Wirtschaftspsychologie: Behavioral Economics, Behavioral Finance, Arbeitswelt (Springers Kurzlehrbücher der Wirtschaftswissenschaften) (German Edition)

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9783211926635: Wirtschaftspsychologie: Behavioral Economics, Behavioral Finance, Arbeitswelt (Springers Kurzlehrbücher der Wirtschaftswissenschaften) (German Edition)
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Antizipation von Risiken und Gewinnen, gegenseitige Ansteckung von ängstlichen oder euphorischen Marktteilnehmern, Herdenverhalten – all diese psychologischen Funktionen werden in ökonomischen Lehrbüchern nicht befriedigend erklärt. In diesem Buch analysiert die Autorin die Dynamik der Kapitalmärkte aus psychologischer Sicht und setzt auf Erklärungen aus der Massenpsychologie, wo ökonomische Theorien an ihre Grenzen stoßen. Die 5. Auflage wurde um ein neues Kapitel zur aktuellen Finanzkrise ergänzt.

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About the Author:

Universitätsprofessor Dr. Linda Pelzmann leitet die Abteilung für Wirtschaftspsychologie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, sowie das Behavioral Economics und Behavioral Finance Programm und ist im Sounding Board internationaler Firmen. 1991 bis 1999 lehrte und forschte sie als Gastprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien, 1999 bis 2001 als Visiting Scholar und Research Professor of Economic Psychology an der Harvard University in Cambridge, USA.

Review:

"... Dieses Buch bietet für alle Interessierten einen guten Einstieg in das Gebiet der Arbeits- und Sozialpsychologie und in weiterer Folge der Wirtschaftspsychologie ..." Österreichisches Bank-Archiv 5/01 "... Die Autorin hat die interessantesten Forschungsergebnisse zu diesem Thema in Europa und den USA zusammengetragen und zeichnet so auch ein lebendiges Bild von Unternehmensgeist, Risikoverhalten, Steuermoral, neuen Wertvorstellungen und Anpassungsdruck." Gewerbliche Genossenschaft 2001, 4-5 "... Pelzmann hat ein neues Kapitel der Wirtschaftspsychologie eröffnet, das jedem Börsenmakler und -trader ans Herz gelegt werden sollte, ..." Börsen-Kurier 44/2001 "... "Fünfzig Prozent der Wirtschaft sind Psychologie", sagte einst Ludwig Erhard, der erste Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland. Linda Pelzmann erklärt in ihrem Werk "Wirtschaftspsychologie" das irrationale Verhalten von Marktteilnehmern. Die Integration von psychologischen Gesichtspunkten bei der Analyse des menschlichen Verhaltens in wirtschaftlichen Prozessen hat in der Österreichischen Schule der nationalökonomie eine lange Tradition und geht letztlich bis auf Joseph Schumpeter zurück. Die Autorin, Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Universität Klagenfurt, reiht sich nahtlos in diese Tradition ein. In der klassischen Ökonomie wurden Krisenals Redaktionauf die durch wirtschaftliche Entwicklungen verursachte Störungen des stationären Gleichgewichts einer Volkswirtschaft angesehen. Dieses Gleichgewicht wurde aber letztlich durch selbstheilende marktkräfte immer wieder neu geschaffen. Ausgehend von dieser Erkenntnis, die nach Pelzmann zu kurz greift, untersucht sie das Phänomen des irrationalen Handelns im psychologischen Kontext von Erwartungen, Zuversicht und Vertrauen.Der Leser erfährt beispielsweise, dass Menschen bei Entscheidungen aufgrund unvollständiger Informationen nach Orientierungshilfen suchen (beispielsweise sehnen wir uns im Privat- und Geschäftsleben in turbulenten Zeiten nach verlässlichen Stützen) oder Führungskräfte wieder vermehrt auf ihre innere Simme statt auf Manager-Bücher hören sollten. Letztlich gehe es viel mehr um Instinkte, Intuition und Persönlichkeit einer Führungskraft als um irgendwelche Kennzahlen oder veraltete Managerkonzepte. Das Werk gliedert sich formell in sechs Hauptbereiche. Im ersten teil - "Behavioral Economics" - werden die Massenpsychologie von Wirtschaftsprozessen sowie ökonomische Verhaltensmodelle bis hin zum legendären "homo oeconomicus" aufgezeigt. Psychologische Kritik an diesem urökonomischen Menschenbild ist Gegenstand des zweiten Teils. das dritte kapitel ist der psychologischen Arbeitslosenforschung gewidmet. Untersucht wird dort unter anderem die Frage, ob die Arbeitssuche umso intensiver erfolgt, je stärker der finanzieller Druck wiegt. Im vierten Kapitel wird das Thema der Erwartungen fundiert beleuchtet und verständlich diskutiert. Ideen rund um Innovationen bilden das fünfte kapitel, Panik- Und Courage-Überlegungen sind zentrale Bestandteile des letzten Teils. Das Lesen dieses Werks ist für all jene eine echte Bereicherung, die sich geistig mit den Erkenntnissen der Klassiker nicht zufriedengeben. Die Autorin schlägt insgesamt mit ihrem Werk neue Kapitel der Wirtschaftspsychologie auf." Stephan Amstutz, lehrstuhl HR-Management, Universität Zürich, NZZ 2./3. Oktober 2010

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