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Book Description: Der führende Pariser Bildhauer Denis-Antoine Chaudet (1763-1810) wurde 1804 beauftragt, eine 'offizielle Portraitbüste' Napoléon Bonapartes zu schaffen, die schliesslich als Modell für viele nachfolgende Ausführungen dienen sollte. Die berühmte Stirnlocke wurde hier in deutlich "caesarischer Manier" stilisiert. The leading sculptor Denis-Antoine Chaudet (1763-1810) was commissioned with the 'official' portrait bust of the emperor which served as model finally for many busts to come. Napoléon's lock of hair is modeled here clearly in a cesarian style. Bookseller Inventory # C350679

2.

Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman.

GOETHE, Johann Wolfgang von (1749-1832).
(BASEL, Switzerland)
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Book Description: 4 Bde. Kl.-8vo (170 x 110 mm). Mit 7 (von 8) gestochenen und gefalteten Musikbeilagen. [2] Bl., 364 S.; 374 S.; 371 S.; 507 S. Braune Halbmaroquinbände von Carayon, mit Rückenvergoldung. Berlin, Johann Friedrich Unger, 1795-96. Erstdruck der Erstausgabe von Goethes Prototyp des deutschen Bildungsromans. Die Anfänge gehen bis ins Jahr 1777 zurück, als Goethe erstmals seinen autobiographisch getönten Theaterroman Wilhelms theatralische Sendung skizzierte. Auf Grund seiner Verlagsabsprache mit Unger und auch auf Drängen Schillers, mit dem Goethe im Juni den ersten Briefwechsel aufnahm und der den Roman zu gerne in seiner neu gegründeten Zeitschrift Die Horen als Fortsetzung veröffentlichen wollte, stellte Goethe auf das Frühjahr 1795 den ersten Abschnitt über die Lehrjahre für die geplante Werkausgabe fertig, dem dann im Herbst die restlichen Kapitel folgten. Wie in den allermeisten bekannten Exemplaren fehlt die achte Musikbeilage auch hier, weil Goethe vom Verleger Unger verlangte, dass die Reichhardtsche Komposition zum letzten Lied Mignons in Bd. IV ('So laßt mich scheinen, bis ich werde') aus allen noch nicht ausgelieferten Exemplaren zu entfernen sei. Waren die ersten Reaktionen nach Erscheinen des Werks unter den Schriftstellerkollegen gespalten, so ist die Wirkung des Buchs auf die weitere Geschichte der deutschen Literatur von immenser Bedeutung. Zeugnis davon geben etwa Werke wie Jean Pauls Titan, Novalis' Heinrich von Ofterdingen, Eichendorffs Ahnung und Gegenwart, Adalbert Stifters Nachsommer, Gottfried Kellers Grüner Heinrich und im 20. Jahrhundert z. B. Thomas Manns Zauberberg und Felix Krull sowie Hermann Hesses Siddhartha. - Ein tadeloses Exemplar, unbeschnitten und im Meistereinband von Emile Adolphe Carayon (1843-1909). Prof. Dr. Heinrich Stilling (1853-1911), Lausanner Arzt und Bibliophile (Auktionskatalog, Zürich 1946, Nr. 91). Hagen 221; Hirzel A 210/211; Kippenberg 354; Borst 373; Goedeke IV/3, 416. Bookseller Inventory # B349129

3.

Pegma, cum narrationibus philosophicis.

COUSTEAU, Pierre (tätig um 1550-1560).
(BASEL, Switzerland)
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Book Description: Kl.-8vo (170 x 110 mm). Mit 95 emblematischen Holzschnitten innerhalb drei verschiedenen und wiederholten Bordüren von Pierre Eskrich. Titel innerhalb einer aus grotesken architekturalen Elementen gebildeten Bordüre, mit ovaler Vignette in Holzschnitt. [8] Bl., 336 S., [4] Bl. Roter Maroquinband von Hardy (19. Jh.), mit goldgeprägten Dreifachfileten auf beiden Deckeln und ornamentaler Rückenvergoldung, Steh- und Innenkantenvergoldung, Goldschnitt, marmorierte Vorsätze. Lyon, Macé Bonhomme, (Januar) 1555. Seltene Erstausgabe. In Ganzmaroquin gebundenes Exemplar von Pierre Cousteaus berühmtem Emblembuch, "which marks a significant structural development in the evolution of the early emblem book" (Alison Saunders). Der in Paris geborene und ausgebildete Jurist (Juris consultus) Pierre Cousteau schrieb zu den 119 Emblemen, wovon 95 von Pierre Eskrich illustriert sind, eine tiefgründige, manchmal bis drei Seiten umfassende 'narratio philosophica', die den Rahmen eines einfachen Kommentars bei weitem sprengt. "The narrationes are fully worked-out self-contained discursive essays on the subject (very much in the style of Michel de Montaigne's Essai), complementing rather than glossing the short Latin verse of the emblem proper. When Lanthelme de Romieu produced a first French translation of the work in 1555, he did not include these narrationes, but clearly he or Bonhomme had second thoughts about the wisdom of this, and in this second edition of 1560 French narrations philosophiques accompany each emblem, thereby making the structure and content of the French version conform to that of the original 1555 Latin version. Like Alciato, Coustau was a jurist, and although this is overall a generalist emblem book clearly influenced by that of Alciato, many of his emblems relate specifically to legal issues" (A. Saunders). Der vom Verfasser gewählte Titel Pegma ist als Synonym für Emblem zu verstehen. Der in Paris als Sohn eines aus Freiburg im Breisgau stammenden Kupferstechers geborene, ab 1548 in Lyon und von 1552 bis 1565 in Genf wirkende Pierre Eskrich (auch Eskreich, Cruche oder Vase genannt) hatte bereits 1549 für Macé Bonhomme die Bordüren und Vignetten der ersten lateinischen Ausgabe von Alciatis Emblemwerk gezeichnet. Die fünfundneunzig Embleme wurden innerhalb von drei verschiedenen und sich mehrfach wiederholenden Holzschnittbordüren gedruckt. Das Vorwort ist mit 1553 datiert, fertig gedruckt wurde das Buch aber erst Anfang 1555. Eine erste, unter Auslassung des extensiven Kommentars vom selben Verlag gedruckte, französische Uebersetzung erschien nur einige wenige Monate später, eine komplette französische Edition erschien schliesslich 1560. "Le Pegme, comme l'édition illustrée du Corpus juris civilis que publient les frères Senneton à Lyon au milieu de cette décennie cruciale, déjouent en effet les interprétations classiques de l'iconographie judiciaire et de la Rechtsarchäologie, en proposant des images abondantes et des thèmes à première vue déroutants". Hayaert, Mens Emblematica et Humanisme Juridique: Le cas du Pegma cum narrarionibus philosophicis de Pierre Cousteau (2008), 48ff.; Adamson/Rawles/Saunders F 200; Stirling Maxwell Collection, 458; Landwehr, (Romanic), 242; Praz 309; Baudrier X, 247; STC, (French), 125; Mortimer, (French), 159; DBF IX, 1089; A. Saunders, '"Quis, quid, ubi, quibus auxiliis, cur, quomodo, quando?" or: The curious case of Pierre Coustau's Pegma', in : An Interregnum of the Sign, The Emblematic Age in France. Essays in Honour of Daniel S. Russell, ed. David Graham (Glasgow, 2001) S. 29ff. First edition. Excellent copy in full morocco bound by the master binder Hardy of Pierre Cousteau's celebrated work, "which marks a significant structural development in the evolution of the early emblem book" (Alison Saunders), The Paris born jurist Pierre Cousteau wrote like Alciato exclusively in Latin. In addition to his Pegma only two other works were published; in 1554 the Adversiorum ex Pandectis Iustinian. Bookseller Inventory # B318545

4.

Anecdotes de médecine.

DUMONCHAUX, Pierre-Antoine-Joseph (1733-1766)].
(BASEL, Switzerland)
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Book Description: 12mo (135 x 90 mm). [2], XI, 343 S. Kalbslederband d. Z., Rücken über 5 erhabenen Bünden, mit Rückenvergoldung, Rotschnitt (Vordergelenk schwach). [Lille, Charles-Joseph Panckoucke], 1762. Erstausgabe. "Adresse restituée d'après la permission tacite accordée à "Pankouke", i.e. Charles-Joseph Panckoucke, entre les 7 et 14 janvier 1762 (BnF, ms. fr. 21992, n° 241 ; ms. fr. 21982 [Ex. der BN in Paris])". Von dem mit einem Vorwort von Jacques Barbeu Du Bourg (1709-1779) ausgestatteten Werk des auf die Insel Santo Domingo verbannten Arztes und Bibliographen P.-A.-J. du Monchaux erschien nebst französischen Nachdrucken 1767 auch eine deutsche Uebersetzung in Frankfurt mit dem Titel: 'Medicinische Anekdoten, oder Sammlung besonderer Fälle, welche in die Anatomie, Pharmaceutik, Naturgeschichte etc. einschlagen'.- Minimale Bräunung. - Exlibris Heinrich Buess. Barbier I, 180; Conlon, 62, 826; Hirsch/Hübotter IV, 237f.; NLM 2662120R. Rare first edition. Anonymously published with a preface by Jacques Barbeu Du Bourg (1709-1779), a German translation was printed at Frankfurt in 1767. - Minimally browned. - Contemporary calf, spine gilt. Bookseller Inventory # B349538

