Eine klare Einführung in die Bedeutung von vis maior im römischen und deutschen Recht, mit Blick auf Praxis und Theorie.
Dieses Fachbuch untersucht den Begriff vis maior und seine Grenze zum casus, von Ulpian bis zur modernen Rechtswissenschaft. Es vergleicht römische Grundlagen mit der Entwicklung in Reichsgesetzen und zeigt, wie Gerichte und Autoren den Begriff unterschiedlich deuten. Leser gewinnen Einblick in zentrale Streitfragen, wie Absicherung durch custodia, juristische Erweiterungen der Haftung und die Rolle der Diligenz.
- Versteht die Originalbegriffe vis maior, damnum fatale und deren Bedeutungswandel in der Rechtsgeschichte.
- Erklärt, wie Gerichte und Gelehrte mit der Unbestimmtheit des Begriffs umgehen.
- Skizziert die Debatten über maßgebliche Diligenzstandards und deren Auswirkungen auf Haftung.
- Gibt Orientierung, wie historische Konzepte heute im Vertrags- und Haftungsrecht wirken.
Ideal für Studierende, Rechtspraktiker und alle, die die Grundlagen des Haftungsrechts im historischen Kontext verstehen möchten.