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    paperback. Condition: Good. Alan Gussow (illustrator).

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    Paperback. Condition: As New. Text clean and tight; Activist Encounters In Folklore And Ethnomusicology; 8vo 8" - 9" tall; 322 pages.

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    paperback. Condition: New. Alan Gussow (illustrator). In shrink wrap. Looks like an interesting title!

  • Seller image for Le Corset de fer du Fascisme 1919-1934. for sale by La Bergerie

    Graber E.-Paul:

    Published by La Chaux-de-Fonds, Edition Le Flambeau, sans date.

    Seller: La Bergerie, Le Locle, Switzerland

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    Couverture souple. Condition: Moyen. In-8 broché, couverture imprimée, défraîchie (plis, quelques manques en tête et en queue, mors fendu, reliure affaiblie). En l'état.

  • Graber, E.-Paul [Ernest Paul]

    Language: French

    Published by [Neuenburg, Secrétariat Romand du Parti Socialiste Suisse (Druck: Genf, Imprimeries Populaires)], 1928

    Seller: Antiquariat Uhlmann, Zürich, Switzerland

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    First Edition

    US$ 65.43

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    Geh. 8°, 23 S., einige Abb., Diagramme. Umschlag etw. beschienen, Vorderdeckel randrissig u. -knittrig, allg. etw. knickspurig. EA. (= Lire - réfléchir - agir). «En vente au Secrétariat Romand du Parti Socialiste Suisse, [. . .] Neuchâtel». - Ernest Paul Graber (geb. 1875, Travers, gest. 1956, Lausanne): «1891-92 Lehrerseminar in Neuenburg. 1892-1900 Lehrer in Les Bayards und 1900-15 in La Chaux-de-Fonds. Propagandist beim Blauen Kreuz und der Union chrétienne, dann militanter Sozialist. Ab 1902 stand G. in Opposition zu den Anarchisten und später zu den Kommunisten. Er und Charles Naine trugen massgeblich zum Erstarken der SP in der Westschweiz bei. Ab 1915 war er Redaktor der Tageszeitung "La Sentinelle", die er mitgegründet hatte. G. leitete das Blatt und drückte ihm während Jahrzehnten seinen Stempel auf. 1912-43 sass er im Nationalrat (1929-30 Präs.), 1919-25 präsidierte er die SP-Fraktion. Aufgrund seiner pazifist. und antimilitarist. Überzeugungen distanzierte er sich 1914 von der Unterstützung der Landesverteidigung durch die Sozialdemokraten. Verurteilt wegen seiner Artikel, wurde er 1917 während einer tumultartigen Protestaktion aus dem Gefängnis befreit, was eine militär. Besetzung der Stadt La Chaux-de-Fonds nach sich zog. 1915 beteiligte er sich an der Zimmerwalder Bewegung, nahm aber während des Generalstreiks von 1918 eine gemässigte Haltung ein. Er war ab 1919 Sekr. der Westschweizer SP und 1915-17 sowie 1919-36 Vorstandsmitglied der Partei. In der Zwischenkriegszeit trat er vermehrt gegen die Kommunisten und die Faschisten auf; 1934 publizierte er ein Buch und unterstützte die Gründung des Front antifasciste. Während des 2. Weltkriegs kritisierte er die wirtschaftl. Zugeständnisse an die Achsenmächte, die restriktive Flüchtlingspolitik, den Antisemitismus und die Zensurmassnahmen. G. war eine starke, kämpfer. Persönlichkeit und spielte als begabter Redner, Pädagoge, Polemiker und Karikaturist eine bedeutende polit. Rolle» (HLS).

