9783887250355

Schwarz: 16. Oktober-29. November 1981 (German Edition)

ISBN 10: 3887250354 / 3-88725-035-4
ISBN 13: 9783887250355
Publisher: Verlag Frolich & Kaufmann
Publication Date: 1981
Binding: Softcover
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Language Notes:
Text: German

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Schwarz: 16. Oktober-29. November 1981 (German Edition): Search Results

1.

Weitemeier, Hannah:
ISBN 10: 3887250354
ISBN 13: 9783887250355
Quantity Available: 1

Book Description: Berlin : Verlag Frölich u. Kaufmann, 1981. Broschiert. Book Condition: Sehr gut. 141 S. : zahlr. Ill. Einband leicht berieben. - Literaturangaben. - Jürgen Harten: Vorwort -- Hannah Weitemeier: Schwarz -der unbekannte Raum -- Armando Baumeister, Willi -- Beuys, Joseph -- Antje von Graevenitz: Beuys' Gedankengang zu einem Ofenloch . -- Blake, John Bour, Bernadette Burri, Alberto Byars, James Lee -- Campus, Peter -- Wulf Herzogenrath: Peter Campus -- Fautrier, Jean Fontana, Lucio Francis, Sam Giezen, Krijn von Graevenitz, Gerhard Graubner, Gotthard Haraguchi, Noriyuki Hödicke, K. H. Kaprow, Allan -- Klein, Yves -- Kounellis, Jannis Latham, John Law, Bob -- Lo Savio, Francesco Luther, Adolf Malewitsch, Kasimir -- Mansouroff, Paul -- Erwin Heizmann: Schwarz aus rotem Grund -- Masi, Denis Mattner, Jakob Merz, Mario Newman, Barnett -- Nordman, Maria -- Stephan von Wiese: Maria Nordman's Düsseldorfer Arbeiten -- Oppenheim, Meret -- Hildegunde Wollen Kosmische Legende -- Picabia, Francis -- Poirier, Anne u. Patrick -- Angela Schneider: Der Brand der großen Bibliothek -- Rainer, Arnulf -- Rauschenberg, Robert -- Reinhardt, Ad -- Reusch, Erich -- Rodchenko, Alexander -- Rothko, Mark -- Ruthenbeck, Reiner -- Sellmann, Michael -- Serra, Richard -- Soulages, Pierre -- Stella, Frank o Täpies, Antoni -- Tevet, Nah um -- Uecker, Günther -- Ausstellungsverzeichnis. - Daß SCHWARZ in den November fällt, war nicht beabsichtigt, kommt aber so scheint es wie gerufen: Im Totengedenkmonat eine Ausstellung schwarzer Bilder und Objekte! Aber schwarz gilt nicht in allen Kulturen als Farbe der Todestrauer. Schintoisten zum Beispiel drücken ihr Verhältnis zum Tod in weiß aus. Es kann also nicht der Tod sein, der nach Schwarz verlangt; doch in der Schwärze des Schwarzen klafft wohl eine Finsternis, in die unsere Trauer sich flüchtet und stürzt. Ist es nur die tradierte Kodifizierung unserer Todesassoziation, der wir dabei folgen? Wir würden dann nicht vor der Schwärze erschrecken, sondern vor dem Zeichen des Schreckens. Aber hätte ein solches Zeichen nicht zur Voraussetzung, daß das Schwarze uns den Tod vorspiegele, weil wir uns darin erblickten — Zeichen des Todes, Inseln im Meer der Schwärze auch wir? Die Schwärze selbst ist das Thema der Ausstellung, die Schwärze, sofern es sie jenseits ihrer Auszüge in Worten denn gibt. Aus der Schwärze kommen uns Bilder entgegen, von der Sprache nie ganz erreicht und deshalb nie verständlich. Aber um diese gaffende Verständnislosigkeit sollten wir nicht zu schnell herumreden, schon gar nicht mit formalästhetischen Begriffen. Denn Sinn entwickelt die Schwärze nur, wenn wir offen auf sie zugehen, heraus aus dem Dunklen, Unheimlichen und Unbewußten, zu dem sie uns ständig bekehren will. Und sei es nur, daß sie sich verschieden zeige von der Nacht, der Angst und der Tortur (mit der wir die eigene Angst beim anderen bekämpfen). Wo sind die Grenzen zwischen der schwarzen Messe mit schwarzem Leder, Spitzendessous, Totenkopfemblem und der schwarzen Würde in ihrer trotzig sublimen Feierlichkeit? SCHWARZ rührt an die Wurzeln unserer Zivilisation und beschwört den fortgesetzten Kurzschluß von Angst und Drohung, der noch die Leistungsgesellschaften zur Konkurrenz wie zum Wettrüsten treibt. Das Thema ist leider sehr aktuell. Das Gleichgewicht des Schreckens beruht entweder auf einem labilen Verhältnis von Drohungen oder auf einer vernünftigen Unterstellung, die die Abschreckung paradox zugleich erfordert und erübrigt. Denn wer den Gegner abschreckt um nicht angegriffen zu werden, indem er ihm die gleiche Haltung unterstellt, muß die entsprechenden Maßnahmen des Gegners für überflüssig halten, solange er ihn nicht selbst angreifen wollte - und so von beiden Seiten. Wer aber droht, suggeriert dem Bedrohten Unterlegenheit, und wer sich bedroht fühlt, wird danach trachten, mächtiger zu sein als der Gegner: so steigert er mit der eigenen auch dessen Angst. Noch nie hat jedoch Imponiergehabe für Vernunft garantiert, und schon immer haben Unterlegene auf Rache gesonnen. Ja, daß die Schwärze sich verschieden zeige von. Bookseller Inventory # 917991

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