Book Description: 8vo (180 x 100 mm). Mit 19 kleinen Holzschnitten im Text und ovaler Holzschnitt-Druckermarke auf Schlussblatt verso. Gefalteteter Holzschnitt-Titel mit je 6 Bilchern zu den Sternzeichen und Drucktitel, sowie Titel der Vorrede ('Zuschrift Gnädige Herren') mit sechszeiliger Eingangsinitiale in Rot und Schwarz. [6] Bl., 1080 S., [12] Bl. Register. Pergamentband d. Z. mit Ueberstehkanten (Rücken hinterlegt). Basel, gedruckt und verlegt bey Emanuel König dem Aelteren, 1705. Erstausgabe. Erster neuzeitlicher Schweizer Beitrag zur Agrar- oder Hausväter-Literatur, die in ihrer antiken Ausformung die Lehre vom "Ganzen Haus" verstand. Der Basler Arzt und Naturphilosoph Emanuel König orientierte sich vor allem an der 1682 erschienenen Georgica curiosa des niederösterreichischen Freiherrn Wolf Helmhardt von Hohberg. Das 'Eydgenossisch-Schweitzerische Hauß-Buch' bietet praktische Anleitungen zum Reb-, Garten- und Feldbau, wobei sich König als Pionier der modernen Düngung und der geregelten Fruchtfolge ohne Brache erweist. Pferde- und Viehhhaltung, Imkerei und Geflügelzucht sind weitere Themen, Erwähnung finden aber auch Kaffee und Tee sowie Küchengewürze. König griff nicht nur auf eigene Erfahrung zurück sondern er beruft sich explizit auf den 1639 vom Landvogt Daniel Rhagor (1577-1648) in Bern veröffentlichten 'Pflantz-Gart', das erste praxisbezogene deutschsprachige Werk der Schweiz über den Anbau von Obst, Gemüse und Wein. Die kleinen Textholzschnitte im 'Hauss-Calender' zeigen charakterische Arbeiten und Vergnügungen aus den vier Jahreszeiten. Am Schluss des stattlichen Bandes folgen als Erstdruck die Basler Stadtgerichts- und Ehegerichtsordnung sowie die nützlichen Zinstabellen. - Eine Titelauflage erschien 1706 und ein Neudruck 1725. - Von tadelloser Erhaltung. Wimmer/Lauterbach 188; Haller I, 1096; Schoene, Bibliographie zur Geschichte und Kultur des Weines, 3743; vgl. Kress2515 (nur Titelauflage); Albert Hauser, Zur Entstehung und Bedeutung der Hausväter-Literatur (1965), S. 5f. Scarce first edition of the first Swiss handbook of household economy. Guided by the purpose to offer his compatriotes a practical knowledge-based manual on the economy of the rural household the author was highly influenced by the 'Georgica curiosa' of 1682, published by the Austrian baron Wolf Helmhardt von Hohberg. Among König's innovations he alludes in his book are fertilization and the crop rotation for which he became a pioneer. He mentions the birds and fishes which could be found at the time in Switzerland, and König refers already to coffee and tea and other exotic consumer's products, but does not say anything on forestry. The practical advices he gives are those published by the Bernese land holder and bailiff Daniel Rhagor (1577-1648) who wrote the very first Swiss manual on hortculture with his 'Pflantz-Gart' of 1639. The charming small woodcuts in the text depict characteristic scenes from labour and amenities linked to the different seasons. - A beautiful copy complete with the often lacking engraved folding title. - Contemporary vellum with flaps (rebacked). Bookseller Inventory # B349367

6.

Das verlorene Krönlein. Ein Märchen. Erzählt und mit der Schere geschnitten.

KLUSS-HARTRUMFP, Kaete (tätig um 1920-1930).
(BASEL, Switzerland)
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Book Description: Quer-4to (227 x 317 mm). Mit grosser Titelvignette und 12 ganz- oder halbseitigen Illustraitonen, Text innerhalb verschiedenen floralen Bordüren. [16] Bl. (erstes und letztes Bl. leer). Original-Halbleinenband, mit illustriertem Original-Umschlag (Umschlag etwas wasserfleckig). M. Gladbach, Volksvereins-Verlag, [1927]. In Sütterlinschrift geschriebenes deutsches Scherenschnittbuch, ein frisches Exemplar. - Nicht bei Klotz. Fresh copy of this charming children's book with silhoutte illustrations. - Original half cloth, with illustrated book jacket (minor waterstain). Bookseller Inventory # B349030

7.

Anecdotes italiennes, depuis la destruction de l'empire Romain en occident, jusqu'a nos jours.

LA CROIX DE CASTRIES, Jean François de (tätig um 1760-1770)].
(BASEL, Switzerland)
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Book Description: Zwei Teile in 1 Bd. 8vo (170 x 107 mm). IV, 352, 458 S. Kalbslederband d. Z. mit Rückenvergoldung und Rückenschild. Paris, chez Vincent, 1769. Erstausgabe der Sammlung von Anekdoten aus der italienischen Geschichte. Als Quellenwerk dienten vor allem die "Annali d'Italia dal principio dell' era volgare" des Lodovico Antonio Muratori basieren. - Gebräuntes Exemplar. Brunet 25252; Barbier I, 185. First edition of this work of anecdotes translated into French based mainly on Muratori's Annali d'Italia dal principio dell'era volgare. - Slightly browned. - Contemporary marbled calf, back elaborately gilt with label. Bookseller Inventory # B25791

8.
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Book Description: 2 Bde. 12mo /126 x 78 mm). Mit gest. Portrait-Frontispiz. [4] Bl. (inkl. Frontispiz), 351 S.; [3] Bl., 332 S. Kalbslederbände d. Z., Deckel mit goldgeprägter Dreifachfilete, reicher Rückenvergoldung mit Rückenschild, Steh- und Innenkantenvergoldung, Goldschnitt. Londres, [recte Paris, Cazin], 1782. Das Buch bezieht sich vor allem auf Abbé Raynals in Zusammenarbeit mit Denis Diderot enstandener Histoire philosophique et politique des établissements et du commerce des Européens dans les deux Indes (Amsterdam, 1770). Die Verfasserschaft des jungen Prämonstratensers J.-B.-A. Hédouin ist ungesichert. Conlon 82:1634 (unter Raynal); Barbier II, 194; Quérard, La France littéraire, Michaud XIX, 558f. Second edition of this anonymously published work usually (but perhaps wrongly) attributed to the young Premonstratensian monk J.B.A. Hédouin, printed in fact by Cazin in Paris. The hard to find first edition was published with the imprint "Montargis, Le Quatre" at Paris in 1777. The two volumes deal mainly with Raynal's highly influential Histoire des deux Indes (Amsterdam, 1770). - Contemporary marbled calf, triple gilt fillets around sides, spine elaborately gilt with label, all edges gilt. Bookseller Inventory # B339634

9.

Histoire secrète des intrigues de la France. Seconde édition.

OLDMIXON, John (1673-1742)].
(BASEL, Switzerland)
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Book Description: 3 in 2 Bdn. 8vo (193 x 120 mm). 270 S.; [42] Bl., 212 S.; [8] Bl., 304 S. Lederbände d. Z. mit Rückenvergoldung (Kapitale des ersten Bandes lädiert). London [recte Holland], o. Dr., 1713-14. In den Niederlanden erschienene französische Ausgabe von: 'The Secret History of Europe', erstmals anonym 1712 veröffentlicht. Der britische Historiker vertritt darin die Auffassung, dass die auf Intrigen aufgebaute Macht Ludwig XIV. die europäische "Balance of Power" gefährde. - Text geringfügig gebräunt. Barbier II, 833 (nennt George Lockhart als Verfasser). French edition of parts I-III of John Oldmixon's Secret History of Europe, anonymously published between 1712 and 1715. It is often ascribed to George Lockard, 2nd Laird of Carnwath (1681-1732). - Browned in places. - Contemporary mottled calf, spines elaborately gilt (back somewhat worn). Bookseller Inventory # B22935

10.
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Book Description: 12mo (150 x 87 mm). [6] Bl., 358, [1], [5] S. Index, 56 S. (Catechisme Royal). Brauner Halbmarqouinband um 1900, mit goldgeprägtem Rückentitel. Paris, Pierre Le Petit, 1661. Erstmals 1648 veröffentlicht, erfuhr das didaktische Buch über die Erziehung und den Charakter der Autorität das gesamte 17. Jh. hindurch verschiedene Neuauflagen. Der am Schluss mit separater Paginierung mitgedruckte Fürstenspiegel Catéchisme royal erschien erstmals 1645. - Im Rand minimal gebräunt. Exlibris Franz Pollack-Parnau (1903-2002). Vgl. Cioranescu 30984-85. First published in1648 this didactic book on education and the character of authority by the gentleman soldier, philosopher, and teacher Philippe Fortin de la Hoguette was reissued throughout the 17th century. The mirror of princes Royal catéchisme with separate pagination was first printed in 1645. - Brown half morocco of ca. 1900, gilt lettering on spine. Bookseller Inventory # B344688

11.

Le diable amoureux. Nouvelle espagnole.

