Eine fachlich klare Einführung in die Personenordnung des römischen Pfandrechts di es um die zentrale Frage geht: Wer ist berechtigt und wer verpflichtet?
Der vorliegende Text »DIE PERSON DES PIGNERATICISCH BERECHTIGTEN UND DES PIGNERATICISCH VERPFLICHTETEN IM ROMISCHEN RECHT« behandelt die Grundlagen der pigneraticischen Obligationen. Als Habilitationsschrift aus Tubingen bietet es eine systematische Darstellung der contra- und realvertraglichen Aspekte des Pfandvertrags.
Die Arbeit beleuchtet die Auslegung der Vertragsparteien in der pigneraticischen Beziehung, die Rolle des Verpfänders, des Pfandeigentümers und des Pfandnehmers. Sie zeigt, wie das römische Vertragsrecht Realverträge verstanden hat und welche Klagen gegen den Schuldner, den Eigentümer oder den Käufer in Eviction‑Situationen zulässig sind. Dadurch wird sichtbar, wie historische Rechtsquellen die modernen Vorstellungen eines Pfandrechts mitgestaltet haben.
Was Sie erleben werden:
- Grundzüge der pigneraticischen Verpflichtungen als Realverträge und deren Auswirkungen auf Besitz und Rechte an der Pfandsache.
- Die Rollen der Beteiligten: Verpfänder, Eigentümer, Schuldner und Pfandgläubiger in zentralen Fällen.
- Konkrete Rechtsfragen zu Eviction, Usucapion und Ersatzpflichten im pfandrechtlichen Kontext.
Ideal geeignet für Leser, die sich für Rechtsgeschichte, Geschichte des römischen Rechts oder die Entwicklung von Pfandrechten interessieren. Ideal für Studierende und Fachleute, die eine klare, argumentationsgestützte Darstellung suchen, ohne vornherein in komplizierte Spezialliteratur abzutauchen.