Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Brief (1 S. 8°, auf Briefkopie seines Verlages an ihn, 1 S. 4°) mit Ort, Datum, Unterschrift signiert - an seinen Kollegen, den Korrespondenten vom Südost-Kurier Wolfgang Wagner bzgl. Buchkorrekturen. München, 10.11.1982.
Seller: Markus Brandes Autographs GmbH, Kesswil, TG, Switzerland
Manuscript / Paper Collectible Signed
Typed letter signed, one page, 8,25 x 5,75 inch, personal stationery, Munich, 10.05.1982, in German, reply letter to Mr. Temmen in Berlin - concerning his state of health and an autograph request, signed in blue ballpoint ink "Josef Felder" - with handwritten salutation, with a central vertical letter fold - in nearly very fine condition. "Sehr geehrter Herr Dr. Temmen,als heute Ihre Post kam, war ich gerade im Begriff, eine Münchener Klinik aufzusuchen, um mir einige Herzspritzen verabreichen zu lassen. Nun will ich aber doch noch schnell Ihren Wunsch erfüllen. Mit freundlichen Grüßen - Ihr Josef Felder"Translated:"Dear Doctor. Temmen,When your mail arrived today, I was about to go to a clinic in Munich to get some heart injections. But now I want to fulfill your wish quickly. Yours sincerely, Josef Felder".
Published by ohne Ort und Datum
Manuscript / Paper Collectible Signed
100 : 150 mm. Brustbild von vorn. Rückseitig signiert und mit biographischen Daten versehen.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Sehr gut. Blanko-Postkarte von Josef Felder mit blauem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Felder (* 24. August 1900 in Augsburg; ? 28. Oktober 2000 in München) war ein deutscher Widerstandskämpfer, Journalist und Politiker (SPD). Josef Felder war das älteste von elf Kindern einer Augsburger Kaufmannsfamilie. Seine Eltern waren Josef und Therese Felder. Seine Mutter starb, als er sieben Jahre alt war. In den ersten Lebensjahren zog die Familie des Öfteren in Süddeutschland um. Nach dem Besuch von Volks- und Realschule - auf der Volksschule gehörte Julius Streicher zu seinen Lehrern - absolvierte er eine Ausbildung im grafischen Gewerbe. Anschließend arbeitete er zunächst in der Textilfabrik seines Vaters und von 1924 bis 1933 als Redakteur für die Schwäbische Volkszeitung. 1933 floh Felder zunächst nach Österreich und von dort nach der Dollfuß-Revolte weiter in die Tschechoslowakei. 1934 kehrte er illegal nach Deutschland zurück und wurde verhaftet. Bis 1936 war Felder im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Dort lernte er den späteren SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher kennen.[1] Er arbeitete dann bis 1946 in der Textil- und Sportartikelfirma von Willy Bogner senior in München und Oberaudorf als Buchhalter. Bogner, der mit Felders Bruder gut bekannt war, hatte ihn ?angefordert?, um ihn aus dem KZ herauszubekommen. 1946 wurde Felder Verleger und Chefredakteur des Südostkuriers in Bad Reichenhall. Von 1955 bis 1957 war er Chefredakteur der SPD-Zeitung Vorwärts. Am 28. Oktober 2000 starb Josef Felder 100-jährig in München. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder. Partei Im Juli 1919 war Felder Gründungsmitglied der Ortsgruppe der USPD in Mindelheim. Als der Ortsverein sich jedoch 1920 für einen Anschluss an die Kommunistische Internationale entschied, wechselte er zur SPD. 1985 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der bayerischen SPD gewählt. Abgeordneter Ab 1930 war Felder Stadtrat in Augsburg, ab 1932 Abgeordneter im Reichstag. Felder war eines der 94 sozialdemokratischen Mitglieder des Reichstags, die 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten stimmten. ?Eine zynische Frechheit, uns überhaupt noch einzuladen?, meinte er und absolvierte die Fahrt nach Berlin, um dort über das Ermächtigungsgesetz abzustimmen. Er und seine SPD-Genossen waren da schon längst vogelfrei. Später im KZ Dachau erzählte ihm ein in Ungnade gefallener SA-Mann, dass es wohl ?verbummelt? worden sein, ihn bereits in Augsburg zu fassen.