Published by C. and A. Conrad, and Co. of Philadelphia; Somervell and Conrad of Petersborough; Bonsal, Conrad, and Co. of Norfolk; and Fielding Lucas, Jr., of Baltimore. Printed by John Binns, Philadelphia, 1810
Seller: Donald A. Heald Rare Books (ABAA), New York, NY, U.S.A.
Text: [2] [1]-277 [5] 1-65 [1] [1]-53 [1] [1]-87 [1]. 492 pp. Engraved frontispiece portrait of Pike, Letterpress Title, Deposit Statement, To the Public, To the President, Pike's Expeditions Part I-III, Appendices to Parts I-III. Atlas: 6 engraved maps, 5 of which are folding. 3 folding tables. Text volume in contemporary tree calf expertly re-backed to style, spine in six gilt-ruled compartments with gilt calf lettering-piece in second, gilt date in sixth, and blind center tool in rest. Atlas volume in contemporary quarter calf with tips over original blue paper boards with printed paper label, spine in seven gilt-ruled compartments with gilt red morocco lettering-piece in second, gilt date in sixth, and blind center tool One of the most important of all American travel narratives; Pike's account contains the first maps to incorporate geographical knowledge of the Southwest based on first-hand exploration. It is a milestone in the mapping of the American West. [Wheat] Here in the rarest and most desirable form with the plates and maps in a quarto atlas. Pike's narrative, along with that of Long, and Lewis and Clark, is one of the most significant early books on the exploration of the American West. As such it is a cornerstone of Western Americana. In particular, Streeter felt its "description of Texas is excellent." Hill gives the following summary of its contents: "In 1805, Pike was given the difficult assignment of conducting a reconnaissance of the upper Mississippi region. He was ordered to explore the headwaters of that river, to purchase sites from the Indians for further military posts, and to bring a few influential chiefs back to St. Louis for talks. The trip was only moderately successful as a mission to the tribes, but Pike was able to convey important geographical information to President Jefferson and other Washington officials. On Pike's second expedition, 1806-1807, he was assigned to explore the headwaters of the Arkansas River, then proceed south and descend the Red River from its source. Pike and his men were taken into custody by a Spanish patrol, and Pike was able to observe many areas in New Mexico, Chihuahua, and Texas. His book created interest in the Southwest and stimulated the expansionist movement in Texas." The atlas volume consists of the following maps, plus three tables: 1.) "Falls of St. Anthony." 2.) "Map of the Mississippi River from its Source to the Mouth of the Missouri, laid down from the notes of Lieutn Z. M. Pike by Anthony Nau. Reduced, and Corrected by Astronomical observations of Mr. Thompson at its source; and of Captn. M. Lewis, where it receives the waters of the Missouri." 3.) "The First Part of Captn. Pike's Chart of the Internal Parts of Louisiana. 40 miles to the inch, by Anthony Nau." 4.) "Map of the Internal Provinces of New Spain. The outlines are from the Sketches of, but corrected and improved by Captain Zebulon M. Pike, who was conducted through that Country in the year 1807, by Order of the Commandant General of those Provinces." 5.) "A Chart of the Internal Part of Louisiana. Including all hitherto unexplored Countries, lying between the River La Platte of the Missouri on the N: and the Red River on the S: the Mississippi East and the Mountains of Mexico West; with a part of New Mexico and the Province of Texas. By Z. M. Pike Captn U. S." 6.) "A Sketch of the Vice Royalty Exhibiting the several Provinces and its Approximation to the Internal Provinces of New Spain." Tables: 1.) "Recapitulation of Furs and Peltries, Fond du Lac department, Marks and Numbers as per margin. North West Company, 1804-5." 2.) "Abstract of the number, &c. of the Nations of Indians residing on the Mississippi and its confluent streams, from St. Louis, Louisiana, to its source, including Red lake and Lower Red river." 3.) "A Statistical Abstract of the nations of Indians who inhabit that part of Louisiana visited by captain Z. M. Pike, in his tour of discovery in that country, in the years 180.
