Verhältnis zu Sumatra, Nordamerika, Japan und Afrika. - Namen von alter Hand im Kopfsteg des Haupttitels, durchgehend geringfügig gebräunt. Wappen-Exlibris mit Motto: "Sans changer" des englischen Diplomaten Lord Stanley of Alderley (1827-1903), und von Reginald Roose Francis, datiert 1931. PMM 185; Teerink 291B; Negley 1081; Lewis 185f.; Fortunati/Trousson 260; Gove 254ff.; Houston, Utopia, Dystopia or Anti-utopia? Gulliver's Travels and the Utopian Mode of Discourse, in: Utopian Studies XVIII (2007), p. 425ff. One of the most famous novels ever written in English in first edition, here in the last of three issues (Teerink's B). All three issues were published by Benjamin Motte between 28 October and December 1726 , "I think it [is] advisable to stick to the well-established practice of calling the three 1726 editions first" (Herman Teerink, p. 193). In early 18th century Britain a high level of animosity still existed between the various English sects which considered themselves Protestant, and between the English Protestants collectively and the Catholics on the Continent. Swift uses his novel to show how ridiculous such dissention is among people like the high and low heels, and big and little-enders, who profess to be followers of the same path. The Irish author extends his satire using travel literature to attack head-on science and the worship of reason. His will to parody the form of the traditional utopian novel is expressed in his comic derision of the travel report. Like other utopian writers, Swift establishes an intertextual dialogue with utopian predecessors like Plato, Thomas More, François Rabelais, and Francis Godwin, with whom he shares the same inclinations to a free play of intellectual fantasy, to the use of ideals rather than. Bookseller Inventory # B19872

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Item Description: Folio (351 x 230 mm). Mit grosser Holzschnittdruckermarke auf Titel (Portrait Henri le Grands mit Motto: "Fortuna - Paratur / Virtute et Vigilantia"). 1158 S., [10] S. (Epigrammata), [4] Bl. (Vorrede), 52 S.(Notae von Jean Bourdelot, Gilbert Cousin und Théodore Marcile), [20] Bl. Index, 1 Bl. Privilège du Roy. Roter Maroquinband d. Z. über 6 erhabenen Bünden, mit Wappensupralibros in Goldprägung auf beiden Deckeln, innerhalb ornamentierter Deckelrahmen mit Eckstücken, Rücken mit dem Marzocco-Löwen in Goldprägung geschmückt, marmorierter Schnitt (Hinterdeckel etwas beschabt). Paris, Julien Bertault, 1615. Vermutlich florentinischer Wappeneinband in Ganzmaroquin über der beutenden, vom Pariser Philologen Jean Bourdelot betreuten und kommentierten, Parallelausgabe in Griechisch und Latein der Werke des griechischen Philosophen und Satirikers, der bedeutenden Einfluss auf die Literatur der Renaissance und der Aufklärungszeit hatte. Die griechische Editio princeps wurde 1496 von Aldus Manutius in Venedig gedruckt. Bis zur ersten griechisch-lateinischen Edition durch den Basler Sebastian Henricpetri 1563 erschienen nur Einzeldrucke auf Griechisch oder Latein. Aufgrund neuer Handschriftenkollation konnte der gelehrte Druckerverleger Julien Bertault in Paris schliesslich diese geschätzte zweisprachige Folio-Ausgabe unter Aufsicht und mit Kommentaren von Jean Bourdelot (+1638) verlegen. Kollationsidentische Exemplare finden sich von diesem Druck auch mit dem Druckerzeichen und Namen von Pierre Louis Febvrier auf dem Titel. Diese grossformatige Edition enthält auch all jene Korrekturen und Ergänzungen, die von Gilbert Cousin, dem ehemaligen Famulus des Erasmus von Rotterdam, um 1563/64 eingefügt wurden. "This is a very elegant and respectable edition, containing the notes and observations of Mycillus, Guerinus, Marcilius, and Cognatus, whith some short and learned ones of Jean Bourdelot himself, at that time a youn man. Among the sources from which the editor professes to have compiled his edition, are two ancient Mss. in the royal library at Paris; but the existence of which Faber denies in the most positive and direct terms; and and wonders 'at the impudence of the editor in imposing such a cheat on posterity'. The edition, although severely censured by Faber, is of some repute in the classical world" (T. F. Dibdin). - Titel und nachfolgendes Widmungsblatt etwas fleckig, resp. wasserrandig, Vorsätze etwas leimschattig. Das von uns nicht zu identifizierende Wappen weist auf die Stadt Florenz und das Stadtwappen mit dem Marzocco Löwen, es zeigt im Schildhaupt einen gekrönten, aufrecht stehenden Löwen mit einer grossen Lilie über seiner Tatze, im Schildfuss drei waagrechte Balken aus je sechs waagerechten Linien. Gestochenes Exlibris von John Rolle, 1st Baron Rolle of Stevenstone (1750-1842). Dibdin II, 192; Hoffmann II, 537; Schoell, Geschichte der griechischen Litteratur (1830), S. 497. Italian morocco binding with unidentified but most probably Florentine coat-of-arms on the highly esteemed parallel edition in Greek and Latin of Lucianus' works which exerted considerable influence up to the Age of Enlightenment. "This is a very elegant and respectable edition, containing the notes and observations of Mycillus, Guerinus, Marcilius, and Cognatus, whith some short and learned ones of Jean Bourdelot himself, at that time a youn man. Among the sources from which the editor professes to have compiled his edition, are two ancient Mss. in the royal library at Paris; but the existence of which Faber denies in the most positive and direct terms; and and wonders 'at the impudence of the editor in imposing such a cheat on posterity'. The edition, although severely censured by Faber, is of some repute in the classical world . " (Dibdin). Bookseller Inventory # B350426

