Erforschung des friesischen Strafrechts im Mittelalter
Dieses Buch bietet eine konzentrierte, faktenbasierte Untersuchung des strafrechtlichen Systems der Friesen. Es legt den Schwerpunkt auf die Küstengebiete zwischen der Südersee und der Weser und setzt die zeitliche Grenze um das Jahr 1500. Die Arbeit erläutert, wie das Friesische Recht aufgebaut war, welche Delikte besonders im Fokus standen und wie Strafen und Friedensordnungen das Zusammenleben regierten.
- Erfahren Sie, welche Straftaten als besonders wichtig galten, wie Verbrechen bewertet wurden und welche Bedeutung der Gottes- und Landfrieden spielten.
- Erhalten Sie Einblicke in die Quellenlage, Vorgehensweisen der Rechtspflege und die Art, wie Konflikte gelöst oder bestraft wurden.
- Lernen Sie, wie sich das friesische Recht im Laufe der Zeit entwickelte, inklusive verschiedener regionaler Einflüsse und Anpassungen.
- Finden Sie eine klare Struktur der Untersuchung, von Einleitung über einzelne Vergehen bis zu deren Folgen und Folter- bzw. Bußregelwerken.
Ideal geeignet für Leser mit Interesse an mittelalterlicher Rechtsgeschichte, nordwestdeutschem Rechtsraum und der Entwicklung von Strafordnungen in friesischen Gebieten. Wer sich für Rechtsquellen, historische Friedensordnungen und die Praxis alter Gerichtsverfahren interessiert, findet hier eine kompakte, gut zugängliche Darstellung.