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(noch zu Nr. 22427:) - Mit zeittypischen Ausführungen wie z.B.: "Da heißt es bei der Katholischen Aktion: "Die Armen, Entrechteten und Verfolgten sind zu schützen. Heißt das nun praktisch, daß die armen, entrechteten (?) und Verfolgten (??) Kommunisten, Emigranten und Juden zu schützen sind? . . . Was hat denn die katholische Kirche getan, um dem entrechteten Deutschland wieder zu seinem Recht zu verhelfen? . . . Oder nehmen wir eine zweite "sittliche" Forderung: "Aller Unsittlichkeit in Kino, Presse, Literatur ist aufs schärfste entgegenzutreten." Einverstanden! Das hat der Nationalsozialismus in kürzester Zeit mit aller Gründlichkeit durchgeführt, nicht bloß in Kino, Presse und Literatur, sondern sogar auch in Klöstern" / Die katholische Kirche, die sich in den vorausgegangenen Jahren" (vor Abschluss des Reichskonkordats) "noch viel mehr als evangelische Kirche gegen den Nationalsozialismus festgelegt hatte, schlug dankbar und verbissen zugleich in die Friedenshand des Führers ein und suchte die Versöhnungsversöhnung auf dem juristischen Weg des Konkordats! Daß sie diesen Weg ging, zeugte nicht von ihrer Stärke / Der Abschluss des Konkordats wurde von vielen Deutschen nicht verstanden. Und doch beweist er die nationalsozialistische Staatskunst, die aus der Kraft ihres Glaubens heraus die geschichtliche Entwicklung zwischen Staat und Kirche, wie sie mehr als 1000 Jahren geworden war, auch ruhig zu einem Ende zu führen vermag / Im Winter 1933/34 folgten dann die ersten großen geistlichen Patrouillenritte, um auszuprobieren, wie weit man sich weltanschaulich im nationalsozialistischen Staat wieder hervor wagen darf. Kardinal Faulhaber hält seine Adventspredigten, singt ein Loblied auf die einzigartigen religiösen Werte des Judentums, zeigt die sittlichen Werte des Alten Testaments auf, verteidigt seinen "edlen" erzieherischen Einfluss, beweist mit einer geschichtlichen Ahnungslosigkeit, wie sie kaum bei einem Volkslieder der Gegenwart zu finden ist, wie die germanischen Barbaren erst durch das Christentum zu brauchbaren Menschen wurden, wie erst durch das Christentum Kultur zu den Germanen kam und stellt schon das Licht des Christentum der Finsternis des Neuheidentums gegenüber. Dr. Johann von Lehrers sah sich ja dann in seinem Buch "Der Kardinal und die Germanen" veranlasst, seiner Eminenz eine Privatvorlesung zu halten / Als die katholische Kirche 1934/35 an den Erfolgen der Deutschen Glaubensbewegung und auch durch die Worte führender Parteigenossen erkannte, daß durch die politische Revolution auch eine n e u e d e u t s c h e G l ä u b i g k e i t angebrochen war, da versuchte man diese zunächst als Neuheidentum, als wieder erstandenes Freidenkertum und als völkisch getarnte Gottlosigkeit zu brandmarken. Man scheute sich nicht, die Führerschaft der Parteien ein "positiv christliches" und ein "germanisch-heidnisches" Lager aufzuspalten. Die Ineinssetzung von deutscher Glaubensbewegung und Partei belastete letzterer im Auslande, wo man ganz offen von der Deutschen Glaubensbildung als der "N a z i - R e g i o n" sprach / In den s u d e t e n d e u t s c h e n R a n d g e b i e t e n lagen die Verhältnisse teilweise anders. Der jahrhundertelange Grenzkampf ließ zu einem guten Teil auch die katholische Geistlichkeit völkischer denken und völkischer handeln als im Altreich und in Österreich. Und wenn im Egerland nach der Heimkehr ins Reich vereinzelt auch Hakenkreuzfahnen und Hoheitszeichen in der Kirche und sogar am Altar zu sehen waren, und der Geistliche selbst in der Kirche mit "Heil Hitler!" grüßte, so mag dies subjektiv gut und ehrlich gemeint gewesen sein, ist aber aufs Ganze gesehen von der selben Bedeutungslosigkeit wie die entsprechenden Versuche der Deutschen Christen 1933 im Altreich. Auch die sudetendeutsche katholische Geistlichkeit kann sich nicht aus der hierarchischen Front herauslösen, ohne sich nicht selbst aufzugeben" - Roms Scheinkampf wider den Bolschewismus Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Spra.
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