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Item Description: 8vo (193 x 120 mm). 96 S. Moderner Pappband mit Rückenschildchen, gelber Original-Vorderumschlag mitgebunden, unbeschnitten. Wien, Johann Baptist Wallishauser, 1807. Erstausgabe. Seltene Travestie des als Theaterdichter vor allem für das Wiener Vorstadt-Theater in der Leopoldstadt wirkenden J. Perinet. Seiner Parodie liegt die Hamletbearbeitung durch Friedrich Ludwig Schröder sowie Johann Georg Carl Ludwig Gieseckes 'Der travestierte Hamlet' von 1794 zugrunde. Mit seinem über einhundert Stücke zählenden Gesamtwerk zählte Perinet zu den produktivsten und auch populärsten Vertretern der Wiener Volkskomödie um 1800. Gegen Ende seines Lebens verlor er dann allerdings die Gunst des Publikums und starb verarmt und vergessen. Goedeke V, 334, 38; Gugitz, J. Perinets Broschüren und Gedichte, in: ZfB. IX (1905/06), S. 154, Nr. 112; ADB XXV, 377; Killy XI, 114; E.-M. Ernst, Zwischen Lustigmacher und Spielmacher: die komische Zentralfigur auf dem Wiener Volkstheater im 18. Jahrhundert (2003), S. 234ff. Bookseller Inventory # B351503

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PETRONIUS ARBITER (17-66).

Used Hardcover

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Item Description: Folio (45 x 34 cm). Mit 33 Original-Kupferstichen auf Tafeln und 43 Holzschnitt-Ornamenten im Text von André Derain. [4] Bl., 290, [3] S., [2] Bl. Lose wie erschienen in Original-Umschlag, Halbpergament-Chemise und Schuber. Paris, "Aux dépens d'un Amateur", 1951. Eines von 30 Vorzugsexemplaren auf grossem Papier und mit Separatabzug der 36 Illustrationen, inklusive von drei in der Normalausgabe nicht verwendeten Radierungen des Künstlers. Die Gesamtauflage belief sich auf 326 Druckexemplare. Die Planung des Verlegers Ambrois Vollard begann bereits Anfang der Dreissigerjahre. Ab 1934 schuf André Derain in dessen Auftrag seine ersten Radierungen. Der überraschende Tod des Verlegers am 22. Juli 1939 und der Ausbruch des 2. Weltkrieges verhinderten jedoch die anstehende Realisierung des Projektes. Erst im Jahr 1951 und Dank der finanziellen Unterstützung eines anonym gebliebenen Mäzens, konnte das Buch schliesslich in Druck gehen. Die Kupfer wurden bei Georges Leblanc abgezogen und die Typographie übernahm Marthe Fecquet und Pierre Baudier. Monod 9049; Rauch 40; Kornfeld/Klipstein 172, Nr. 54. One of 30 copies (no. 124) with a suite of 36 engravings by André Derain. The edition of a total of 326 copies was printed on large Arches paper. It was Ambroise Vollard who initiated this edition of the Satyricon already in the thirties, and commissioned the engravings from Derain in 1934. But the project could not be executed because of Vollard's death and the outbreak of World War II. Finally the book went to press in 1951; the engravings were printed by Georges Leblanc and the text by Marthe Fecquet and Pierre Baudier. - Loose as issued with original illustrated wrappers in half vellum folder and slipcase. Bookseller Inventory # B238965

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WETZEL, Johann Jakob (1781-1834).