  • Graber, E.-Paul [Ernest Paul]

    Language: French

    Published by Neuenburg, Secrétariat Romand du Parti Socialiste Suisse, [?], o. J. [ca. 1928], 1928

    Seller: Antiquariat Uhlmann, Zürich, Switzerland

    Association Member: ILAB VEBUKU

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    First Edition

    US$ 65.43

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    Geh. 8°, 16 S. Umschlag über Rücken etw. ausgeblichen, min. gebrauchsspurig. EA. (= Lire - réfléchir - agir). «En vente au Secrétariat Romand du Parti Socialiste Suisse, [. . .] Neuchâtel». - Ernest Paul Graber (geb. 1875, Travers, gest. 1956, Lausanne): «1891-92 Lehrerseminar in Neuenburg. 1892-1900 Lehrer in Les Bayards und 1900-15 in La Chaux-de-Fonds. Propagandist beim Blauen Kreuz und der Union chrétienne, dann militanter Sozialist. Ab 1902 stand G. in Opposition zu den Anarchisten und später zu den Kommunisten. Er und Charles Naine trugen massgeblich zum Erstarken der SP in der Westschweiz bei. Ab 1915 war er Redaktor der Tageszeitung "La Sentinelle", die er mitgegründet hatte. G. leitete das Blatt und drückte ihm während Jahrzehnten seinen Stempel auf. 1912-43 sass er im Nationalrat (1929-30 Präs.), 1919-25 präsidierte er die SP-Fraktion. Aufgrund seiner pazifist. und antimilitarist. Überzeugungen distanzierte er sich 1914 von der Unterstützung der Landesverteidigung durch die Sozialdemokraten. Verurteilt wegen seiner Artikel, wurde er 1917 während einer tumultartigen Protestaktion aus dem Gefängnis befreit, was eine militär. Besetzung der Stadt La Chaux-de-Fonds nach sich zog. 1915 beteiligte er sich an der Zimmerwalder Bewegung, nahm aber während des Generalstreiks von 1918 eine gemässigte Haltung ein. Er war ab 1919 Sekr. der Westschweizer SP und 1915-17 sowie 1919-36 Vorstandsmitglied der Partei. In der Zwischenkriegszeit trat er vermehrt gegen die Kommunisten und die Faschisten auf; 1934 publizierte er ein Buch und unterstützte die Gründung des Front antifasciste. Während des 2. Weltkriegs kritisierte er die wirtschaftl. Zugeständnisse an die Achsenmächte, die restriktive Flüchtlingspolitik, den Antisemitismus und die Zensurmassnahmen. G. war eine starke, kämpfer. Persönlichkeit und spielte als begabter Redner, Pädagoge, Polemiker und Karikaturist eine bedeutende polit. Rolle» (HLS).

  • Graber, E.-Paul [Ernest Paul]

    Language: French

    Published by [Neuenburg, Secrétariat Romand du Parti Socialiste Suisse (Druck: La Chaux-de-Fonds, Imprimerie Coopérative)], 1928

    Seller: Antiquariat Uhlmann, Zürich, Switzerland

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    Geh. 8°, 16 S. Umschlag über Rücken etw. ausgeblichen, Hinterdeckel mit kleinem Eckverlust, in oberer Ecke etw. knickspurig. EA. (= Lire - réfléchir - agir). «En vente au Secrétariat Romand du Parti Socialiste Suisse, [. . .] Neuchâtel». - Ernest Paul Graber (geb. 1875, Travers, gest. 1956, Lausanne): «1891-92 Lehrerseminar in Neuenburg. 1892-1900 Lehrer in Les Bayards und 1900-15 in La Chaux-de-Fonds. Propagandist beim Blauen Kreuz und der Union chrétienne, dann militanter Sozialist. Ab 1902 stand G. in Opposition zu den Anarchisten und später zu den Kommunisten. Er und Charles Naine trugen massgeblich zum Erstarken der SP in der Westschweiz bei. Ab 1915 war er Redaktor der Tageszeitung "La Sentinelle", die er mitgegründet hatte. G. leitete das Blatt und drückte ihm während Jahrzehnten seinen Stempel auf. 1912-43 sass er im Nationalrat (1929-30 Präs.), 1919-25 präsidierte er die SP-Fraktion. Aufgrund seiner pazifist. und antimilitarist. Überzeugungen distanzierte er sich 1914 von der Unterstützung der Landesverteidigung durch die Sozialdemokraten. Verurteilt wegen seiner Artikel, wurde er 1917 während einer tumultartigen Protestaktion aus dem Gefängnis befreit, was eine militär. Besetzung der Stadt La Chaux-de-Fonds nach sich zog. 1915 beteiligte er sich an der Zimmerwalder Bewegung, nahm aber während des Generalstreiks von 1918 eine gemässigte Haltung ein. Er war ab 1919 Sekr. der Westschweizer SP und 1915-17 sowie 1919-36 Vorstandsmitglied der Partei. In der Zwischenkriegszeit trat er vermehrt gegen die Kommunisten und die Faschisten auf; 1934 publizierte er ein Buch und unterstützte die Gründung des Front antifasciste. Während des 2. Weltkriegs kritisierte er die wirtschaftl. Zugeständnisse an die Achsenmächte, die restriktive Flüchtlingspolitik, den Antisemitismus und die Zensurmassnahmen. G. war eine starke, kämpfer. Persönlichkeit und spielte als begabter Redner, Pädagoge, Polemiker und Karikaturist eine bedeutende polit. Rolle» (HLS).