CAZOTTE, Jacques (1719-1792)].
(BASEL, Switzerland)
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Book Description: Kl.-8vo (193 x 130 mm). Mit gest. Frontispiz, 5 Kupfertafeln in 2 Abdrucken (auf Vélin und auf starkem Papier) nach Marillier radiert von Jean Michel Moreau le jeune, 1 Tafel mit gest. Musik ('Dolce') und Titelvignette in Holzschnitt. [8], 144 S. Hellbrauner Kalbslederband um 1800, mit reicher Rückenvergoldung (Gelenk eingerissen). Naples, [recte Paris, Le Gay], 1772. Erstausgabe, Vorzugsexemplar mit den fünf Radierungen in zwei Druckzuständen, einmal auf feinerem Vélinpapier und der definitive Zustand auf stärkerem Papier. "Edition rare et recherchée, à cause de figures grotesques, et d'une préface, qui est une satire du luxe d'impression et de gravures dont on ornait souvent alors des écrits très médiocres" (Quérard). Cazottes satirisches Meisterwerk wurde als Prototyp des phantastischen Genres von Autoren wie E. T. A. Hoffmann und Nerval, der das Vowort zur Ganivet-Ausgabe von 1845 verfasste, viel bewundert. "Edition rare et recherchée, à cause de figures grotesques, et d'une préface, qui est une satire du luxe d'impression et de gravures dont on ornait souvent alors des écrits très médiocres" (Quérard). Die nicht signierten Radierungen werden Clément Pierre Marillier (1740-1808) zugeschrieben und wurden von Moreau le jeune radiert. Kleiner schwacher Braunfleck auf S. 19 und im Aussensteg einer Tafel, hie und da geringfügig gebräunt, Titel mit minimaler Bräunung, ein schönes Exemplar, komplett mit der gestochenen Musik. - Spuren eines entfernten Exlibris im Innendeckel. Cohen/de Ricci 212-213; Lonchamp 88; Bocher, Moreau le jeune, 332-334; Fürstenberg, Das französische Buch, 104; Ders., Das Buch als Kunstwerk, 1965, Nr. 67; Sander 306; Hayn-Gotendorf I, 585f. Deluxe copy of the first edition of a classic in fantastic literature, depicting a devil who takes the form of a beautiful woman. With the five etchings in two states, printed on Vélin and in the definite state on heavy paper. Cazotte's allegorical novel The Amorous Devil stands at the beginning of modern fantastic prose. With the help of poignant illustrations the author makes fun of his contemporaries' urge to illustrate each and every text. The unsigned etchings are attributed to Clément Pierre Marillier (1740-1808) and were executed by Moreau le jeune. - Lightly browned throughout, a fine copy complete with the engraved music, outer edges uncut. - Light brown stain in p. 19, tiny brown stain in outer margin of one plate, minimal browning or foxing here and there, title minimal browned, a well-preserved copy. - Early 19th century light brown polished calf, with double gilt tooled fillets around sides, gilt spine and edges, endpapers in red (traces of a removed ex libris). Bookseller Inventory # B345016

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Book Description: 2 Bde. 8vo (203 x 130 mm). XXI, [1] S., 504 S.; 538 S., 6 S. (Anzeigen). Kalbslederbände d. Z. über 5 erhabenen Bünden, mit Rückenvergoldung (geringfügig beschabt). Nîmes, Pierre Beaume, 1783. Erstmals 1725 erschienenes französisches Geschichtswerk zum Barockzeitalter, "lequel se recommande par l'élégante précision du style, par l'éxactitude des dates, par des anectodes curieuses et par des remarques critiques poussés souvent jusqu'à la satire" (Michaud). Vgl. De Backer/Sommervogel I, 703; Michaud III, 9. Fine copy of the octavo edition of this esteemed history of the 17th century. First published posthumously in 1725 it came on the Index of Forbidden Books where it remained until 1948. - Short waterstain in leaf 337/338 in first volume, a well-preserved copy in a nice binding. - Contemporary marbled calf, back on five raised bands, spine gilt. Bookseller Inventory # B341056

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Book Description: Gr.-Folio (523 x 350 mm). Mit 87 Kupfertafeln (nummeriert von 1-11, 1-25, 25bis, 26-59 und 1-16), nach Knip radiert von Jean César Macret, in Farben gedruckt durch Millevoy und von Hand vollendet unter Aufsicht des Malers. [2] Bl. (Vortitel und Titel), Index, 13, [1] S. ('Discours sur l'ordre des pigeons), S. (23)-41, 128 S. ('Les Colombes'), 30 S. ('Les Colombi-Gallines'). Langnarbiger roter Halbmaroquinband, mit reicher Rückenvergoldung, mit lederimitierendem Papier auf den Decken, im Zentrum des Vorderdeckels innerhalb Namensschild goldgeprägtes Ex dono, datiert 1813. Paris, (Imprimerie de Millevoy (Kupfertafeln) und] Imprimerie de Mame [Text] pour l'auteur et Garnery, [1808-] 1811. Im Auftrag von Napoléons Innenminister, Comte de Montalivet, gebundenes Geschenkexemplar des wohl schönsten gedruckten Werks über Tauben und das künstlerisch anspruchsvollste Vogelwerk vor Audubon, Selby und Lear, eine Generation später. Die in Paris geborene Malerin Pauline de Courcelles-Knip schuf ihr vorliegendes Werk während der eher kurzen Zeit, in der sie mit dem holländischen Landschaftsmaler Josephus-August Knip verheiratet war. Für ein auf 250 Tafeln angelegtes Werk war sie vom bedeutenden Naturforscher und Ornithologen C. J. Temminck beauftragt worden, die Pariser Malerin Paulette de Courcelles, verheiratete Knip, auch mit der Ueberwachung der Herstellung der Kupferstiche, die nach ihren Zeichnungen zu radieren waren. Als Vorlage dienten ihr 47 Vogelpräparate des Naturhistorischen Museums in Paris, weiter vierzig kopierte sie nach den Originalzeichnungen von 1857-58 erschien als Ergänzung zu Knips Buch C. L. Bonapartes 'Iconographie des Pigeons non figurés par Mme. Knip". Roter Halbmaroquin-Einband mit reicher Rückenvergoldung, auf Vorderdeckel in Goldprägung innerhalb Wappenschild die Widmung: "Don de la munificence et des bontés de son Excellence Monseigneur le comte de Montalivet, ministre de l'intérieur - 1813*. Jean-Pierre Bachasson, Comte de Montalivet (1766-1823) war am 1. Okt. 1809 von Napoléon Bonaparte zum Innenminister Frankreichs ernannt worden. Full morocco bound copy, commissioned by Napoleon's secretary of the Interior, Count de Montalivet, of a superbly painted and reproduced book, the largest and most artistically ambitious bird book before Audubon, Selby and Lear a generation later, and "among the finest of all bird plates" (Fine Bird Books). Knip was a popular artist in Paris who did most of the original paintings for the present work during her brief marriage to the Dutch painter Josephus Augustus Knip. On the title page she is identified as the chief natural history painter working for the French Empress Marie-Louise, but she had made her reputation thanks to the patronage of Marie-Louise's predecessor, Josephine. The book was originally published in fifteen issues (livraisons) from 1808 to 1811. At the 9th livraison in 1811, Madame Knip accomplished a piece of truly feminine finesse, by which she stole it from Temminck. To do this, she changed the cover-title of the 9th and following livraisons, and made sundry other aklterations to suit her purpose. With the 15th livraison she furnished new title-pages of the whole work, substituted a new Discours sur les Pigeons, and directed the binder to suppress Temminck's title-pages, his entire Introduction, his Index and his Discours. To accopunt for the break in the pagination of the text between p. 23 and p. 41, she even went so far as to declare it was a typographical error" (E. Coues, in: Bulletin of the United States Geological and Geographical Survey of the Territories, 1879, vol. V, n° 4, p. 794 ff.) A second edition was published in 1838 accompanied by a second volume in 1843. The ex-dono reads: "Don de la munificence et des bontés de son excellence Mgr. le comte de Montalivet ministre de l'intérieur - 1813". Jean-Pierre Bachasson, comte de Montalivet (1766-1823) was a French statesman and Peer of France. He became a Minister of the Interior in 1809. As Minister, B. Bookseller Inventory # B350064

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Book Description: Folio (332 x 215 mm). Mit 1 doppelblattgrossen Holzschnitt-Tafel, 366 grösseren und kleineren Textholzschnitten (inkl. Wiederholungen), davon 242 Wappen (darunter 2 ganzseitige), 40 Szenenholzschnitte und der grossen Druckermarke Rodlers auf Schlussblatt verso. [8], CCCCII, [6] Bl. Register und Kolophon (das letzte leer). Deutscher blindgeprägter Schweinslederband d. Z., Rücken über 5 erhabenen Bünden. Deckel u.a. mit Tugendrolle: Fides, Iusticia, Charitas, Spes, monogrammiert "H R" (Hans Rietzsch, Würzburg [Haebler 370, 2]), Rücken über 4 erhabenen Bünden (Hinterdeckel unten mit kleiner Lederfehlstelle), mit 2 intakten Metallschliessen. (Simmern, Hieronymus Rodler, 1530). Eines der wenigen, hervorragend erhaltenen, Exemplare der Erstausgabe von Rüxners berühmtem Turnierbuch, ein Glanzstück unter den illustrierten deutschen Holzschnittbüchern des 16. Jahrhunderts. Der pfalzgräfliche Herold Georg Rüxner (oder Rixner), über dessen Leben und Wirken wir nur lückenhaft unterrichtet sind, verfasste das Buch wohl auf Veranlassung seines Dienstherrn, dem kunstsinnigen Johann II. von Simmern (1492-1557), Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern und Graf zu Sponheim, kurz und populär "Herzog Hans vom Hunsrück" genannt. Seit 1527 betrieb der als Idealbild eines Herrschers im ganzen Reich bekannte und geachtete Fürst die Einrichtung einer Druckerei im Rathaus von Simmern. In nur kleiner Auflage verliess das reich mit Holzschnitten geschmückte Werk schliesslich Ende Oktober 1530 als erster Druck die Simmernsche Privatpresse. Kein anderes, weder als Handschrift noch im Druck verbreitete, Turnierbuch sollte im Lauf der Jahrhunderte grössere Beachtung und Verbreitung finden als diese enzyklopädisch anmutende Bilderchronik. Als Neuausgabe, nun mit Holzschnitten des Schweizer Künstlers Jost Amman geschmückt, verbreitete dann der Frankfurter Verleger Sigmund Feyerabend ab 1566 Rüxners Turnierbuch noch bis zum Ende des Jahrhunderts. Rüxners Werk kann keinen wissenschaftlichen Quellencharakter beanspruchen, vielmehr wirkt es durch seine "naive Freude am Erzählen, mit der mittelalterliche Chronikschreiber bunte Fabeln aus der Mythologie und Sage, aus der Bibel und Antike, dort einfügen, wo Gedächtnis und Ueberlieferung versagen" (Elsbeth Bonnemann). Als erstes von insgesamt sechsunddreissig in verschiedenen deutschen und schweizerischen Städten abgehaltenen Turnieren erwähnt der Verfasser das von Heinrich I. im Jahr 938 in Magdeburg durchgeführte Ritterturnier, als letztes das 1487 in Worms veranstaltete. Rüxner traf ganz offensichtlich den Geschmack des Publikums, denn innerhalb von fünf Jahren druckte die vom Sekretär und Kanzler des Fürsten, Hieronymus Rodler geleitete Druckerei bis zum Februar 1535 noch drei weitere, verkürzte, Auflagen nach: die zweite erschien mit Datum vom 3. August 1532, die dritte am 2. Mai 1533 und eine nur in einem Exemplar (Bayerisches Nationalmuseum) bekannte vierte schliesslich am 25. Februar 1535. Rüxners Schilderung von Ritterturnieren erschien am Ausgang des Mittelalters, in einer Epoche, in der die kleinadeligen deutschen Geschlechter ständerechtlich gleich von zwei Seiten unter Druck gerieten. "Einmal durch die Nobilitierungen neuer Geschlechter seitens des Königs und der Landesherren und einer latenten Mediatisierungstendenz, zum anderen durch den Machtzuwachs der Städte . Die Exklusivität, die vormals die Turnierfähigkeit garantiert hatte, wurde jetzt auf die Literatur übertragen, die Aufnahme in ein Turnierbuch sicherte den Rang des erwähnten Adelsgeschlechts, aus dem ritterlichen war ein literarischer 'Sport' geworden. Mit welchem Ernst er betrieben wurde, zeigen die Änderungen in den Auflagen von Rüxners Turnierbuch sowie eine Reihe ähnlicher Unternehmungen" (G. Wolf). Unter den Autoren die auf Rüxners Werk zurückgriffen finden sich u.a. auch Sebastian Münster, der in seiner Aufstellung der Ritterwettkämpfe in der ab 1544 erschienenen Cosmographia sich auf Rüxners 36 Turnierdarstellungen verliess und auch Hans. Bookseller Inventory # B350631