Used Hardcover

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Item Description: Gr.-Folio (467 x 313 mm). Mit 11 (statt nur 10) handkolorierten, teilweise gummierten, Ansichtstafeln in Aquatinta, gestochen nach J. J. Wetzel von Franz Hegi, resp. von Johann Hürlimann. (1-7), 8-11, [14] Bl. (deskriptiver Text). Roter Halbmaroquinband mit lederverstärkten Ecken. Zürich, Chez Orell, Fussli et Compagnie, 1817. Unbeschnittenes, überkomplettes Exemplar des Eröffnungsbandes von Wetzels berühmter Folge von Ansichten der schönsten Schweizer Seenlandschaften, die bis 1827 auf vierzehn Bände gedieh. Der in Zürich geborene Landschaftszeichner und Maler machte sich nach seiner Ausbildung bei Johann Heinrich Bleuler und bei Gabriel Lory père et fils 1810 in der Heimatstadt selbständig. Mit seinen pittoresk gefälligen Landschaftsdarstellungen, die einen unverstellten Weitblick aufweisen, deren Tiefenwirkung der Künstler mittels niedrig angesetzten Horizontlinien verstärkte, wurde Wetzel zu einem der gefragtesten Schweizer Vedutenmaler. Die von Franz Hegi (1774-1850) gestochenen und von Wetzel selbst kolorierten Aquatinta-Radierungen strahlen mit ihren fein abgestuften Blau-, Braun-, Grün- und Grautönen eine stimmungsvolle, luft- und lichtdurchflutete, Atmosphäre aus. Die hier zu Beginn als Komplementärtafel zusätzlich eingebundene, ohne Begleittext als Einzelblatt von Wetzel vertriebene, Ansicht der Tellskapelle ("Vue de la Chapelle du Guillaume Tell") stammt von dem Zürcher Maler/Radier Johann Hürlimann (1793-1850), der ab 1829 seine Karriere in Paris fortsetzte. Die tadellos erhaltenen Ansichten liegen hier im zweiten von insgesamt drei bekannten Zuständen vor, erkennbar am Vermerk unten rechts: "Publié par Orell Füssli &c Comp. à Zurich". Text gänzlich unbeschnitten und nur minimal mit vereinzelten Stockflecken. - Aus der Sammlung des polnischen Grafen Michal Wandalin Mniszech (Wappen-Exlibris), dessen Familie seit dem 18. Jahrhundert vielfältige Beziehungen zur Schweiz pflegte. Lonchamp 3182; Appenzeller 214-223; J. J. Wetzel. Leben, Werk und Wirken (Kat. 21 der Galerie Kempf, Zürich [1988]), S. 24 u.a.; vgl. Brun III, S. 492f., Nr. 1 (nur Ausgabe von 1820) und 14 (Chapelle de Tell). Untrimmed copy of the second of three states known - with an additional view bound in - of the initial volume of the celebrated series of views of Swiss lake sceneries. published in fourteen volumes up to 1827. Engraved by Franz Hegi (1774-1850) the hand-coloring was executed by Wetzel himself. The complemantary view "Vue de la Chapelle du Guillaume Tell") is painted and engraved by the Zurich etcher Johann Hürlimann (1793-1850) who worked at Paris since 1829. - From the collection of the Polish count Michal Wandalin Mniszech (coat of arms exlibris) whose family maintained manyfold relations to Switzerland since the 18th century. - Contemporary boards with renewed dark half calf spine and leather strenghtened corners. Bookseller Inventory # B348213

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Item Description: 2 Bde. 8vo (200 x 120 mm). Mit zus. 15 in Sepia gedruckten Aquatinta-Tafeln nach L. Simond, 2 gef. Tabellen und 13 Textkupfern. X, 530 S.; [2] Bl., 452 S. Rote Halbmaroquinbände d. Z. Paris, (Crapelet pour) Treuttel et Würtz, 1817. Fleckenfreies und komplettes Exemplar der vermherten zweiten franzsösichen Ausgabe. Der 1815 auf Englisch erschienene Bericht über seine England- und Irlandreise des in Lyon geborenen und seit 1792 in den USA lebenden Revolutionsflüchtlings und erfolgreichen Geschäftsmanns "peut être considéré comme pré-tocquevillien, car, outre un regard sur la réalité anglaise, son exotisme, c'est aussi la confrontation d'un homme de l'ancien régime avec la politique de débat, la presse, l'opinion publique, cette société déjà moderne" (Jacques Damade im Vorwort zur französischen Neuausgabe von 1992). Nach dem Tod seiner amerikanischen Gattin liess sich Simond in der Schweiz nieder, wo er 1822 erneut heiratete und von 1824 bis zu seinem Tod als hoch angesehener Bürgermeister von Versoix bei Genf wirkte. Abbey, Scenery of Great Britain and Ireland, in Aquatint and Lithography, 18; Lipperheide 991; HLS XIII, S. 519. Fresh and complete copy of Simond's 'Journal of a Tour and Residence in Great Britain', anonymously published first in 1815 and the following year in French. The Lyons born author had fled France and its Revolution in 1792 and moved to New York where he became a successful merchant. His book "is marked by a highly critical observation of English society and politics virtually uninformed by and uncompared with Simond's twenty-year experience as a prosperous exile in a new democracy" (Ira Grushow, The Querulous Exile: The Travel Writings of L. Simond [Online Version]). - "Ce voyage peut être considéré comme pré-tocquevillien, car, outre un regard sur la réalité anglaise, son exotisme, c'est aussi la confrontation d'un homme de l'ancien régime avec la politique de débat, la presse, l'opinion publique, cette société déjà moderne" (Jacques Damade in the preface of the new French edition of 1992). Simond settled in Switzerland after the death of his American wife. In 1822 he married Marie-Antoinette Chauvet and served as a well-respected major at Versoix near Geneva until his early death on 2 July 1831. - Contemporary red half-morocco. Bookseller Inventory # B351320