Seller: Antiquariat Michael Eschmann, Groß-Gerau, Germany
Art / Print / Poster
0. Sprache: Deutschu.
Published by 12 Seiten (21,5 x 14 cm) auf 3 gefalteten Doppelblättern; SEHR GUT ERHALTEN. - Fritz Brandt - seinerzeit jüngstes Mitglied der bedeutendsten deutschen Bühnentechniker-Famile des 19. Jahrhunderts - war des öfteren Gast der Wagners in Tribschen und Bayreuth und ist auch auf mehreren fotografischen Abbildungen mit der Familie und dem engsten Kreis um Wagner abgebildet. --- WEITERES BEDEUTENDES MATERIAL AUS DEM NACHLASS DES BÜHNENTECHNIKERS FRIEDRICH BRANDT UND SEINES SOHNES GEORG BRANDT (1889-1958), DER BIS IN DIE 1950er JAHRE EBF. EINE HERAUSRAGENDE KARRIERE ALS BÜHNENTECHNIKER ERLEBTE (leitend beim Wiederaufbau des Dresdner Schaupielhauses, in dem auch die Oper spielte, zuletzt an der Komischen Oper in Ost-Berlin), IM BESTAND. . ., 1958
Seller: C O - L I B R I , Bremen - Berlin ; Deutschland / Germany ., Berlin, Germany
~. *** ORIGINAL-HANDSCHRIFT (hier ein kurzer Auszug): ''Am 13ten Februar, Nachmittags gegen 4 Uhr durchflog plötzlich eine erschütternde Trauerbotschaft die alte Lagunenstadt am adriatischen Meere. Alles war in Bewegung, alles eilte, wie von einer unsichtbaren Macht getrieben. Alle Stimmen waren gedämpft, alle Augen gesenkt! So ging es fort und fort bis in die späte Nacht, und auch da noch konnte 'Venedig' nicht zur Ruhe kommen. Dann, als zwischen schwer dahinziehenden Wolken der Mond sein blasses Licht über die Stadt ergoß, riefen die Geister längst entflohener, mächtiger Geschlechter es sich zu; >Richard Wagner ist gestorben.< - Richard Wagner, der große Dramatiker, war Nachmittags gegen 3 Uhr entschlafen. Noch am Morgen verließ er heiter den Pallazzo Vendramm, kehrte ebenso heiter zurück, und begab sich in sein Arbeitszimmer. Als zur Mittagszeit sich Frau Wagner mit ihren Kindern und dem anwesenden Freund der Familie: Joukovsky in das Speisezimmer begab, ließ sie ihren Mann durch einen Diener benachrichtigen. Kurz nachher eilte der Diener herein und meldete, daß Herr Wagner wieder einen krampfartigen Anfall bekommen habe. [Es] wurde augenblicklich nach dem Arzte geschickt und Frau Wagner eilte nach dem Arbeitszimmer, während die Kinder und der Freund zurückblieben. Als endlich der Arzt kam, wagten sie es vorsichtig einzutreten. Ein tieferschütternder Anblick bot sich dar. Auf einem kleinen Sopha etwas zurückgelehnt, saß der gewaltige Mann, der mit unendlicher Geisteskraft so oft sein Jahrhundert in die Schranken gefordert, wie schlafend. Vor ihm seine Gattin, starr, regungslos, bleich wie er, seine Hände fest umklammert. Der Arzt konnte nur den plötzlich eingetretenen Tod konstatieren. Alle Versuche, die Frau von der Leiche zu entfernen waren vergeblich. Geistesentrückt, saß sie da, die ganze Nacht, den ganzen nächsten Tag. Man trug sie zu Bett, doch bald darauf fand man sie wieder bei dem Todten. Sie hatte sich ihr schönes, mächtiges Haar, welches der Verstorbene so sehr liebte, abgeschnitten und ihm auf die Brust gelegt. - Als die sich so oft bewährten Freunde von Bayreuth herbeigeeilt kamen wurde die Leiche des großen Mannes eingesargt. Bedeckt mit tausenden von Kränzen und Blumen brachte man den Sarg nach der Bahn, wo sich große Massen Volkes eingefunden hatten, um in ernstem Schweigen, sich von dem Todten zu verabschieden. Vom König von Bayern waren trauerfestlich geschmückte Wagen gesendet worden, und in diesen fuhren die von wenigen Freunden treu bewachte Leiche, und die Familie, über München nach Bayreuth. Alle größeren Städte, welche der Trauerzug zu passieren hatte, bezeugten durch Vertreter dem Todten die letzte Ehre. Die Kinder, und die immer noch wie leblos erscheinende Gattin, wurden von Herrn und Frau Gross, von Joukovsky und Hans Richter nach Wahnfried gebracht. In der Nacht und am nächstfolgenden Vormittag trafen von allen Seiten tausende an Menschen ein, um dem Begräbniß beizuwohnen. Von allen Häusern wehten schwarze Fahnen, alle Laternen brannten. Unter den mächtigen Klängen des Trauermarsches aus der Götterdämmerung wurde der Sarg aus dem Wagen, auf eine Estrade getragen. Dort sprachen Bürgermeister Munker, und Banquier Feustel, ergreifende