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  • Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1797

    Seller: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germany

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    Jena, 20.VII.1797. 1 Seite q.-8°; mit Montagespuren auf Rücken und Papierausschnitt in der unteren rechten Ecke. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändiges Zeugnis mit Unterschrift: "Daß Herr Wilhelm Heinrich Theodor Rolle, aus dem Altenburgischen, meine Vorlesungen über die medicinische Anthropologie und gerichtliche Arzneykunde ordentlich und sehr fleißig besucht habe, solches bezeuge ich hiedurch, auf Verlangen. Jena den 20 Jul 1797 D. Just Christian Loder.".

  • Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1803

    Seller: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germany

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    Jena, 30.XI.1803. 4°. 1 Seite mit Adressblatt, Siegel und Siegelausriss. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändiger Brief mit Unterschrift an die Gebrüder Ramann in Erfurt (Wein- und Spezereienhandlung, die Goethe, Schiller, Wieland, Hegel und viele andere Größen der Zeit belieferten) "An die Herren Gebrüder Ramann, zu Erfurth. Nebst einem Paket mit 140 rt(?). Preuß. cour. signiert H. G. R. In Jena abzugeben in der Vestischen Handlung in der Johannis=Gasse, welche um weitere Beförderung ersucht wird, d. Gefäll. bis Jena. /" "Halle den 30 Nov. 1803. Ew: HochEdelgeboren übersende ich beyliegend 140 rt(?). Preuß. cour. in folgenden Sorten: als 100 rt(?). in 5 Paketen 1/3 jedes zu 20 rt(?). 10 rt(?). in einem Paket 1/3 und drey ganzen Thalern 30 rt(?). in drey Paketen 1/6 jedes zu 10 rt(?). Hiermit tilge ich den Betrag meiner alten Schuld, und bitte mir das Wenige, was an Überschuß bleibt, gut zu notiren. Sie mir übersandten Weine habe ich alle erhalten und richtig befunden, ausser, daß statt 20 Bout. 1783er Leisten nur 19 Stück, und dafür statt 25 Bout. 1775er Leisten 26 waren, welche kleine Verwechselung nichts zu bedeuten hat. Ich danke Ihnen herzlich für die geneigte Erfüllung aller meiner Wünsche, und werde Ihnen in meinem nächsten Briefe die Zahlung=Termine genau bestimmen. Heute muß ich eilen, weil der Herr Prof. Schütz [Christian Gottfried Schütz 1747-1832, Philologe u. Philosoph, Prof. in Halle f. Phil., in Jena f. Poesie u. Beredsamkeit, später wieder Halle, gründete Allgem. Literaturzeitung], dem ich dieses Geld bis Jena mitgebe, bald abreisen will. Ihrer ferneren Freundschaft empfehle ich mich und beharre Hochachtungsvoll Ew: HochEdelgeboren gehorsamster Diener, Loder. N.S. Ich hoffe, Ihnen in hiesiger Gegend einige gute Stunden zu schaffen.".

  • Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1803

    Seller: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germany

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    Halle, 20.II.1806. 4°. 1 Seite mit Adressblatt, Siegel und Siegelausriss. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändiger Brief mit Unterschrift an die Gebrüder Ramann in Erfurt (Wein- und Spezereienhandlung, die Goethe, Schiller, Wieland, Hegel und viele andere Größen der Zeit belieferten) "Halle den 20 Febr. 1806. Ew: HochEdelgeboren werden in den ersten Tagen des Märzmonathes 150 rt(?). Pr. Cour. durch das Erfurter PostAmt für meine Rechnung erhalten und die fehlenden 50 rt(?). sollen Sie gleich nach der O.M. ebenfalls in Pr. Cour. erhalten, und ich werde mithin meine Schuld dadurch bey Ihnen völlig tilgen. Auch die Interessen will ich Ihnen bis dahin vergüten, wenn Sie mir die Berechnung davon zusenden wollen. Ich sehe es als einen Beweis von Mißtrauen gegen mich an, daß Sie dh(?). L. R. Bertuch [Friedrich Justin Bertuch 1747-1822, Verleger und Handelsunternehmer in Weimar] selbst um das Geld, welches ich Ihnen bey ihm anweisen wollte, aber, weil ich eine für ihn bestimmte Arbeit zu vollenden nicht im Stande war, damahl noch nicht anweisen konnte, angesprochen haben. Ich werde Sie nie wieder in den Fall setzen und daher weiter keine Rechnung bey Ihnen machen. Wenn ich Ihnen nicht immer auf der Stelle antwortete, so lag die Ursache fast allemahl in meinem Zeitmangel, oft aber auch darin, daß ich Ihnen zugleich auch mit der Antwort eine sichere Anweisung schicken wollte. Im Fall Ihnen viel daran liegt, meine Rechnung jetzt ganz abzuschließen, so will ich Ihnen den Rest von 50 rt(?). sogleich baar einsenden. Hochachtungsvoll Ew: HochEdelgeb. ergebenster Diener, Loder".

  • Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1803

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    Jena, 7.X.1803. 4°. 1 Seite mit Adressblatt, Siegel. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändiger Brief mit Unterschrift an die Gebrüder Ramann in Erfurt (Wein- und Spezereienhandlung, die Goethe, Schiller, Wieland, Hegel und viele andere Größen der Zeit belieferten) "Jena den 7 Oct. 1803. Ew: HochEdelgeboren bitte ich, mir eine Note über alles, was ich Ihnen bis jetzt schuldig bin, zusammen zu schicken, weil ich meine Schuld durch baare Zahlung an die Vestische Handlung berichtigen und mich darunter quittiren lassen will. Zugleich frage ich Sie, für wie viel Sie mir ein halbes Stückfaß (also 4 Ohm) von dem Wirzburger Wein, welchen Sie mir bisher geliefert haben, überlassen wollen? Er muß auf Glauben von eben derselben Güte seyn. Wenn Sie mir einen billigen Preis machen, so nehme ich vielleicht 6 Ohm; ich sage Ihnen aber vorher, daß Sie die Bezahlung dafür nicht eher, als im nächsten Januar - dann aber gewiß - erhalten werden. Haben Sie die Güte, mir von zwey oder drey Ihrer besten Sorten Stein= oder Leisten=Wein eine Probe zu schicken und mir den genauesten Preis von einer ordinairen Wein=Bouteille (inclusive der Glas=Bouteille) zu melden. Ich werde von der Sorte, die mir schmeckt, wenigstens 40 bis 60 bestellen, verspreche Ihnen aber davon die Zahlung nicht eher, als zu Ostern künftigen Jahres, wenn ich sie gleich vielleicht früher leisten werde. Schicken Sie mir diese Proben unverzüglich. Hochachtungsvoll Ew: HochEdelgeb. gehors. Diener, Loder Ein Preiscourant von Ihren vornehmsten Tisch= und anderen Weinen würde mir, der Zukunft wegen, lieb seyn. Ich werde immer Ihr Kunde bleiben, weil ich mit Ihnen sehr zufrieden zu seyn Ursache habe.".

  • Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1800

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    Dingelstadt, 20.12.1800. 4°. 1 Seite mit Adressblatt, Siegel und winziger Siegelausriss. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändiger Brief mit Unterschrift an die Gebrüder Ramann in Erfurt (Wein- und Spezereienhandlung, die Goethe, Schiller, Wieland, Hegel und viele andere Größen der Zeit belieferten) "An die Herren Gebrüder Raman vs.(?) Comp. frey Erfurth / Dingelstadt den 20 Dec. 1800. Ew: HochEdelgeboren geehrtestes Schreiben nebst der Kiste mit Proben von Wein habe ich im Römischen Kayser [Hotel] zu Erfurth richtig erhalten, und werde letztere mit nach Göttingen nehmen, um Ihnen, wo möglich, dort Bekanntschaften zu schaffen. Der Herr Ober=Forstmeister von Kessel zu Altenburg wünscht einen Eimer von dem Wirzburger Wein à 28 r(?). und eine Bout. vom Leisten= und Steinwein zu erhalten. Sowol die Note darüber, als einen Preiscourant von Ihren andern Weinen, haben Sie die Güte, ihm beyzulegen. Die Zahlung will er allemahl an Madam Vesti zu Jena leisten. Auf seine Solidität können Sie rechnen. Er tritt zu Ende dieses Jahres seine Ober=Forstmeister=Stelle an; sollte der Wein etwa vor seiner Ankunft dort anlangen, so kann er in dem Herrschaftlichen Forsthause abgeliefert werden, wo ein Jäger der anderen Domestike ihn in Empfang nehmen kann. Für einen sicheren Fuhrmann werden Sie zu sorgen belieben und das Faß versiegeln. Auch für mich bitte ich um einen Eimer von eben diesem Wirzburger Wein, wofür ich die Bezahlung gleich bey meiner Rückkunft an Madam Vesti schicken werde. Der Wein kann während meiner Abwesenheit in meinem hause abgeliefert werden, wo ihn der Schloßvoigt in Empfang nehmen wird. Den Betrag der Fracht bitte ich für mich auszulegen und mir in Ihrem Briefe zu melden. Die zwey Bout. durch Hrn. Frommann [Carl Friedrich Ernst Frommann 1765-1837, Verleger in Jena] habe ich erhalten. Wenn ich mich nicht irre, so hatte ich eine Bout. Steinwein und eine Bout. Leistenwein gut; die mir zugesandten aber sind andere Sorten. Im Fall ich Recht habe, so bitte ich mir diese mit nächster Gelegenheit zu schicken und den Betrag von jenen beyden zu notiren. Dem Hrn. Geh. RegierungsRath von Bünau zu Gotha habe ich Ihre Adresse empfohlen, und er wird davon vermuthlich schon Gebrauch gemacht haben. Auch auf seine Solidität können Sie rechnen. Ich beharre Hoachtungsvoll Ew: HochEdelgeboren ergebenster Diener Loder".

  • Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1801

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    Jena, 2.XII.1801. 4°. 1 Seite mit Adressblatt, Siegel und Siegelausriss. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändiger Brief mit Unterschrift an die Gebrüder Ramann in Erfurt (Wein- und Spezereienhandlung, die Goethe, Schiller, Wieland, Hegel und viele andere Größen der Zeit belieferten) "An die Herren Gebrüder Ramann frey Erfurt /" "Jena den 2 Dec. 1801 Ew: HochEdelgeboren wollte ich meine Schuld abtragen, konnte aber, alles Nachsuchens ohngeachtet, die unter meinen Papieren verlegte letzte Rechnung nicht finden. In dieser Ungewißheit habe ich heute 5 Carolin an Me Vesti geschickt, und sie gebeten, diese für Ihre Rechnung anzunehmen, welches sie auch gethan hat. Ich bitte mir zu melden, wie viel der Rest beträgt. Von den drey Sorten hat mir eine am besten geschienen, welche dem bisherigen Wein am nächsten kam. Leider weiß ich nicht, welche es war. Ich verlasse mich ganz auf Ihren Geschmack, und bitte Sie, mir einen Eimer so bald zu schicken, als es Ihnen möglich seyn wird. Ein Freund von mir, Herr Pastor Koch [Johann Friedrich Wilhelm Koch 1759-1831, Geistlicher, Lehrer und Botaniker] zu Magdeburg, wünscht von der besten Sorte Leistenwein, die ich immer von Ihnen gehabt habe, 15 Bouteillen zu erhalten. Schicken Sie ihm diese wohl verpackt auf die beste Weise, so bald es seyn kann, directe zu. Sie werden ihn, Ihrer Gewohnheit gemäß, gewiß gut bedienen und Sich dadurch in Magdeburg mehr Kundschaft erwerben. Die Note legen Sie ihm bey, melden mir aber auch den Betrag davon. Für die Bezahlung verbürge ich mich. Auf die Kiste, dächte ich, setzten Sie: Frankenwein. Man möchte ihn für Rheinwein halten, der im Preussischen mit gewaltigem Impost beladen ist. Die Versendung wird wol am besten durch einen Fuhrmann über Halle oder Leipzig geschehen, von wo immer Fracht nach Magdeburg geht. Ich beharre Hochachtungsvoll Ew: HochEdelgeboren ergebenster Diener, Loder Die Adresse ist: Herrn Pastor Koch. Magdeburg.".

