Synopsis
Studienarbeit: Change Management bedeutet, Veränderungsprozesse auf Unternehmens- und persönlicher Ebene zu planen, zu initiieren, zu realisieren, zu reflektieren und zu stabilisieren. Das Spektrum der Veränderungsinhalte reicht dabei von der strategischen Ausrichtung bis zur Durchführung von Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung der Mitarbeiter. Change Management zielt auf planmäßige, mittel- bis langfristig wirksame, Veränderung von Verhaltensmustern und Fähigkeiten, um zielgerichtet Prozesse und Kommunikationsstrukturen zu optimieren. Dafür ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise der Organisation notwendig. (Kostka/Mönch, 2006)
Veränderungsmanagement beschreibt einen wiederkehrenden Prozess der kontinuierlichen Exploration, Analyse, Evaluation und des Managements vieler kleiner und manchmal großer, un- und vorhersehbarer Probleme und Misserfolgsrisiken sowie der Erfolgsfaktoren und -chancen bei organisationalen Veränderungen. Allgemeines Ergebnis des Veränderungsmanagements soll ist ein möglichst hoher Zielerreichungsgrad und eine positive Evaluation der Maßnahmen, Ergebnisse und Folgen durch die einflussreichen Schlüsselpersonen und-gruppen inner- und außerhalb der Organisation, insbesondere die Auftraggeber sein. Ideal ist, wenn alle relevanten Personen/-gruppen die Veränderungen unabhängig voneinander, aber übereinstimmend mit dem Label „Erfolg“ versehen. (Greif et al, 2004)
Widerstand „Von Widerstand kann immer dann gesprochen werden, wenn vorgesehene Entscheidungen oder getroffene Maßnahmen, die auch bei sorgfältiger Prüfung als sinnvoll, logisch oder sogar dringend notwendig erscheinen, aus zunächst nicht ersichtlichen Gründen bei einzelnen Individuen, bei einzelnen Gruppen oder bei der ganzen Belegschaft auf diffuse Ablehnung stoßen, nicht unmittelbar nachvollziehbare Bedenken erzeugen oder durch passives Verhalten unterlaufen werden.“ (Doppler/Lauterburg, 2005)
Im Arbeitsbereich ist Widerstand ein alltägliches Phänomen und keine ungewöhnliche Reaktion auf Veränderungsprozesse. Wenn Widerstand auftritt, ist man zum Anhalten gezwungen. Klärende und vor allem erklärende Gespräche mit einzelnen Mitarbeitern und Verantwortlichen und manchmal auch Kurskorrekturen können aktiven Widerstand beheben. In der Unternehmenspraxis herrscht immer Zeitmangel und gerade dann erscheint Widerstand als lästig, unangebracht und manchmal auch als inakzeptabel. Um den Erfolg einer Veränderung zu sichern, bedarf es einer rechtzeitigen Erkennung und richtigen Beantwortung des Widerstandes. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist der konstruktive Umgang mit Widerstand. (Doppler/Lauterburg, 2005)
Inhaltsangabe
1.Grundlagen zum Change Management
1.1.Definition
1.2.Die historische Entwicklung des Change Managements
2.Methoden für Change Management
2.1.Stufe 1: Selbstbewertung nach dem Modell der EFQM
2.2.Stufe 2: Balanced Scorecard
2.3.Stufe 3: Integrative Kommunikation
2.4.Stufe 4: Projektmanagement
2.5.Stufe 5: Prozessmanagement
2.6.Stufe 6: Hochleistungsteams
2.7.Stufe 7: Effektive Selbstführung
3.Vorgehen beim Change Management
3.1.Veränderungsverfahren
3.2.Management von Veränderungsprozessen
4.Widerstand und Veränderung
4.1.Was ist Widerstand?
4.2.Gründe für Widerstand
4.3.Personalmanagement in Krisen
5.Bearbeitung der Fallstudie: Das neue Managementkonzept
5.1.Zusammenfassung der Fallstudie:
5.2.Ablauf des Problemlösungsprozesses:
5.3.Die Lösungsansätze unserer Gruppe:
6.Literaturverzeichnis:
Studienarbeit
Autor: Roland Kolleritsch (Pseudonym dokumente-online.com)
Paris-Lodron Universität Salzburg
2015
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