Herman Mussert went to bed last night in Amsterdam and wakes in Lisbon in a hotel room where he slept with another man’s wife more than twenty years ago. Winner of the European Literary Prize for Best Novel, and a New York Times Notable Book of the Year. Translated by Ina Rilke. A Helen and Kurt Wolff Book
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Illustrierte Originalbroschur. Condition: Wie neu. Erste Auflage dieser Ausgabe. 158 (2) Seiten. 21 cm. Umschlag: Michels Göllner Zegarzewski. Lesetipp des Bouquinisten! Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Ein spontaner Entschluß zum Aufbrechen in eine andere Gegend kann es nicht gewesen sein, denn dieser Altphilologe ist ganz seinen griechischen und lateinischen Autoren zugewandt und eher lebensuntüchtig. Doch warum ist es ein vertrautes Zimmer in Lissabon, in dem Hermann Mussert befremdlich erwacht, und nicht seines in Amsterdam, in dem er auch am Abend zuvor eingeschlafen ist? Cees Nooteboom verhindert durch seine meisterhaften erzählerischen Fähigkeiten, daß diese Fragen eindeutig beantwortet werden könnten, und steigert so die Spannung. Die Geschichte, die Hermann Mussert später erzählt, scheint alle Rätsel zu lösen: Die folgende Geschichte. - Cornelis Johannes Jacobus Maria (Cees) Nooteboom (Aussprache [se?s no?t?bo?m]; * 31. Juli 1933 in Den Haag; 11. Februar 2026 auf Menorca) war ein niederländischer Schriftsteller. Sein Werk umfasst Romane, Novellen, Reiseberichte und Gedichte; er war auch als Journalist und Literaturkritiker tätig. In den Niederlanden wurde sein Debütroman Philip und die anderen von 1957 mit dem Anne-Frank-Preis ausgezeichnet; internationale Aufmerksamkeit erregte der Roman Rituale von 1980. In Deutschland erreichte der Autor mit der Veröffentlichung seiner Novelle Die folgende Geschichte 1991 ein breiteres Publikum. Nooteboom erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter zwei Ehrendoktorate, sowie 2009 den Prijs der Nederlandse Letteren, den wichtigsten in niederländischer Sprache. Seine Werke wurden weltweit übersetzt. . Durchbruch als Erzähler: Der Roman Rituelen (1980; dt.: Rituale, 1985) verhalf Nooteboom zu internationaler Bekanntheit. Er erhielt 1982 den Pegasus-Literaturpreis der Mobil Oil Company, der eine englische Übersetzung finanzierte und Übersetzungen in weitere Sprachen nach sich zog. 1989 drehte Herbert Curiel einen Film nach dieser Vorlage. Nach seinem unbeschwerten Erstlingswerk hatte Nooteboom viel über den Prozess des Schreibens und das Verhältnis von Realität und Wirklichkeit in verschiedenen literarischen Gattungen reflektiert, was zu dem im Vergleich zu früheren Werken deutlich distanzierteren und ironischeren Stil von Rituelen beitrug. In der Erzählung Een lied van schijn en wezen (1981; dt.: Ein Lied von Schein und Sein, 1989) und dem kurzen Roman In Nederland (1984, dt.: In den niederländischen Bergen, 1987) machte Nooteboom diese Reflexionen ausdrücklich zum Thema. In beiden Fällen erzählt er sowohl eine Geschichte im Fall von In Nederland eine abgewandelte Form des Kunstmärchens Die Schneekönigin als auch die Geschichte ihres fiktiven Autors, wobei er Probleme des Schreibprozesses und die Stellung des Autors zum Werk thematisiert. Die Novelle Het volgende verhaal (1991; dt.: Die folgende Geschichte) brachte dem Autor nach einer begeisterten Besprechung Marcel Reich-Ranickis den kommerziellen Durchbruch in Deutschland. Auch der Roman Allerzielen (1998; dt.: Allerseelen, 1999) erlangte weltweite Verbreitung, fand jedoch in Deutschland besondere Beachtung, da die Stadt Berlin Schauplatz und ihre Geschichte als geteilte Stadt eins seiner zentralen Motive ist. Inzwischen wird der Autor in Deutschland intensiver rezipiert als in seiner Heimat; es ist bezeichnend, dass die deutsche Ausgabe der Sammlung Nootebooms Hotel (2000) noch vor der niederländischen erschien. . Bedeutung in der niederländischen Literatur: Nooteboom wird im Ausland, besonders in Deutschland, eine größere Bedeutung innerhalb der niederländischen Literatur der Gegenwart beigemessen als in den Niederlanden selbst. Das äußerte sich unter anderem darin, dass Nooteboom Anfang der 1990er Jahre in Deutschland von Kritikern wie Marcel Reich-Ranicki und Rüdiger Safranski für den Literatur-Nobelpreis ins Gespräch gebracht wurde, während er in dem zur gleichen Zeit entstandenen Standardwerk Nederlandse Literatuur, een geschiedenis zur niederländischen Literatur nur in Nebensätzen Erwähnung findet. Zudem ist in der niederländischen Literaturkritik häufig die Rede von den großen drei der Nachkriegsliteratur, zu denen Willem Frederik Hermans, Harry Mulisch und Gerard Reve, nicht aber Nooteboom gezählt werden. Ralf Grüttemeier vertritt die Auffassung, dass dies weder durch eine grundsätzliche Überbewertung von Nootebooms Texten in Deutschland, noch durch eine Unterbewertung in seiner Heimat zu erklären sei. Vielmehr spiele es eine Rolle, dass Nooteboom in seiner Heimat stets ein Außenseiter im Literaturbetrieb gewesen sei, während der Suhrkamp-Verlag ihn in Deutschland unter anderem durch zahlreiche Lesungen einem breiten Publikum bekannt gemacht habe. Zitat: Wer das Anschauen / nicht bricht / sieht nichts. (Das Gesicht des Auges, 1989). . . . Aus: wikipedia-Cees_Nooteboom. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 246. Seller Inventory # 64495
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