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Item Description: 12mo (174 x 100 mm). XXI, [3], 478 S. Kalbslederband d. Z. mit reicher Rückenvergoldung und Rückenschild. Hambourg, Chez les Principaux Libraires, 1800. Eine höchst populäre und in ganz Europa verbreitete französische Anleitung zum Briefeschreiben (Briefsteller). Milleran wirkte als Dolmetscher am Hof von König Louis XIV; sein Name ist auch in der Musikgeschichte verewigt (Code Milleran), eine Sammlung von Lauten-Tabulaturen, die die einzige Quelle für französische Lautenmusik des 17. Jahrhunderts darstellt. A very popular French letter-writer's guide, first published in 1698 by René Milleran, grammarian and translator to king Louis XIV. - Contemporary calf, spine elaborately gilt with label. Bookseller Inventory # B349289

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PELLICO, Silvio (1789-1854).

Used Hardcover

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Item Description: 8vo (207 x 120 mm). [3] Bl., 339, [1] S. Grüner Maroquinband d. Z., mit klassizistischer Goldbrodüre auf Deckeln und Rücken, Steh- und Innenkantenvergoldung, Goldschnitt. Torino, (Chirio e Mina a cura di) Giuseppe Bocca, [Novembre] 1832. Erstausgabe. In Maroquin gebundenes Exemplar eines der bedeutendsten Bücher aus der Zeit des Risorgimento. Wegen angeblicher Mitgliedschaft im revolutionären Geheimbund Carbonari wurde der aus dem piemontesischen Saluzzo stammende Schriftsteller, Dichter, Dramatiker und Patriot Silvio Pellico im Oktober 1820 von der österreichischen Regierung verhaftet. Wegen Hochverrat zunächst zum Tode verurteilt, wurde die Strafe in 15 Jahre 'carcere duro' umgewandelt. Nach zehn Jahren entliess man Pellico im August 1830 vorzeitig aus den berüchtigten Kasematten von Spielberg in Böhmen. Pellicos Buch stiess nicht nur in Italien auf ein enormes Interesse mit mehreren Nachdrucken und Neuausgaben, binnen kurzer Zeit verbreiteten Uebersetzungen Pellicos Denkwürdigkeiten in ganz Europa. Die deutsche Version von 1833 zählte die verschiedenen Gefängnisse bereits im Titel auf: "Meine Gefangenschaft in der Kerkern zu Mailand, unter den Bleidächern zu Venedig und den Kasematten auf dem Spielberg". Innert zehn Jahren waren beinahe fünfzig italienische Druckauflagen verbreitet worden, und bis 1930 zählte man 270 Ausgaben, wovon ein erheblicher Teil als Raubdrucke ihr Publikum fanden. - Unser Maroquinexemplar trägt auf dem Vorsatz die handschriftliche Widmung des Juristen und späteren französischen Justizministers Paul-Henri-Ernest de Royer Dupré an eine Mme. de Launay. Datierte hs. Widmung vom 21. August 1833 des französischen Juristen Paul-Henri-Ernest de Royer Dupré (1808-1877) "à Mme. de Launay". Parenti, Bibliografia delle Opere di Silvio Pellico (1952), S. 36f., Nr. 39; Govi, I Classici che hanno fatto l'Italia, Nr. 299 ("Una delle più celebri opere del nostro Risorgimento"); S. Siedler, Silvio Pellicos Le mie prigioni in der zeitgenössischen österreichischen und französischen Rezeption 2010 (Online Version), S. 51ff. First edition. Deluxe copy in full morocco of one of the most important books from the Italian Risorgimento. The Piedmont born writer, poet, dramatist and patriot Silvio Pellico was imprisoned by the Austrian government as a supposed member or sympathizer of the revolutionary secret society, The Carbonari. The capital punishment for high treason was later changed into fifteen years of prison ('carcere duro'), and on August 1830 Pellico was released on license. Pellico's memoirs of his ten years in various prisons became immediately a publishing bestseller not only in Italy but in Europa. Within ten years almost fifty Italian editions were published, and in 1930 the number of editions in Italian alone rose to 270. - Our copy has a ms. dedication of 1833 to Mme. de Launay by the French jurist Paul-Henri-Ernest de Royer Dupré, later minister of Justice under the Imperial Bonapartist regime. - Contemporary green full morocco, with gilt framed covers and spine, all edges gilt. Bookseller Inventory # B350281

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Item Description: 61 Bde. (inkl. Registerband in 31 Bdn. gebunden). 16mo (130 x 86 mm). Mit 1 Portrait-Frontispiz (in Bd. XIX der Nachgelassenen Werke) und 5 gefalteteten Tabellen. Braune, marmorierte Pappbände d. Z. mit roten goldgeprägten Rückenschildchen, Rücken oben und unten mit ornamentaler Kapitalgoldprägung, Gelbschnitt (Gelenke beschabt und Ecken teilweise bestossen). Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta, 1828-30 und 1832-42. Cottas sogenannte "Taschen-" oder "Octavausgabe" der Ausgabe letzter Hand im unveränderten zweiten Druck, komplett mit dem Registerband und den sehr häufig fehlenden Bänden 56-60. Erstmalige Erwähnung fand das Projekt zum Grossunternehmen einer Ausgabe letzter Hand im April 1822, als Goethe gegenüber seinem Verleger Cotta berichtete, dass er damit beschäftigt sei, seine sämtlichen poetischen, literarischen und wissenschaftlichen Arbeiten "übersichtlich aufzustellen". Vier Jahre später, Ende Januar oder Anfang Februar 1826, erschien denn auch die erste Verlagsanzeige. "Die Ausgabe war nur geschlossen oder in Lieferungen zu beziehen" (B. Fischer), die Druckauflage wurde von Cotta erst auf 10'200 Exemplare bestimmt, davon 200 auf besserem Vélinpapier, dann aber wegen der grossen Nachfrage auf 12'500 erhöht. Nach Goethes Tod kamen noch die zusätzlich mit I-XX nummerierten Bände mit dem Nachlass in einer Druckauflage von stolzen 23'200 in diversen Formaten heraus. "Der Tod, das war der eigentliche, entscheidende Gewinn dieser Ausgabe letzter Hand, liess das vollendete Werk nicht mehr verstummen, die sorgfältig in der Einsamkeit der engen Schreibstuben 'vergrabenen' Worte sollten auch weiterhin vernehmbar sein" (Christa Salmen). - Stellenweise etwas gebräunt und/oder stockfleckig, ein wohlerhaltenes und komplettes Exemplar in 61 Bänden. Exlibris des Basler Buchillustrators und Photographen Karl Grether in Bd. XXXIX. Fischer, Der Verleger Johann Friedrich Cotta II, Nr. 1769 (und vgl. 1693), 1868, 1957; Hagen 23 und 23a; Kippenberg 342; Goedeke IV, 3, 11ff.; Chr. Salmen, "Die ganze merkwürdige Verlassenschaft" (2003), S. 52. Cotta's so-called pocket or octavo edition of the final authoritative edition in its second impression, complete with the index volume and the often missing volumes 56-60. Goethe had mentionned the huge project for this definitive edition to his publisher Cotta first in April 1822. A first advertisement for the edition was placed four years later in January/February 1826. On the term 'letzter Hand' Goethe wrote: "It is principally important, however, to protect the expression letzter Hand against misunderstanding. Wherever it has been used, it only signifies that the author has done his last and best, without therefore allowing his work to be seen as concluded". The publisher determined to print 10'200 copies, of which 200 on vélin paper, but due to the demand he corrected the first edition to 12'500 copies printed. After Goethe's death further twenty volumes were added from the poet's allowance, printed in 23'200 copies. - Browned in parts, some foxing, a well-preserved copy complete in sixty-one volumes. - Contemporary marbled brown boards, with gilt red spinelabel (extremeties somewhat rubbed, corners partly worn). Bookseller Inventory # B18575

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GRUNER, Gottlieb Sigmund (1717-1778).

Used Hardcover First Edition

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Item Description: 3 Bde. 8vo (200 x 120 mm). Mit gest. Frontispiz, radiert von Adrian Zingg nach J. L. Aberli, mit zweizeiligem Vers Albrecht von Hallers, 2 grossen und mehrfach gefalteten Kupferstichkarten (Fundstellenkarte der Mineralien und südorientierte Karte der Eisgebirge in den italienischen Vogteien der Schweiz) und 18 gefalteten Kupfertafeln, radiert von und nach Adrian Zingg und nach G. Walser, D. Düringer, J. H. Koch, A. Herbord u.a. XLI S., 1 Bl., 237 S., [2] Bl.; [2] Bl., 224 S.; XIV S., 1 leeres Bl., 219, [2] S. Marmorierte Kalbslederbände d. Z., mit reicher Rückenvergoldung und Rückenschild, Rotschnitt. Bern, Abraham Wagner, Sohn, 1760. Sehr schönes Exemplar der Erstausgabe von Gruners wegweisender glaziologischer und geologischer Beschreibung der Schweizer Alpen, komplett mit allen 21 Kupfern. Als Erster formuliert der Berner Naturforscher und Fürsprech hier eine allgemeine Eiszeit- und Gletschertheorie, wobei er sich auf Schriften anderer und seine umfangreiche Korrespondenz mit Forschern stützte. Die im ersten Band eingebundene erste schweizerische Fundstellenkarte für Mineralien kann heute noch Bedeutung beanspruchen. Das von Johann Ludwig Aberli gezeichnete und - wie auch alle anderen Kupfer des Werks - von Adrian Zingg (1734-1860) in Kupfer gestochene Titelkupfer enthält als Bildunterschrift einen Zweizeiler aus Albrecht von Hallers (1708-1777) Gedicht Die Alpen: "Der Berge wachsend Eis, der Felsen steile Wände // Sindselbst zum Nuzen da, und trinken das gelände". Die Begegnung zwischen "dem Maler Aberli, dem Dichter und Forscher Haller und dem Gelehrten Gruner steht für die Wiederentdeckung der Schweizer Alpen, die von nun an Scharen von Reisenden aus ganz Europa anziehen sollten" (HLS, Bd. V, S. 767). 1770 erschien bei Pancoucke in Paris eine französische Uebersetzung und 1778 veröffentlichte Gruner anonym und mit dem fingierten Druckort "Londen", tatsächlich aber von der typographischen Gesellschaft in Bern gedruckt, eine revidierte zweite Ausgabe dieses Werks ("Reisen durch die merkwürdigsten Gegenden Helvetiens"). - Hs. Name auf den Vorsätzen, datiert 1767. Poggendorf I, 965; Haller I, 1483; NDB VII, 229f.; Krüger, Discovering the Ice Ages (2013). S. 47f.; Baker, Rethinking the Fabric of Geology (2013), S. 54-56 (mit Abb. der Fundstellenkarte). Excellent copy of the first edition of Gruner's groundbraking work on glaciology and the geology of the Swiss Alps, complete with all 21 engravings. Primarly based on the writing of other authors and on his extensive correspondance Gruner formulates here the first general theory on glaciers, and he reports for the first time that glaciers move and carry rock material along. Based on measurements of a boulder on the Grindelwald glacier (mapped here by Johann Anton Herport), he indicates on p. 157 in vol. III a moving speed of fifty paces in six years. This was the first attempt to gauge a glacier's speed quantitatively. The author likewise concernes himself with fluxes in the glacier's state. A French translation appeared at Paris in 1770 and in 1778 Gruner published anonymously a revised second edition of his work ("Reisen durch die merkwürdigsten Gegenden Helvetiens"), which remained the most comprehensive account on the subject into the 19th century. - Ms. name dated 1767 on fly-leaves. - Contemporary marbled calf, gilt spines with label, edges in red. Bookseller Inventory # B350979

