Entdecken Sie, wie Lee’s Alexander the Great gezielt aus französischen Vorlagen schöpft.
Diese Inaugural-Dissertation untersucht systematisch die Quellen hinter Nathaniel Lees Drama und zeigt, wie Calprenède’s Cassandre als prägenden Anstoß fungierte. Der Band vergleicht Textpassagen, Charakterzeichnungen und Handlungsstränge und legt offen, wie Lee Motive aus Rom und anderen antiken/romanähnlichen Schilderungen in das eigene Werk überführt hat.
Der Autor führt eine klare Spur durch die Parallelen von Handlung, Figurenführung und Konfliktlösung und beleuchtet, wie Lee zentrale Figuren wie Roxana, Statira, Hephestion und Alexander gestaltet. Dabei wird deutlich, wie literarische Vorlagen die Figurenpsychologie und dramatische Struktur beeinflussten, ohne das eigene künstlerische Gestaltungspotenzial zu verbergen. Die Arbeit bietet einen fundierten Überblick über Methodik, Quellenlage und Vergleichsmaßstäbe für Leser, die sich für Dramaturgie und Quellenforschung interessieren.
- Fundierte Gegenüberstellung von Lee’s Drama mit Calpréuide’s Cassandre und weiteren Vorlagen
- Klare Analyse der Charaktere Roxana, Statira, Hephestion, Lysimachus und der Königsszene
- Blick hinter die Kulissen: Wie Quellenwahl und Dramaturgie zusammenwirken
- Überblick über weitere Referenzen und historische Kontexte zur Gattung Tragödie
Ideal für Leserinnen und Leser, die sich für Literaturgeschichte, Dramaturgie und Quellenermittlung in der englischen Bühne des 18. Jahrhunderts interessieren.