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SIEBER, Franz Wilhelm (1789-1844).

Used Hardcover First Edition

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Item Description: 2 Bde. 8vo (220 x 135 mm). Mit 1 gefalteten Kupferstichkarte Kretas, 1 Faltplan "du Labyrinth souterain près de Gortyne dans l'ile de Crète', 1 gefalteteten Kostümtafel und 11 Kupfertafeln mit Ortsansichten und Pflanzenabbildungen, gestochen von Stoelzel und Döbel. [2] Bl., XXII, 548 S.; 328 S. Hellbraune Halbkalbslederbände d. Z., mit reicher Rückenvergoldung und je 2 Lederschildchen, goldgeprägtes Monogramm CL im Rückenkopf. Leipzig und Sorau, Friedrich Fleischer, 1823. Ein ausnehmend schönes Exemplar der Erstausgabe des frühen und seltenen Reisewerks aus der Bibliothek von Erzherzog Carl Ludwig von Österreich-Teschen, Adoptivsohn Alberts von Sachsen-Teschen. Der böhmische Naturforscher F. W. Sieber wandte sich nach dem Gymnasium und einer begonnenen Ausbildung in Architektur und Technik schliesslich der Botanik zu. Gefördert durch den Landsmann und Botaniker Johann Baptist Emanuel Pohl, begann er mit der Vorbereitung botanischer Forschungsreisen, die er mit dem Verkauf von Herbarien zu finanzieren trachtete. Eine erste grössere Sammelreise führte ihn 1811-1812 nach Italien, von wo er über 20'000 Pflanzen mitbrachte. Sieber hinterliess mit seinem Werk eine auch ethnographisch höchst aufschlussreiche Monographie Kretas. Als zusätzliches Resultat seiner, zusammen mit dem französischen Konsul und dessen Sekretär unternommenen, Erforschung der nahe Mires gelegenen grossen Labyrinth-Höhle konnte Sieber auch einen Faltplan des Höhlensystems anfertigen, der auf lange Jahre hinaus massgebend blieb. Erzherzog Carl Ludwig von Österreich, Herzog von Teschen, (1771-1847), mit dessen Monogramm auf dem Einbandrücken. Engelmann I, 379; Stafleu-Cowan 11.942; Henze Bd. V, S. 152f.; Igersheim, Kreta: auf den Spuren des böhmischen Naturforschers und Reisenden F. W. Sieber (2010), S. 17ff.; Dietrich: Franz Wilhelm Sieber, ein Beitrag zur Geschichte der Botanik vor sechzig Jahren, in: Jahrbuch des Königlichen botanischen Museums [Berlin], Bd. I (1881), S. 278ff. First edition. Fine copy of the illustrated travel account of Crete bound for the library of Archduke Carl Ludwig of Austria, duke of Teschen, adoptive son of Albert of Sachsen-Teschen. The Bohemian born physician, botanist, traveller and plant collector spent the year of 1817 on the island of Crete (then known as Candia) which as part of the Ottoman Empire was under the rule of Mehmet Ali. In his valuable account, of which an English translation appeared the same year, Sieber portrayes the culture and nature of Crete in great detail. While the first volume offers the history and material culture of the Islanders the larger second volume is dedicated to the natural history and botany of Crete. As a reult of his exploration, together with the French consul and his secretary, Sieber also included in his book a map of the cave system called 'Labyrinth' near the ancient town of Gortyna, which remained the standard map for a long time to come. - Some browning due to paper qualtiy, else a fresh copy of important provenance. - Contemporary half calf, spines gilt with two labels and gilt monogram CL [Carl Ludwig] at head. Bookseller Inventory # B350269