15.

La Gerusalemme liberata. [Edited by Giusto de' Conti].

TASSO, Torquato (1544-1595).
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Book Description: 2 Bde. Gr.-8vo (226 x 140 mm). Mit 2 Frontispizen, nach Gravelot radiert von Benoît Louis Henriquez, 2 Kupfertiteln mit grossen Vignetten nach Gravelot gest. von Drouet und Patas, respektive von Drouet und Mesnil, 20 Kopfvignetten (Portraits innerhalb Kartuschen), 23 Schlussvignetten (davon 9 ganzseitigen), sowie 1 ganzseitigen Widmung, alles nach Gravelot radiert von Duclos, Baquoy, Le Roy und Massard. 331 S.; 340 S. Burgunderrote Maroquinbände d. Z., 'Reliure de présent' (236 x 150 mm). von Derôme le jeune, mit speziellem Rückenornament in Goldprägung von Hubert-François Gravelot. Deckel mit Dreifachfilete in Goldprägung, Steh- und Innenkantenvergoldung, Goldschnitt. Paris, Nicolas Augustin Delalai, Pierre Durand, Giovanni Claudio Molini (François Augustin Quillau), 1771. Von Hubert-François Gravelot, dem herausragenden Illustrator und Kupferstecher des französischen Rokoko gestalteter und von Nicolas Denis Derôme, dit Derôme le jeune gebundener 'de présent' Einband. Diese Pariser Prachtausgabe von Tassos Epos von der Eroberung und Befreiung Jerusalems zählt zu den wenigen Buchveröffentlichungen, die zur Gänze von Gravelot illustriert wurden. "It is one of the few books that is lavishly illustrated entirely by Gravelot; he was then seventy-two years of age, but nevertheless these volumes contain some of his best work . It was the last great enterprise the old artist undertook, for at the end of his glorious career his sight became impaired, thus rendering everything requiring careful attention, impossible" (Vera Salomons, Gravelot, 1911, S. 34). - Vorsätze geringfügig gebräunt und stockfleckig. Ray, The art of the French illustrated book, 1700 to 1914, 22A ("It is in the tailpieces that Gravelot triumphs") und Abb. des Einbandes im Appendix I; L. Carpané, Edizioni a stampa di T. Tasso, 1561-1994: Cat. breve (1998), I, S. 318, Parigi1771a; Cohen-de Ricci 974/5 ("très belle èdition"); Lewine 525f.; Rothschild cat. 1034. A beautiful 'reliure de présent' in red full-morocco, designed by Hubert-François Gravelot and bound in full morocco by Nicolas Denis Derôme, dit Derôme le jeune. Printed on Dutch paper, "La Gerusalemme Liberata of 1771 is one of the few books that is lavishly illustrated entirely by Gravelot; he was then seventy-two years of age, but nevertheless these volumes contain some of his best work . It was the last great enterprise the old artist undertook, for at the end of his glorious career his sight became impaired, thus rendering everything requiring careful attention, impossible" (Vera Salomons, Gravelot, 1911, S. 34). - Endpapers lightly foxed and browned. Bookseller Inventory # B349103

16.

Opera omnia, tam antea sparsim edita quam hactenus inedita. Tomus primus (-quartus).

BERNOULLI, Johann I (1667-1748).
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Book Description: 4 Bde. 4to (240 x 190 mm). Mit Portrait-Frontispiz, nach J. J. Huber radiert von Ch. F. Schmidt, 1 Kupfer des Widmungsempfängers König Friedrich III., radiert von Ch. F. Schmidt, 91 gefalteten und nummerierten Kupfertafeln mit geometrischen Figuren, 4 Titel in Rot und Schwarz mit wiederholter grosser Druckermarke in Kupferstich, diversen Kopfvignetten und grossen Schmuckinitialen in Holzschnitt. [2] Bl., XXIV, 563 S.; Titel, 620 S.; Titel, 563 S.; Titel, S. (5)-588. Lausanne-Genève, M. M. Bousquet, 1742. Erstausgabe der von Bernoullis Genfer Schüler Gabriel Cramer edierten Gesamtausgabe der Werke des herausragenden Basler Mathematikers Johann I Bernoulli, der durch seine Publikationen und seinen Briefwechsel entscheidend zur Verbreitung der Infinitesimalmathematik in ihrer Leibniz'schen Form beitrug. War es offenbar Bernoullis Sohn Johann II (1710-1790), der Gabriel Cramer zwecks der Herausgabe des Gesamtwerkes kontaktiert hatte, so wurde der Druckauftrag an den Lausanner Druckerverleger Marc-Michel Bousquet (1696-1762) von Johann I Bernoulli selbst gegeben. Bousquet bedankte sich mit Schreiben vom 19. Juli 1740 dafür: "J'ay receu la Lettre dont vous m'avés honoré, mais pénetré de reconnoissance et même de confusion des termes trop obligeans avec lesquels elle est conceue, je ne sais Monsieur comment pouvoir y répondre; ne trouvant point d'expressions assés fortes à pouvoir vous temoigner combien je suis rempli de veneration pour votre illustre Personne et en meme tems de gratitude pour vos Bontés" (heute in der HS Abt. der UB Basel). Die vier Bände versammeln insgesamt 189 Einzelschriften sowie die Texte von 59 Vorlesungen des Basler Mathematikers, der nach dem Tode Isaac Newtons 1727 zum bedeutendsten Mathematiker avancierte und als 'Archimedes seiner Zeit' gerühmt wurde. Der Herausgeber Gabriel Cramer (1704-1752), neben Leonhard Euler, Pierre Louis Moreau de Maupertuis und Alexis Claude Clairaut der bedeutendste von Bernoullis Schülern, vereinheitlichte und modernisierte für diese Edition die mathematische Notation, indem er z.B. Balken durch Klammern ersetzte. Erstmals im Druck erscheint hier auch die Hydraulica, auf die auch Daniel Bernoulli Urheberrechte beanspruchte. "Es ist sehr bemerkenswert, dass Johann Bernoulli die Veröffentlichung der Hydraulica quasi hinter dem Rücken von Daniel vorbereitete. Der zwar 1742 gedruckte, jedoch erst 1743 in den Handel gebrachte Band IV der Opera enthält das Werk [auf den S. 387-488), dem Bernoulli hier einen sehr eigentümlichen Titel gab, welchen er Euler vorzuschlagen nicht getraut hatte: "Johann Bernoullis Hydraulik, die erst jetzt aufgedeckt und auf rein mechanischen Grundlagen direkt bewiesen wird" (G. K. Mikhailov, Euler und die Entwicklung der theoretischen Hydraulik, in: Leonhard Jenny, Euler, 1707-1783 (1983), S. 237. - Ein frisches Exemplar, komplett mit allen Falttafeln von grosser Seltenheit. Roberts/Trent, Bibliotheca mechanica (1991), Nr. 217; Geometry and Space, coll. of Arnaud de Vitry (2002), Nr. 55; Roller/Goodman I, 107; Kat. Libri rari, Nr. 36; Houzeau/Lancaster I, 3475; Honeyman Coll. 293; DSB I, 55; Poggendorff I, 159; Norman Coll. II, 293; Sotheran I, S. 353. First edition of Bernoulli's complete works, edited by Gabriel Cramer from Geneva, together with Leonhard Euler, Pierre Louis Moreau de Maupertuis and Alexis Claude Clairaut one of his famous pupils. While Cramer was apparently contacted by Bernoulli's son Johann II (1710-1790), the printing order was given by Bernoulli himself to the Lausanne publisher and printer Marc-Michel Bousquet (1696-1792) who wrote the grand Basel scientist a letter in which he expressed his honour: " J'ay receu la Lettre dont vous m'avés honoré, mais pénetré de reconnoissance et même de confusion des termes trop obligeans avec lesquels elle est conceue, je ne sais Monsieur comment pouvoir y répondre; ne trouvant point d'expressions assés fortes à pouvoir vous temoigner combien je suis rempli de veneration pour votre illustre Perso. Bookseller Inventory # B350684

17.

