Eine gründliche Studie zur Metapher in Lucrez’ WerkDieses Buch bietet eine sorgfältige, quellnah recherchierte Untersuchung der Metaphern im lateinischen Gedicht von Lucrez. Es zeigt, wie bildhafte Ausdrücke entstehen, welche Zwecke sie erfüllen und wie sich der Metaphernschatz im Laufe der Zeit entwickelt. Der Autor vergleicht Lucrez mit lateinischen Vorläufern und griechischen Vorbildern, um Muster und Entwicklungen sichtbar zu machen.
Ausgehend von einer historischen Einteilung zeigt die Arbeit, wie Concreta-Übertragungen sich zu Abstracta und wieder zu Concreta verhalten. Sie beleuchtet die Ursachen der Metaphern, ihre Rolle als sprachliche Brücke, Schmuck und Notbehelf, und diskutiert, in welchem Maß Lucrez Epikureische Lehre und dichterische Bildkraft verbindet. Konkrete Beispiele veranschaulichen, wie Bewegung, Wahrnehmung und Abstraktion in bildlicher Sprache zusammenwirken.
- Wie Metaphern entstehen und warum sie oft als notwendige Ersatzworte dienen.
- Welche Muster Lucrez’ Bilder mit Plautus, Terenz und anderen Vorbildern teilen.
- Wie die Verknüpfung von Concreta und Abstracta die Entwicklung der Metapher widerspiegelt.
- Was diese Bilder über Sprache, Stil und philosophische Vermittlung aussagen.
Ideal geeignet für Leserinnen und Leser, die sich für Sprachwandel, antike Dichtung und die Geschichte rhetorischer Bilder interessieren.