Reformation und Grenzgebiete

ISBN 13: 9783865835871

Reformation und Grenzgebiete

 
9783865835871: Reformation und Grenzgebiete
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1.

Sándor Öze
Published by Leipziger Universitätsvlg (2011)
ISBN 10: 3865835872 ISBN 13: 9783865835871
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Öze, Sándor; Öze, Sándor
Published by Leipziger Universitätsverlag (2011)
ISBN 10: 3865835872 ISBN 13: 9783865835871
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Sándor Öze
Published by Leipziger Universitätsvlg Sep 2011 (2011)
ISBN 10: 3865835872 ISBN 13: 9783865835871
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Book Description Leipziger Universitätsvlg Sep 2011, 2011. Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware - 1526 erlitt das Königreich Ungarn in der Schlacht von Mohács eine katastrophale Niederlage gegen die Osmanen. In der ungarischen Geschichtsschreibung und auch im christlichen Europa gilt dieses Ereignis als Beginn der Türkenherrschaft. In den folgenden vierzig Jahren sollte Ungarn große Gebietsverluste hinnehmen müssen, um schließlich nach der Abspaltung der protestantischen Kirche 1567 auch die Gesellschaft des Landes tief geteilt zu sehen. In diesem Zeitraum wurden die Weichen für die Entwicklung Ungarns in den folgenden Jahrhunderten gestellt. Für die Akteure selbst erschien diese Zeit als Epoche des Experimentierens. Ständige Grenzverschiebungen und die Türkenherrschaft führten zu einer durchgreifenden Umwälzung. Neue religiöse und geistliche Identitätsregeln entstanden in dieser Zeit im Grenzgebiet. Die Gesellschaft wandelte sich. Neue Schichten entstanden, während andere an Bedeutung gewannen oder verschwanden. Neben dem Militär in den zunehmend wichtiger werdenden Burgen als Gegenstand dieser Studie darf die damit verbundene Bauernschaft nicht vernachlässigt werden. Aber auch der hochadlige Hof und dessen Angehörige, das Umfeld des letzten Paladins Tamás Nádasdy und die ausgestoßenen Soldatenmönche, die Heiducken, sind zu erwähnen. Den zwei bedeutendsten Mönchsorden des früheren Ungarns, Franziskanern und Paulinern, die ihren Platz in einer sich auflösenden Religionssphäre suchten, ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Auch die Vertreter der sich ausbreitenden Reformation standen vor diesem Dilemma: Wie sollten sie auf die Bewohner des Grenzgebietes einwirken und welches Verhältnis sollten sie zu den Türken haben Die geistliche, ideologische Orientierung dieser nach einem Ausweg suchenden, fliehenden Gesellschaft und die Herausbildung einer einheitlichen Identität ist hier von besonderem Interesse. Diesen Fragen geht Sándor Öze in seiner ideen-, kommunikations- und wirkungsgeschichtlichen Studie nach und prüft, wie sich diese Entwicklungen auf das spätere ungarische Nationalbewusstsein ausgewirkt haben. 330 pp. Deutsch, Latein. Seller Inventory # 9783865835871

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Sándor Öze
Published by Leipziger Universitätsvlg Sep 2011 (2011)
ISBN 10: 3865835872 ISBN 13: 9783865835871
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BuchWeltWeit Inh. Ludwig Meier e.K.
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Book Description Leipziger Universitätsvlg Sep 2011, 2011. Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware - 1526 erlitt das Königreich Ungarn in der Schlacht von Mohács eine katastrophale Niederlage gegen die Osmanen. In der ungarischen Geschichtsschreibung und auch im christlichen Europa gilt dieses Ereignis als Beginn der Türkenherrschaft. In den folgenden vierzig Jahren sollte Ungarn große Gebietsverluste hinnehmen müssen, um schließlich nach der Abspaltung der protestantischen Kirche 1567 auch die Gesellschaft des Landes tief geteilt zu sehen. In diesem Zeitraum wurden die Weichen für die Entwicklung Ungarns in den folgenden Jahrhunderten gestellt. Für die Akteure selbst erschien diese Zeit als Epoche des Experimentierens. Ständige Grenzverschiebungen und die Türkenherrschaft führten zu einer durchgreifenden Umwälzung. Neue religiöse und geistliche Identitätsregeln entstanden in dieser Zeit im Grenzgebiet. Die Gesellschaft wandelte sich. Neue Schichten entstanden, während andere an Bedeutung gewannen oder verschwanden. Neben dem Militär in den zunehmend wichtiger werdenden Burgen als Gegenstand dieser Studie darf die damit verbundene Bauernschaft nicht vernachlässigt werden. Aber auch der hochadlige Hof und dessen Angehörige, das Umfeld des letzten Paladins Tamás Nádasdy und die ausgestoßenen Soldatenmönche, die Heiducken, sind zu erwähnen. Den zwei bedeutendsten Mönchsorden des früheren Ungarns, Franziskanern und Paulinern, die ihren Platz in einer sich auflösenden Religionssphäre suchten, ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Auch die Vertreter der sich ausbreitenden Reformation standen vor diesem Dilemma: Wie sollten sie auf die Bewohner des Grenzgebietes einwirken und welches Verhältnis sollten sie zu den Türken haben Die geistliche, ideologische Orientierung dieser nach einem Ausweg suchenden, fliehenden Gesellschaft und die Herausbildung einer einheitlichen Identität ist hier von besonderem Interesse. Diesen Fragen geht Sándor Öze in seiner ideen-, kommunikations- und wirkungsgeschichtlichen Studie nach und prüft, wie sich diese Entwicklungen auf das spätere ungarische Nationalbewusstsein ausgewirkt haben. 330 pp. Deutsch, Latein. Seller Inventory # 9783865835871