Alsatia illustrata. Celtica, Francica. - Germanica, Gallica.

SCHOEPFLIN, Johann Daniel (1694-1771).
(BASEL, Switzerland)
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Book Description: 2 Bde. Folio (418 x 270 mm). Mit 2 Titel- und Kopfvignetten von Jean Martin Weiss, 3 Kupferstichkarten von Johann Heinrich Weiß und Fechter (davon 2 gefaltet), 3 gestochenen Plänen (1 gefaltet und 2 doppelblattgross), 45 Kupfertafeln (davon 21 doppelblattgross oder gefaltet) mit Veduten, Münzenabbildungen, antiquarischen Darstellungen usw., 13 doppelblattgrossen genealogischen Tabellen, diversen Textholzschnitten sowie mehreren Kopfvignetten und Schmuckinitialen. Drucktitel in Rot und Schwarz. [6] Bl., 819, [1] S., [22] Bl. Index; [4] Bl., 748, [23] Bl. Kalbslederband d. Z. über 7 erhabenen Bünden, mit reicher Rückenvergoldung und Rückenschild (Ecken bestossen, Lederbezug des Hinterdeckels etwas beschädigt). Colmar [und Strassburg], Ex Typographia Regia, Johann Friedrich Schoepflin, (1747-) 1751-61. Erstausgabe. Sehr schönes und komplettes Exemplar der berühmten historisch-topographischen Landesbeschreibung des Elsass. Im Jahr 1733 erhielt Schöpflin unbeschränkten Zugang zu allen staatlichen und städtischen Archiven im Elsass. Der erste Band lag 1744 fertig geschrieben vor, aber die Auseinandersetzung mit dem Königlichen Prätor Franz Joseph Klinglin verzögerten dessen Drucklegung. Für die kostspielige bibliophile Ausstattung der Bände kommt schliesslich die Krone auf. Die Auflagenhöhe für den ersten Band wird auf 1'000 Exemplare, jene für den zweiten Teil auf 500 Druckexemplare festgelegt. Endlich, am 12. Juli 1751 kann Schöpflin den ersten Prachtband an König Louis XV überreichen. Die topographischen Gegebenheiten des Landes sowie das keltische, römische und fränkische Elsass finden im ersten Band Darstellung. Der zweite Teil befasst sich mit der "Alsatia germanica" vom Jahr 870 bis ins Jahrhundert der Aufklärung und entspricht in seiner Anlage "schon fast einem modernen topographisch-genealogischen Nachschlagewerk" (J. Voss). Das Werk "war die erste wissenschaftliche Bearbeitung der elsässischen Geschichte. Bei den Fakten wird streng unterschieden zwischen historisch gesicherten und wahrscheinlichen Mutmassungen" (Willi Werth). Die Mehrheit der Ortsansichten wurden nach Vorlagen von Anne Dominique Arnold Barbier (1739-1794) vom Strassburger Stecher Jean Geoffroy Striedbeck (1707-1772) in Kupfer gestochen. Sie zeigen u.a. Ansichten von Ensisheim, Gebweiler, Kaisersberg, Landau, Lauterburg, Molsheim, Munster, Neu-Breisach, Rappoltsweyer, Rosheim, Rufach, Turingheim, Zabern und je zwei von Colmar, Hagenau, Landau, Schlettstadt, Weißenburg sowie Strassburg mit einer gefalteten Ansicht und zwei Plänen. - Wenige Lagen im ersten Band papierbedingt gebräunt, vereinzelte Stockflecken, ein vorzügliches Exemplar mit allen Kupfern. Bibliotheks-Stempel auf Titel und im Rand je eines Textblattes. Graesse VI/1 312; Brunet V, 214; Engelmann I, 479; Wegele 928f.; NDB Alsacienne VII, 3527f.; Jürgen Voss, Universität, Geschichtswissenschaft . im Zeitalter der Aufklärung: J. D. Schöpflin (1979), S. 244-281; Werth, Zum Leben des Historikers, Rhetorikers, Universitätslehrers und Weltbürgers J. D. Schöpflin aus Sulzburg, in: Das Markgräflerland (1991), S. 36ff. First edition. Fine and complete copy of the first comprehensive historic-topographic geography of Alsace, a constitutive monument of scientific historiography. The first volume starts with the description of the topographic situation and deals with the Celtic, Roman and Franconian epoch of the region. The second part covers the 'Alsatia germanica', lasting from the year 870 to the Enlightenment. In "its composition the book almost matches the modern concept of a topographic-genealogical encyclopedia" (J. Voss). As Historiographer to the King the author was assured of the co-financing by the crown. However, while the first volume - of which its first section (Alsatia celtica) was already issued in 1747 - was printed in one thousand copies the number of copies of the second volume was limited to five hundred. Most of the thirty views were engraved by the Frankfurt born engraver Jean Geoffroy. Bookseller Inventory # B349520

Book Description: Kl.-4to (181 x 147 mm). Mit 2 halbseitengrossen Holzschnitten (Hochzeitsgesellschaft am Tisch, resp. Darstellung der drei Lebensalter) und 1 Zierleiste (wiederholt) mit Monogramm GM (Georg Merckel) in Holzschnitt. [8] Bl. [A-B4]. Geheftet. (Nürnberg, Georg Merckel, 1553). Eine von drei bekannten Druckvarianten dieser Nürnberger Edition mit zwei verschiedenen Reimgedichten von Hans Sachs. Das zuerst 1544 in der Schreibweise "Der gantz Hawsrat" veröffentlichte Hausratgedicht wird hier erstmals zusammen mit dem "Rat zwischen eynem Alten man und jungen Gesellen" aufgelegt. Die bis ins frühe 14. Jh. zurückreichenden, ursprünglich eher parodistisch gemeinten Hausratsgedichte wurden im Lauf des 15. Jhs. "positiv und ins Ernsthafte gewendet" (De Boor). Als Hilfe für junge Protestanten im heiratsfähigen Alter werden darin sowohl notwendige als auch wünschenwerte Haushaltsgegenstände (darunter auch Karten- und Brettspiele), aufgezählt. Der halbseitengrosse Titelholzschnitt zeigt eine Familie am Esstisch. - Das mitgedruckte Liebesgedicht erschien zuerst separat im Jahr 1549. Der nach Virgil Solis geschnittene Holzschnitt verkörpert das Lebensalter des Mannes und zeigt rechts aussen einen kleinen Jungen auf seinem Steckenpferd reitend, neben ihm eine Jünglingsgestalt und in der linken Bildhälfte ein Greis am Tisch sitzend, vor sich ein Rechenbrett und Münzen. - Ein unbeschnittenes Exemplar, erstes und letztes Blatt stockfleckig. VD 16, S-280; Weller 68; Goetze 202d; Hayn-Gotendorf VII, 16; Maltzahn 10, 7; Geisberg, Bilder-Katalog (1930), S. 227, Abb. 1325. Bookseller Inventory # B350423

19.

Prose.

FAGIUOLI, Giovanni Battista (1660-1742).
(BASEL, Switzerland)
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Book Description: 12mo (152 x 88 mm). 288 S. Pergamentband (kurzer Einriss im Vordergelenk unten). Lucca, S. und G. Marescandoli, 1741. Die weniger bekannten Prosawerke des vorab als Verfasser von Burlesken grosse Erfolge feiernden Dichters, erstmals 1737 veröffentlicht. Gegliedert ist der Band in vier Themenkomplexe: Cicalate, Dubbi, Problemi e Prefazioni. - Kurze Wurmspur im unteren Innensteg des ersten Drittels. - Vgl. Brunet II, 1161. Works written in prose by Giovanni Battista Fagiuoli, well known for his burlesque works such as 'Rime piacevoli' of 1729. - Vellum (joint of front cover with short tear). Bookseller Inventory # B41221

20.

Les oeuvres de Monsieur de Molière. Reveuës, corrigées & augmentées, enrichies de figures en taille-douce.

