Language: German
Published by Halle, Verein für Reformationsgeschichte,, 1898
First Edition
8°, OBrosch. mit Heftstreifen. 1. Aufl. 95 S. Schönes Ex. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 0.
Language: German
Published by Weimar, Hermann Böhlaus Nachfolger Hof-Buchdruckerei und Verlagsbuchhandlung GmbH,, 1925
Seller: Galerie für gegenständliche Kunst, Kirchheim unter Teck, Germany
First Edition Signed
Vollständige Ausgabe in schönem Handeinband der Zeit: braunes Halbleder / Halbleder / HLdr im Format 15 x 23 cm mit Rückentitel in Goldprägung und Ganzsprenkelschnitt, XII+423 Seiten. - Aus dem Inhalt: Vorwort-Inhaltsverzeichnis-Abkürzungen-Einleitung: Ulrich von Hutten und die Reformation - Die Entwicklung der Legende von Hutten und Sickingen - Ulrich von Hutten und die Reichsabtei Fulda - Huttens Verhältnis zur kurmainzischen Regierung - Huttens Vater und Abt Hartmann von Fulda als Mainzische Agenten in Erfurt - Die Universität Mainz und der Humanismus zur Zeit Huttens - Die Mainzer Geistlichkeit und Huttens Satire - Die reichspolitische Haltung Huttens und Sickingens - Huttens und Sickingens Verhalten gegen Luther und seinem Werke - Huttens Untergang im Anhang Sickingens und dessen Verhältnis zur fränkischen Ritterschaft - Übersicht der kleinen Exkurse in den Anmerkungen. - "Warum handgebunden?" Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehem. Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München, Dienerstrasse 14. - Deutsche Geschichte im 16.Jahrhundert, Kirchengeschichte, Lebensbild, Biografie, Humanist und Reichsritter, deutscher Nationalist, Reformation, Martin Luther, Ulrich von Hutten und die Reformation, Franz von Sickingen, Hutten als fahrender Schüler und Dichter, Universität Mainz, Humanismus, Huttens und Sickingens Verhältnis zu Luther und seinem Werk, fränkische Ritterschaft, Kaiser Maximilian I., Ufenau, Schwäbischer Bund, Halblederband, deutsche Kunstbuchbinderei im 20. Jahrhundert. - Erstausgabe in sehr guter Erhaltung Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000.