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Item Description: Quer-Folio (300 x 395 mm). Kupfertitel mit Vignette und 45 Stahlstich-Radierungen nach J. J. Ulrich gestochen von C. U. Huber. Mit je einem Textblatt von J. J. Reithard mit drei bis sechs Stahlstich-Vignetten, 8 S. ("Ergänzender Anhang [und] Register)". Halblederband d. Z., Titel innerhalb ornamentaler Bordüre in Goldprägung auf Vorderdeckel, auf Rückendeckel innerhalb gleicher Roccaillbordüre Widmung an Goldschnitt (Rücken etwas berieben, die Deckel etwas stockfleckig). Zürich, (David Herter für J. J. Ulrich und) Henri Fuessli & Cie., G. H. Baer, [1850/51-56]. Erstausgabe. Die Veduten in klaren Abdrucken und mit breitem Rand. Abbildung fanden nebst den markanteren Städten der Schweiz in der Mitte des 19. Jahrhunderts auch Brienz, das Jungfraumassif, der Oeschinen- und der Sempachersee, die Kirche St. Maria bei Seelisberg, der Vierwaldstättersee, die Insel Ufenau, das berühmte Bergsturzgebiet von Goldau, der Schaffhauser Rheinfall, der Walensee, das bei Ragaz gelegene Schloss Wartenstein, das Oberengadin, Schloss Gottlieben am Bodensee usw., desweiteren auch eher seltener dargestellte Ortschaften wie Hausen am Albis, Teufen, Klosters, Mesocco oder Inden bei Leuk. Den Begleittext steuerte der aus Küsnacht stammende Dichter und Mitbegründer des Zürcher Freitags-Blatts, Johann Jakob Reithard (1805-1857) bei. - Vereinzelte Stockflecken, ein schönes Exemplar, komplett mit allen 45 Ansichtstafeln. Konstantin Schlottmann (1819-1887), Zürcher Theologieprofessor, mit Schenkungseintrag von seinen Studenten. Lonchamp 2432; Weber, Graubünden in alten Ansichten, 183; Brun III, 349; Wäber 84; Leemann-van Elck, Druck, Verlag, Buchhandel im Kanton Zürich (1950), 105f.; HBLS VI,198. First edition. Excellent copy with dark impressions of the views and with wide margines. The descriptive text to Ulrich's engraved views was written by the poet and liberal journalist J. J. Reithard (1805-1857). - Few foxing. - Contemporary half calf (somewhat rubbed, covers foxed). Bookseller Inventory # B25880

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Item Description: 8vo (175 x 100 mm). [6] Bl., 276 S. Original-Lederband, mit rotem Lederrückenschild. Williamsburg, Colonial Williamsburg Inc., 1939. Tadelloses Exemplar in Ganzleder. Die Historikerin und Archivarin der Colonial Williamsburg Foundation kompilierte für ihr über 500 Rezepte enthaltendes, zuerst 1938 aufgelegtes Kochbuch vor allem aus E. Smith's "The Compleat Housewife Or, Accomplish'd Gentelwoman's Companion" von 1753, dessen typographische Gestaltung es nachahmt, sowie aus V. Randolphs "The Virginia House-Wife" von 1824. The Oxford Encyclopedia of Food and Drink in America Bd. I (2013), S. 227. Mint copy in full leather. Mrs. Bullock who served as an archivist at the Colonial Williamsburg foundation compiled for her cookery book, first printed in 1938, five hundred recipes from various sources. It is printed on fine Caslon Antique paper and designed to resemble E. Smith's "The Compleat Housewife Or, Accomplish'd Gentelwoman's Companion" of 1753 and V. Randolphs "The Virginia House-Wife" of 1824. Bookseller Inventory # B350982

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Item Description: 2 Bde. 12mo (125 x 788 mm). Mit 2 Kupfertiteln, radiert von Jean-Marie Delatre und Charles William White nach Thomas Stothard und Angelica Kauffmann. 203, [1] S.; 228 S. Kalbslederbände d. Z., mit rotem Ledrrückenschildchen. Edinburgh, at the Apollo Press, by the Martins, 1780. Erstausgabe. "Bell's Edition. The Poets of Great Britain complete from Chaucer to Churchill" (Kupfertitel, [vols. 67-68]). - Ein tadelloses Exemplar. First ediiton. "Bell's Edition. The Poets of Great Britain complete from Chaucer to Churchill" (Kupfertitel). - Excellent copy in contemporary calf, label on spine. Bookseller Inventory # B350985

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Item Description: 2 Bde. 8vo (205 x120 mm). Mit 2 Frontispizen (wiederholt), nach L. F. Dubourg radiert von Claude-Augustin Duflos. Titel in Rot und Schwarz. [16] Bl. (inkl. Titelkupfer), 260 S.; [12] Bl. (inkl. Titelkupfer), 395 S. Gespenkelte Kalbslederbände d. Z. mit reicher Rückenvergoldung. Amsterdam, Wetstein & Smith, 1728. Erste französische Ausgabe von Dittons 'A Discourse Concerning the Resurrection of Jesus Christ' (1712), übersetzt durch Armand Boisbeleau de La Chapelle (1676-1746). Durch Isaac Newtons Fürsprache konnte Ditton 1706 als Mathematiklehrer an der neugegründeten New Mathematical School at Christ's Hospital in London arbeiten. Dittons theologische Veröffentlichung "was an event which he attempted to prove by taking a mathematical, deductiv approach". Als Anhang zum dritten Teil folgt eine "Dissertation, où l'on examine si la pensée et la reflexion peuvent être le pur resultat de la matière et du mouvement; et où l'on parle aussi de la nature de Dieu, de l'âme humaine, et de l'univers en général". Oxford DNB XVI, 303. First French edition of Ditton's most important theological work of 1712, "an event which he attempted to prove by taking a mathematical, deductiv approach". In the appendix about the nature of thought (Dissertation, . ) Ditton argues that thought can not be produced from matter and motion. Althought Ditton's father was an ardent nonconformist he was not educated in proper schools but by a Dr. Olive, a clergyman of the Church of England. It was only after the death of Ditton's father, that Humprey was appointed, through the support of Isaac Newton, as the first mathematics teacher at the New Mathematical School at Christ's Hospital in London. - Contemporary sprinkled calf, back elaborately gilt with label. Bookseller Inventory # B350550

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SEIDA UND LANDESBERG, Franz Eugen Freiherr von (1772-1826).

Used Hardcover First Edition

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Item Description: 2 Bde. Quer-Folio (245 x 330 mm). Mit zus. 84 (je 42 arabisch, resp. römisch nummerierten) Kupfertafeln. Halblederbände d. Z., Bd. II mit den mitgebundenen bräunlich-grauen Original-Umschlägen. Memmingen, Christoph Müller, 1815-19. Erstausgabe. Der erste Band erschien in einer Druckauflage von 1'500 Exemplaren und enthält meist etwas abgeänderte Nachstiche aus den ab September 1798 erschienenen, von Jean-Louis le Prieur gezeichneten 'Tableaux de la Révolution Française'. Für Band II wurden dann allerdings andere Bildvorlagen verwendet. - Im Rand stockfleckig, Bd. I auf S. 95ff. im Innensteg stärker braunfleckig und unfrisch. Reichardt, Le Denkbuch der französischen Revolution. Variantes d'un transfer interculturel en Allemagne, in: La Révolution par la gravure (Paris, 2002), S. 112ff. Bookseller Inventory # B350538

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Item Description: Kl.-8vo (170 x 100 mm). 75 unnum. Bl. 20-22 Zeilen. Moderner Halbpergamentband. Um 1750/1780. In Kurrentschrift geschriebenes Berner Rechtsbüchlein aus dem 18. Jahrhundert. Alphabetisch von Aarau, Abbitts-Formul, über Basel Bischoff, Biel-Stadt . Bürger hiesige und Halseisen, Heimath-Schein, Refugierte, Verkündungs-Scheinen im Pais de Vaud bis Zünfte und Zürich werden auf 150 Seiten Begriffe zum Vertrags- und Rechtswesen aufgelistet. Mehrseitige Texte finden sich für die Begriffe: Ämter gemeine mit Fryburg, Continuationsvertrag de Ao. 1756; Chorgericht das Obere - Dessen Jnstruction 1745 . (und) Dessen Competenz Vermehrung; Dirnen Mandat (und) Anhang des Dirnen Mandats Juni 1767; Ehe-Schein; Minderjährige; Neuenburg Vertrag mit Bern Ao. 1406 (und) Continuation Vertrag Ao. 1737; Solothurn Verglich mit Bern 1647, 1701, 1753 und Zwingherren. Bookseller Inventory # B351006