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Item Description: Kl.-Folio (292 x 202 mm). Mit diversen Holzschnitt-Initialen von Hans Holbein. [4] Bl., 142 S. Kalbslederband des späten 19. Jhs. im Stil des 16. Jhs., Deckelrahmen aus Blind- und Goldprägung, im Zentrum des Vorderdeckels Titel und Datum innerhalb Kartusche in Goldprägung (Rücken berieben, im Vordergelenk eingerissen). Basel, Adam Petri, August 1527. Erstausgabe. Die von dem in Basel wirkenden Humanisten und Rechtsgelehrten Johannes Sichard (1499-1552) besorgte Ausgabe enthält nur einen Teil des Gesamtwerks und ist mit nichtphilonischem Schrifttum angereichert. Das Liber Antiquitatum Biblicarum erzählt die biblische Geschichte vom Beginn der Schöpfung bis zum Tode Sauls nach. Lange Philo von Alexandrien zugeschrieben, weiss man heute, dass dieser jüdische Philosoph nicht als Autor in Frage kommt. Vielmehr dürfte die Verfasserschaft einem pharisäischem Denken nahestehenden Gelehrten zustehen. Für den vorliegenden "Philo"-Druck konnte Sichard auf eine Lorscher Handschrift und vor allem auf ein in Fulda entstandenes Manuskript zurückgreifen. Während die Lorscher Handschrift heute verschollen ist, wurde die - mit Annotationen des Herausgebers versehene - Fuldaer Handschrift zu Beginn des 20. Jhs. in Kassel wiederentdeckt. Einträge und Notizen für den Setzer von der Hand Sichards belegen zweifelsfrei, dass die Fuldaer Handschrift als Hauptdruckvorlage gedient hat. Ihr entnahm Sichard auch den sonst bis dahin unüblichen Titel des ersten Werks. "Allerdings entstammen dieser Handschrift (bzw. wohl beiden) nur die ersten drei Texte des Basler Philo-Erstdrucks, wobei der zweite und dritte dort eine Schrift bilden. Zudem ist die erste Schrift nicht ein Werk des jüdisch-hellenistischen Religionsphilosophen und Historikers, sondern frühchristlich und fälschlich unter seinem Namen überliefert, so stammt De nominibus Hebraicis aus des [Eusebius] Hieronymus De interpretatione nominum Hebraicorum - als Nachdruck, und ist De mundo nach dem Erstdruck einer lateinischen Fassung philonischer Fragmente durch Guillaume Budé, erschienen 1526 in Paris, abgedruckt, dessen Widmungsbrief vom 1. April 1526 ja auch korrekt in die Ausgabe übernommen ist" (Frank Hieronymus). Adam Petris (1454-1527) Sohn Heinrich Petri druckte Sichardts Übersetzung dann erneut 1538. Die erste vollständige griechische Ausgabe der Schriften des Philo-Judaeus erschien von Sigismund Gelenius ediert und durch Episcopius gedruckt erst 1554 ebenfalls in Basel. Exlibris Daniel M. Friedenberg (geb. 1923) und von João de Villanova de Vasconcellos Corréa de Barros sowie dessen Exlibris-Stempel auf Titel, durchgestrichener Name im Fusssteg und hs. Name in der oberen Ecke des Titelblattes. VD 16, P-2465; Panzer VI, 260, 668; Adams P-1031; STC, (German), 694; Fürst III, 89; Hieronymus, Griechischer Geist, Nr. 108; Ders., Petri-Schwabe, 144; STC, (German), 694; Waxman, History of Jewish Literature I, 482ff.; (ausführlich) H. Jacobson, A Commentary on Pseudo-Philo's Liber Antiquitatum Biblicarum (1996); Chr. Dietzfelbinger, Pseudo-Philo: Antiquitates Biblicae (1975). Editio princeps. One of the earliest and most important works of biblical interpretation, commonly known as the Liber Antiquitatum Biblicarum, a narrative account of events from the beginning of creation to the death of king Saul that is firmly grounded in the bible. The essence of Christianity, and of Mosaic Judaism, is identified historically first by Philo Judaeus who was born c. 15 B.C. and died about fourty years after the supposed date of the Crucifixion. The Book of Biblical Antiquities is supplemented and embellished by legends and stories, giving an abundant supply of significant Jewish females. In his re-telling of the Bible, Pseudo-Philo carries on the tradition of exemplifying women who have devoted themselves to upholding their covenant with God. The editor Johannes Sichard (1499-1552), a German born Jurist and professor at Basel, tells us in the preface, that in preparing his edition he made use of two manuscripts, Bookseller Inventory # B320312

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WETZEL, Johann Jakob (1781-1834) und Franz HEGI (1774-1850).

