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5 Bände; pro Band über 300 Seiten; 18 cm; 5 klammergeh., goldgepr. Orig.-Leinenbände. Gute Exemplare / 5 BÄNDE; die Einbände etwas berieben; innen Seiten gering nachgedunkelt; stw. Bleistift-Anstreichungen. - (Teilbände einer Gesamtausgabe). - Französisch. - Band 1: La Revolution. L'Anarchie, Teil I / Band 2: La Revolution. L'Anarchie; Teil II / Band 3: La Revolution. La Conquete Jacobine, Teil I / Band 4: La Revolution. La Conquete Jacobine, Teil II / Band 5: La Revolution. Le Gouvernement Revolutionnaire. Tome Premier. ----- Hippolyte Adolphe Taine (* 21. April 1828 in Vouziers; 5. März 1893 in Paris) war ein französischer Philosoph, Historiker und Kritiker. Er lehrte an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris, der Militärschule Saint-Cyr und in Oxford und war Mitarbeiter der beiden damals bedeutendsten wissenschaftlichen Zeitschriften Frankreichs, der Revue des Deux Mondes und dem Journal des Débats. Er war Mitglied der Académie française (1878). Hippolyte Adolphe Taine (* 21. April 1828 in Vouziers; 5. März 1893 in Paris) war ein französischer Philosoph, Historiker und Kritiker. Er lehrte an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris, der Militärschule Saint-Cyr und in Oxford und war Mitarbeiter der beiden damals bedeutendsten wissenschaftlichen Zeitschriften Frankreichs, der Revue des Deux Mondes und dem Journal des Débats. Er war Mitglied der Académie française (1878). Die Naturalisten folgten in ihrer Sicht den Theorien Hippolyte Taines. Er verstand den Menschen als gesetzmäßig bestimmt, als determiniert von Vererbung, Milieu und historischer Situation. Widerspruch fand seine Bewertung von de La Fontaine in der Stilkritik des Denkers Ernest Hello. In Deutschland war es Friedrich Nietzsche, der als erster die kulturphilosophische Bedeutung Taines erkannte. Stefan Zweig schrieb seine Dissertation 1904 über Taine. Besonders Taines Studie über Napoleon I. fand in intellektuellen Kreisen Deutschlands große Beachtung. Taine arbeitete heraus, dass vornehmlich der durch angeborene und erworbene Eigenschaften über die breite Masse sich emporhebende Tatmensch geschichtliche Abläufe initiiert bzw. signifikant beeinflusst. Taines Paradebeispiel für diese geschichtsphilosophische These stellt das Wirken von Napoleon I. dar, dessen überragende militär- und staatspolitische Leistungen die Begründung des modernen Europas bedeuteten. Hippolyte Taine?s literarischer Stil ist in weiten Teilen essayistisch und mitunter von scharfzüngiger, fast satirischer Polemik geprägt. Exemplarisch dafür steht eine Passage in Les origines de la France contemporaine (1875/93), in der Taine den psychologischen Mechanismus der Ideologiebildung beschreibt: "Nichts kann gefährlicher sein als eine allgemeine Idee in einem kleinen, leeren Gehirn. Die Idee begegnet in einem solchen Gehirn infolge seiner Leere keinem Widerstand, keinen sich ihr hinderlich in den Weg stellenden Kenntnissen, während sie andrerseits infolge der Kleinheit desselben nicht viel Zeit braucht, um es vollkommen auszufüllen. Ist dies einmal geschehen, so hört in dem betreffenden Gehirn jede Selbstbeherrschung auf; dasselbe wird von der Idee beherrscht, die in ihm und durch es tätig wird. (wiki) Sprache: Französisch Gewicht in Gramm: 2000.
Seller Inventory # 1237523
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