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Item Description: (Basel, ohne Drucker), 1797. Teilkoloriertes Exemplar der Karte des Gebiets nördlich von Basel, mit Lage der Festung Hüningen und der kaiserlichen Truppen. Bookseller Inventory # B350554

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Item Description: 8vo (193 x 123 mm). Mit 2 gef. Kupfertafeln mit Darstellung des Planetensystems und der Sonne. Titel in Rot und Schwarz mit gest. Druckermarke. VIII, 222 S. Kalbslederband d. Z. über 5 erhabenen Bünden, mit reicher Rückenvergoldung und Rückenschild. Amsterdam, Wetstein & Smith. 1728. Erste französische Ausgabe von 'An Enquiry into the Nature and Place of Hell', ein zuerst 1714 und erneut 1727 in London gedrucktes Werk, in dem der anglikanische Vikar Tobias Swinden mutmasst, dass die Hölle ein auf der Sonne, dem Zentrum der Welt, angesiedelter Ort sei und dass Höllenqualen ewiglich währten. "Diese Vorstellung hatte indes schon deshalb wenig Aussicht auf Zustimmung, weil sie die grosse Tradition der Staats-, Erleuchtungs- und Erhabenheitsmetaphorik hätte zerstören müssen" (Gerhard Kurz). "Drawing on classical, scriptural, and patristic authorities it applies traditional Christian teaching concerning hell to a Copernican universe" (Andrew Starkie). Die französische Uebertragung besorgte der in Amsterdam wirkende Uebersetzer und Autor Jean François Bion (1668-1735). Im Jahr 1757 erschien eine unveränderte Neuausgabe. - Aussenrand des Titelblattes beschädigt und im Oberrand etwas gebräunt, kurzer Einriss auf beiden Tafeln hinterlegt. Cioranescu 11987; Fara, Heavenly Bodies: Newtonism, Natural Theology and the Plurality of Worlds in the 18th Century, in: Journal for the History of Astronomy 35 (2004), S. 143; Kurz, Meditation und Erinnerung in der frühen Neuzeit (2000), S. 144. First French edition of 'An Enquiry into the Nature and Place of Hell', first printed at London in 1714 and again in 1727. The Anglican vicar Tobias Swinden placed hell in the Sun; in his multi-world cosmos, angels and virtous souls live in an outer heaven, while the wicked are condemned to a central solar furnace. "Drawing on classical, scriptural, and patristic authorities it applies traditional Christian teaching concerning hell to a Copernican universe" (Andrew Starkie). The translation into French was by Jean François Bion (1668-1735), an author cleric of the Church of England working in Amsterdam. A reissue of this edition appeared in 1757. - Margin of title leaf stained and frayed in outer margin, the two folding plates with shorter or longer tear (underlaid). - Contemporary calf, gilt spine on five raised bands with label. Bookseller Inventory # B350551

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BUFFON, Georges Louis Marie Leclerc, Comte de (1707-1788).

Used Hardcover First Edition

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Item Description: 6 Bde. (I-VI von XVIII]. 12mo (165 x 93 mm). Mit zus. 87 Kupfertafeln. [3] Bl., XXVI, 352 S.; [3] Bl., 351 S.; [3] Bl., 417 S.; [4] Bl., 405 S.; Titel, S. VII-XXIII, 456 S.; XII, 246 S., CLXXVII (Table des matières), [1] S. Errata. Lederbände d. Z. über 5 erhabenen Bünden, mit Rückenvergoldung. Paris, Imprimerie Royale, 1770 [-1775]. Fragment mit den ersten sechs von insgesamt 18 bis 1785 veröffentlichten Bänden der ersten Duodez-Ausgabe, enthaltend 87 der 247 erschienenen Vogel-Kupfer. - Die Tafel III im letzten Band lose. Wappenexlibris des irisch-australischen Richters Sir Redmond Barry (1813-1880). Ronsil, Bibliographie ornithologique française I, 413; vgl. Nissen, IVB, 160. The first six volumes only out of eigtheen volumes published until 1785 as the first duodecimo edition, with 87 of a total of 247 engraved plates. - Plate III in the last volume loose. - Contemporary calf on five raised bands, spines gilt. Bookseller Inventory # B350960

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Item Description: 6 Bde. 8vo (173 x 108 mm). Mit 6 lith. Portrait-Frontispizen und zusammen 18 lith. und teilweise gefalteten Ansichtstafeln sowie je 1 gefalteten Kalenderblatt am Schluss. [2] Bl. (inkl. lith. Titel), 126, [1] S.; 127, [1] S.; 128 S.; 128 S.; 128 S.; Titelblatt, 126 S. Lithographierte Original-Pappbändchen, Bd. I im Original-Pappschuber (Hinterdeckel von Jg. II lose). Basel, Jeremias Stupanus, Buchbinder auf der Rheinbrücke (ab Jg.II:) Schweighauser, [1825-1830]. Komplett wie hier sehr seltene Folge des vom Läufelfinger Pfarrer und Lokalhistoriker Markus Lutz alleine verfassten und je mit 4 lithographierten Tafeln illustrierten Almanachs, der wegen der Basler Trennungswirren nach nur sechs Jahrgängen eingestellt wurde. In einer "gelungenen Mischung von Geschichte, Berichterstattung über vaterländische Ereignisse, schöner Literatur und Poesie" fand das Periodikum seine eigene Form und folgte keinesweg einfach dem Beispiel des populären 'Helvetischen Almanachs'. Von besonderem Wert sind die insgesamt 24 Lithographien (darunter Ortsansichten u.a. von Schönthal, Rheinfelden, Farnsburg, Gelterkinden, Bilstein und Basel), "die fast ausnahmslos neue Motive, nicht Altbekanntes, oft Dargestelltes zeigen. Sie sind heute zu gesuchten Sammlerobjekten geworden" (Christoph Philipp Matt). - Beiliegend: Basler Almanach für das Jahr 1798. Mit gest. Titel und 3 (von 6) gef. Kupfertafeln von F. C. Reinermann (Brücke von Augst, Bei Liestal und Neu-entdecktes Schweissbad bei Augst). [15] Bl. (inkl. lith. Titel, ohne den Drucktitel), 116, [4] S. Orig.-Ppbd. (Rückenbezug fehlt). [Basel, Flick, 1797]. - Der erste von nur zwei erschienenen Jgn. - Die Ansicht von Liestal ankoloriert. Matt, Bibliographie der Werke von M. Lutz, in der Neuausgabe von: Basel und seine Umgebung (Basel, Erasmushaus, 1998), Nrn. 40, 42, 45, 48, 52 und 56. Bookseller Inventory # B350534

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ZELLWEGER (-GESSNER), Johann Caspar (1768-1855).

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Item Description: 4 in 3 Bdn. 8vo (216 x 135 mm). Mit 1 gefalteten lithographierten "Charte der Vogteien und Pfarreien in welche im 14. Jh. der jetzige Kanton Appenzell eingetheilt war" von Johann Ludwig Merz. XV, 570, [18] S.; VIII, 471, [12] S.; XVI S., 1 Bl., 462 S., [5] Bl.; Titelblatt, 473 S., [2] Bl. Bedruckte Original-Broschuren, unbeschnitten (Umschläge etwas beschmutzt). Trogen, Meyer und Zuberbühler (Bd. I) sowie Joh. Schläpfer, 1830-40. Erstausgabe. Ungeöffnetes Exemplar von Zellwegers Geschichte Appenzells von den Anfängen bis zur Landteilung in ein katholisches Innerrhoden und ein reformiertes Ausserrhoden im Jahr 1597. Der seit 1790 mit Salomon Gessners Tochter Dorothea verheiratete mehrsprachige Textilkaufmann und Philanthrop zog sich als knapp Fünfzigjähriger aus dem Geschäftsleben zurück, um sich fortan der Geschichtswissenschaft und der Förderung des öffentlichen Schulwesens zu widmen. Die enge Verflechtung der Zellweger mit dem Geschick der Region bewog ihn bald, statt eine Familiengeschichte eine fundierte mehrbändige Geschichtsdarstellung des gesamten Appenzellerlandes vorzulegen. 1840 lagen schliesslich nicht nur die hier im Originalzustand vorhandenen vier Geschichtsbände, sondern noch sieben separat edierte Bände mit den wichtigsten vom Verfasser herangezogenen Urkunden vor. Zellweger gehört mit seiner "dokumentarischen Beglaubigung der kommenden kritischen, mit seiner schonenden Behandlung der Ueberlieferung der vergehenden Epoche an" (Feller/Bonjour). Der Verfasser erwarb sich auch grosse Verdienste als Präsident der 1841 gegründeten Allgemeinen Geschichtsforschenden Gesellschaft der Schweiz, deren Organ, das 'Archiv für schweizerische Geschichte' er initiierte. - Etwas stockfleckig, ein in diesem ungeöffneten Zustand kaum zu findendes Exemplar. Feller/Bonjour 710ff.; Barth 19962; Wolf, Geschichte der Vermessungen in der Schweiz (1879), S. 201; Graf 125; H. Nabholz, Johann Kaspar Zellweger, in: 100 Jahre Allgemeine Geschichtforschende Gesellschaft der Schweiz (1941), S. 29ff. Bookseller Inventory # B351263