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Item Description: Gross-Folio (358 x 305 mm). Mit 10 von Franz Hegi in Aquatinta geätzten und handkolorierten Ansichtstafeln. Titel mit schwarzgrundiger Verlagsvignette, 48 S. Text. Roter Halbmaroquinband mit lederverstärkten Ecken. Zürich, Orell, Fussli et compagnie, Imprimeurs-Libraires et Marchands d'Estampes, 1819. Ein gänzlich unbeschnittenes und komplettes Exemplar des wohl schönsten Bandes aus der grossartigen Folge von Veduten zu den Schweizer Seen, die zwischen 1817 und 1827 entstanden und deren französischer Begleittext auf feinem Vélinpapier gedruckt wurde. Enthalten sind hier die Ansichten aus Wetzels Heimatkanton und den benachbarten Landschaften des Walen-, Lauerzer-, Zuger- und Aegerisees. Seit 1810 als selbständiger Künstler in Zürich tätig, wurde der Bleuler-Schüler Johann Jakob Wetzel schnell bekannt für seine Landschaftsveduten, die er fast ausnahmslos mit Aquarellfarben und nicht mehr mit den bis dahin verwendeten Deck- und Gouachefarben selbst kollorierte und dabei hervorragende Resultate erzielte. Zu seinen prominentesten ausländischen Auftraggebern zählte Wetzel unter anderen Kaiser Franz I., für den er 1814 die spektakuläre Ansicht des Rheinfalls malte und den österreichischen Fürsten und grossen Bibliophilen Franz Joseph von Dietrichstein (1767-1858). Der um 1810/1820 aufkommende Tourismus führte viele wohlhabende Besucher in die Schweiz, wo sie sich vor ihrer Heimkehr mit den wunderbar handkolorierten Veduten der 'Schweizer Kleinmeister' als Erinnerungsstücke eindeckten. Mit der 'Voyage pittoresque au Lac des Waldstettes ou des IV cantons' erschien 1817 bei Orell Füssli der erste Band von Wetzels grossartiger Folge. Innerhalb von zehn Jahren schuf er insgesamt 137 Aquatinta-Veduten, die zum grossen Teil von Franz Hegi meisterhaft geäzt und "nach den Vorbildern des Meisters von geschickten Coloristen sorgfältig" koloriert wurden. In akkurater Zeichenmanier wird die Landschaft wiedergegeben, wobei der Künstler in aller Regel den unverstellten Weitblick bevorzugte, deren Tiefenwirkung er mittels tief angesetzter Horizontlinie noch zu verstärken wusste. Orell Füssli vertrieb die Veduten auch einzeln "um 12 franz. Franken", wie eine Rezension in der Allgemeinen Literatur-Zeitung [Nr. 108, Kol. 861-862] vom September 1819 offenbart. Insgesamt vier Tafeln zeigen den Zürichsee, je zwei den Zuger- und Walensee sowie je eine den Lauerzer- und den Aegerisee. Die auf insgesamt 137 Originalplatten angewachsene Zahl von Johann Jakob Wetzels Seeveduten veräusserte der Verlag Orell Füssli ein Jahr nach dessen Tod an den aus Oberrieden stammenden Zürcher Kunsthändler und Verleger Hans Felix Leuthold (1799-1859), der sie vor allem in Einzelblättern vertrieb, sie aber auch innerhalb der 'Cinquante vues pittoresques de la Suisse' von 1841unter seinem eigenen Namen neu auflegte. - Vortitel und Schlussblatt etwas stockfleckig, wenige Textblätter stellenweise mit minimsten Stockflecken oder Bräunung, ein vorzügliches Exemplar. Appenzeller 224-233; Lonchamp 3184; Wäber 307; J. J. Wetzel. Leben, Werk und Wirken (Kat. 21 der Galerie Kempf, Zürich [1988]), S. 11, 12, 41, 44, 48, 50, 57 und 73; Brun III, S. 492, Nr. 2; Hofer/Hägeli, Zürcher Personen-Lexikon (1986), S. 362f.; Leemann-van Elck, Druck, Verlag, Buchhandel im Kanton Zürich von den Anfängen bis um 1850. Completely untrimmed and complete copy of the most beautiful volume from the grand series of hand-colored views of Swiss Lakes, with descriptive text in French printed on velin paper. The whole life of the Zurich painter and Bleuler disciple Johann Jakob Wetzel was dedicated to painting landscapes. After he started his own business in 1810 he began in 1817 with his series of 'Picturesque Voyages to the Lakes of Switzerland', which became his chief and best loved work. Four plates depict the Lake of Zurich, two each the Walensee and the Lake of Zug, one the Lake of Lauerz and the Lake of Aegerin near Zug. In 1835, one year after the artist's decease, the publisher Orell Füslli sold the o. Bookseller Inventory # B350314