Worte. Gleich darauf ordnete sich der Trauerzug, und setzte sich in Bewegung, hohe Wagen, auf welchen ein Theil der schönsten und größten Kränze angebracht waren, die Geistlichkeit, und der große Leichenwagen mit dem Sarge. Dicht hinter dem Wagen folgten die Vertreter des Königs von Bayern und die nächsten Freunde des Verstorbenen. Nun schlossen sich Deputationen und Künstler, das Königliche Offizierkorps, königliche Beamte, Vereine der Stadt Bayreuth, etc. etc. etc. an. Die Straßen und Plätze waren überfüllt mit Menschen, und langsam bewegte sich der Trauerzug nach der Villa Wahnfried. An dem Thore angelangt hielten die Wagen, der Sarg wurde herabgestellt auf eine Bahre, welche die nächsten Freunde langsam nach der Gruft trugen. An der Gruft lagen die zwei schönen, mächtig großen Hunde Wagners. Die Bahre mit dem Sarg wurde niedergestellt. Als alle den Garten verlassen hatten, wankte Frau Wagner gestützt von ihren Kindern nach der Gruft. Nach einer langen feierlichen Stille während welcher, die gänzlich gebrochene Frau, mit den Kindern den Sarg umkreiste, erfaßten letztere mit einigen Bürgern den Sarg, und trugen denselben in die Gruft. Gleich darauf wurde der Eingang vermauert. - Es war Nacht geworden. Lautlose Stille herrschte im Garten der Villa Wahnfried. Wieder umzogen schwarze, düstere Wolken, den Himmel. Wieder warf der Mond hie und da sein bleiches, matt glänzendes Licht herab. In demselben sah man auf dem mächtigen Steine, der die Todtengruft bedeckt zwei riesengroße Kränze, mit Blumen durchflochten. Er wird noch etwas heller, und die Kränze mit den weiß und blaufarbigen Schleifen, auf welchen goldene Buchstaben erglänzen wurden jetzt deutlich sichtbar. - Sie geben der nächtlich umdämmerten Welt Zeugniß wie ein hoher, edler, deutscher König*, einen wahrhaftigen Freund, und unsterblichen Künstler ehrt. F.B. / Darmstadt d. 23.2.83.''; einige Worte im Text von alter - wohl derselben - Hand durchgestrichen oder korrigert, ebenso der Schluss 'F.B. / Darmstadt d. 23.2.83.'. --- *) König Ludwig II. nahm nicht selbst am Begräbnis teil, schickte aber seine Abgesandten General von Pappenhaim und Ministerialrath von Bürkel.
Published by ''Bayreuth d. 11.- bzw. 18.7.75.''.
Seller: C O - L I B R I , Bremen - Berlin ; Deutschland / Germany ., Berlin, Germany
9,5 Seiten (18 x 12 cm) auf insgesamt 3 gefalteten Doppelblättern. *** ORIGINAL-HANDSCHRIFTEN (kurze Auszüge): I) ''LIEBER PAPA. NACHDEM WIR MIT FEUSTEL UND WAGNER EINE LANGE UNTERREDUNG HATTEN, und letzterer mit der Zeichnung des Prosceniums . . . zufrieden war, haben sie sich dahin geeinigt, wenigstens zu den Proben einen provisorischen Abschluß zu haben. Die Skizzen von Brückner welche ich dir hiermit schicke, gefallen Herrn und Frau Wagner sehr gut. Von den beiden Wagen der Frika[!], meint er, noch etwas größer.[!] Auch will er die Widder noch größer haben, göttliche Riesenwidder. - Er läßt dich bitten die Skizzen rasch nach London zu senden. Nun läßt dich Cosima noch bitten ihr durch mich die Adresse von Eberius zu schicken. Mir geht es soweit gut, wir sind Abends recht vergnügt bei Wagner. Dein Fritz, . . .''. / II) ''LIEBER PAPA. BIS AUF DAS WENIGE WAS NOCH IN DER OBERMASCHINERIE ZU MACHEN IST, sind wir soweit fertig. Die Schreiner sind auch mit dem Anstreichen seit vorgestern fertig und richten[?] Holz ab. Gestern Mittag war ein Gewittersturm ganz fürchterlicher Art. Es hat so stark durchgeregnet daß der vordere Theil der Bühne, ohne Uebertreibung, vollständig überschwemmt war. Ich habe mich sehr geärgert. Mit herzlichst. Gruß, dein Fritz. . .''. --- SEHR GUT ERHALTEN; WEITERES BEDEUTENDES MATERIAL AUS DEM NACHLASS DES BÜHNENTECHNIKERS FRIEDRICH BRANDT UND SEINES SOHNES GEORG BRANDT (1889-1958), DER BIS IN DIE 1950er JAHRE EBF. EINE HERAUSRAGENDE KARRIERE ALS BÜHNENTECHNIKER ERLEBTE (leitend beim Wiederaufbau des Dresdner Schaupielhauses, in dem auch die Oper spielte, zuletzt an der Komischen Oper in Ost-Berlin), IM BESTAND. . .
E.Dokument (1 S. gr. 8°) mit Ort, Datum, Unterschrift signiert (neben rotem Wachssiegel) Jena, 9.VIII.1790 - bescheinigt einem Studenten aus Halle die fleißige Teilnahme an seiner Vorlesung.