Published by Wien, 1920., 1920
Seller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Austria
Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Die Geschichte des Schlosses geht in das 14. Jahrhundert zurück. Um 1340 scheint ein Stephan von Stinkenbrunn urkundlich auf. Herzog Albrecht III verlieh den befestigten Hof 1392 an Martin Valbacher. Zuvor hatte er Kadolt von Wehingen gehört. Ein "Niedern Stinkhenprunn" wird 1455 erstmals erwähnt. Um 1590 hatte der Propst von Altenburg die Ortsobrigkeit inne. 1619 schloss hier der mit seinen Truppen aus Mähren eingefallene Graf Matthias Thurn einen Vertrag, nach dem er sich aus Niederösterreich hätte zurückziehen sollen, was er aber vorerst nicht tat. Bald danach übernahmen die auf Ernstbrunn sitzenden Sinzendorfer das zu einer eigenen Herrschaft gewordene Unterstinkenbrunn. Sie ließen 1630 das heutige Schloss als Jagdstützpunkt und Wirtschaftszentrum errichten. Nach dem Aussterben der Grafen traten 1822 die Fürsten Reuss-Köstritz sowohl in Ernstbrunn als auch in Unterstinkenbrunn das Erbe der Sinzendorfer an.
Published by Wien, 1920., 1920
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Der Ortsname wird um 1147 erstmals genannt, in jenem Jahr gelangt das Dorf "Shatirle" durch Otto von Machland an das von ihm gegründete Kloster Waldhausen. Um 1690 wird in Oberschoderlee ein Freihof genannt. 1693 gelangt der Besitz im Kaufweg an die Sinzendorfer. 1810 folgt Michael Troll, 1812 Bruno Neuling, 1817 Theresia Gräfin von Hardegg. Ab 1956 folgen bäuerliche Besitzer.
Published by Wien, 1920., 1920
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- einrich von Hagenberg ist 1224-1264 urkundlich nachweisbar. Nach dem Tod des letzten Hagenbergers 1382 erbt Alber Stuchs von Trautmannsdorf den Besitz. 1403/14 gelangt die halbe Burg an die Liechtenstein. Ende des 17. Jahrhunderts erfolgen Wiederherstellungsarbeiten durch die Sinzendorf, da der Bau jedoch seiner Funktion verlustig geht, verwahrlost er zusehends.
Published by Wien, 1920., 1920
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Die Marktgemeinde Großharras liegt im Bezirk Mistelbach. Die Reste der Hausberganlage liegen ca. 270 m nordnordöstlich der Pfarrkirche von Großharras am südöstlichen Ortsrand. Großharras ist einer der frühen Herrschaftsmittelpunkte der "Chadolde", der späteren Herren von Seefeld. Der zwischen ca. 1137 und 1170 nachweisbare Chadold, der auf Mailberg nach der Schenkung seines Onkels an den Johanniterorden nicht mehr Fuß fassen kann, nennt sich zwischen 1156 und 1164/77 mehrmals nach Großharras. 1561 gehört der Besitz Urban von Görtschach, 1570 Melchior Purkh, 1590 Abraham Stockhorner. Von 1629-1949 ist Großharras im Besitz der Grafen von Hardegg.
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Schloss Kirchstetten liegt, umgeben von einem ausgedehnten Meierhof- und Parkareal, am südlichen Rand der Siedlung. Der örtliche Adel tritt mit "Ulricus de Chirchsteten" zwischen 1161/79 erstmals urkundlich auf. Erst 1476 verkauft Afra, Tochter des Job Kirchstetter, an Purkchart von Kyenberg. 1479 und 1511 werden die Reyffenberger mit dem landesfürstlichen Lehen, dem Schloss und Zehent belehnt. 1498 sitzt hier Gamareth Fronauer. 1506 erwähnen Landrechtsurkunden den Verkauf der Veste an Hanns und Georg Lamberger. 1525 folgen die Lempacher von Dürnkrut, 1567 die Freiherren von Althan. 1621 den Althan entzogen, fällt die Herrschaft an Graf Joachim von Windhag. 1663 ist das Schloss als Zufluchtsort genannt. 1679 gelangt die Herrschaft von den Fünfkirchen an die Grafen Daun, 1729 an Matthias von Suttner, dessen Familie mit dem Schlossumbau beginnt.
