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About this Item: Wien, Strauss, 1819 - 1820., 1819. 4°. Mod. Ldr. mit Rückentitel. 2 Bde.. 2 Bll., XXIII S., 4 Bll., 339 S.; 1 Bl., 438 S. 6 gef. Tabellen und 49 gefaltete Kupfertafeln. Erste Ausgabe des posthum erschienen Hauptwerks des Chryostomus Hanthaler. - Graesse III, 208. Wurzbach VII, 337. Krones 54. - "Johann Adam Hanthaler (1716 - 1754) kam als Sohn einer ledigen Bauernmagd zur Welt. Nach Rechts-, Philosophie-, und Theologiestudium in Salzburg trat er 1716 in das Zisterzienserstift Lilienfeld ein. 1718 erhielt er die Priesterweihe und wurde bald darauf Novizenmeister und Subprior. Er erwarb sich als Stiftsbibliothekar durch Katalogisierungsarbeit große Verdienste. 1733 wurde er für einige Jahre nach Marienberg im Burgenland, das damals zu Ungarn gehörte, versetzt, kam 1737 nach Lilienfeld zurück und diente seinem Abt Chrysostomus Wieser als Provinzialsekretär. Während seines ganzen Ordenslebens forschte Hanthaler über die Lilienfelder Stiftsgeschichte; 22 Manuskriptbände im Stiftsarchiv geben heute Zeugnis davon, sowie zahlreiche Publikationen. Sein Hauptwerk, die Fasti Campililienses, bringt eine umfassende mit Landes- und Adelsgeschichte eng verbundene Geschichte des Klosters Lilienfeld. Hanthaler gilt heute als hochbegabter Vertreter der kirchlichen Frühaufklärung. Aber der Wert seines Werkes wird wesentlich durch die Übernahme und Zitierung selbst erfundener Quellen zur österreichischen Geschichte und zur Klostergeschichte in der Babenbergerzeit beeinträchtigt. 1742 schon hatte er gefälschte Annalen eines Mönches Ortilo, der sich auf eine verschollene Schrift eines Kaplans des Markgrafen Adalbert, Alold von Pöchlarn, beruft, ediert. Schon von Zeitgenossen angezweifelt, wurden im 19. Jahrhundert die aufsehenerregenden Quellenfunde als Fälschungen erwiesen, jedoch wurde die Möglichkeit offengelassen, dass Hanthaler für einzelne Angaben noch eine echte, seither verschollene Lilienfelder Quelle zur Verfügung hatte" (Alkuin Schachenmayr in Zisterzienserlexikon). - Diese beiden die Fasti Campililensi abschliesenden Bände wurden mehr als 70 Jahre nach dem Tode Hanthalers vom Abt (und nachmaligen Erzbischof) Ladislaus Pyrker aus dem Nachlass herausgegeben. Die Kupfertafeln zu diesen beiden Bänden, deren Herausgabe nur durch Hanthalers Tod unterblieben war, wurden vom Direktor des k. k. Münz- und Antikenkabinetts Neumann auf dem Trödelmarkt entdeckt und vor dem Untergang gerettet. Sie "sind Hanthaler`s Hauptwerk, zugleich mit den Begebenheiten des Stiftes erzählt Hanthaler darin die Geschichte des Landes und der hervorragendsten weltlichen und geistlichen Personen. Über 900 adelige Familien, viele bereits erloschen, viele ausgewandert, viele noch blühend, sind darin urkundlich erläutert. So z. B. finden sich darin die Stammbäume, Wappen und Siegel der Fünfkirchen, gilleis, Hager, Hardegg, Jörger, Kuenringe, Liechtenstein, Merkenstein, Neidegg, Ochsenburg, Pillichsdorf, Pottendorf, Rogendorf, Sinzendorf, Trautmansdorf, Wildek und vieler Anderer" (Wurzbach). - Fleckig, teils wasserrandig. Unbeschnitten. *** /// *** Copyright: Matthaeus Truppe - Stubenberggasse 7 - A-8010 Graz - +43 316 829552 *** /// *** Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 4000. Seller Inventory # 11706

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