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Item Description: 4to (270 x 200 mm [Papierrformat]). Mit zus. 113 (von 120) Kupfertafeln, darunter alle 21, teilweise gefalteten, Karten der Gesamtschweiz und der Kantone, alle 23 handkolorierten Kostümtafeln, alle 3 farbigen Wappentafeln, das getönte grosse Panorama von Thun und die Umrisstafel des Berner Totentanzes von Niklaus Manuel sowie die Ansichtstafeln nach Girard. 2 Kupfertitel mit Ansichtsvignette, LVI, 136 S.; 258, [6] S. Halblederband d. Z. mit Rückenvergoldung. Paris, chez Delloye, 1837 (Bd. II) und 1838. Reich illustriertes Werk über alle damaligen Schweizer Kantone. Die Mehrheit der handkolorierten und eiweissgehöhten Tafeln mit den Kantonstrachten stammen von Franz von Elgger (1786-1864), die Kantonskarten wurden vom französischen Kartographen Thunot Duvotenay (1796-1875) gezeichnet und von Charles Dyonnet radiert, einige Ortsansichen nach Pierre Girard (1806-1872). Die über fünfzig Seiten umfassende Einführung verfasste der französische Publizist Philippe Busoni (1804-1883), die Texte stammen u.a. von Marquis Frédéric de Lullin de Chateauvieux (1772-1841), Heinrich Zschokke (1771-1848) oder le Doyen Philippe-Cirice Bridel (1757-1845). - Zwei Tafeln mit Ansichten von Luzern und drei Textbll. mit grösserem Braunfleck, sonst ein sehr sauberes Exemplar. Perret 1714; Lonchamp 65; Hiler 322; Lipperheide Ga 43; Weber 133. Bookseller Inventory # B350537

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Item Description: Kl.-Quer-8vo (96 x 155 mm). Mit 16 handkolorierten Kupfertafeln von Richter. 40 S. Halbleinenband des 19. Jhs. Leipzig, (Friedrich André für) Baumgärtners Buchhandlung, (1840). Ein ebenso charmantes wie seltenes illustriertes Kinderbuch aus Baumgärtners Leipziger Verlag, zuvor 1838 und 1839 aufgelegt. Der Jurist Friedrich Gotthelf Baumgärtner (1759-1843) gründete den schliesslich bis 1939 bestehenden Verlag 1792. Im Jahr 1825 hatte dessen Sohn Julius Alexander Baumgärnter (1797-1855) die Leitung des Unternehmens übernommen. Die von einem von uns nicht näher zu identifizierenden "Richter sc." radierten und kolorierten Kupfer zeigen Szenen aus dem zweiten Teil von Jonathan Swifts unsterblichem Klassiker von 1726, der in das Land Brobdingnag führt, wo nicht nur dessen Bewohner sondern die gesamte Natur überirdische Dimensionen aufweisen. Wegehaupt 2110. A most charmingly illustrated version by Richter of the second part of Jonathan Swift's immortal classic into the land of giants, Brobdingnag, where the visitor is treated as a curiosity, forced to perform shows for public amusement, until the royalty of this nation learn of his presence. The Leipzig publishing house was founded in 1792 by the jurist Friedrich Gotthelf Baumgärtner (1759-1843) and was active until 1939. In 1825 the responsibilities went over to Julius Alexander Baumgärnter (1797-1855), the oldest son of the founder. The charming illustrations were engraved and colored by a certain "Richter" whom we could not trace. - 19th century half cloth. Bookseller Inventory # B351103

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LANGE, Samuel Gotthold (1711-1781) und Georg Friedrich MEIER (1718-1777), Hrsg.

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Item Description: 8vo (200 x 120 mm). [8], 408 S.; [4], 412 S.; [8], 408 S.; [4], 404 S.; [8], 408 S.; [4], 414 S., [8], 408 S.; [4], 410 S.; [8], 408 S.; [4], 416 S.; [8], 508 (recte 408) S.; [4], 412 S., [8] Bl. Register. Halblederbände d. Z. über 5 erhabenen Bünden, mit Rückenschildern (die Bände IX-XII etwas abweichend gebunden). Halle, Johann Justus Gebauer, 1751-56. Erstausgabe. Komplette Folge aller 487 (die Nr. 422 wurde übersprungen) erschienenen Stücke der in Halle verlegten Wochenschrift, die nahtlos anschloss an die von den selben beiden Herausgebern edierten Zeitschrift 'Der Gesellige', die von 1748 bis Ende 1750 erschien. Die Herausgeber versprachen hier empirische Beobachtungsergebnisse zu liefern und die menschliche Natur so zu zeigen, wie sie tatsächlich beschaffen sei. "Der in der Wochenschrift des öfteren betonte Zusammenhang von Vernunft und Sinnlichkeit in der Natur des Menschen wird physiologisch gedacht: Die tierische Hälfte der Natur des Menschen gerate immer mit in Bewegung, wenn die Vernunft des Menschen wirksam werde. Demnach muss auch jede Handlung des Menschen aus der doppelten Quelle von Vernunft und Sinnlichkeit fliessen. Dies unterscheide ihn von Tier und Engel, den beiden komplementären Stufen in der Chain of being" (Reiner Godel, Anthropologie und Fiktion - Zur diskursiven Formation der Moralischen Wochenschrift Der Mensch, in: Kertscher, Anakreontische Aufklärung (2005), S. 123ff.). Eher ungewöhnlich für eine Moralische Wochenschrift sind Artikel wie die 'Anmerkungen über die Indianer in Quito' (Stücke 188, 189 und 195), die Abhandlung über Seidenraupenzucht (381) oder über die Herstellung von Papier (Stück 419). "Mit derartiger Thematik verlassen Lange und Meier die alten moralischen Gleise der Wochenschriftentradition" (W. Mertens). Im Jahr 1764 erschien die Zeitschrift in vier Bände gebunden erneut, was auf eine grosse Wertschätzung schliessen lässt. Ihre Leser waren vor allem Beamte, Kaufleute, Mitglieder des ländlichen Adels. Halle an der Saale zählte damals zu den aufgeschlossensten Literaturlandschaften Deutschlands. - Randausrisse seitlich und unten im Titleblatt von Bd. IV, Titel der Bde. II und III mit kurzen Einrissen (hinterlegt), kurzer Wurmgang in den ersten drei Bl. unten von Bd. VI, stellenweise minimal stockfleckig. Kirchner I, 4392; Diesch 629; Hayn/Gotendorf IV, 507f.; vgl. (ausführlichst) W. Martens' Nachwort im Schlussband der Faksimile-Ausgabe von 1992, S. 413-457. First edition. Rare complete run of all 487 issues (no. 422 was omitted) of this weekly, published as sequel to 'Der Gesellige" (The Sociable) edited by the same two savants. Intended to offer the reader empiric data and to show human nature as it was. "Der in der Wochenschrift des öfteren betonte Zusammenhang von Vernunft und Sinnlichkeit in der Natur des Menschen wird physiologisch gedacht: Die tierische Hälfte der Natur des Menschen gerate immer mit in Bewegung, wenn die Vernunft des Menschen wirksam werde. Demnach muss auch jede Handlung des Menschen aus der doppelten Quelle von Vernunft und Sinnlichkeit fliessen. Dies unterscheide ihn von Tier und Engel, den beiden komplementären Stufen in der Chain of being" (Reiner Godel, Anthropologie und Fiktion - Zur diskursiven Formation der Moralischen Wochenschrift Der Mensch, in: Kertscher, Anakreontische Aufklärung (2005), pp. 123ff.). E Rather uncomman for a 'moral weekly' it also offers articles on the Indios in Quito (piece nos. 188, 189 and 195), a treatise on silkworm breeding (no. 381) or the process of paper making. "Mit derartiger Thematik verlassen Lange und Meier die alten moralischen Gleise der Wochenschriftentradition" (W. Mertens). In 1764 the periodical was reissued as a set of four volumes. Its readers were in particular officials, merchants, and members of the gentry. The city of Halle on the Sale was at the time among the enlighted centres of literary Germany. - Title of vol. Iv worn at margins (with loss of paper), title of vols. II and III with short tears (und. Bookseller Inventory # B350531

