Synopsis
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,0, Universität Hildesheim (Stiftung) (Erziehungswissenschaft - Weiterbildung in Netzwerken), Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits einige Jahre vor Einsetzen der aktuellen Diskussion um das Thema Inklusion und dessen Umsetzung in Schule und Gesellschaft in Deutschland taucht der Begriff ‚inklusiv' 2006 im Konzept der damals neu zu gründenden evangelischen Grundschule, Heinrich-Albertz-Schule, auf. Profilbildendes Merkmal dieser Schule sollte - ganz im Sinne der ‚Pädagogik der Vielfalt' - die Einbeziehung aller Kinder in ihrer individuellen Unterschiedlichkeit als gleichwertige Mitglieder der Schulgemeinschaft sein, ohne dabei vordergründig Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarfen im Blick zu haben.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den ‚Index für Inklusion' als Instrument zur Planung und Evaluation für die Schulentwicklung am Beispiel der evangelischen Heinrich-Albertz-Grundschule vorzustellen. Dazu erfolgt in Kapitel 2 eine kurze Beschreibung der Heinrich-Albertz-Schule, an der der Index für Inklusion eingesetzt wird. Kapitel 3 widmet sich zunächst der Klärung und Eingrenzung des Begriffs Inklusion (3.1), um anschließend den ‚Index für Inklusion' (Index) vorzustellen (3.2). In Kapitel 4 wird ausführlich dargestellt, wie mit dem Index an der Schule gearbeitet und er als Instrument im Rahmen von Schulentwicklung genutzt wird. Dabei werden die Phasen bei der Arbeit mit dem Index mit ihren Ergebnissen dargestellt und diskutiert: Phase 1 - Mit dem Index beginnen (4.1), Phase 2 - Die Schulsituation beleuchten (4.2) und Phase 3 - Ein inklusives Schulprogramm entwerfen (4.3). Im Rahmen der Phase 2 wird in die Konzeption der empirischen Erhebung eingeführt, deren Ergebnisse (4.2.1) als beispielhaft und um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, auf die Darstellung der Schulkultur (Dimension A), die als „Herzstück einer inklusiven Schule" gilt, beschränkt wird.
About the Author
Gerd Meiborg, Jahrgang 1957, ist seit über 30 Jahren im Schuldienst tätig, davon in den letzten 14 Jahren als Schulleiter. Schon früh begann er sich mit kooperativen Lernformen, vernetztem Unterricht und selbstorganisiertem Lernen (SOL) zu beschäftigen, hielt dazu Vorträge und führte Lehrerfortbildungen durch. 2008 ließ er sich vom Staatsdienst beurlauben und gründete eine evangelische Grundschule in privater Trägerschaft, die sich bereits 2006 konzeptionell festlegte, inklusiv zu arbeiten. 2011 nahm er am Weiterbildungsstudiengang „Inklusive Pädagogik und Kommunikation" der Universität Hildesheim teil und schloss diesen 2013 mit einem Master ab.
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