Holleben Theodor (1 results)
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Add to basketBlatt. Condition: Gut. Doppelblattbriefbogen mit gedrucktem Briefkopf als Vice-Präsident der Deutschen Kolonialgesellschaft datiert vom 21. Januar 1927 an den Regierungsassessor Dr. Kyllmann ebenfalls zu Berlin, maschinenschriftlicher Brief, mit schwarzer Tinte von Theodor von Holleben signiert, auf der zweiten Seite paraphiert…ggf. Empfänger.- U.a. über den Aufruf "Deutschland halte fest an deinen Kolonien", erwähnt Hans Buhmann und Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Theodor von Holleben (* 16. September 1838 in Stettin; ? 31. Januar 1913 in Charlottenburg)[1] war ein kaiserlich-deutscher Diplomat und Politiker. Holleben entstammte dem alten sächsisch-thüringischen Adelsgeschlecht von Holleben. Seine Eltern waren der damalige Oberlandesgerichtsrat Theodor von Holleben und dessen Ehefrau Berta, geb. von Kunow. Nach dem Abitur am Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Berlin absolvierte er von 1857 bis 1869 ein Studium in Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte an den Universitäten Heidelberg, Berlin und Göttingen. Im Dezember 1867 promovierte Holleben zum Dr. iur. Als Student war Holleben Mitglied des Corps Vandalia in Heidelberg. Holleben strebte nach seiner Promotion den Werdegang eines Dozenten für Öffentliches Recht an, wurde aber durch den Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges davon abgehalten und ab dem 1. August 1870 zum Militärdienst eingezogen. Als Teil der Ersatzreserve wurde Holleben nur flüchtig ausgebildet und schließlich, trotz seines im Vergleich höheren Alters, zum Leib-Garde-Husaren-Regiment überstellt, das zu dieser Zeit bereits vor Paris lag. Mit dieser Einheit nahm Holleben an der Belagerung von Paris sowie an den Schlachten an der Hallue, bei Bapaume und bei Saint-Quentin teil. Für seine Verdienst erhielt Holleben das Eiserne Kreuz II. Klasse. Noch 1871 wurde Holleben zum Sekonde-Lieutenant, im September 1872 zum Premier-Lieutenant der Reserve befördert. Jahre später erfolgte dann im August 1889 noch die Beförderung zum Rittmeister der Reserve. Bis Februar 1872 blieb Holleben an der Front in Frankreich und wurde anschließend nach einer Initiative Bismarcks und Moltkes zur Dienstleistung in das Auswärtige Amt kommandiert. Holleben strebte dort eine Karriere im Auslandsdienst an und wurde entsprechend Anfang 1873 à la suite seines Regiments gestellt und als Vertretung des erkrankten dortigen Gesandten nach China entsandt. Dort wurde er 1874 zunächst Legationssekretär und dann kaiserlicher Geschäftsträger in Peking. Im April 1875 kam Holleben als Geschäftsträger kurzzeitig nach Tokio. Bereits im Dezember des gleichen Jahres übergab er die Geschäfte an Karl von Eisendecher (1841-1934). Im Jahr darauf wurde er dann zum kaiserlichen Ministerresidenten der La Plata-Staaten Argentinien, Uruguay und Paraguay mit Sitz in Buenos Aires ernannt. Die Position behielt Holleben bis Herbst 1885, unterbrochen wurde seine Diensttätigkeit allerdings 1878 und 1882/83 durch längere Aufenthalte in Deutschland, wo er in der politischen Abteilung und in der handelspolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes tätig war. In seiner Stellung in Südamerika knüpfte Holleben wertvolle diplomatische Kontakte mit den Nationen seines Dienstbereiches und ermöglichte damit auch die Steigerung der deutschen Handelsvolumina mit diesen Staaten. In der Argentinischen Revolution von 1880 fungierte Holleben als Präsident des vom Diplomatischen Corps in Buenos Aires eingesetzten Ausschusses zur Wahrung der Interessen ausländischer Bürger. Parallel zur Repräsentanz des Deutschen Reiches war Holleben außerdem zeitweise auch als Vertreter Österreich-Ungarns sowie Spaniens tätig. Für diese Tätigkeiten erhielt er einige hohe Orden der beiden Länder. Im Oktober 1885 kehrte Holleben als Gesandter nach Tokio zurück. Zu dieser Zeit war dort die ?Bewegung für Freiheit und Volksrechte? aktiv, die mit ihrer Forderung nach Einrichtung einer gewählten Volksvertretung sowie einer Verfassung die Hinwendung Japans zu einem m.