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Sándor Öze
Published by Leipziger Universitätsvlg Sep 2011 (2011)
ISBN 10: 3865835872 ISBN 13: 9783865835871
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(Bergisch Gladbach, Germany)
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Book Description Leipziger Universitätsvlg Sep 2011, 2011. Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware - 1526 erlitt das Königreich Ungarn in der Schlacht von Mohács eine katastrophale Niederlage gegen die Osmanen. In der ungarischen Geschichtsschreibung und auch im christlichen Europa gilt dieses Ereignis als Beginn der Türkenherrschaft. In den folgenden vierzig Jahren sollte Ungarn große Gebietsverluste hinnehmen müssen, um schließlich nach der Abspaltung der protestantischen Kirche 1567 auch die Gesellschaft des Landes tief geteilt zu sehen. In diesem Zeitraum wurden die Weichen für die Entwicklung Ungarns in den folgenden Jahrhunderten gestellt. Für die Akteure selbst erschien diese Zeit als Epoche des Experimentierens. Ständige Grenzverschiebungen und die Türkenherrschaft führten zu einer durchgreifenden Umwälzung. Neue religiöse und geistliche Identitätsregeln entstanden in dieser Zeit im Grenzgebiet. Die Gesellschaft wandelte sich. Neue Schichten entstanden, während andere an Bedeutung gewannen oder verschwanden. Neben dem Militär in den zunehmend wichtiger werdenden Burgen als Gegenstand dieser Studie darf die damit verbundene Bauernschaft nicht vernachlässigt werden. Aber auch der hochadlige Hof und dessen Angehörige, das Umfeld des letzten Paladins Tamás Nádasdy und die ausgestoßenen Soldatenmönche, die Heiducken, sind zu erwähnen. Den zwei bedeutendsten Mönchsorden des früheren Ungarns, Franziskanern und Paulinern, die ihren Platz in einer sich auflösenden Religionssphäre suchten, ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Auch die Vertreter der sich ausbreitenden Reformation standen vor diesem Dilemma: Wie sollten sie auf die Bewohner des Grenzgebietes einwirken und welches Verhältnis sollten sie zu den Türken haben Die geistliche, ideologische Orientierung dieser nach einem Ausweg suchenden, fliehenden Gesellschaft und die Herausbildung einer einheitlichen Identität ist hier von besonderem Interesse. Diesen Fragen geht Sándor Öze in seiner ideen-, kommunikations- und wirkungsgeschichtlichen Studie nach und prüft, wie sich diese Entwicklungen auf das spätere ungarische Nationalbewusstsein ausgewirkt haben. 330 pp. Deutsch, Latein. Seller Inventory # 9783865835871

