TRANSACTIONS OF THE ACADEMY OF SCIENCE OF ST. LOUIS. A REMARKABLE PAPYRUS-SCROLL, WRITTEN IN HIERATIC CHARACTER ABOUT 1050 B. C.,

Papyrus

Publication Date: 1860
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Description:

527-570 pp. Lacking the cover wrappers, staple-bound - contents are bright and legible, with some faint but persistent damp-staining - 16 pages pages at rear of Hieratic characters about 1050 B.C. Bookseller Inventory #

Bibliographic Details

Title: TRANSACTIONS OF THE ACADEMY OF SCIENCE OF ST...
Publication Date: 1860
Binding: Softcover
Illustrator: Illustrated by Seyffarth
Book Condition: Very Good

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1.

SEYFFARTH, Gustav:
Published by Aachen, St. Louis (1860)
Used Hardcover Quantity Available: 1
Seller:
Antiquariat Heinzelmännchen
(Stuttgart, Germany)
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[?]

Book Description Aachen, St. Louis, 1860. Page 527 till page 569 and 16 plates. (All together page 527 till page 726. Half cloth binding. (Library Copy). 23x15 cm * Gustav Seyffarth (* 13. Juli 1796 in Uebigau; 17. November 1885 in New York, USA) war ein früher sächsischer Ägyptologe. Als Nachfolger des Philologen Friedrich August Spohn an der Universität Leipzig übernahm er dessen Nachlass, in dem sich ein Entzifferungsversuch der Hieroglyphen befand. Der Sohn des lutherischen Theologen Traugott August Seyffarth (17621831), hatte anfänglich die Pfarrschulen im Dienstbereich seines Vaters besucht. Mit vierzehn Jahren kam er nach St. Afra in Meißen bei Dresden. Dort vervollkommnete er seine Latein- und Griechischkenntnisse und ging mit hervorragenden Zeugnissen an die Universität Leipzig. Er immatrikulierte sich für Theologie. Nach vier Jahren erhielt er den Magister- und Doktortitel mit besonderer Empfehlung an das Ministerium. Darauf bereitete er sich auf die Übernahme einer theologischen Professur vor. Währenddessen studierte er orientalische Sprachen. 1823 erhielt er die Erlaubnis, Vorlesungen zu halten. Als 1824 der Altphilologe Spohn starb, erhielt Seyffarth den Auftrag, dessen Werk über die ägyptischen Hieroglyphen fortzusetzen. Bei der Sichtung des Nachlasses kam er zu der Auffassung, dass Spohns Behauptungen an den Papyrus-Beständen der europäischen Museen überprüft werden müssen. Für die dafür notwendige Reise erhielt er ein kleines Stipendium des sächsischen Kultusministeriums. Zur Überprüfung und Ausarbeitung dieses Versuchs unternahm er eine Reise zu allen Museen und Sammlungen, in denen sich Aegyptiaca befanden. Er erkannte, dass Hieroglyphen weder ganze Wörter noch einzelne Buchstaben wiedergaben, sondern Gruppen von Konsonanten, was er als Silben bezeichnete. Deutzeichen oder Determinative übertrug er jedoch entgegen moderner Umschrift ebenfalls. Historisch ordnete er das Altägyptische als Vorläufer des Koptischen in die semitische Sprachgruppe ein. Auf einer Italienreise gelang es ihm, den Königspapyrus Turin zu rekonstruieren. Auf der gleichen Reise wurde er in Rom zu einem Diskussionsduell von seinem Kollegen und Konkurrenten Jean-François Champollion herausgefordert. Obwohl Champollion nur ein-konsonantige Zeichen lesen konnte und damit weit hinter Seyffarth zurück war, nahm Champollion die unwissenden Zuhörer für sich ein. Zurück in Leipzig versuchte Seyffarth die Ergebnisse seiner Studienreisen zu veröffentlichen, was aber scheiterte. 1830 wurde er zum außerordentlichen Professor für Archäologie an der Universität Leipzig ernannt, wo er 1840 den Kauf des ersten ägyptischen Exponats für das spätere Ägyptische Museum der Universität Leipzig veranlasste. Er schaffte es nicht, gegen das Netzwerk von Ägyptologen anzukämpfen, das von dem preußischen Staatsbeamten Bunsen aufgebaut wurde und Champollion als Entzifferer der Hieroglyphen darstellte. Seyffarth hatte nur wenige Schüler; einer der bekanntesten war Maximilian Adolph Uhlemann. Seyffarth wurde gezwungen, seine Stelle in Leipzig aufzugeben, und wanderte 1854 in die Vereinigten Staaten aus. Dort arbeitete er zuerst in St. Louis als Lehrer. Ab 1859 lebte er in New York, wo er die dortigen ägyptischen Objekte erforschte und 1885 starb. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 700. Bookseller Inventory # 131714

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