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Item Description: Roter Leinenband d. Z. im Querformat (Vordergelenk eingerissen). (Chile, 1906). Steckalbum mit Originalaufnahmen, vereinzelte Photos sind auf der Rückseite in spanischer Sprache in Blei oder Tinte beschriftet. Die im Panoramaformat gehaltenen Photographien zeigen Aufnahmen aus der Atacama-Wüste. Die acht letzten dokumentieren die Zerstörungen des dritten starken Erdbebens, das 1906 die beiden Amerika erschütterte. Dem ersten vom Januar im Gebiet von Kolumbien und Equador folgte im April ein verheerendes Beben und nachfolgende Brände, die grosse Teile der aus Holz gebauten Stadt San Francisco in Kalifornien zerstörten. Das Jahr 1906 war entsprechend von grosser Bedeutung für die Seismologie. Chile als eines der erdbebengefährdesten Länder der Welt baute in der Folge ein seismologisch-geodätisches Netzwerk auf. Gelatin silver prints (mostly panoramic views), lose in slip-in photo album. Contemporary red cloth oblong album (305 x 415 mm). The panoramic photographs show desert sceneries from northern Chile, the eight at the end document the destructions of Valparaiso in the last of the three large earthquakes that shook the Americas in 1906. The two previous ones had hit in January in the Colombia-Ecuador region, the second in April in San Francisco, California. The year 1906 was of importance for seismology as a scientific field. Chile, one of the most seismically-active countries in the world, decided at the time to install a seismic network which has been in operation until now. Bookseller Inventory # B351386

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Item Description: 4 Bde. 4to (210 x168 mm). Mit zus. 290 Kupfertafeln (inkl. den drei Kupfertiteln und der Portrait-Tafel). [Teil I:] Handkoloriertes Titelkupfer, nach J. J. Preisler radiert von Martin Tyroff und 78 handkol. Kupfertafeln. [24] Bl., 64 S., [4] Bl., 60 S., [4] Bl., 64 S., [4] Bl., 312 S.,[4] Bl., 48 S., Titel, S. 3-48, [12] Bl. Register. - [Teil II:] Handkol. Kupfertitel und 76 (4 gef.) handkol. Kupfertafeln. [4] Bl., 72 S., 28 S., 16 S., [2] Bl., 32 S., [4] Bl., 76 S., 200 S., 64 S., 52 S., [10] Bl. (Register und Nachricht an den Buchbinder). - [Teil III:] Mit handkol. Kupfertitel und 92 handkol. Kupfertafeln. [4] Bl., S. (1-4), 5-624 S., [4] Bl. Register. - [Teil IV:] Mit Portraitkupfer, nach Dominicus van der Smissen und Kleemann gestochen von J. W. Windter und 40 röm. num. handkol. Kupfertafeln. [6] Bl., 48 S., 264 S., [2] Bl. Register. Gesprenkelte Kalblederbände d. Z., Rücken über 5 erhabenen Bünden, mit Lederrückenschild und Rückenvergoldung (Kanten berieben, Ecken bestossen, Gelenke teilweise eingerissen). Nürnberg, Johann Joseph Fleischmann für den Verfasser, [1740-] 1746-61. Alle vier Bände der berühmten 'Insecten-Belustigung' in Erstausgabe, komplett mit allen bis 1761 erschienenen 290 veröffentlichten Kupfern im Kolorit der Zeit. Geboren in die thüringische Familie des als Schlossverwalter wirkenden gelernten Kupferstechers Pius Rösel, erhielt August Johann Rösel seinen ersten Unterricht im Zeichnen und Malen durch den Onkel, den in Merseburg an der Saale tätigen Hofmaler Wilhelm Rösel. Nach der Uebersiedlung zur verwitweten Mutter nach Nürnberg 1725, schrieb sich Rösel in der Malerakademie ein, wo er u.a. durch Johann Daniel Preisler, Paul Decker d. J. und Daniel Preissler unterrichtet wurde. Später besuchte Rösel von Rosenhof deutschsprachige Vorlesungen an der Universität Altdorf und erwarb sich Fertigkeiten zur Dissektion von Tieren und zum Arbeiten mit dem Mikroskop. Angeregt durch Maria Sibylla Merians grossartiges Surinam-Buch (Metamorphosis insectorum surinamensium) begann Rösel sein eigenes langjähriges Projekt, naturkundliches, speziell entomologisches Wissen anschaulich und volksnah zu vermitteln. Eine erste kolorierte Kupfertafel mit Begleittext zur Metamorphose eines Tagfalters erschien 1741. Dank vielfältiger Unterstützung durch seine Familie und Freunde, konnte Rösel von Rosenhof trotz der durch einen Schlaganfall 1752 verursachten halbseitigen Lähmung an weiteren Buchprojekten arbeiten. - Ohne die erst nach Rösel von Rosenhofs Tod erschienene Fortsetzung des Schwiegersohns Christian Friedrich Carl Kleemann. - Diverse Tafeln gebräunt, ein schönes Exemplar im ersten Einband. Exlibris des englischen Arztes John Sibthorpe (1758-1796), ab 1784 Sherardian Professor of Botany at the University of Oxford und Stempel auf Titel: Bibl. Hort. Bot. Oxon. Nissen, ZBI, 3466; Horn/Schenkling 18267; Gilbert, Butterfly Collectors and Painters (2000), 58; Junk, Rara, 159; Nissen, ZBI, 3466; Feuerstein-Herz, Die grosse Kette der Wesen (2007), 206; Ludwig, Nürnberger naturgeschichtliche Malerei im 17. und 18. Jh. (1998), 370f.; Niekisch, A. J. Rösel von Rosenhof, in: Sekretär. Beiträge zur Literatur und Geschichte der Herpetologie und Terrarienkunde, Bd. IX, Heft 2 (2009), S.27; Smith/Mittler, History of Entomology (1973), 99. Bookseller Inventory # B351404

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WOLTERS, Friedrich (1876-1930).