MOLIÈRE, Jean-Baptiste Poquelin de (1622-1673).
(BASEL, Switzerland)
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Book Description: 8 Bde. 12mo (155 x 89 mm). Mit 30 Kupfertafeln, nach Pierre Brissart radiert von Jean Sauvé und in Bd. I zusätzlich eingebundenes Portrait Molières von ca. 1765 ('Crépy à Paris'). Ganzmaroquinbände "à la janséniste", signiert (Louis) Yseux sc de Thierry-Simier; Rücken über 5 erhabenen Bünden mit goldgeprägtem Rückentitel, mit Doublüren aus blauem Maroquin und reichverzierter Bordüre, marmorierte Vorsätze, Goldschnitt. Paris, chez Denys Tierry, Claude Barbin, et Pierre Trabouillet, 1682. Erste illustrierte und erste komplette Werkausgabe, auf Grund von Molières Handschriften herausgegeben durch Jean Vivot (1613-1690) und Charles Varnet, alias La Grange (1635-1692). Während die ersten sechs Stücke der Ausgabe bereits zuvor erschienen waren, wurden die nachfolgenden sechs Stücke hier erstmals gedruckt: Dom Garcie de Navarre ou le Prince jaloux; L'impromptu de Versailles; Dom Juan ou Le Festin de Pierre; Mélicerte; Les Amants magnifiques und La Comtesse d'Escarbagnas. "Cette édition doit être considerée, à juste titre, comme la plus complète des éditions du XVIIe siècle. Les jeux de scène y sont introduits et, pour la première fois, chaque comédie est précédée d'une gravure, particulièrement précieux pour les attitudes et les costumes des personnages" (A. J. Guibert). Die nach Pierre Brissart gestochenen Kupfer Jean Sauvés beanspruchen denn nebst dem künstlerischen, vor allem auch einen Wert aus kostüm- und theaterhistorischer Sicht, Molière selbst wird mehrfach in verschiedenen seiner Rollen dargestellt. - Luxuriös gebundenes Exemplar aus dem Atelier von Louis Yseux, Nachfolger von Thierry und Simier (tätig von 1915-1951). - Mit zusätzlichem Frontispiz-Portrait gestochen um 1765; die Tafel für 'Psiché' irrigerweise zwischen den Seiten 72/73 des vorherigen Werks (Les Fourberies de Scapin) in Bd. VI eingebunden, druckbedingte Knitterfalte in der Tafel zum Stück 'Le bourgeois gentilhomme' im fünten Band. - Ein vorzügliches Exemplar im Jansenisteneinband. Guibert 609-650; Tchemerzine VIII, 358f.; En Français dans le texte 119; Lacroix 277. First illustrated and first complete edition of the works, edited by the comedians Jean Vivot and La Grange after the manuscripts of Molière. It contains six pieces in first edition: Dom Garcie de Navarre, L'Impromptu de Versailles, Dom Juan ou le Festin de pierre; Mélicerte, Les Amants Magnifiques and La Comtesse d'Escarbagnas. "Cette édition doit être considerée, à juste titre, comme la plus complète des éditions du XVIIe siècle. Les jeux de scène y sont introduits et, pour la première fois, chaque comédie est précédée d'une gravure, particulièrement précieux pour les attitudes et les costumes des personnages" (A. J. Guibert). It is also the first illustrated edition. The thirty plates are engraved by Jean Sauvé after Pierre Brissart, and are also valuable for the history of costume and stage; Molière himself is represented several times in his various roles. A very good copy lavishly bound by Louis Yseux, successor of the workshop of Thierry and Simier (active 1915-1951). - Volume I with a supplementary portrait of Molière. - The plate for Psiché misbound between pp. 72/73 of the previous piece (Les Fourberies de Scapin) of volume VI, creasing due to printing to plate for Le bourgeois gentilhomme in the fifth volume. - Garnet morocco 'à la janséniste', signed by (Louis) Yseux et Thierry-Simier; back on five raised bands with gilt lettering, doublures of blue morocco with gilt tooling, marbled endpapers, all edges gilt. Bookseller Inventory # B350062

21.

XXVII Umrisse zu Hebel's Allemannischen Gedichten.

NISLE, Julius (1812-1850).
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Book Description: Quer-4to (220 x 290 mm). Lithographierter Titel mit einer Ansicht von Hausen und 27, teilw. römisch num., lith. Tafeln. [4] Bl. Text. Halbleinenband d. Z. Stuttgart, Literatur-Comptoir, (1837). Erstausgabe der romantischen Illustrationsfolge. - Minimale Stockflecken. - [Mitgebunden:] Friedrich August Moritz RETZSCH (1779-1857). Acht Umrisse zu Schiller's Fridolin oder der Gang nach dem Eisenhammer. Mit einigen Andeutungen von C[arl] A[ugust] Böttiger. Mit 8 gest. Umriss-Tafeln. 10 S. Text. Stuttgart und Augsburg, J. G. Cotta, 1824. Rümann 1472 und 1824; Goedeke VII, 538; Nagler XI, 349. First edition of this romantic series of illustrations to Hebel's popular poem. - Bound after Moritz Retsch's etchings in first edition. Bookseller Inventory # B329320

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Book Description: 8 in 4 Bdn. 8vo (160 x 100 mm). Mit Portraitkupfer und Kupfertitel. Kalbslederbände d. Z., mit reicher Rückenvergoldung (Kapital des ersten Bandes beschädigt). Lyon, ohnre Drucker, 1695. Lyoner Titelausgabe in vier Bänden der berühmten Uebersetzung druch Pierre du Ryer (1605-1653). - Mit Besitzeinträgen von alter Hand auf Titeln, etwas gebräunt, erste Blätter des letzte Bandes mit Wurmgängen. New issue (Titelauflage) of the celebrated French translation by Pierre du Ryer (1605-1653). - With old owner entry on titles, short wormtracks to first leaves of the last volume, some browning. - Contemporary calf, spines elaborately gilt. Bookseller Inventory # B21025

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Book Description: Folio (405 x 260 mm). Mit zusätzlichem, als Original-Tuschzeichnung ausgeführtem Frontispiz (signiert Schönfeld G[eneral] Leutnant) und handgeschriebenem Titelblatt, 25 handkolorierten gefalteten Plänen und Karten in Kupferstich, gestochen von Johann Renard, K. Ponheimer, H. Benedicti u.a. [2] Bl. (typographischer Titel und Index), 169 S. Aufwendig gestalteter Kalbslederband d. Z. im 'etruskischen Stil', mit Ledereinlagen und Untergoldschnittmalerei (fore-edge painting), Doublüre aus dunkelgrüner Seide mit breiter Goldbordüre, Mittelfeld beider Deckel mit figürlicher Ornamentik, Hinterdeckel mit nicht identifierten Initialen 'PG'. Wien, Aus der Kaiserlich Königlichen Hof- und Staatsdruckerey, 1808. Prunkexemplar der erweiterten Folioausgabe auf Vélinpapier und im wunderbaren Wiener Einband mit Untergoldschnittmalerei, des militärischen Glaubensbekenntnisses von Napoléons grossem strategischem Gegenspieler, Erzherzog Carl Ludwig Johann Joseph Laurentius von Österreich, Herzog von Teschen, aus dem Haus Habsburg-Lothringen. Nach freundlicher Auskunft von Frau Dr. Gertrud Oswald von der Wiener Nationalbibliothek und dem inzwischen verstorbenen Professor Otto Mazal steht ausser Zweifel, dass unser im "etruskischen Stil" gehaltener Einband einer nicht zu identifizierenden Wiener Werkstatt entstammt. Widmungsempfänger war sicherlich ein hoher Offizier, das auf dem Hinterdeckel, in Verbindung mit militärischem Ornament aus Banner und antiken Waffen, darüber eine Krone, befindliche Monogramm PG lässt sich durch uns nicht zuordnen. Äusserst bemerkenswert und ungewöhnlich auch die auf den Buchinhalt bezogene sprechende Szene der Untergoldschnittmalerei - berittene Offiziere die übers Feld preschen - die als solche zwar bei Wiener Einbänden auch vorkommt, aber nur in Form einzelner Ornamente. Als bei weitem aufwendigster und schönster aller frühen Drucke der 1804 gegründeten K. K. Hof- und Staatsdruckerei in Wien erschien das Buch auf Grund der Zugehörigkeit des Verfassers zum habsburgischen Herrscherhaus anonym. Die Erstveröffentlichung von 1806 erfuhr eine wahre Groteske durch die österreichische Zensurbürokratie. Wie alle Druckerzeugnisse wurden auch die Grundsätze der höhern Kriegskunst der Zensurstelle vorgelegt. Die 1798 geschaffenene Zensurhofstelle untersagte den Druck mit dem Verweis, man könne unmöglich ein Werk veröffentlichen lassen, in dem ein Mitglied der kaiserlichen Familie kritisiert werde. Erst als Carl dem verblüfften Zensor seine Urheberschaft eröffnete, wurde schliesslich die Druckerlaubnis doch noch erteilt. Gegenüber der schmalen, als reines Hand- und Lehrbuch für Offiziere verstandenen, Erstausgabe von 1806 wurden in der vorliegenden Folio-Ausgabe neu auch praktische Beispiele aus der Feder Carls wie auch anderer Generalstabsoffiziere hinzugefügt. Die Mehrzahl der 25 gefalteteten Pläne und Karten wurden von dem Wiener Kupferstecher Johann Renard (1772-1814) sorgfältig gestochen und (teil-) koloriert. Dritter Sohn Kaiser Leopolds II. und der spanischen Infantin Maria Luise, wurde Carl nach dem Tode seiner Eltern von Herzog Albert von Sachsen-Teschen adoptiert. Da er nicht den Kriegstreibern am Wiener Hof williges Gehör schenkte, zog er sich die offene Ungnade seines älteren kaiserlichen Bruders Franz zu. Als ihn dieser am 10. Februar 1806 dennoch zum Generalissimus des Heeres ernannte, blieb er zwar nur einer unter vielen Beratern des Monarchen, krönte aber seine militärische Karriere mit dem ersten Sieg über die napoleonischen Truppen in der Schlacht bei Aspern und Essling vor den Toren Wiens am 21./22. Mai 1809. Das vorliegende Werk, in dem viele Ideen Friedrich Wilhelm von Bülows, insbesondere dessen geometrische Diskussion von Operationen verarbeitet wurden, bietet Aufschluss über die praktischen Teile der Kriegskunst zu Beginn des 19. Jahrhunderts und begründete Carls Rang als führender Militärtheoretiker. Es fand weite Verbreitung und wurde bis 1865 in mehrere Sprachen übersetzt. Goethe, dem der Erzherzog 1815. Bookseller Inventory # B348146