Published by Wien, 1920., 1920
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Schloss und Pfarrkirche von Loosdorf liegen in im Westen der Siedlung. Der vor 1149 genannte Ort ist zunächst Besitz der Machländer, der später vom Landesfürsten eingezogen wird. 1494 gelangt der Besitz an Leo Schneckenreuter, später an Adam von Gall und 1606 an die Grafen Thurn, die 1620 enteignet werden. Eine Beschreibung von 1623 bezeichnet das neu erbaute Schloss, als "landesfürstliches Lehen . mit dem angrenzenden alten Schloss mit einem hocherbauten Turm". Das Schloss kommt nun an Johann B. Weber, 1630 an Georg von Stubenberg, 1633 an die Scherfenberg, 1635 an Johann Andreas Julini. 1645 wird es durch die Schweden zerstört. 1703 gelangt es an Philipp Oswald von Mayenberg und um 1740 an die Liechtenstein, die 1750 das neue Schloss umbauen und die benachbarte Kirche errichten.
Published by Wien, Grefe, (um 1899)., 1899
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Blattgröße ca. 28 x 33 cm, Bildausschnitt ca. 18,5 x 29 cm.
Published by Wien, 1672., 1672
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Guter Abdruck, unterhalb der Darstellung zeitgenöss. Vermerk.- Heinrich von Hagenberg ist 1224-1264 urkundlich nachweisbar. Nach dem Tod des letzten Hagenbergers 1382 erbt Alber Stuchs von Trautmannsdorf den Besitz. 1403/14 gelangt die halbe Burg an die Liechtenstein. Ende des 17. Jahrhunderts erfolgen Wiederherstellungsarbeiten durch die Sinzendorf, da der Bau jedoch seiner Funktion verlustig geht, verwahrlost er zusehends.
Published by Wien, 1672., 1672
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Guter Abdruck.- Der Ortsname wird um 1147 erstmals genannt, in jenem Jahr gelangt das Dorf "Shatirle" durch Otto von Machland an das von ihm gegründete Kloster Waldhausen. Um 1690 wird in Oberschoderlee ein Freihof genannt. 1693 gelangt der Besitz im Kaufweg an die Sinzendorfer. 1810 folgt Michael Troll, 1812 Bruno Neuling, 1817 Theresia Gräfin von Hardegg. Ab 1956 folgen bäuerliche Besitzer.
Published by Wien, 1920., 1920
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Im 12. Jahrhundert befand sich ein Dorf in den Thayaniederungen an einer Furt der wichtigen Nord-Süd-Verbindung von der Donau in den böhmischen Raum (erste urkundliche Erwähnung 1150 in einem Passauer Urbar). Um 1190 übernahmen die Babenberger von mehreren Grundherrn hier Besitz und Herzog LeopoldVI. gründete an der Stelle des Dorfes um 1230 eine Stadt. Sie wurde nach den damals üblichen Planungen in Rechteckform angelegt und war vor allem als wehrhafter Sammelplatz für militärische Aktionen gegen Feinde aus dem Norden und Osten gedacht. Im 13. Jahrhundert war Laa ein bedeutender Ort in der Landesgeschichte, der öfter im Mittelpunkt militärischer Auseinandersetzungen stand. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges bedeutete für Laa wieder Niedergang, denn 1619 lagen böhmische Truppen monatelang in der Stadt und saugten sie wirtschaftlich aus. Damals ging auch das Stadtarchiv mit allen alten Urkunden und Protokollen verloren. 1645 wurde es von schwedischen Truppen erobert.
Published by Wien, 1672., 1672
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Schöner, kräftiger Abdruck.- Im 12. Jahrhundert befand sich ein Dorf in den Thayaniederungen an einer Furt der wichtigen Nord-Süd-Verbindung von der Donau in den böhmischen Raum (erste urkundliche Erwähnung 1150 in einem Passauer Urbar). Um 1190 übernahmen die Babenberger von mehreren Grundherrn hier Besitz und Herzog LeopoldVI. gründete an der Stelle des Dorfes um 1230 eine Stadt. Sie wurde nach den damals üblichen Planungen in Rechteckform angelegt und war vor allem als wehrhafter Sammelplatz für militärische Aktionen gegen Feinde aus dem Norden und Osten gedacht. Im 13. Jahrhundert war Laa ein bedeutender Ort in der Landesgeschichte, der öfter im Mittelpunkt militärischer Auseinandersetzungen stand. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges bedeutete für Laa wieder Niedergang, denn 1619 lagen böhmische Truppen monatelang in der Stadt und saugten sie wirtschaftlich aus. Damals ging auch das Stadtarchiv mit allen alten Urkunden und Protokollen verloren. 1645 wurde es von schwedischen Truppen erobert.
Language: German
Publication Date: 1672
Seller: Wiener Antiquariat Ingo Nebehay GmbH, Wien, Austria
Art / Print / Poster
Kupferstich aus Georg Matthäus Vischer, Topographia Archiducatus Austriae Inf: Modernae, 10 x 15 cm. - Die befestigte Stadt, Zentrum des oberen Weinviertels, mit der Pfarrkirche St. Vitus und der Burg. Nebehay-Wagner 783/III/42; Fauser 1700. - Älteste Ansicht.