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Gaill, Andrea:

Published by Köln, Arnoldi Hierati, (1645)

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First Edition

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From: Zagava, IOBA (Düsseldorf, Germany)

Seller Rating: 4-star rating

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About this Item: Köln, Arnoldi Hierati, 1645. Gr.-8°, Pergament, Very Good. De Pace publico, & proscriptis, sive Bannitis Imperii, Libri II, De Pignorationibus, Liber singularis. De Manuum Injetionibus, sive Arrestis Imperii Tractatus. Ganzpergament 4°. More photos available upon request. K19g Sprache: de Gewicht in Gramm: 1200. Seller Inventory # 11780

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About this Item: Coloniae Agrippinae (= Köln), sumptibus & typis Wilhelmi Metternich, 1721., 1721. Editio postrema correctior. Gr.-8vo. Tb. im Rot-Schwarz-Druck mit Druckervignette, 11 Bll., 628, 272 S., 64 Bll. (Angebunden:) Everhardus FABRICIUS, Repetitiones Gaillii, hoc est Enucleatio Controversiarum maximè nobilium, quae in duobus Andr. Gaillii Practicorum Principis, observationum libris continentur, & pro hodierno statu in imperio ponderantur. cura et studio Joannis Werneri Gericken. Coloniae Agrippinae (= Köln), apud Wilhelm Metternich, 1727. Tb., 1 Bl., 175 S., 8 Bll. Neuer Halbpergamentband. (Papier stellenweise stockfl.). Andreas Gail (1526 - 1587), aus einem alten Kölner Patriziergeschlecht stammend, studierte an den Universitäten Köln, Orléans und Löwen, promovierte 1555 in Bologna und praktizierte zunächst in seiner Vaterstadt als Anwalt. 1558 - 1568 war er Beisitzer am Reichskammergericht zu Speyer, ab 1569 am Reichshofrat in Wien und in den letzten Jahren seines Lebens als Kanzler beim Kurfürsten in Köln tätig. Gail gilt als Begründer der Kameralistik, der Literatur zur Rechtsprechung des Reichskammergerichts. In seinen 1578 erstmals erschienenen Practicae observationes, die vielfach wiederaufgelegt, mehrfach ins Deutsche und zuletzt 1771 gedruckt worden sind, versucht Gail erstmals eine systematische Darstellung der Rechtsprechung des Reichskammergerichts. Das Werk vermittelte in der schwierigen Phase der Rezeption des römisch-kanonischen Rechts vor allem dem Rechtspraktiker Orientierungshilfen in der schwierigen Rechtsquellenlage. Die Herausarbeitung der Entscheidungslinien des Reichskammergerichts verschaffte dem Werk bisweilen präjudicielle Wirkung. Darin lag der außerordentliche Erfolg dieses forensisch-kasuistischen Werkes. Ausgehend von beim Reichskammergericht entschiedenen Fällen wurden die einzelnen observationes unter Zuhilfenahme der Entscheidungsgründe erläuternd, beinahe kommentierend aufgebaut. Mit dieser Struktur wirkte das Werk vorbildhaft für viele nachfolgende Sammelwerke der Rechtsprechung der territorialen Obergerichte. Dem Werk angebunden sind zwei Schriften, die für die Reichskammergerichts- praxis wichtige Themenkreise behandeln und die als monographische Ergänzung zu den Observationes practicae angelegt waren: De pace publica, ein Traktat zum Landfrieden und der Reichsacht, sowie De pignorationibus. Daneben ist noch eine prozessuale Abhandlung De arrestis angehängt. Andreas Gaill (1526 - 1587) legte mit diesem Werk das berühmteste forensisch-kasuistische über das Reichskammergericht vor. Gaill, aus einem alten Kölner Patriziergeschlecht stammend, studierte an den Universitäten Köln, Orléans und Löwen, promovierte 1555 in Bologna und praktizierte zunächst in seiner Vaterstadt als Anwalt. 1558 - 1568 war er Beisitzer am Reichskammergericht zu Speyer, ab 1569 am Reichshofrat in Wien und in den letzten Jahren seines Lebens als Kanzler beim Kurfürsten in Köln tätig. Gail gilt als Begründer der Kameralistik, der Literatur zur Rechtsprechung des Reichskammergerichts. In seinen 1578 erstmals erschienenen Practicae observationes, die vielfach wiederaufgelegt, mehrfach ins Deutsche und zuletzt 1771 gedruckt worden sind, versucht Gail erstmals eine systematische Darstellung der Rechtsprechung des Reichskammergerichts. In 316 observationes werden Rechtsfragen und Rechtsprobleme erörtert, die vor diesem höchsten reichsrechtlichen Gericht immer wieder auftauchten, unterschiedlich erörtert und diskutiert worden sind. Diese umstrittenen und oft sehr schwierigen Rechtsfragen werden in einzelnen, meist kurzen Abhandlungen dargelegt, kontrovers aufgeschlüsselt und die Entscheidung begründet. Grundlage dieses Werkes ist die 11 Jahre dauernde Tätigkeit von Gaill als Assessor am Reichskammergericht. Die gerichtlich vorgetragenen und entschiedenen Fälle bilden das innere Gerüst dieses Werkes. Nur so ist auch der ungeheuere Einfluß dieses Werkes zu erklären; es stand bezüglich des Reichsgerichts unerreicht, ist von ähnlichen Werken nur von denen eines Mevius und Carpzov erreicht worden. Der angebundene Titel. Seller Inventory # 18152AB

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