  • Graber, E.-Paul [Ernest Paul]

    Language: French

    Published by Neuenburg, Secrétariat Romand du Parti Socialiste Suisse, [?], o. J. [ca. 1928], 1928

    Seller: Antiquariat Uhlmann, Zürich, Switzerland

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    Geh. 8°, 16 S. Min. gebrauchsspurig, Papier min. gebräunt. EA. (= Lire - réfléchir - agir). «En vente au Secrétariat Romand du Parti Socialiste Suisse, [. . .] Neuchâtel». - Ernest Paul Graber (geb. 1875, Travers, gest. 1956, Lausanne): «1891-92 Lehrerseminar in Neuenburg. 1892-1900 Lehrer in Les Bayards und 1900-15 in La Chaux-de-Fonds. Propagandist beim Blauen Kreuz und der Union chrétienne, dann militanter Sozialist. Ab 1902 stand G. in Opposition zu den Anarchisten und später zu den Kommunisten. Er und Charles Naine trugen massgeblich zum Erstarken der SP in der Westschweiz bei. Ab 1915 war er Redaktor der Tageszeitung "La Sentinelle", die er mitgegründet hatte. G. leitete das Blatt und drückte ihm während Jahrzehnten seinen Stempel auf. 1912-43 sass er im Nationalrat (1929-30 Präs.), 1919-25 präsidierte er die SP-Fraktion. Aufgrund seiner pazifist. und antimilitarist. Überzeugungen distanzierte er sich 1914 von der Unterstützung der Landesverteidigung durch die Sozialdemokraten. Verurteilt wegen seiner Artikel, wurde er 1917 während einer tumultartigen Protestaktion aus dem Gefängnis befreit, was eine militär. Besetzung der Stadt La Chaux-de-Fonds nach sich zog. 1915 beteiligte er sich an der Zimmerwalder Bewegung, nahm aber während des Generalstreiks von 1918 eine gemässigte Haltung ein. Er war ab 1919 Sekr. der Westschweizer SP und 1915-17 sowie 1919-36 Vorstandsmitglied der Partei. In der Zwischenkriegszeit trat er vermehrt gegen die Kommunisten und die Faschisten auf; 1934 publizierte er ein Buch und unterstützte die Gründung des Front antifasciste. Während des 2. Weltkriegs kritisierte er die wirtschaftl. Zugeständnisse an die Achsenmächte, die restriktive Flüchtlingspolitik, den Antisemitismus und die Zensurmassnahmen. G. war eine starke, kämpfer. Persönlichkeit und spielte als begabter Redner, Pädagoge, Polemiker und Karikaturist eine bedeutende polit. Rolle» (HLS).

