Dieses Werk untersucht, wie c und ch im Altfranzösischen vor a auftreten und welche Bedeutungsformen sie zeigen.
Es bietet eine klare Einführung in eine komplexe Frage der mittelalterlichen Schriftsprachen und zeigt, wie Kopisten verschiedene Lautformen übernahmen.
In der Abhandlung werden umfangreiche Beispiele aus urkundlichen Texten Nordfrankreichs, Artois und angrenzender Regionen herangezogen. Dabei wird deutlich, wie sich c(a) vor a sowohl im Französischen als auch in den anglonormannischen Schriften ausprägt und wie Dialekte Einfluss nehmen. Die Untersuchung stützt sich auf historische Arbeiten und Übersichten, die zeigen, wann und warum Schreiber zwischen c und ch wechselten. Ziel ist es, die graphische Verteilung und den historischen Kontext zu verstehen, um Textquellen besser zu lokalisieren.
- Erklärt, wie c und ch vor a in Mittelniederfrankreich-Texten verwendet wurden und wann sich Formen änderten.
- Vergleicht französische, picardische und centralfranzösische Einflüsse in Urkunden und Handschriften.
- Beinhaltet eine Diskussion über die Einflüsse des Anglonormannischen auf Schriftformen im Englischen.
- Bietet methodische Hinweise zur Einordnung von Texten anhand graphischer Schriftsysteme.
Ideal für Leserinnen und Leser von Mittelalterlinguistik, Textkritik und historischer Philologie, die sich für die Herkunft und Verbreitung orthographischer Formen interessieren.