Einleitung in die französische Verbums-Syntax des 15. Jahrhunderts
Dieses Buch ist eine gründliche philologische Untersuchung der Verbums-Syntax bei Antoine de La Salle, basierend auf den Schriften des 15. Jahrhunderts und der Handexemplar-Handschrift der Bibliotheque nationale. Es ordnet die Nutzung von Tempora, Modi und Infinitiven in den Texten ein und vergleicht sie mit der modernen französischen Sprache. Die Arbeit erläutert, wie Rituale reden, Zeitbezüge und Bewegungsverben sich aufeinander beziehen und welche Formvarianten im historischen Kontext typisch sind. Durch ausführliche Quellenauswertung werden Begriffe wie Perfektum I, Imperfektum Indikativ und Konjunktiv durch klare Beispiele nachvollziehbar.
In der vorliegenden Dissertation wird die Zuordnung von Autorenschaft diskutiert und die Textgrundlagen transparent dargelegt. Der Autor arbeitet systematisch an der Frage, wie das mittelalterliche Französisch in der Ausdrucksweise des Verbums strukturiert war und welche Unterschiede es zu heutigen Formen gibt. Die Auswertung spannt einen breiten Korpus auf, der die bedeutendsten La-Salle-Werke sowie weitere zeitgenössische Schriften heranzieht und so ein differenziertes Bild der Sprachentwicklung bietet.
- Detaillierte Analyse der Tempora und Modi im Alt- und Mittelfranzösischen
- Vergleich von historischen Formen mit modernen Entsprechungen
- Erklärungen zur Verwendung von Konjunktiv, Imperfekt und Futurformen anhand konkreter Beispiele
- Hinweise zur Textgrundlage und zur Zuordnung der Werke zu A. de La Säle
Ideal für Leserinnen und Leser mit Interesse an mittelalterlicher französischer Sprache, Sprachgeschichte und philologischer Methodik.