  • Graber, E.-Paul [Ernest Paul]

    Language: French

    Published by [Neuenburg, Secrétariat Romand du Parti Socialiste Suisse (Druck: La Chaux-de-Fonds, Imprimerie Coopérative)], 1928

    Seller: Antiquariat Uhlmann, Zürich, Switzerland

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    Geh. 8°, 16 S. Min. gebrauchsspurig, Papier min. gebräunt. EA. (= Lire - réfléchir - agir). «En vente au Secrétariat Romand du Parti Socialiste Suisse, [. . .] Neuchâtel». - Ernest Paul Graber (geb. 1875, Travers, gest. 1956, Lausanne): «1891-92 Lehrerseminar in Neuenburg. 1892-1900 Lehrer in Les Bayards und 1900-15 in La Chaux-de-Fonds. Propagandist beim Blauen Kreuz und der Union chrétienne, dann militanter Sozialist. Ab 1902 stand G. in Opposition zu den Anarchisten und später zu den Kommunisten. Er und Charles Naine trugen massgeblich zum Erstarken der SP in der Westschweiz bei. Ab 1915 war er Redaktor der Tageszeitung "La Sentinelle", die er mitgegründet hatte. G. leitete das Blatt und drückte ihm während Jahrzehnten seinen Stempel auf. 1912-43 sass er im Nationalrat (1929-30 Präs.), 1919-25 präsidierte er die SP-Fraktion. Aufgrund seiner pazifist. und antimilitarist. Überzeugungen distanzierte er sich 1914 von der Unterstützung der Landesverteidigung durch die Sozialdemokraten. Verurteilt wegen seiner Artikel, wurde er 1917 während einer tumultartigen Protestaktion aus dem Gefängnis befreit, was eine militär. Besetzung der Stadt La Chaux-de-Fonds nach sich zog. 1915 beteiligte er sich an der Zimmerwalder Bewegung, nahm aber während des Generalstreiks von 1918 eine gemässigte Haltung ein. Er war ab 1919 Sekr. der Westschweizer SP und 1915-17 sowie 1919-36 Vorstandsmitglied der Partei. In der Zwischenkriegszeit trat er vermehrt gegen die Kommunisten und die Faschisten auf; 1934 publizierte er ein Buch und unterstützte die Gründung des Front antifasciste. Während des 2. Weltkriegs kritisierte er die wirtschaftl. Zugeständnisse an die Achsenmächte, die restriktive Flüchtlingspolitik, den Antisemitismus und die Zensurmassnahmen. G. war eine starke, kämpfer. Persönlichkeit und spielte als begabter Redner, Pädagoge, Polemiker und Karikaturist eine bedeutende polit. Rolle» (HLS).

  • Graber, E.-P. [Ernest Paul]

    Language: French

    Published by La Chaux-de-Fonds, Imprimerie Coopérative, 1921, 1922

    Seller: Antiquariat Uhlmann, Zürich, Switzerland

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    First Edition

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    Brosch. 8°, 63 S. Vorderdeckel mit Randriss, min. gebrauchsspurig, Papier min. gebräunt. EA. - Ernest Paul Graber (geb. 1875, Travers, gest. 1956, Lausanne): «1891-92 Lehrerseminar in Neuenburg. 1892-1900 Lehrer in Les Bayards und 1900-15 in La Chaux-de-Fonds. Propagandist beim Blauen Kreuz und der Union chrétienne, dann militanter Sozialist. Ab 1902 stand G. in Opposition zu den Anarchisten und später zu den Kommunisten. Er und Charles Naine trugen massgeblich zum Erstarken der SP in der Westschweiz bei. Ab 1915 war er Redaktor der Tageszeitung "La Sentinelle", die er mitgegründet hatte. G. leitete das Blatt und drückte ihm während Jahrzehnten seinen Stempel auf. 1912-43 sass er im Nationalrat (1929-30 Präs.), 1919-25 präsidierte er die SP-Fraktion. Aufgrund seiner pazifist. und antimilitarist. Überzeugungen distanzierte er sich 1914 von der Unterstützung der Landesverteidigung durch die Sozialdemokraten. Verurteilt wegen seiner Artikel, wurde er 1917 während einer tumultartigen Protestaktion aus dem Gefängnis befreit, was eine militär. Besetzung der Stadt La Chaux-de-Fonds nach sich zog. 1915 beteiligte er sich an der Zimmerwalder Bewegung, nahm aber während des Generalstreiks von 1918 eine gemässigte Haltung ein. Er war ab 1919 Sekr. der Westschweizer SP und 1915-17 sowie 1919-36 Vorstandsmitglied der Partei. In der Zwischenkriegszeit trat er vermehrt gegen die Kommunisten und die Faschisten auf; 1934 publizierte er ein Buch und unterstützte die Gründung des Front antifasciste. Während des 2. Weltkriegs kritisierte er die wirtschaftl. Zugeständnisse an die Achsenmächte, die restriktive Flüchtlingspolitik, den Antisemitismus und die Zensurmassnahmen. G. war eine starke, kämpfer. Persönlichkeit und spielte als begabter Redner, Pädagoge, Polemiker und Karikaturist eine bedeutende polit. Rolle» (HLS).

