Published by Neumarkt: Verein für Ortspflege, 1997
Seller: ANTIQUARIAT BÜCHERBERG Martin Walkner, Salzburg, Austria
First Edition
782 S. mit Tabellen, Zeichn., SW- und Farbfotos. Blaue Pappe, Fadenheftung, SU, 25 cm. Schönes Exemplar ohne Gebrauchsspuren. - Mit Bibliographie-Anmerkungen. nm [Von Schweizer Bankkonten keine Banküberweisung, nur Kreditkartenzahlung über Abebooks/ZVAB] Sprache: Deutsch. - Gewicht in Gramm: 2100. - Landeskunde Tirol, Vorarlberg. - Stichworte: Autonome Provinz Bozen Südtirol, Italien, Tirol, Österreich, Austria, Landeskunde, Geographie, Ostalpen, Alpen, Tourismus, Berge, Trentino, Fleimstalstraße, Mittelalter, Neuzeit, Ortschronik, Grundherrschaft, Flurnamen, Unterland. -.
Published by Verein für die Ortspflege Neumarkt, Neumarkt, 1997
Seller: Versandantiquariat Abendstunde, Ludwigshafen am Rhein, Germany
First Edition
Hardcover/gebunden. Condition: gut. Erste Aufl. Fadengehefteter blauer Pappeinband mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel und fotografisch gestaltetem Schutzumschlag. Der Umschlagrücken etwas lichtgebleicht, der Vorsatz am Innengelenk mit Bereibungen und einem Einriss, die Schnitte und Seitenränder leicht nachgedunkelt, ansonsten rundum guter Erhaltungszustand. "Die verkehrsgeographische Lage an der Einmündung der Fleimstalstraße ins Etschtal war ausschlaggebend für die Gründung Neumarkts als Verladeplatz und Zollstation durch den Trienter Fürstbischof Konrad von Beseno, der den Bewohnern dasselbe Recht verlieh wie den Bürgern von Trient. Der älteste Ortsteil (der »Untere Markt« in der heutigen Andreas-Hofer-Straße) wurde auf genau parzellierten Grundstücken nahe an der Etsch erbaut, aber wegen der häufigen Überschwemmungen ließ Fürstbischof Albert schon 1222 den Oberen Markt (die heutige Laubengasse) errichten. Später entstanden an der Fleimstal-, aber auch an der Bozner Straße weitere Einzelgebäude in offener Bauweise, darunter mehrere adelige Ansitze. Das mit zwei Jahrmärkten im September und Oktober sowie einem Holzmarkt im Jänner ausgestattete Gemeinwesen wurde vom ?>Rat« und >>Bürgermeister>Neue Markt<<, in den älteren Quellen »Novum Forum« oder auch ??Burgum<< genannt, zunächst einmal der Abzweigung der Fleimstalstraße und den Holzlieferungen, die an die Etschlände gebracht und von dort nach Süden verfrachtet wurden, aber in zunehmendem Maße auch dem lebhafter werdenden Warenaustausch zwischen dem oberitalienischen und süddeutschen Raum. So besaß Neumarkt bis zum Aufstieg Branzolls im 16. Jahrhundert den wichtigsten Flußhafen Südtirols. Verstärkt wurde diese Position durch das 1309 von Herzog Otto verliehene landesfürstliche Privileg der Warenniederlage und des Frachtfuhrrechtes, in dessen Folge alle Kaufmannsgüter, die auf Wagen oder Schiffen nach Neumarkt gebracht wurden, dort niedergelegt und durch Leute dieses Marktes und Gerichtes nach Bozen oder Trient weiterbefördert werden mußten. Der Personen- und Warentransport, der schließlich auch den Bau eines Ballhauses zur Unterbringung der Waren (??Ballen<<) erforderlich machte, sicherte nicht nur mehreren Gasthäusern, sondern auch verschiedenen Handwerksberufen und Rodfuhrleuten aus Neumarkt, Auer und Montan das nötige Einkommen. Die kirchliche Entwicklung hinkte hinter der wirtschaftlichen her, denn nach der Verlegung des Pfarrsitzes von der Vill nach Auer im 13. Jahrhundert wurden die Viller Marienkirche und die Nikolauskirche in Neumarkt Filialkirchen der Pfarre Auer. Erst im Jahre 1631 wurde die Nikolauskírche bei voller Wahrung der Rechte des Pfarrers von Auer zu einer eigenen Kuratie und endlich 1841 durch Bischof Johann Nepomuk von Tschiderer zur Pfarrkirche erhoben. In diesem Buch wird jedoch die Marktgemeinde Neumarkt mit den Fraktionen Neumarkt, Vill, Gfrill, Mazon, St. Florian und Laag nicht nur in ihrer wechselvollen Geschichte, sondern auch als Hauptort des Südtiroler Unterlandes und Zentrum einer funktionellen Kleinregion vorgestellt." (Verlagstext) In deutscher Sprache. 782, (2) pages. Groß 8° (178 x 245mm).