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8 Bll., 155 S., 2 Bll. Innen mit 1 Bibliotheksstempel und 1 hs. Besitzvermerk von alter Hand. Innendeckel und Vorsätze leicht fleckig, sonst innen sehr sauber. Leicht gebräunt. Jahrzeitbuch des Mittelalters der Deutschen darin die dunkeln Namen der Wochentage, Monate, Feste und Heiligenfeste aus gedruckten Urkunden und Schriften gesammelt und erklärt werden. In freier Übersetzung mit vielen Zusätzen und Berichtigungen aus der älteren und neuern Zeit dargestellt von Christian Gottlog Haltaus. Christian Gottlob Haltaus, Historiker, geb. am 24. April 1702 zu Leipzig, gest. daselbst am 11. Febr. 1758, war der Sohn armer Eltern. Vom J. 1713 an besuchte er die Nicolaischule zu Leipzig und wählte, als er dort 1721 die Universität bezog, das Studium der Rechte; doch widmete er sich später, namentlich durch Joh. Burch. Mencke veranlaßt, der sich seiner bei der Ausgabe der Scriptores Germaniae als Gehilfen bediente, dem Studium der Geschichte des Mittelalters, besonders der mittelalterlichen Diplomatik. (.) Sein "Calendarium medii aevi praecipue Germanicum" (Lips. 1729) war eine grundlegende Leistung auf dem Gebiete der mittelalterlichen Chronologie, welche als die Arbeit eines Einzelnen der anerkennendsten Beurtheilung werth erscheint. Noch 1797 veranstaltete G. A. (d. i. Geh. Archivar) (W. F. L.) Scheffer eine deutsche, vermehrte und berichtigte Ausgabe dieses Werkes unter dem Titel "Jahrzeitbuch der Teutschen des Mittelalters"; die von Joh. G. Böhme beabsichtigte neue Bearbeitung kam dagegen nicht zu Stande. (Quelle: Schnorr von Carolsfeld, Franz, ?Haltaus, Christian Gottlob?, in: Allgemeine Deutsche Biographie (1879), S. 453 [Onlinefassung]) Lateinisch MIG-26-02A|Gang 15|5688DB la Gewicht in Gramm: 444 20,5x14,5 cm. Halbpergamentband mit marm. Deckeln. Kl. Bibliotheksrückenschild oben. Stärker angestaubt, berieben und etwas fleckig.
Seller Inventory # 11393
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