  • Naine, Charles - E.-Paul [Ernest Paul] Graber (Vorw.)

    Language: French

    Published by La Chaux-de-Fonds, Imprimerie coopérative, 1928

    Seller: Antiquariat Uhlmann, Zürich, Switzerland

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    First Edition

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    Brosch. 8°, IV, 318 u. IV, 325 S., jeweils 1 Tafel. Einbände etw. randrissig u. -knittrig, Vorderdeckel von Bd. 1 min. wasserfleckig, etw. schiefgelesen, innen tadellos. Jeweils EA. Mit einem Vorwort (2 S.) von E.-Paul Graber. Beiliegend ein Originalabzug mit einer Porträtfotografie von Charles Naine (ca. 1917; auf Trägerkarton von «[N. N.] Perret / Gd. Pont 8, Lausanne). - Charles Naine (geb. 1874, Nods, gest. 1926, Préverenges): «Uhrmacherschule in La Chaux-de-Fonds. 1893-94 Uhrenarbeiter in La Chaux-de-Fonds, 1895-97 Mechaniker in Fontainemelon. 1896-99 Rechtsstud. in Neuenburg (lic. iur.), Studienaufenthalte in Berlin, Paris und Italien. 1901-10 Anwalt in La Chaux-de-Fonds. Als Redaktor und Geschäftsleiter der sozialist. Zeitung "La Sentinelle" übte N. ab 1902 einen starken Einfluss auf die Neuenburger Arbeiterorganisationen aus, die einen beachtl. Aufschwung erlebten. 1903 wurde er wegen Dienstverweigerung verurteilt und aus der Armee ausgeschlossen; seine pazifist. Verteidigungsrede hatte ein grosses Echo. 1904 spielte N. eine bedeutende Rolle beim Maurerstreik in La Chaux-de-Fonds und beim Protest gegen die militär. Besetzung der Stadt. 1905-10 war er Neuenburger Grossrat. Beeinflusst von der religiös-sozialen Bewegung schuf er eine Synthese aus den Lehren des Sozialismus, des Syndikalismus und der Genossenschaftsbewegung. 1910 liess sich N. in Lausanne nieder, stand dort dem Sozialdienst des Volkshauses vor, war 1917-25 Waadtländer Grossrat und leitete 1919-24 die Zeitung "Le Droit du Peuple". Er blieb jedoch auch im Kt. Neuenburg aktiv und einflussreich. 1911 war er der erste Neuenburger Sozialdemokrat im Nationalrat, dem er bis zu seinem Tod angehörte (ab 1919 für den Kt. Waadt). Bei der Vollmachtenabstimmung der Bundesversammlung im Aug. 1914 enthielt er sich wie Ernest Paul Graber der Stimme, im Gegensatz zu seiner Partei, die zustimmte. N. nahm an internat. Treffen der Kriegsgegner teil, namentlich 1915 in Zimmerwald, und verkehrte mit Lenin, lehnte aber gewaltsame und diktator. Methoden vehement ab. Während und nach dem Landesstreik 1918 trat er für eine gemässigte Politik ein, was zu Konflikten mit Kommunisten und Linkssozialisten führte. Als begabter Redner und Publizist genoss N. über die sozialist. Kreise hinaus grosse Popularität» (HLS).