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255 S., 302 S., 288 S. Innen überwiegend sauber, nur vereinzelt mit Gilbflecken. Innendeckel und Vorsätze stärker. Vorsatzseite vorne mit kl. Fehlstelle am unteren Blattrand. Mit Bibliotheksstempel, Bibliotheksaufkleber und -lasche im hint. Deckel. Sonst sehr sauber. Johann Gottfried Ludwig K., geb. am 10. September 1792, ein Sohn des Dichters Ludwig Gotthard (Theobul) K., erhielt seine Erziehung (1796-1808) durch seinen Vater und mehrere Hauslehrer, unter denen Ernst Moritz Arndt und Karl Lappe durch ihre dichterische Begabung, Hermann Baier (seit 1816 Kosegarten's Nachfolger in Altenkirchen und dessen Schwiegersohn) durch seine tiefe Religiosität, sowie durch seine theologische und philosophische Bildung einen bleibenden Einfluß auf den Sohn ausübten, jedoch nicht insoweit, daß er sich ihnen gegenüber nachahmend verhielt, sondern in der Weise, daß ihr Umgang objectiv seinen Gesichtskreis erweiterte. (.) Als ihn dann am 18. Aug. 1860 ein sanfter Tod aus dem Kreise seiner Familie und seiner Mitbürger hinwegnahm, beklagte nicht nur die Universität und die Wissenschaft den Verlust eines hervorragenden Gelehrten, sondern in noch höherem Grade empfand es die Rügisch-Pommersche Heimath, daß sie in K. den Pfleger ihrer Geschichte und Sitte, ihrer Sprache und ihrer Gedanken verlor, in dessen Leben und Wirken ihr eigenes Wesen wie in einem Vorbilde verkörpert war. (Quelle: Pyl, Theodor, ?Kosegarten, Johann Gottfried", in: Allgemeine Deutsche Biographie 16 (1882), S. 742-745 [Onlinefassung]). deu B04-02-03D|287|2582DB Altersfreigabe FSK ab 0 Jahre Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 444 17x11 cm. Halblederband mit marm. Deckeln. Goldene Rückenverzierung und -titel auf Rückenschildchen. Darüber Bibliotheksrückenschild von Hand beschr. Ecken und Kanten berieben, Ecken bestoßen. Fünfte Ausgabe. 3 Bände in einem Band.(8.-10. Band).
Seller Inventory # 15087
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