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Item Description: 4to (198 x 150 mm). Mit 2 fünfzeiligen Holzschnitt-Initialen und grosser Holzschnitt-Druckermarke (Heitz 38) auf Schlussblatt verso. [4] Bl., 598 S., [13] Bl. Index. Dunkelbrauner Kalbslederband d. Z. über Holzdeckeln, mit reicher Blindprägung aus Einzel- und Rollenstempeln, Rücken über 4 erhabenen Bünden (Rückenkopf etwas beschädigt, ohne die beiden Metallschliessen). Zürich, Rudolph Wyssenbach für Andreas Gessner d. J., 1552. Erste Zürcher Ausgabe, gegenüber den ab 1536 in Basel gedruckten Editionen komplett überarbeitete Fassung von Westheimers Hauptwerk, "a radical revision of the 1536 edition" (A. Lane, John Calvin Student of Church Fathers [1999], S. 132). Der im Badischen Pforzheim geborene B. Westheimer "published in 1552 a revised edition of his Conciliatio, which differs so much from the earlier editions of this work, both in the division of chapters and in their contents, that it needs to be treated as a separate anthology" (A.N.S. Lane, Justification by faith in 17th-century patristic anthologies: The claims that were made, in: Frank u.a., Die Patristik in der frühen Neuzeit (2006), S. 169f., speziell S. 172). Während sich Westheimer bei den Basler Ausgaben stark auf Hermann Bodius' 'Unio dissidentium' (1527) stützte, folgte er für seine beiden Zürcher Editionen (1563 bei Jakob Gessner - Vischer K 69) in Layout wie Inhalt hauptsächlich der 1540 in Frankfurt erschienenen Anthologie von Erasmus Sarcerius, 'De consensu verae ecclesiae et patrum'. Die mit 1552 datierte gedruckte Widmung richtete Westheimer an Ottheinrich von der Pfalz (1502-1559), der im gleichen Jahr die im Schmalkaldischen Krieg verlorene Pfalzgrafschaft Pfalz-Neuburg zurückerhielt und aus der Verbannung in Weinheim nach Neuburg zurückkehrte. Westheimers (latinisiert Westhemerus) gelegentlich als erste Dogmengeschichte bezeichnete Anthologie von Schriften der Kirchenväter und anderer die Kirchengeschichte aufklärenden Schriften, zeugt von dessen Schriftkenntniss und grossen Belesenheit in den Werken griechischer und hebräischer Autoren. Nach Besuch der angesehenen Stadtschule von Schlettstadt (Séléstat) studierte er, vermutlich in Heidelberg, Philosophie. Es folgten Jahre der Wanderschaft, ehe er sich 1527 in Basel niederliess, wo er im Januar 1531 das Bürgerrecht erwarb. Hier begann er mit seinen theologischen Veröffentlichungen, die alle im gelehrten Latein gedruckt erschienen. Die 1536 erfolgte Heirat mit der aus wohlhabender Familie stammenden Juliane Schlierbach ermöglichte ihm die Einrichtung einer eigenen Verlagsdruckerei, die er elf Jahre später an Michael Isengryn veräusserte. Westheimer ging im selben Jahr als reformierter Pfarrer ins benachbarte Elsass, kehrte aber 1551 nach einem theologischen Streit über seine Auslegungen nach reformatorischem Verständnis nach Basel zurück. Er immatrikulierte sich an der Universität und trat zwei Jahre später die Pfarrstelle in Horbourg bei Colmar an. Vorübergehend wurde Westheimer 1557 als Prediger nach Montbéliard berufen, kehrte aber bald wieder nach Horbourg zurück, wo er schliesslich 1567 verstarb. Seine umfangreiche Privatbibliothek vermachte er seiner Geburtsstadt Pforzheim, von wo aus sie später an die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe überging. - Von einigen kleineren Flecken auf Seite 289 und siebtletztem Indexblatt abgesehen, ein tadelloses Exemplar im sehr schön erhaltenen Blindpräge-Einband der Zeit. Mit zeitgenössischem Namenseintrag von Samuel Viret auf Unterrand des Titels ('Pro Samuele Vireto') und hs. Name auf Vorsatz des aus Brugg stammenden gelehrten Berner Pfarrers Daniel Stapfer (1728-1807), datiert 1782. Vischer i 42; VD 16, W-2226; Leemann-van Elck, Der Zürcher Drucker Rudolf Wyssenbach, in: Der Schweizer Sammler X (1936), S. 125ff., Nr. 30; Kosch XXXI, Kol. 330f.; Mieg, Barthelémy Westheimer, Pasteur à Mulhouse et à Horbourg, in: Annuaire de la Société Historique et Littéraire de Colmar, vol. VI (1956), S. 41ff.; Rissel, Dem Buch und der Kanzel gedient: B. Westheimer aus Pfo. Bookseller Inventory # B351285

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SCHILLER, Friedrich von (1759-1805).

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Item Description: 8vo (198 x 114 mm). XIV, 162 S., 1 Bl. Errata. Marmorierter Kalbslederband d. Z. mit Deckelfilete und klassizistischer Rückenornamentik in Goldprägung, mit rotem Lederrückenschild, Stehkantenvergoldung, marmorierten Vorsätzen, gelber Schnitt. Tübingen, J. G. Cotta, 1803. Ungewöhnlich frisches Exemplar im feinen Ganzledereinband des ersten Drucks der Erstausgabe auf besserem Druckpapier der im Februar vollendeten und kurz darauf am 19. März 1803 im Weimarer Hoftheater uraufgeführten Tragödie. Schiller zeichnet darin das Schicksal des Menschen als von den Göttern vorherbestimmt. "Mein erster Versuch einer Tragödie in strenger Form, wird Ihnen Vergnügen machen, Sie werden daraus urtheilen, ob ich, als Zeitgenosse des Sophokles, auch einmal einen Preis davon getragen haben möchte. Ich habe es nicht vergessen, dass Sie mich den modernsten aller neuen Dichter genannt, und mich also im grössten Gegensatz mit Allem, was antik heisst, gedacht haben" (Schiller an Wilhelm von Humboldt). - Am Schluss des Textes werden 2 Druckfehler vezeichnet. Mitgebunden ist das nachgereichte Erratablatt mit weiteren Druckfehlern. Die Gesamtauflage betrug 6'150 Exemplare, davon 150 auf Vélinpapier, 2'000 auf Druckpapier und 4'000 auf Postpapier. Bis 1809 erschienen vier Nachdrucke in Augsburg, Frankfurt, Mannheim und Wien. Cottas zweite Auflage erschien erst 1810 und die dritte schliesslich 1818. Hs. Name von J(ohann) H(einrich) Günther auf Unterrand des Titels, datiert 1803. Fischer, Der Verleger Johann Friedrich Cotta, Bd. I (2003), S. 464f., Nr. 412; Marcuse 240; Goedeke V, 227, 255, 9; Schiller-Kat. Marbach (1980), S. 195f. Bookseller Inventory # B350927

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Item Description: Jena u.a. 1914-1918 und 1959. Das aus Basler Privatbesitz stammende Konvolut setzt sich chronologisch gelistet wie folgt zusammen: 1) Undatierte signierte Portraitlithographie Karl Bauers (wohl um 1910/15); 2) Postkarte mit Portraitphoto Haeckels "zu meinem 80. Geburtstag . 16.2.1914"; 3) Zweiseitig gedruckter Text, Jena 22. Februar 1914, auf Vorderseite ". Herzlichen Dank! . Jena 28.2.1914"; 4) Zweiseitiger Autograph Haeckels vom 17.3.1917 - Stempel auf Enveloppe datiert mit 29.3.1917; 5-6) 2 Postkarten mit unterschielichen Portraitphotos Haeckels, aber mit gleichlautender Anschrift, Text und Datum, "Jena 14.2.1917"; 7) Unbeschriebene, bedruckte Postkarte "Seit mehreren Monaten hat mein Gesundheitszustand und meine Arbeitskraft bedenklich abgenommen . Jena, 17. Juli 1917"; 8) Bedruckte Postkarte "Jena (Villa Medusa), 7.März 1917. Am heutigen Tage sind 60 Jahre verflossen, seitdem ich in Berlin zum Doktor der Medizin promoviert wurde . ", auf Vorderseite von Haeckels Hand: "Herzlichen Dank und Gruss! , Jena 14.3.1917"; 9) Zweiseitig gedruckter Text, Jena 18. Februar 1918, auf Vorderseite 18zeiliger hs. Text, Poststempel auf Enveloppe unleserlich; 10) Postkarte, adressiert an "Fräulein Eva Kugelmann, Wiesenstrasse 70 Hannover . Zu Ihrer Verlobung mit meinem vortrefflichen Schüler Herrn Professor Dr. Albrecht Hase . , Jena 9. Mai 1918"; 11) Gef. Brief in Typoskript mit Briefkopf des Ernst-Haeckel-Haus in Jena, vom neuen Direktor Georg Uschmann: ". Mein Habilitationsverfahren ist inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeit befindet sich im Druck und wird Ihnen sofort nach Erscheinen zugehen .", datiert Jena, den 30.7.1959. Bookseller Inventory # B350937

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Item Description: Folio (318 x 200 mm [Papierformat]). Mit 60 grossen, 18-zeiligen Holzschnitt-Portraits (1 wiederholt) im Text, wenigen Holzschnitt-Initialen und wiederholten Holzschnitt-Druckermarken. [8] Bl. (letztes leer), 593 (recte 595) S.; [Arnault Ferron: De rebus gestis Gallorum libri IX] [4] Bl. (letztes leer), 414 S., 1 leeres Bl.; [Freigius, Johannes Thomas, Paralipomena gallicanae historiae ad Paulum Aemilium et Ferronum, adiecta] 50 S., 1 Bl. Errata; [DuTillet, Jean: Chronicon de regibus Francorum] [4] Bl. (die letzten zwei leer), 42 Bl. [A-G6]. Pergamentband d. Z. mit Uberstehkanten (Vorderdeckel unten alt verstärkt). Basel, Sixtus Henricpetri, 1569. Erste illustrierte Ausgabe der im Auftrag des französischen Königs vom italienischen Historiker und Humanisten Paolo Emilio verfassten Geschichte der französischen Monarchie, von den legendären Frankenkönigen bis auf das Jahr 1488 (Charles VIII). Durch Emilios Tod bedingt, wurde dann die neuere Königsgeschichte seit 1488 von Arnauld Ferron (oder Arnoul Le Ferron, 1515-1563) aus Bordeaux fortgeschrieben. Der erste Druck von 1516/19 enthielt nur Emilios Text, Ferrons neun zusätzliche Bücher wurden erstmals in der Ausgabe von 1548/49 mitgedruckt. Unsere Basler Edition enthält nebst der erstmals 1539 veröffentlichten, in tabellarischer Aufstellung gehaltenen Chronik des Jean Du Tillet, Bischof von Meaux (?-1570), als Erstdruck auch die 'Paralipomena' (Fortsetzung), die auf Wunsch des Verlegers Sixtus Henricpetri der junge Jurist Johannes Thomas Freige (1543-1583) verfasste, wobei er nicht nur die von Paolo Emilio begonnene Königsgeschichte bis zum Erscheinungsjahr 1569 fortschrieb, sondern auch die Chronik von Du Tilliet ab dem Jahr 1551 komplettierte. Beide Texte von Ferron und Du Tilliet haben je ein eigenes Titelblatt. Während alle seit 1516 in Frankreich erschienenen Drucke ohne Illustrationen auskommen mussten, liess der 1547 geborene Basler Verleger Sixtus Henricpetri insgesamt 59 Königsbüsten in Holzschnitt anfertigen, wobei das Portrait von Charles VIII. zweimal gedruckt erscheint. Als Vorlage dienten dem unbekannt gebliebenen Holzschneider Kupferstichportraits von Claude Corneille (1510-1574) aus Lyon, die er für den 'Epitome gestorum LVIII regum Franciae - Epitome des gestes des 58 roys de France' radiert hatte. Erneut abgedruckt wurden die Holzschnitte dann in der deutschen Ausgabe von 1574 sowie, bis auf einen, im lateinischen Neudruck von 1601. - Gelegentliche Bräunung, ein vorzügliches Exemplar, komplett mit allen vier Teilen. Hs. Name Frs. Correvon auf Vorsatz, datiert 1815. VD 16, E-1058 und ZV-24996; Hieronymus: 1488 Petri - Schwabe 1988, Nr. 514; Adams A-241; Index Aurel. 100.835; Potthast 2,891; Fueter 139-141; ADB VII, 343 (Freigius). First illustrated edition of the history of the French monarchy, written by the Verona born humanist and historian Paolo Emilio. After his death in 1529 it was the Bordeaux historian Arnauld Ferron who continued the work from the year 1488 onwards. His nine additional books appeared first together with Emilio's text in 1548/49. All editions printed in France since 1516 appeared without any illustrations. The Basel publisher Sixtus Henricpetri commissioned an unknown woodcutter to copy fifty-nine portraits of French kings after the copper engravings of Claude Corneille de Lyon (1510-1574) which had appeared in the 'Epitome gestorum LVIII regum Franciae - Epitome des gestes des 58 roys de France'. Henricpetri published also the chronical tables of French kings by Jean du Tillet and commissioned the young German jurist Johannes Thomas Freige (1543-1583) to write a continuation ('Paralipomena') of the history of France until the year of publication. - Some minor browning, a fine copy complete with all four parts. - Contemporary vellum with flaps (lower part of front cover strenghtened, slightly stained, ties gone). Bookseller Inventory # B350519