Used Hardcover First Edition

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Item Description: Folio (367 x 240 mm). Gegenüberliegende Zierseiten in Form eines Altars mit Einhörnern für Titel und Widmung, mit 3 grossen als Randleiste gestalteten Bild-Initialen sowie 60 kleineren Initialen. Druckvermerk und Seitenzahlen in Rotdruck. 67 S. Alaungarer Original-Schweinslederband mit abgeschrägten Kanten, Vorderdeckel mit goldgeprägtem Pressensignet, Rücken mit goldgeprägtem Titel und zwei kleinen Dreiecken, Spiegel und Vorsatz aus Pergament mit Goldlinieneinfassung, Original-Leinenkassette mit Titelaufdruck in Gold. Berlin, Einhorn-Presse im Verlag Otto von Holten, 1909. Opus I der Einhorn-Presse. Eines der zehn auf Pergament gedruckten Vorzugsexemplare, von Melchior Lechter (1865-1937) im Druckvermerk monogrammiert und nummeriert. Erstausgabe der programmatischen Schrift Friedrich Wolters, Historiker, Uebersetzter und führender Kopf des George-Kreises. Die delikat gestalteten Zierseiten "sind nur mit den Bordüren des frühen 16. Jahrhunderts und denen des Meisters William Morris zu vergleichen . Das ganze Satzbild erscheint ausserordentlich schön und ruhig, bedingt durch die Georgesche Schreibung, die ja keine grossen Anfangsbuchstaben kennt. Die Antiquatype ist von vorzüglicher Schärfe und in dem grossen Grad von glänzender Wirkung . Uneingeschränktes Lob gebührt der Druckfirma Otto von Holten, die an präziser Arbeit das möglichste geleistet hat, namentlich muss man die Leistungsfähigkeit dieser Firma an dem nur in zehn Exemplaren hergestelltem Pergamentdruck bewundern" (Zeitschrift für Bücherfreunde, N.F. I, Beiblatt, S. 120f.). - Einband minimal fleckig. Raub A 81; Rodenberg I, 150-151; Landmann 304. Opus I of the Einhorn Press. No. 508, one of ten copies printed on vellum (numbered 501-510), monogrammed and signed by Lechter in the justification, printed in red. First edition of the programmatic text by the poet Friedrich Wolters, a protagonist of Stefan George's circle. - Original white pigskin, with gilt press mark on front cover, gilt title on spine, all edges gilt (minimally stained). In original case. Bookseller Inventory # B320645

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CARROL, Lewis (Pseud. von Charles Lutwidge Dodgson, 1832-1898) und Max ERNST (1891-1976), Illustrator.

Used Hardcover Signed

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Item Description: Folio (330 x 255 mm). Mit 11 Original-Farblithographien, 1 Original-Lithographie in Schwarz und mit 10 als Negativ gedruckten Lithographien von Max Ernst. 100 S., [2] Bl. Mit der Extrasuite auf Japan-Papier. Lose wie erschienen, in blauen Leinenmappen und Original-Pappschuber. Stuttgart, Manus Presse, 1968. Vorzugsexemplar mit der Extrasuite von 12 einzeln signierten Original-Lithographien (davon elf farbigen) auf gelblichem Japon nacré. Eines der für den Künstler selbst bestimmten Exemplare, von Hand bezeichnet als "e.a" ('épreuve d'artiste'), die zustätzlich zu den fünfunddreissig nummerierten Exemplaren gedruckt wurden. Ab den 30er Jahren wurde Lewis Carrol "une des références communes au groupe des surréalistes. On trouve auprès de Carroll les noms de Paul Eluard, Gisèle et Mario Prassinos, Guy Lévis Mano, Max Ernst, René Magritte, Henri Parisot - qui fut l'un de ses plus constants traducteurs -, ainsi que des écrivains . ". Spies/Leppien 135; Brusberg 146; Sammlung H. Bolliger, Nr. 137; Giuliano, Lew Carroll Bibliography, A68:14; Deluxe copy of Max Ernst's beautifully illustrated edition of Lewis Carroll's longest and most famous poetic work outside of the Alice books. One of the copies with the extra suite on Japan, of which in addition to the thirty-five numbered copies a few ones were printed 'hors commerce' or as 'épreuve d'artiste'. All twelve original lithographs are signed by the artist. - Mint copy in the original publisher's blue cloth slipcase. Bookseller Inventory # B321072

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