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Folio (ca. 32 x 24 cm). Mit 1 gefalt., gestochenen Portät, 1 gestochenen Vignette und 1 Kupfertafel. 12 Bll., XII, LXXXIII, 412 SS., 1 Bl.; LI, VII, 543 SS. Marmor. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschildern und Rückenvergoldung, rötlich marmorierter Schnitt (bestoßen und stärker beschabt, Hinterdeckel-Gelenk mit stärkeren Wurmspuren). Ebert II, 22.003.- "Neue sorgfältige Rec. aus Mss. und alten Ausg. mit guten Erläuterungen. Ein 3r Bd., welcher die Briefe und die übrigen Erläuterungen zum 2n Bde. enthalten sollte, ist nicht erschienen" (Ebert).- Sulpicius Severus, um die Mitte des 4. Jahrhunderts in Aquitanien geboren, stammte aus aquitanischem Adel. Ausgebildet in Bordeaux heiratete er eine Tochter aus reicher konsularischer Familie, die früh star b. Sulpicius schloss sich der asketischen Bewegung an, für die sich der aquitanische Adel am Ende des 4. Jahrhunderts geöffnet hatte. Unter Verzicht auf das väterliche Erbe lebte Sulpicius als conversio" (= asketisch, ehelos, dem Gebet gewidmet) auf dem Gut Primuliacum (wahrscheinlich in der Gegend zwischen Narbonne und Toulouse) seiner Schwiegermutter Bassula. Er schrieb eine Weltgeschichte (Chronicorum Libri duo oder Historia sacra), die mit der Erschaffung der Welt beginnt und bis ins Jahr 400 reicht, dabei aber die Ereignisse auslässt, die im Neuen Testament geschildert sind. Sein Werk ist eine wichtige Informationsquelle zur Auseinandersetzung um den Arianismus und dem Priscillianismus, besonders hinsichtlich Galliens.- Titel mit Stempel recte und verso des Stiftes Heiligenkreuz (als Doublette ausgeschieden im Jahre 1916 mit hs. Bestätigung). Innen nur leichte Gebrauchsspuren, sonst ein recht sauberes Exemplar.
Seller Inventory # R76773
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