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Book Description: 3 Teile in 1 Bd. Kl.-Folio (304 x 215 mm). Mit 22 gef. Kupfertafeln. [2] Bl., 133, 183, XC S., 2 Bl. Halbleinenband d. Z. mit den bedruckten Originaldeckel, unbeschnitten. Firenze, tipografia Galileiana, 1841. Wichtige, aus Anlass des dritten Kongresses der italienischen Wissenschaftler von V. Antinori besorgte und nur in kleiner Auflage gedruckte illustrierte Ausgabe der derstmals 1666/67 erschienenen Veröffentlichung der von 1657 bis 1667 bestehenden Accademia del Cimento in Florenz, deren Wahlspruch lautete: "Provando e riprovando" (Versuchen und nochmals versuchen). Erstmals hinzugefügt wurde hier die wichtige Geschichte der Accademia del cimento. - Die Kupfertafeln zeigen physikalische Instrumente wie ssgeräte und Vakuumpumpen. - Kleiner runder Stempel aus Oberrand des Titels geschnitten, ein sehr gutes Exemplar. Riccardi II, 408.1.7 ("Bellisima edizione"); Brunet V, 29; Carli-Favaro 815; Razzolini 215; Olschki, Choix de livres, 7727. Important edition of the famous synthesis of the experimental work carried out for over a ten-year period, edited by V. Antinori on the occasion of the third congress of Italian scientists, held in Florence. The Accadèmia pursued the experimental development of the scientific ideas of Galileo (1564 1642) and his students Evangelista Torricelli (1608-1647), and Vincenzo Viviani (1621-1703). The efforts of the Accadèmia del Cimento had a great influence on the growth of experimental science elsewhere and created new confidence in methods initiated by Galileo. - Small stamp in upper margin of title cut off, a clean untrimmed copy. - Original publisher's half cloth, with printed ornamental border and floral ornament in centre around sides. Bookseller Inventory # B315965

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Book Description: Gr.-4to (261 x 200 mm [Papiergrösse]). Mit 9 (3 gef.) lithograph. Tafeln und ovaler lithograph. Titelvignette. XL, 435, [1] S. Zweispaltiger Druck. Moderner marmorierter Pappband, mit Lederrückenschild. Stuttgart, Krais & Hoffmann, 1861. Erstausgabe. Opus magnum des Basler Gelehrten, der darin zu beweisen versucht, dass allgemeiner Promiskuität zuerst das Matriarchat und danach erst das Patriarchat gefolgt sei. Seine Theorie übte beträchtlichen Einfluss auf die Literatur und Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts aus. Bei seinen Untersuchungen zur antiken Gräbersymbolik stiess Bachofen auf den bei Plutarch wiedergegeben Mythos von Isis und Osiris: jene beiden ägyptischen Gottheiten, in denen sich seiner Interpretation nach die fruchtbare Erde und der sie befruchtende Nil, das weibliche Stoffprinzip und die männliche Zeugungskraft verkörperten. Er suchte nun den Nachweis zu führen, dass der Mythos von Isis und Osiris und viele andere antike Mythen Erinnerungen an eine historische Realität darstellten, in der es die Frauen waren, die über die Männer herrschten. Bachofen ist nicht der erste, bei dem von "Frauenherrschaft" die Rede ist, denn nach Thomas Hobbes (1588-1679), dem Verfasser des 'Leviathan', lag im Naturzustand die Macht in den Händen der Frauen und im 18. Jh. hatte der jesuitische Missionar Joseph Francois Lafitau bei den Irokesen "Gynaikokratie" (Frauenherrschaft) beobachtet. Neu an Bachofens Darstellung von Gesellschaften mit Frauen in Vormachtstellung waren vor allem die Systematik und der Umfang seiner Beweisführung. - Erste und letzte Bll. schwach gebräunt und etws stockfleckig, die Tafeln teilweise stärker stockfleckig, ein gutes und komplettes Exemplar dieser seltenen und wichtigen Schrift. PMM 349; Hildebrandt 0036; Borst 2784; Volpi, Das grosse Werklexikon der Philosophie, 130; Alker, Deutsche Literatur im 19. Jahrhundert, S. 546f. First edition of the most important book written by the Basel jurist and early anthropological writer J. J. Bachofen whose Das Mutterrecht ('Mother Right') was the major contribution to the development of modern social anthropology. The author was a professor of the history of Roman law at the University of Basel from 1842 to 1844, and worked then as a judge of the Basel criminal court. Although Bachofen is the most frequently cited figure in the matriarchy debate, the term does not appear in his work, which has been widely acclaimed as pioneering and masterly. Mastering the knowledge of archeology and philology of his time, Bachofen devoted himself to a distinctive interpretation of the symbols, myths, cults and forms of right of the most ancient times, an interpretation which is particularly important because of the great number of ideas and points of reference which it offers to those who wish to penetrate an almost unsuspected dimension of the world of our origins, and to grasp a sort of spiritual secret history of the ancient civilisations hidden behind their apparent histories, all of which amounts to a supreme instance of what is called 'critical historiography'. Bachofen's method was new and revolutionary compared to the usual scholastic and academic way of considering ancient civilisations, ancient cults, and myths. The fundamental premise of his whole work is that symbol and myth are testimonies, which any complete historical science must take into serious consideration. They are not arbitrary creations, projections of whim and poetic imagination : they are on the contrary 'representations of the experiences of a race in the light of its religious sense', obeying a very precise logic and law. Moreover, symbol, tradition, and legend must not be considered and evaluated according to their 'historicity' in the narrowest sense of the word ; it is this misunderstanding which has prevented us from so far gaining the most precious knowledge. What must be addressed is not their problematic 'historical' meaning, but their certain meaning as 'facts of the spirit'. - First and last. Bookseller Inventory # B349075

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Book Description: Gr.-8vo (260 x 167 mm). [2] Bl., 486 S., [3] Bl. Index und Verlagsanzeigen. Roter Halbmaroquinband d. Z., mit goldgeprägtem Rückentitel (lederverstärkte Ecken geringfügig bestossen). Paris, (Imprimerie Chapelet pour) Antoine-Augustin Renouard, 1810. Erstausgabe. Eines von nur zwei Exemplaren auf grossem Vélinpapier und im Halbmaroquineinband. In der anonym erschienenen Schrift stützte sich der Zürcher Ratsherr, Fabrikant und Bankier Johannes Schulthess vor allem auf das wegweisende Geschichtswerk des Johannes von Müller. Für die Schweiz bedeutete das Inkrafttreten der Mediationsakte von 1803 die teilweise Rückkehr zum politischen Zustand vor 1798 und die Relativierung der von Frankreich aufgedrängten Helvetischen Republik. Unter diesem Aspekt erhalten die vom Autor an ein französisches Zielpublikum gerichteten historischen Aufsätze apologetischen Charakter und sind ein schönes Beispiel des Bewusstseins für den 'Sonderfall Schweiz'. - Im Rand etwas gebräunt, Titelblatt und Schlussblatt etwas stärker, der Text nur gelegentlich stockfleckig. Hs. Besitzeintrag J. de Bonne und Verkaufsnotiz von 1854 auf Spiegel des Vorderdeckels. Barth 24094; Barbier IV, 656. One of only two large paper copies printed on Vélin of the first edition, bound in contemporary red half morocco. The Zurich politician, banker and entrepreneur Johannes Schulthess based his historic work on the reknown history of Switzerland by Johannes von Müller. The seven chapters deal with the ancient constitution of Zurich; the origin of the Bernese aristocracy; Influence of the Council of Constance on Switzerland in th 15th century; the Zurich war and the Burgundy and Svabian wars; the campaigns in Italy at the beginning of the 16th centruy, and the reform and religion wars in the 16th century. - Margins slightly browned, first and last leaves foxed, else only minor foxing here and there. - Contemporary red half morocco, spine with gilt lettering. Bookseller Inventory # B349646

