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  • Seller image for Pars I.ma [Prima] Philosophiae. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Monogrammist 'C. F.'

    Published by 1804 -, 1804

    Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    8° (19 x 13.2 x 3 cm). 142 SS. (Text; Rest von ca. 70 Bll. blanko). Kart. d.Zt. (marmoriert in Sepiatönen) mit hs. Rückenschild, alls. rot gesprenkelter Schnitt. Schöne und sorgfältige Lateinische Kurrentschrift (Spitzfeder, schwarze Tinte, schulmässiger Duktus) auf handliniertem Büttenpapier (Wasserzeichen; in den Ecken Einstichlöcher für Satzspiegelmarkierung). Gesamthaft sauberes und gutes Exemplar - - Wohl Mitschriften nach Diktat in lateinischer Sprache zu einer philosophischen Einführungsvorlesung, unterteilt in 82 Paragraphen - Der Provenienz nach aus einer der höheren Schulen (Institut, Seminar, Kollegium, Lyzeum, Gymnasium) der Zentral- und Innerschweiz (Einsiedeln, Engelberg, Sarnen, Schwyz) - "Cognitio historica est nuda rei notitia, cognitio philosophica est notitia rationis, cur res sit, aut esse possit. [.] Philosophia dividitur in Theoreticam, quod versatur circa cognoscenda, et Practicam, quod versatur circa agenda: Illa constat, Logica, Methaphisica, Physica, hoc Ethica et Politica." (p. 1). Seite 142 schliesst mit "Finis. Coronat. Opus / 1804. C. F." - Das heraldische Wasserzeichen des Büttenpapiers ist nicht näher bestimmbar. Wappen: mehrpassiger Schild (ev. bekrönt) mit zentraler Lilie -- Kulturhistorisch und für die Geschichte des schweizerischen Schulwesens der frühen Mediationszeit, insbesondere für Unterrichtsinhalte und -Methoden aufschlussreicher Beleg - Im 18. Jahrhundert erwuchs dem traditionellen und relativ stark regional und konfessionell geprägten gymnasialen System zunehmend Kritik: "Der Kampf gegen die alte Lateinschule wurde jedoch erst mit der Französischen Revolution endgültig entschieden, und selbst dann dauerte es noch mehrere Jahrzehnte, bis sich die neuen Formen voll etabliert hatten. [.] Der wohl einschneidendste Schritt in der 1. Hälfte des 19. Jh. war die [.] Laisierung der gymnasialen Schulen: An die Stelle der alten theologischen Schulmänner mit umfassender facultas docendi traten staatlich ausgebildete Fachlehrer." (etc.; HLS, Lemma Gymnasium, Abschn. 3 u. 4). Das zähe Ringen um Föderalismus und Zentralismus, zwischen Konservativen und Radikal-Freisinnigen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts musste die Neuordnung der Schulen mit betreffen: "Es kam zur Konkurrenz von z.T. gleichzeitig gegründeten katholischen und reformierten Kantonsschulen, die in Chur und St. Gallen noch bis über die Mitte des 19. Jh. getrennt blieben. Anders in den kath. Kantonen: Während in Freiburg die Jesuiten noch bis zum Sonderbundskrieg blieben und das Jesuitenkolleg zu einem Mittelpunkt der Erziehung der vornehmen kath. Jugend ausbauen konnten, war in Luzern das Kollegium bereits 1774 zur Staatsschule geworden. 1839 entzog auch Solothurn dem Klerus das Unterrichtsmonopol. Teilweise ersetzten Kapuzinerkollegien die Jesuitenschulen (Faido, Stans, Appenzell, Saint-Maurice, Näfels)." (etc.; ibid., Abschn. 4). Erst der Bundesstaat und die Bundesverfassung von 1848 boten geeignetere Voraussetzungen und Bedingungen für die Modernisierung des Schulsystems. In wieweit Klosterschulen als "Pflanzschule des monastischen Nachwuchses unterhaltene Schulen der Benediktiner und Zisterzienser" von diesen Prozessen tangiert wurden, ist allerdings eine Frage für sich. (Zit. aus: E. Koller, Das katholische Gymnasium. Ein Postulat der frühaargauischen Bildungspolitik 1803-1835. In: Argovia 81/1969, p. 310, Fussnote 33; eine Monographie zum Thema Klosterschulen scheint es nicht zu geben). - Sprache: la.