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Sándor Öze
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ISBN 10: 3865835872 ISBN 13: 9783865835871
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(London, United Kingdom)
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Book Description Leipziger Universitätsvlg, 2011. Paperback. Condition: New. Language: German,Latvian . Brand New Book. 1526 erlitt das Kà nigreich Ungarn in der Schlacht von Mohács eine katastrophale Niederlage gegen die Osmanen. In der ungarischen Geschichtsschreibung und auch im christlichen Europa gilt dieses Ereignis als Beginn der Türkenherrschaft. In den folgenden vierzig Jahren sollte Ungarn groÃe Gebietsverluste hinnehmen müssen, um schlieÃlich nach der Abspaltung der protestantischen Kirche 1567 auch die Gesellschaft des Landes tief geteilt zu sehen.In diesem Zeitraum wurden die Weichen für die Entwicklung Ungarns in den folgenden Jahrhunderten gestellt. Für die Akteure selbst erschien diese Zeit als Epoche des Experimentierens. Ständige Grenzverschiebungen und die Türkenherrschaft führten zu einer durchgreifenden Umwälzung. Neue religià se und geistliche Identitätsregeln entstanden in dieser Zeit im Grenzgebiet. Die Gesellschaft wandelte sich. Neue Schichten entstanden, während andere an Bedeutung gewannen oder verschwanden.Neben dem Militär in den zunehmend wichtiger werdenden Burgen als Gegenstand dieser Studie darf die damit verbundene Bauernschaft nicht vernachlässigt werden. Aber auch der hochadlige Hof und dessen Angehà rige, das Umfeld des letzten Paladins Tamás Nádasdy und die ausgestoÃenen Soldatenmà nche, die Heiducken, sind zu erwähnen. Den zwei bedeutendsten Mà nchsorden des früheren Ungarns, Franziskanern und Paulinern, die ihren Platz in einer sich auflà senden Religionssphäre suchten, ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Auch die Vertreter der sich ausbreitenden Reformation standen vor diesem Dilemma: Wie sollten sie auf die Bewohner des Grenzgebietes einwirken und welches Verhältnis sollten sie zu den Türken haben? Die geistliche, ideologische Orientierung dieser nach einem Ausweg suchenden, fliehenden Gesellschaft und die Herausbildung einer einheitlichen Identität ist hier von besonderem Interesse. Diesen Fragen geht Sándor Ãze in seiner ideen-, kommunikations- und wirkungsgeschichtlichen Studie nach und prüft, wie sich diese Entwicklungen auf das spätere ungarische Nationalbewusstsein ausgewirkt haben. Seller Inventory # LIB9783865835871

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Sándor Öze
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ISBN 10: 3865835872 ISBN 13: 9783865835871
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AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Germany)
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Book Description Leipziger Universitätsvlg Sep 2011, 2011. Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware - 1526 erlitt das Königreich Ungarn in der Schlacht von Mohács eine katastrophale Niederlage gegen die Osmanen. In der ungarischen Geschichtsschreibung und auch im christlichen Europa gilt dieses Ereignis als Beginn der Türkenherrschaft. In den folgenden vierzig Jahren sollte Ungarn große Gebietsverluste hinnehmen müssen, um schließlich nach der Abspaltung der protestantischen Kirche 1567 auch die Gesellschaft des Landes tief geteilt zu sehen.In diesem Zeitraum wurden die Weichen für die Entwicklung Ungarns in den folgenden Jahrhunderten gestellt. Für die Akteure selbst erschien diese Zeit als Epoche des Experimentierens. Ständige Grenzverschiebungen und die Türkenherrschaft führten zu einer durchgreifenden Umwälzung. Neue religiöse und geistliche Identitätsregeln entstanden in dieser Zeit im Grenzgebiet. Die Gesellschaft wandelte sich. Neue Schichten entstanden, während andere an Bedeutung gewannen oder verschwanden. Neben dem Militär in den zunehmend wichtiger werdenden Burgen als Gegenstand dieser Studie darf die damit verbundene Bauernschaft nicht vernachlässigt werden. Aber auch der hochadlige Hof und dessen Angehörige, das Umfeld des letzten Paladins Tamás Nádasdy und die ausgestoßenen Soldatenmönche, die Heiducken, sind zu erwähnen. Den zwei bedeutendsten Mönchsorden des früheren Ungarns, Franziskanern und Paulinern, die ihren Platz in einer sich auflösenden Religionssphäre suchten, ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Auch die Vertreter der sich ausbreitenden Reformation standen vor diesem Dilemma: Wie sollten sie auf die Bewohner des Grenzgebietes einwirken und welches Verhältnis sollten sie zu den Türken haben Die geistliche, ideologische Orientierung dieser nach einem Ausweg suchenden, fliehenden Gesellschaft und die Herausbildung einer einheitlichen Identität ist hier von besonderem Interesse. Diesen Fragen geht Sándor Öze in seiner ideen-, kommunikations- und wirkungsgeschichtlichen Studie nach und prüft, wie sich diese Entwicklungen auf das spätere ungarische Nationalbewusstsein ausgewirkt haben. 330 pp. Deutsch, Latein. Seller Inventory # 9783865835871

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