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Book Description: 2 in 1 Bd. Folio (315 x 200 mm). Holzschnitt-Druckermarke Froschauers (Heitz 15) auf beiden Titeln. [18], 272 Bl.; [14], 144 Bl. Schweinslederband d. Z. mit Blindprägung über Holzdeckeln, u.a. mit Herscher-Rolle (Haebler II 267,16) wie sie Jörg Schweizer seit 1565 benutzte, Rücken über 4 erhabenen Bünden (ohne die Schliessen, Lederbezug des Hinterdeckels mit kleiner Fehlstelle). Zürich, Christoph Froschauer d.J., 1572. Erstausgabe. Komplettes Exemplar mit beiden in einem Band zusammengebundenen Teilen von Rudolf Gwalthers sehr seltenen Homilien über die zwei erhaltenen Korintherbriefe des Paulus von Tarsus. Von Froschauer in einer schönen Kursive gedruckt, erschienen Gwalthers Auslegungen in Fortführung seiner 1553 begonnenen Reihe von Homilien-Ausgaben über vornehmlich neutestamentliche Bücher. Sie "sind Beispiele der aufkommenden Kunstpredigt und sind als solche häufig nachgeahmt worden" (Kurt Guggisberg in NDB Bd. VII (1966), S. 360f.). Bis ins 18. Jahrhundert dienten sie vielen Geistlichen als Vorlage für eigene Predigtkonzepte. Den ersten Teilband widmete der Zürcher Reformator den ihm persönlich bekannten englischen Geistlichen, darunter Edmund Grindal (1519-1583), Erzbischof von Canterbury, York und London. Die Widmung des zweiten Teilbandes richtet sich an den deutschen Grafen Ludwig I. von Sayn zu Wittgenstein (1532-1605), den er 1568 in Zürich kennenlernte und mit dem er seither korrespondierte. Als langjähriger Weggefährte und designierter Nachfolger Heinrich Bullingers im Amt des Vorstehers (Antistes) der Zürcher Kirche, nimmt Gwalther in der Vorrede auch Stellung gegen die ihm gegenüber aus England vorgebrachten Anschuldigungen, er hätte sich im Zwist um die verschiedenen Kirchenzuchtordnungen einseitig verhalten. Der seit seiner 1537 unternommenen ersten Englandreise enge Beziehungen zur Insel pflegende Autor hält darin fest, dass eine bestimmte Kirchenzuchtordnung nicht das Wesen einer wahren Kirche ausmache. Verfassungsfragen seien vielmehr im Hinblick auf die je eigenen Besonderheiten der zeitlichen und örtlichen Bedürfnisse zu behandeln. Eine Unter-scheidung zwischen kirchlicher und staatlicher Jurisdiktion lehnt er entschieden ab und brandmarkt sie als papistisch. "Staat und Kirche dürfen nicht geschieden werden, weil im christlichen Staat beide ineinander verflochten sind und es nicht zwei Obrigkeiten geben kann" (Rudolf Pfister, Zürich und das anglikanische Staatskirchentum, in Zwingliana X, 1954, S. 249ff.). - Zu Beginn grösserer, gegen Schluss kleinerer Wasserfleck im Rand, geringfügig braunfleckig, ein vorzügliches Exemplar dieser Rarität. Hs. Name auf Titel, datiert 1572. Vischer C 850-851; VD 16, W-1102 und 1106; Rudolphi 684-685; F. Büsser, Heinrich Bullinger. Leben, Werk und Wirkung Bd. II (2005), S. 227; J. Wayne Baker, R. Gwalther "His commentaries are highly esteemed and rare", in: The Oxford Encyclopedia of the Reformation (1996), Bd. II, S. 203. First edition. Complete copy of Rudolf Gwalther's very scarce Homilies on the First and Second Corinthians, bound together into one volume. Gwalther, whose commentaries are printed by Froschauer in a fine italic type, published with a series of homilies primarly on the books of the New Testament between 1553 and 1583 his most important literary contribution, "They are examples of the emerging Kunstpredigt and were often imitated as such" (Neue Deutsche Biographie vol. VII, pp. 360). Gwalther was the best-travelled of the Zürich divines with many personal links to England, where he was a significant influence on the evolution of a statist model of church organization within the Church of England. Hence he dedicated the first volume to Protestant leaders on the Island, among them Edmund Grindal (1519-1583), Archbishop of Canterbury, York and London. The second part is dedicated to the German count Ludwig I. of Sayn-Wittgenstein (1532-1611) whom he had met first at Zurich in 1568. - At the beginning larger waterstain in upper margins, at the end smaller on. Bookseller Inventory # B350611

Book Description: 8vo (207 x 128 mm). Titel in Rot und Schwarz. [20] Bl., 613 S. Zweispaltiger Druck. Roter Ganzmaroquinband, Deckelrahmen aus Dreifachfileten, Eckstücken und gekröntem liegendem Löwen in Goldprägung, reicher Rücken- und Innenkantenvergoldung, Goldschnitt (Rückenkopf fachgerecht restauriert). A Cologne, Balthasar Winfelt [recte: imprimé par Eugène Henri Fricx à Bruxelles], 1684. Prachtexemplar der ersten polyglotten Ausgabe von Blaise Pascals einflussreichen moral-theologischen Streitschriften, mit den ersten Übersetzungen ins Spanische und Italienische. Als literarische Meisterwerke und "erstes Musterbeispiel französischer Prosa" (PMM) sind die unter dem Pseudonym Louis de Montalte zwischen dem 23. Januar 1656 und dem 24. März 1657 geschriebenen Briefe selbst von Pascals jesuitischen Gegnern bewundert worden. Der Verfasser griff damit in einen Streit ein, der durch die Verweigerung der Absolution für einen dem Jansenismus nahestehenden Adeligen ausgelöst worden war. Noch im Jahr des Erscheinens kam das Werk auf den Index, was aber seiner Verbreitung und seinem Ruhm wohl nur Vorschub leistete und für Anteilnahme jenseits der Grenzen Frankreichs sorgte. "L'ouvrage le plus lu à l'époque, Les Provinciales ont contribué à imposer un art d'écrire classique" (En Français dans le Texte, 96). - Mit fingiertem Druckort Köln wurde diese seltene viersprachige Edition tatsächlich in Brüssel, oder nach anderen Angaben in Amsterdam, gedruckt. - Gelegentliche Bräunung. Das nicht identifizierte kleine Supralibros in Goldprägung zeigt einen liegenden gekrönten Löwen mit linker Tatze auf Globus. Maire II, 212-213; Techener, Monographie des éditions des Lettres Provinciales (1878), Nr. 43; Palau 213814 ("primera edición en castellano"); VD 17 (Online Kat.) 12:114413F; Ebert 15902; vgl. PMM 140. First polyglot edition of Pascal's masterpiece of French prose, bound in contemporary full red morocco. First published anonymously in 1656 the eighteen Provincial Letters were admired as literary masterpieces of French prose even by his Jesuit adversaries who were attacked in this book for their attempts to reconcile 16th-century naturalism with orthodox Roman Catholicism. - Published with the ficticious imprint Cologne the text was printed in parallel columns by Eugène Henri Fincx (1644-1730) at Brussels, but according to other sources at Amsterdam. - Somewhat browned. - Contemporary red morocco, triple gilt fillets around sides with ornamented corner, in centre crowned lying lion, holding the globe with its left paw, gilt inside dentelles. Bookseller Inventory # B348624

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Book Description: Kl.-4to (197 X 158 mm). [24], 254 S.; XVI S. ("Positiones philosophicae"). Mit zusätzlich eingebundenem Portrait mit Wappen von Sigismund Friedrich Reichsgraf von Khevenhüller, radiert von Franz Ambros Dietell. Klostereinband der Zeit, rotbraunes Kalbsleder mit Goldprägung auf den Deckeln (teilweise verblasst, restauriert, Gelenke berieben). Regensburg, Johann Pez, 1725. Erstausgabe. In Regensburg gedruckter seltener Fürstenspiegel des österreichischen Benediktiners und Polyhistors Engelbert von Admont. Es handelt sich hier sehr wahrscheinlich um das Dedikationsexemplar aus dem Besitz des österreichischen Reichsgrafen Sigsimund Friedrich von Khevenhüller (1666-1742), dessen Portrait durch Franz Ambros Dietell radiert, hier mit eingebunden ist. Das staatstheoretische Opus magnum Engelberts von Admont wurde um das Jahr 1290 verfasst. Aehnlich wie Thomas von Aquins gleichnamiges Werk handelt Engelberts 'De regimine principum' von Sinn und Notwendigkeit des Staates. Im ersten Kapitel diskutiert er die Verfassungsformen; im zweiten Abschnitt legt er dar, warum er sich im Rahmen der politischen Tugendlehre auf die vier Grundtugenden (Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mässigung) beschränkt. Im letzten Kapitel wendet sich Engelbert von Admont jenen Tugenden (virtutes regales) zu, die dem Fürsten die entsprechende sittliche Würde verleihen, wobei als die wesentlichste und vornehmste Tugend die Seelengrösse (magnanimitas) genannt wird. Als weitere unabdingbare Tugenden für einen Regenten nennt er die Sorgfalt (sollicitudo), das rechte Urteil (rectitudo iudicii), die Milde (clementia), die verschiedenen Formen der Freigebigkeit (liberalitas, munificentia, magnificentia, largitas eleemosynarum) und die Erhabenheit (serenitas). Abschliessend finden sich drei Abschnitte zur Unterscheidung zwischen einem König und einem Tyrann. "Die wesentliche Neuerung in De regimine principum ist die Ausdifferenzierung in allgemeine Verwaltungstugenden und königliche Tugenden, die dem Unterschied zwischen Stadt- und Königsherrschaft entspricht" (Karl Ubl). - Titel geringfügig gebräunt, kleine Flecken im Aussensteg der letzten Bl., ein schönes Exemplar dieser Rarität. Exlibris Franz Pollack-Parnau (1903-2002). Philipp, Liste der ermittelten Fürstenspiegel (1995), 30; Lewis, Medieval Political Ideas (1954), 444f.; K. Ubl, Engelbert von Admont (2000), 69f. Possibly association copy of the editio princeps of a rare medieval mirror of princes. Most probably from the library of count Sigsimund Friedrich von Khevenhüller (1666-1742), whose portrait, engraved by the Vienna engraver Franz Ambros Dietell, is added. The book offers sound suggestions on education of princes by the polymath Benedictine Engelbert of Admont, one of the most learned men of his generation. Admont's scholastic formation shines through as he proceeds to elaborate a positive theory of good government, in accordance with Aristotelian and Augustinian criteria. The De regimine principum was reissued by Bernhard Pez (1683-1735) within his voluminous Bibliotheca ascetica antiquo-nova. - Title slightly browned, minor stains in outer margin of last few leaves. Bookseller Inventory # B335290

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Book Description: 3 Bde. 12mo (170 x 104 mm). [4], LXIX, [3] S., 319 S.; [4], 424 S.; [4], 334 S. Hellbraune marmorierte Kalbslederbände d. Z., mit Rückenvergoldung und Rückenschild, Stehkantenvergoldung. Paris, (Quillau pour) Babuty, 1768. Das unsterbliche portugiesische Nationalepos in einer schönen Pariser Ausgabe. Jeder Band bietet nebst Kommentar zu den einzelnen Gesängen ein detailliertes Register. Die erste Auflage dieser Übersetzung wurde 1735 veröffentlicht. Lope de Almeida/Pina Martins 150; Palha 1765; Brito-Aranha 204. Portugal's national epic in a fine French edition. Each volume offers apart of comments an index at the end. The first edition of this translation appeared in 1735. - Contemporary light brown marbled calf, spines gilt. Bookseller Inventory # B338455

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