[2] Josef Felder war der letzte lebende Reichstagsabgeordnete aus der Zeit der Weimarer Republik. Am 4. Oktober 1990 wohnte er der ersten Sitzung des gesamtdeutschen Bundestages im Reichstagsgebäude in Berlin als Ehrengast bei.[3] Felder war vom 15. Oktober 1957 bis 19. Oktober 1969 Abgeordneter der SPD im Deutschen Bundestag /// Standort Wimregal GAD-10.526 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 10.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Sehr gut. Blanko-Postkarte von Josef Felder mit blauem Stift signiert mit eigenhändigem Zusatz "21.3.1983" /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Felder (* 24. August 1900 in Augsburg; ? 28. Oktober 2000 in München) war ein deutscher Widerstandskämpfer, Journalist und Politiker (SPD). Josef Felder war das älteste von elf Kindern einer Augsburger Kaufmannsfamilie. Seine Eltern waren Josef und Therese Felder. Seine Mutter starb, als er sieben Jahre alt war. In den ersten Lebensjahren zog die Familie des Öfteren in Süddeutschland um. Nach dem Besuch von Volks- und Realschule - auf der Volksschule gehörte Julius Streicher zu seinen Lehrern - absolvierte er eine Ausbildung im grafischen Gewerbe. Anschließend arbeitete er zunächst in der Textilfabrik seines Vaters und von 1924 bis 1933 als Redakteur für die Schwäbische Volkszeitung. 1933 floh Felder zunächst nach Österreich und von dort nach der Dollfuß-Revolte weiter in die Tschechoslowakei. 1934 kehrte er illegal nach Deutschland zurück und wurde verhaftet. Bis 1936 war Felder im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Dort lernte er den späteren SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher kennen.[1] Er arbeitete dann bis 1946 in der Textil- und Sportartikelfirma von Willy Bogner senior in München und Oberaudorf als Buchhalter. Bogner, der mit Felders Bruder gut bekannt war, hatte ihn ?angefordert?, um ihn aus dem KZ herauszubekommen. 1946 wurde Felder Verleger und Chefredakteur des Südostkuriers in Bad Reichenhall. Von 1955 bis 1957 war er Chefredakteur der SPD-Zeitung Vorwärts. Am 28. Oktober 2000 starb Josef Felder 100-jährig in München. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder. Partei Im Juli 1919 war Felder Gründungsmitglied der Ortsgruppe der USPD in Mindelheim. Als der Ortsverein sich jedoch 1920 für einen Anschluss an die Kommunistische Internationale entschied, wechselte er zur SPD. 1985 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der bayerischen SPD gewählt. Abgeordneter Ab 1930 war Felder Stadtrat in Augsburg, ab 1932 Abgeordneter im Reichstag. Felder war eines der 94 sozialdemokratischen Mitglieder des Reichstags, die 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten stimmten. ?Eine zynische Frechheit, uns überhaupt noch einzuladen?, meinte er und absolvierte die Fahrt nach Berlin, um dort über das Ermächtigungsgesetz abzustimmen. Er und seine SPD-Genossen waren da schon längst vogelfrei. Später im KZ Dachau erzählte ihm ein in Ungnade gefallener SA-Mann, dass es wohl ?verbummelt? worden sein, ihn bereits in Augsburg zu fassen.[2] Josef Felder war der letzte lebende Reichstagsabgeordnete aus der Zeit der Weimarer Republik. Am 4. Oktober 1990 wohnte er der ersten Sitzung des gesamtdeutschen Bundestages im Reichstagsgebäude in Berlin als Ehrengast bei.[3] Felder war vom 15. Oktober 1957 bis 19. Oktober 1969 Abgeordneter der SPD im Deutschen Bundestag /// Standort Wimregal GAD-10.525 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 10.
Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
ABGEORDNETE DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES, Aufzeichnungen und Erinnerungen Band 1, JOSEF FELDER. Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein 1. Auflage 1982, ERSTAUSGABE (EA), 349 SS. - mit langer eigenhändiger Widmung, Ort, Datum, Unterschrift für seinen Arbeitskollegen signiert Herrn Dr. Wolfgang Wagner, dem einstigen ersten und hervorragenden Korrespondenten des Südost-Kurier, in Dankbarkeit und Freundschaft zugeeignet. München, 10.11.1982, JOSEF FELDER, M.d.R. 1932/39, M.d.B. 1957/69.