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Item Description: 8vo (208 x 120 mm). Mit 73 Tafeln mit Umrissradierungen. 160 S. Roter Maroquin-Einband von Simier, goldgeprägte Bordüre und Rückenvergoldung, Steh- und Innenkantenvergoldung, marmorierte Vorsätze. Paris, Chaigneau aîné pour l'auteur, 1812. Vorzugsexemplar in Ganzmaroquin des Katalogs der ursprünglich von Kardinal Benedetto Giustiniani (1554-1621) und dem Marchese Vincenzo Giustiniani (1564-1637) zusammengetragenen privaten Kunstsammlung. Rund 180 Jahre nach dem Tod der beiden Brüder wurde die aus rund 600 Gemälden von Meistern des 15., 16. und 17. Jhs. sowie aus rund 1800 Skulpturen bestehende Sammlung veräussert und in der ganzen Welt verstreut. 1815 bot der Pariser Kunsthändler Férérol Bonnemaison rund 170 Bilder aus der Giustiniani-Sammlung zum Verkauf an, die der preussische König Friedrich Wilhelm III. (1797-1840) erwarb und nach Berlin bringen liess, wo sie den Grundstock für die 1830 gegründete Gemäldegalerie bildeten. - Minimale Stockflecken. UCBA I, 684; S. D. Squarzina, The Collections of Cardinal Benedetto Giustiniani, in: Burlington Magazine 139 (1997), S. 766ff. Deluxe copy in full morocco of the catalogue of the celebrated art collection brought together by Cardinal Benedetto Giustiniani (1554-1621) and his brother the Marchese Vincenzo Giustiniani (1564-1637). The collection of ca. 600 paintings from the 15th to the 17th centuries and ca. 1800 sculptures was broken up at the beginning of the 19th century, when the French art dealer Férérol Bonnemaison sold 170 paintings to the Prussian King Friedrich Wilhelm III. (1797-1840) in Berlin where they became the basis of the art museum (Gemäldegalerie) founded in 1830. - Minimal foxing. - Contemporary red morocco by Simier, relieur du roi, gilt border around sides, back and inside dentelles gilt, all edges gilt. Bookseller Inventory # B351227

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METASTASIO, Pietro [i.e. Pietro Antonio Domenico Bonaventura Trapassi (1698-1782)].

Used First Edition

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Item Description: 12 Bde. 12mo (118 x 63 mm). Mit 1 gest. Portrait-Frontispiz. Grüne Maroquinbändchen d. Z., mit floral verzierten flachen Rücken mit rotem Lederrückenschild, Decken mit Mäanderrahmen, Steh- und Innenkantenvergoldung, Goldschnitt. Londra [recte Livorno, presso Giovanni Tommaso Masi e comp.], 1784. Wunderbares Maroquin-Exemplar der tatsächlich in Livorno gedruckten kleinformatigen Ausgabe der Werke Metastasios. Während über fünfzig Jahren wirkte er als hochgeschätzter Hofdichter der Kaiserin Maria Theresia in Wien. Sein Ruhm begann mit seiner ersten Oper 'Didone abbandonata' von 1723. Erst postum veröffentlicht wurde Metastasios wichtige Dramentheorie 'Estratto della poetica di Aristotele e considerazioni sulla medesima' die sich hier im letzten Band gedruckt findet. Inhaltlich folgt diese angeblich in London veröffentlichte Edition der von Giuseppe Pezzana (1735-1802) in Paris im Oktavformat edierten ersten Gesamtausgabe von 1780-82. In ähnlicher Aufmachung und ebenfalls mit dem Verlagsort 'Londra' erschienen u.a. auch Werke von Tasso, Petrarca, Ariost und Guarini. - Frontispiz und einige Titelblätter etwas gebräunt, ein vorzügliches Exemplar im Luxuseinband. Vgl. Quérard, La France littéraire VI, 93-94. Deluxe copy in contemporary green full morocco of this Italian edition of the works of the court poet and librettist in Vienna, published in fact at Livorno and not in London. The Austrian Empress Maria Theresia (1717-1780) admired him and called Metastasio mon ancien maître'. His most important treatise 'Estratto della poetica di Aristotele e considerazioni sulla medesima' appeared only posthumously in 1782 and is printed here in the last volume. This Livorno edition follows the first complete edition of Metastasio's work edited by Giuseppe Pezzana (1735-1802) and published at Paris in 1780-1782. Under the same imprint appeared the italian works of Ariost, Petrarca, Guarini, Tasso a.o. - Portrait and few titles slightly browned, an excellent copy in full green morocco. Bookseller Inventory # B351140

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DALZEL, Archibald (1740-1811).

Used Softcover First Edition

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Item Description: Gr.-4to (297 x 232 mm). Mit gef. Kupferstichkarte der Küste von Benin von Robert Norris und 6 Kupfertafeln, radiert von Francis Chesham. XXXII S., [2] Bl., XXVI, 230 S. Marmorierter Kalbslederband des 19. Jhs. Rücken über 5 erhabenen Bünden, mit Rückenvergoldung (Vorderdeckel lose). London, Printed for the Editor, by T. Spilsbury and Son for J. Evans, 1793. Breitrandiges Exemplar der Erstausgabe. Trotz ihrer antiabolitionistischen Tendenz wird Dalzels gut illustriertes und in mehrere Sprachen übersetztes Werk als beste frühe Geschichte des im 17. Jahrhundert gegründeten westafrikanischen Königreichs Dahomey (heute Benin) angesehen. Der aus Schottland stammende Arzt Archibald Dalzel (bis 1778 Dalziel) wirkte bis Anfang 1763 in der Royal Navy ehe er, zuerst noch als Chirurg später als Administrator, im Dienste der Company of Merchants Trading to Africa und schliesslich auf eigene Kosten bis an sein Lebensende im Sklavenhandel tätig war. "Dalzel was equipped with greater intellectual training than was usual with most of the 18th century slave traders . After his discharge from the Navy . the Guinea Coast in West Africa appeared to be the only place where he had a chance of making a decent income within a reasonably short time" (I. A Akinjogbin). Rund dreissig Jahre später wurde Dalzel zum Gouverneur von Cape Coast Castle ernannt, dem Hauptsitz der britischen Siedler an der Goldküste. In dieser Zeit schrieb er auch seine vorliegende Geschichte des Königreichs Dahomey. "No one who has ever read the book on the kingdom of Dahomey can fail to be impressed by its eloquence and power. To compare some passages in the book with the political speeches of Edmund Burke, his famous contemporary, would undouptedly be exaggerating Dalzel's ability. But there is no doubt that certain passages in it compare favourably with the best literary traditions of the 18th century. That the work has been very highly regarded since the 18th century, even by critical historians, is a measure of the brilliance with which it was written" (I. A. Akinjogbin). - Die gefaltete Kupferstichkarte "Dahomy and its Environs" ist eine verbesserte Version der 1789 mit dem Titel "A Map of the Slave Coast comprehended between the river Volta and Benin with Cape Lagos" in Robert Norris' "Memoirs of the Reign of Bossa Ahadee, king of Dahomy" publizierten Karte. - Die Seiten 8-17 stärker, die Vorsätze nur wenig stockfleckig, die Tafeln im Rand etwas gebräunt, Text mit minimer Bräunung hie und da. Ein komplettes Exemplar mit allen Kupfern des Londoner Zeichners und Stechers Francis Chesham (1749-1806). Cox I, 392; Abbey, Travel in Aquatint, 279; Gay 2861; I. A. Akinjogbin, Archibald Dalzel - Slave Trader and Historian of Dahomey, in: Journal of African History VII (1966), 67ff.; L. K. Waldman, An Unnoticed Aspect of A. Dalzel's The History of Dahomey, in: Journal of African History VI (1965), 185ff. First edition. Complete copy with wide margins of the best - inspite its anti abolitionist tendency - early history of the west African kingdom of Dahomey (Benin), formed in the 17th century by a mixture of various local ethnic groups on the Abomey plain. The Scottish physician Archibald Dalzel (until 1778 Dalziel) had worked in the Royal Navy until January 1763 before he entered the Committee of Merchants Trading to Africa as a surgeon. Sent to Africa he soon was slave-trading on his own account until his death. He also acted first as Governor at the British fort at Whydah, and later, from 1785 to 1790, at Cape Coast. "Equipped with greater intellectual training than was usual with most of the 18th century slave traders" (I. A Akinjogbin) Dalzel wrote his book "as another one in a series of efforts he made to refute the contentions of the British anti-slave trade movement and to prevent any further Parliamentary action from interfering with the trade - in short, that the book is a polemic" (L. K. Waldman). However, "no one who has ever read the book on the kingdom of Dahomey can f. Bookseller Inventory # B350491

