Wie das römische Recht Kompensation entwickelte und welche Fragen dabei aufkamen
Dieser Band verfolgt die historischen Wurzeln und theoretischen Konturen der Kompensation im römischen Recht und zeigt, wie Gerichtsbarkeit, Verträge und Formeln zusammenwirken, um Gläubiger und Schuldner zu befrieden. Der Text bietet eine klare Reise durch frühe Rechtsquellen und zentrale Debatten.
Der Autor untersucht, wie sich die Kompensation aus dem dispositiven Prozess, aus Stipulationen und aus der Praxis der Gerichtsurteile heraus bildete. Leserinnen und Leser gewinnen Einblick in die methodischen Herangehensweisen der historischen Rechtsforschung und in die Frage, wie Quellenlage und juristische Konstruktionen die Entwicklung beeinflusst haben.
- Grundzüge der frühklassischen Kompensation im stricto jure iudicium und die Rolle von exceptio doli
- Der Übergang zu Justinianischem Recht und die Veränderungen im Compensationsvollzug
- Debatten über die Bedeutung von Verträgen, Stipulationen und außergerichtlichen Vereinbarungen
- Einfluss der Quellenlage auf historische Deutungen und methodische Ansätze
Ideal für Leserinnen und Leser, die sich für die Geschichte römischer Rechtsformen, Rechtsquellen und methodische Fragen der Rechtsgeschichte interessieren.