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Item Description: Quer-8vo (110 x 143 mm). Mit 40 handkolorierten num. Aquatinta-Tafeln mit Berufsdarstellungen [wahrscheinlich nach Johannes Senn]. 186 S., [3] Bl. Index und Verlagsanzeigen (S. 151-154 nach S. 158 eingebunden). Halblederband der Zeit (Kanten und Ecken berieben). Zürich, Jn der Trachsler'schen Buchhandlung, [1827]. Komplettes Exemplar der sehr seltenen handkolorierten Vorzugsausgabe dieses Schweizer Berufsspiegels aus dem frühen 19. Jahrhundert. Die Ende des 18. Jahrhunderts aufkommende Literatur über die Berufswelt wurde bis weit ins 19. Jahrhundert hinein durch aufklärerische und philanthropische Darstellungen wie den vorliegenden geprägt. In idealisierter Form vermitteln sie dem jungen Leser Einblicke in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, die sich für eine Berufswahl anboten. Die vierzig hier illuminiert vorliegenden charmanten Szenen aus der Welt des Handwerks und des Gewerbes sind alle unsigniert. Als Urheber wird der aus Liestal stammende Johannes Senn (1780-1861), ein Schüler des Basler Malers Maximilian Neustück, vermutet. Senn wirkte bis 1804 als Genre- und Portraitmaler auch in Zürich, ehe er ins norddeutsche Holstein und danach nach Kopenhagen ging, von wo er erst 1819 in die Heimat zurückkehrte. Auf Senns Vermittlung geht möglicherweise auch die von Knud Lyne Rahbek besorgte dänische Uebersetzung dieses Werks zurück, die der Verlag Brummer 1814 in Kopenhagen als: 'Gallerie for de fornemste Kunster og Haandvaerk' verlegte. Gegenüber der Erstausgabe von 1804/05 wurde für die zweite von 1819 (und die vorliegende dritte) Ausgabe auf die beiden Darstellungen des Flachmalers und des Friseurs verzichtet. Stilistisch liegen die Illustrationen "nahe den Aquatinta-Radierungen in Johann Martin Usteris 'Mutter-Treu wird täglich neu' (1803) und 'Kindesliebe' (1807), die nach Usteris Zeichnungen von J. H. Lips verfertiget worden sind" (Bruno Weber). Von der grossen Ausstrahlung des Werks zeugen auch die beiden deutschsprachigen Nachdrucke, die 1819 als wohlfeile Volksausgabe mit nur vierzehn Tafeln in Prag sowie komplett mit allen vierzig Tafeln 1822 in Wien erschienen. Der Verfasser des leichtverständlichen Prosatextes ist unbekannt geblieben. In Wort und Bild vorgestellt werden die folgenden Berufe: 1) Apotheker, 2) Bäcker, 3) Barbier/Bader, 4) Bildhauer, 5) Böttcher, 6) Buchbinder, 7) Buchdrucker, 8) Büchsenmacher und Büchsenschätzer, 9) Bürstenbinder, 10) Drechsler, 11) Färber, 12) Fleischer, 13) Gerber, 14) Glasmacher, 15) Glaser, 16) Glockengiesser, 17) Grobschmied/Hufschmied, 18) Hutmacher, 19) Klempner, 20) Kupferstecher, 21) Kupferdrucker, 22) Kupferschmied, 23) Leinenweber, 24) Maurer, 25) Maler, 26) Mechanikus [Instrumentenmacher], 27) Papiermacher, 28) Sattler, 29) Schieferdecker, 31) Schneider, 32) Schuhmacher, 30) Schlosser, 33) Seifensieder, 34) Seiler, 35) Steinmetz, 36) Stellmacher/Radmacher, 37) Tischler, 38) Töpfer, 39) Zimmermann, 40) Zinngiesser. - Durchgehend etwas daumenfleckige Tafeln, geringfügige Bräunung und/oder Stockflecken im Text, ein im zeitgenössischen Kolorit kaum zu findendes Exemplar dieser Rarität. Kraut, Die Jugendbücher in der deutschen Schweiz bis 1850 (1945), Nr. 68; Weilenmann 1065; Seebass I, 697; Wegehaupt 703; Hinrichs' Halbjahrsverzeichnis der Neuerscheinungen des deutschen Buchhandels (Jan.-Juni 1827), S. 44; Bruno Weber im Nachwort der Faksimile-Ausgabe von 1983. Bookseller Inventory # B351265

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Item Description: Kl.-4to (205 x 155 mm). Mit zusammen 39 Kupfertafeln und 13 Kopfvignetten, radiert nach Philipp Jacob und Ferdinand Helffrich Frisch. Titel in Rot und Schwarz. [3] Bl., 40 S., [2] Bl., 45 S., [3] Bl., 42 S., [4] Bl., 45 S., [3] Bl., 51, [5] S. Index, [6] Bl., 34 S., [5] Bl., 31 S., [4] Bl., 42 S., [4] Bl., 38 S., [4] Bl., 25, [5] S. Index, [4] Bl., 34 S., [4] Bl., 44 S., [5] Bl., 35, [4] S. Pergamentband d. Z., Rotschnitt (Vorsätze etwas gebräunt). Berlin, Christoph Gottlieb Nicolai, 1720-38. Erstausgabe. Naturwissenschaftliches Opus magnum des bedeutenden Naturforschers, Reformpädagogen und "Pioniers der entomologischen Forschung" (Hartmut Greven). Nach dem Studium der Orientalistik und Theologie an den Universitäten von Altdorf, Jena und Strassburg ging der in Sulzbach bei Nürnberg geborene Johann Leonhard Frisch für einige Zeit als Hilfsprediger nach Ungarn. Nach der Rückkehr 1693 wandte er sich erst der Landwirtschaft zu, ehe er seine Karriere als Pädagoge am Grauen Gymnasium in Berlin begann. 1708 wurde er Konrektor und ab 1727 bis zu seinem Tod wirkte er als Rektor dieser Ausbildungsstätte. Frisch fand immer auch Zeit für seine bedeutenden Sprachstudien - mit der 'Historia linguae sclavonicae' (1727-36) wird er zum Begründer der Slavistik - und die Insektenkunde. Mit seiner über einen Zeitraum von achtzehn Jahren veröffentlichten mehrteiligen Beschreibung von einheimischen Insekten legte er einen wichtigen Grundstein für die entomologische Forschung in Berlin, wo er seit 1706 Mitglied der Societät der Wissenschaften war. Seine morphologischen und biologischen Beobachtungen betreffen insgesamt 300 Insektenarten, die er grösstenteils alle selbst gezüchtet hatte und deshalb in ihren Entwicklungsstadien detailliert beschreibt. Als Illustratoren wirkten Frischs jugendliche Söhne Philipp Jacob (1704-1753) und Ferdinand Helffrich (1707-1758). Besonderes Augenmerk legte Frisch auf die Parasita, vertrat er doch die Auffassung, dass zu ihrer erfolgreichen Bekämpfung eine genaue Kenntnis ihrer Biologie unabdingbare Voraussetzung sei. - Die erste der insgesamt dreizehn, je mit drei Kupfertafeln ausgestatteten, Lieferungen erschien 1720. Bis 1724 lagen fünf Teile vor, die sechste ist datiert mit 1727, die siebte mit 1728 und die achte und neunte jeweils mit 1730. Die zehnte, elfte und zwölfte folgten in je zweijährigem Abstand und die letzte Lieferung schliesslich 1738. "Es sind einige Liebhaber dieser Arbeit fast ungedultig worden, dass sie so lang warten müssen, bis Materie genug zu einem Band zusammen gekommet, nunmehr muss es genug seyn . " (J. L. Frisch in der Vorrede des Abschlussbandes). Eine zweite Ausgabe in zehn Teilen erschien zwischen 1730 und 1779. - Ein tadellos erhaltenes Exemplar. Horn-Schenkling I, 386; Cole Library 1292 1292; Bodenheimer, Geschichte der Entomologie, Bd. I, S. 448 ff.; Hartmut Greven in: Entomologie heute, 23 [2011], S. 145-206. First edition. An excellent and complete copy of the entomological Opus magnum of the important linguist, reform pedagogue and hardly known entomologist J. L. Frisch, a true "universal scholar of the enlightenment" (H. Greven). Published over a time of eighteen years each of the thirteen issues appeared with three copper engravings executed by his at the beginning two juvenile sons Philipp Jacob (1704-1753) and Ferdinand Helffrich (1707-1758). The book offers an abundance of excellent observations, in addition to three hundred endemic insects and their stages of development. Particular atttention is given by Frisch to the injurious insects, emphasizing that the knowledge of their biology was essential for their control. - The first five issues appeared between 1720 and 1724. The sixth followed in 1727, the next in 1728 and the eight and ninth both in 1730. At regular interval of two years appeared the following issues and in 1738 finally the thirteenth and last. "Some of the amateurs became almost impatient for having to wait such a long time, until there was enough material. Bookseller Inventory # B351110

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PITTON DE TOURNEFORT, Joseph (1656-1708).

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Item Description: 2 in 1 Bd. 4to (253 x 202 mm). Mit 90 (4 gefalteten) botanischen Kupfertafeln und 52 Textkupfern. Beide Titel in Rot und Schwarz. [14] Bl., 188 S., Titel, 208 S., [8] Bl. Index. Zweispaltiger Druck. Pergamentband d. Z. Amsterdam, Au dépens de la Compagnie, 1718. Schönes und komplettes Exemplar der Amsterdamer Ausgabe mit 90 Kupfertafeln von Pitton de Tourneforts in Briefform geschriebenen und postum zuerst 1717 veröffentlichten Bericht über seine zweijährige Orientreise. Im Auftrag und auf Kosten von König Louis XIV und gleich nach Erscheinen seiner für die Gelehrtenwelt ins Lateinische ('Institutiones rei herbariae') übersetzten "Élemens de botanique ou Méthode pour connaître les plantes" verliess der berühmte Botaniker im Frühjahr 1700 Paris. In Begleitung des Zeichners Claude Aubriet (1651-1742) und des deutschen Arztes Andreas von Gundelsheimer (1668-1715) segelte Tournefort von Marseille aus auf die damals osmanische Insel Kreta (Girit), wo sie die Monate Mai, Juni und Juli mit botanischen und geographisch-, ethnographischen Forschungen verbrachten. Als ausgebildete Aerzte fanden Tournefort und Gundelsheimer leicht Zugang zu den Einheimischen, die ihnen die lokal gebräuchlichen Bezeichnungen der Pflanzen mitteilten. Besonders der Kontakt mit Geistlichen wurde gesucht, da sie als direkte Nachkommen jener "Curetés, qui renfermoient dans leur tête toute la science de leur temps" angesehen wurden. Nach Kurzaufenthalten auf einigen Inseln in der Ägäis reisten die Drei weiter nach Konstantinopel und durch Anatolien und gelangten im Osten schliesslich bis nach Tiflis, Erewan und Etschmiadsin. Die Rückreise führte durch den Norden des Libanon (Tripolis) erneut durch die Türkei und via Smyrna und Griechenland wieder zurück nach Frankreich, wo Anfang Mai 1702 Marseille erreicht wurde. Das während der Reise gesammelte, überaus umfangreiche, Pflanzenmaterial sowie das dazugehörige Bildmaterial kam in die Bestände des Muséum national d'histoire naturelle in Paris, wo es noch heute gehütet wird. Die nach Zeichnungen des vor allem auf Pflanzenabbildungen spezialisierten Zeichners Aubriet hier nachgestochenen Kupfertafeln und Textkupfer zeigen vor allem botanische Abbildungen, daneben aber auch Karten und Ansichten von Candia, Gallipoli, Tiflis, Smyrna und Tripolis, sowie Abbildungen von Tieren, Trachten etc. Eine dreibändige deutsche Ausgabe erschien erst 1776/77 in Nürnberg. - Auf S. 109/110 des zweiten Teils schwacher Wasserrand, sonst von tadelloser Erhaltung. Nach Jean de Ziegler von Hans Rudolf Holzhalb (1723-1806) radiertes schönes Exlibris ‚Bibliotheca amicorum - Scientiis et Artibus' (Wegmann 6239) der 1770 von jungen Männern um Johann Jakob Altorfer d. Ä. (1741-1829) gegründeten privaten Bibliotheksgesellschaft, deren Bücher, resp. Teile davon, 1826 in die Bestände der Schaffhauser Burgerbibliothek (heute Stadtbibliothek) übergingen. Hage Chahine 4830; Pouillon 766; Lipperheide Kc 1; Hunt 444; Nissen, ZBI, 4154; Blackmer 1318; Broc, La géographie des philosophes (1975), S. 50ff.; Griep/Luber II, 1402. Excellent and complete copy of the Amsterdam edition with ninety copper plates of this French account in epistolary form of Pitton de Tournefort's great voyage to the Levant. By order and for the account of King Louis XIV and shortly after the appearence of his Latin translation ('Institutiones rei herbariae') of the 'Elemens de botanique') the leading French botanist Tournefort left Paris on March 1700. Accompanied by the draughtsman Claude Aubriet (1651-1742) and the German physician Andreas von Gundelsheimer (1668-1715) they sailed to the then ottoman island of Crete (Girit) where they stayed for three months. Then they stopped on smaller islands in the Cyclades and the Aegean Islands before they reached Constantinople. The party crossed Anatolia and in the East they came as far as Tbilisi, Tiflis, Jerewan and Echmiadzin. Travelling back to the north of the Lebanon, Turky via Smyrna and Greece they landed on 2 June 1702 at Mars. Bookseller Inventory # B351105

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Item Description: Bildgrösse: ca. 318 x 474 mm, inklusive Rand ca. 420 x 570 mm. Gerahmt (458 x 608 mm). (Schaffhausen, 1826/27). Bleulers nicht erhaltene Vorzeichnung zu seinem vorliegenden Original-Aquarell des Quellgebiets des Hinterrheins entstand auf der zweiten seiner beiden Rheintalreisen, die er - zeitweise in Begleitung des Benediktiner Paters Placidus a Spescha [bürgerlich Julius Baptista Spescha (1752-1833)] - in den Jahren 1817 und 1818/1819 unternahm. Die weitere Ausführung oder Nachbearbeitung seines zum "Grossen Rheinwerk" in achtzig Aqatinta-Blättern (1827-1829) zählenden Blattes nahm Bleuler dann aber, durch die Lebensumstände bedingt, erst Ende 1826 oder Anfang 1827 in seinem Schaffhauser Atelier in Angriff. Das herausragende Merkmal von Louis Bleulers Blättern "besteht in der zeichnerischen Akribie, mit welcher alle wesentlichen Landschaftselemente korrekte Wiedergabe ist". Seine malerischen Aufnahmen wurden mehrheitlich ohne grössere Variationen in die druckgraphische Folge umgesetzt. Bleuler schuf also nahezu ideale Vorlagen für das Rheinwerk" (Werner Rutishauser in: Die Bleuler und der Rhein, S. 52). In dem von Aloys Wilhelm Schreiber (1763-1841) verfassten Begleittext zur Druckversion unserer wunderbaren Vedute heisst es: "Die Ansicht ist hier gross und schauerlich zugleich. Das Geheimnisvolle und die Schrecknisse der leblosen Natur in den Alpenländern üben eine furchtbare Macht aus über das Gemüth des Menschen, und er muss die Reflexion zu Hilfe nehmen, um zu dem reinen Gefühl des Erhabenen zu gelangen, welches in diesen majestätischen Szenereien der Schöpfung seinen eigentlichen Sitz hat". Der Künstler verewigte sich denn hier gleich selbst als kleine Staffagenfigur unten links, mit unter den Arm geklemmter Zeichenmappe, im "Gefühl des Erhabenen" vor der gewaltigen Eismasse verharrend. Vgl. Ausstellungskat. Die Bleuler und der Rhein (1997), vgl. S. 53f. und Abb. Nr. 17. Bookseller Inventory # B351017

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DAUBIGNY, Charles-François (1817-1878).

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Item Description: Folio (450 x 313 mm). Mit radiertem Titel und 15 radierten Tafeln. 4 S. Text ('Avant-propos'). Lose wie erschienen in blau-grauem Original-Umschlag mit grosser radierter Titelvignette. Paris, August Delâtre (Radierungen) und Ane Mon Bénard Poitevin, Seringe (Text), pour Alfred Cadart, 1862. Erstausgabe. Komplette Mappe und mit dem illustrierten Original-Umschlag von Daubignys berühmten Original-Radierungen. Entstanden sind alle Vorlagen auf seinem schwimmenden Atelier, das er sich 1857 auf einem umgebauten, ca. neun auf zwei Meter grossen flachen Flussboot ('Le Botin') einrichtete und mit dem er in der Sommerzeit die Seine und Oise befuhr. Die teilweise an Rembrandts Kunst erinnernden Blätter entstanden alle in einer Zeit, in der sich Daubigny verstärkt für die fortwährenden optischen Veränderungen interessierte, die durch das Spiel des Himmels und die Spiegelung auf dem Wasser hervorgerufen werden. Als einer der Wegbereiter der realistisch-intimen Landschaftsmalerei verteidigte er später vehement die sich nach 1862 herausbildende Gruppe der impressionistischen Maler. Die Auswahl der in Blei und Tusche entworfenen Zeichnungen wurde auf Drängen des Graphikverlegers Alfred Cadart (1828-1875), der im Juni desselben Jahres auch die 'Société des aquafortistes' gründete, schliesslich vom Künstler auch selbst radiert und in einer kleinen Auflage verlegt. Knapp fünfzig Originalzeichnungen aus jenen Jahren haben sich erhalten und gingen 1921 aus der Sammlung des Kunstverlegers und Sammlers Maurice Le Garrec in die Graphikabteilung des Louvre über. - Der Titel im zweiten Zustand, die Radierungen im endgülitgen Zustand und alle auf starkem Vélinpapier, papierbedingt etwas stockfleckig. Delteil/Melot 99-115; P. G. Hamerton. Etching & Etchers (1876), S. 197ff.; F. Henriet, C. Daubigny et son oeuvre gravé, eaux fortes et bois inédits (1875), 62f.; Pope-Hennessy, The Robert Lehman Collection (2002), S. 120; J. Fenton, Leonardo's Nephew: (2002), S. 150f. First edition. Complete portfolio with the original illustrated bluish wrappers of Daubigny's set of etchings of his sketches made during his excursions on French rivers. In 1857 the painter had bought a nine meter long and two meter wide flat-bottomed rowing boat built originally as a ferry and remodeled it into a floating atelier. Baptized 'Le Botin' Daubigny made his painter friend Baptiste-Camille Corot honorary captain and his son Charles-François the cabin boy of the boat. During many summers to come Daubigny was cruising with it along the rivers Seine and Oise, capturing fragmentary moments of the light and landscape that he viewed along the river. The print dealer Alfred Cadart (1828-1875), who in June 1862 also founded the Société des aquafortistes, urged the artist to have published this selection from his production of drawings in pencil and india ink. Daubigny executed the etchings himself and the Paris printer August Delâtre printed them in an unknown number. Daubigny's series of plein-air etchings beginns with a dinner before departure from Asnières, on the north-west outskirts of Paris. And so "the idyll begins - but it is a comic idyll, ist adventures and discomforts being the whole point of the story" (James Fenton). The series anticipate the imagery and technique later adopted by Claude Monet who in the mid-1860s began - as Daubigny somewhat earlier - to exhibit large-scale Salon paintings executed completely en plain air. Daubigny's work was easily accessible to the group of painters who would become Impressionists and he was very supportive at the time to Manet, Morisot, Pissarro, Renoir and Sisley and helped them to be accepted at the Salon. - Printed on strong wove-paper, second state for title and inal state for all plates; some foxing due to paper quality. Bookseller Inventory # B350520

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