  • Seller image for ALS - Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an sein Professorencollegium, mit 21 Unterschriften und 4 Bemerkungen seiner Jenaer Professorencollegen. for sale by Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com

    Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1788

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    Jena, 17.II.1788. 4 Seiten Folio auf Doppelblatt. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändiger Brief mit an sein Professorencollegium, mit 21 Unterschriften und 4 Bemerkungen: "Patres Academiae Venerandi! Aus beyliegendem Schreiben ds.n(?) Cons. Rath Ötter [vermutl. Samuel Wilhelm Oetter 1720-1792, Theologe und Historiker] werden Dieselben ersehen, was für große Mängel und Gebrechen an der Allgem. Litt. Zeitung, auf deren Existenz in Jena sich doch so manche unter uns viel zu gut thun mögen, vorkommen, und wie sehr die Academie Ursache habe, ihnen auf die von Hrn. Ötter vorgeschlagene Art abzuhelfen. Theils in dieser Rücksicht, theils aber auch, um Dieselben samt und sonders von der wahren Etymologie des Worts Jena, welches ächt deutsch, und nicht hebräisch ist, zu unterrichten, lege ich Ihnen diesen Aufsatz vor. Ich habe ihn bereits dem Herrn Prof. Schütz mitgetheilt, auch von Ihm eine Antwort erhalten, die ich dem Hrn. Cons. Rath in originali zustellen lassen will, Ihnen aber zuvor zu communiciren für Pflicht halte. Weil Hr. Ötter, meines Wissens, der erste ist, der sich in dieser Angelegenheit an uns unmittelbar wendet, so will ich ihm selbst antworten oder wenigstens antworten lassen. Sollten aber die übrigen Scribenten, die sich durch die "lieblosen" Urtheile der A. L. Z. gekränkt glauben, seinem Beyspiel folgen, so werden wir ihre Briefe und Bittschreiben wol unbeantwortet lassen müssen, weil sonst vorauszusehen ist, daß der jedesmalige Prorektor, oder der Hr. Sekretär, des Schreibens kein Ende haben wird. Ich beharre mit vollkommner Hochachtung Dero gehorsamster Diener, Loder, d. Z. Prorektor Jena den 17 Febr. 1788. /" - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - "Magnifice Academiae Prorector Es kann Hrn Oettern, der dem gelehrten Publikum sattsam bekannt ist, die Erklärung des Hrn Prof. Schütz mitgetheilet, und er dabey bedeutet werden, daß die Academie in dieser Sache weiter etwas zu thun nicht vermöge. JJGriesbach." (Johann Jakob Griesbach 1745-1812, Mitschüler von Goethe, luth. Theologe, Prof. in Halle und Jena, mehrfach Rektor der Universität, Schwager von Christian Gottfried Schütz) "JCDoederlein." (Johann Christoph Doederlein 1746-1792, ev. Theologe, Prof. in Jena, 2x Rektor der Universität) "JWSchmid." (Johann Wilhelm Schmid 1744-1798, ev. Theologe, Prof. in Jena, mehrfach Rektor der Universität) "JCBlasche" (Johann Christian Blasche 1718-1792, luth. Theologe, Prof. in Jena, ao u. Hon.-Prof. in Jena) "Es scheint, der Mann wird kindisch; Inzwischen verdient er seiner sonstigen historischen Verdienste wegen Schonung, u. deswegen wünsche ich, daß ihm das Obige auf eine glimpfliche Weise u. nicht durch eine auffallende Bedeutung zuerkennen gegeben werde. EckardtDr." (Johann Ludwig von Eckardt 1737-1800, Rechtswiss., Prof. Jena für Kirchenrecht, 1787 Rektor) "CFWalch" (Karl Friedrich Walch 1734-1799, Jurist, Prof. d. sächs. Rechts, d. Institute u. d. Pandekten, mehrf Rektor) "JLSchmidt" (Johann Ludwig Schmidt 1726-1792, Jurist, Prof in Jena d. Institute u. d. Pandekten, mehrf. Rektor) "JCLvSchellwitz" (Johann Christian Ludwig v. Schellwitz 1735-1797, Jurist, Prof. Jena f Staatsrecht, mehrf Rektor) "JAReichardt" (Johann August Reichardt 1741-1808, Jurist, Prof. in Jena d. Instituten, 1793 Rektor d. Universität) "Schnaubert" (Andreas Joseph Schnaubert 1750-1825, Geistlicher, danach Jurist, Prof. der Rechte in Gießen, Helmstedt und Jena, mehrfach Rektor der Universität Jena) "E. A. Nicolai" (Ernst Anton Nicolai 1722-1802, Mediziner, Prof. in Halle und Jena, 1782 Rektor) "Die Zumuthung des Hn Oetter ist zwar etwas unbillig, aber eine Beschwerde doch wohl gegründet, die er gegen den unbilligen Rec. anbringt. Da die Ansinnung(?) von 25 ??? so viel ist, als abschlagen, so wird er wohl anderwärts den Weg der .

  • Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1795

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    Jena, 30.III.1795. 1 Seite Quart. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändiger Brief an Unbekannt: "Jena den 30 März 1795 Ew: Wohlgeboren bin ich für die geneigte Einrückung meines Aufsatzes in den R. A., so wie für die von Ihnen hinzugefügten Anmerkungen, sehr verbunden. Nehmen Sie dafür meinen herzlichsten Dank an. Die Akademie der Wissenschaften und die freye ökonomische Gesellschaft zu St. Petersburg haben mich ersucht, die Nachrichten von ihren Parisaufgaben und Austheilungen in Deutschland bekannt zu machen. Ich habe davon einen Auszug dem Intell. Blatt der A. L. Z. mitgetheilt, wie Ew: Wohlgeb. aus der Beylage ersehen werden. Die Nachrichten in extenso scheinen mir sich für den R. A. zu qualificiren; daher schicke ich sie Ihnen in originali, mit der Bitte, sie mir nebst einem Abdruck auf dünnem Postpapier zu remittiren. Kann ich Ihnen mit Petersburger gelehrten Nachrichten ein Vergnügen machen, so will ich Hrn. Euler bitten, mir künftig für den R. A. mehr zukommen zu lassen. Ich habe im R. A. gelesen, daß verschiedene Gelehrte sich alle Titulatur in den an sie zu schreibenden Briefen verbeten haben. Dürfte ich Ew: Wohlgeb. bitten, gelegentlich meinen Namen hinzuzufügen, wenn Sie wieder eine Anzeige der Art drucken lassen? Ich beharre mit der vollkommensten Hochachtung Ew: Wohlgeboren gehorsamster Diener, Loder. Hofr. u. Prof. Wenn Sie noch ein Exempl. von No 59 übrig hätten, so würde ich darum bitten, weil ich keins von den mir geschickten behalten habe. Eins davon ist dem Kaiser durch seinen Leibarzt Lagusi präsentirt worden.".

  • Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1795

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    Jena, 06.V.1795. 1 Seite und Adressblatt auf Quart-Doppelblatt; mti rotem Siegel und Siegelausschnitt. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändiger Brief an Hof- und Konsistorial-Rat Krüger (vermutl. Christoph Heinrich Krüger 1745-1796, Onkel von August Kotzebue): "An des Herrn Hof= und Consistorial=Rath Krüger Wohlgeboren. / Wohlgeborner Herr, Insonders Hochgeehrtester Herr Hofrath. Ew: Wohlgeboren habe ich die Ehre, in Gemäßheit des Herzogl. Patents vom 6. Febr. d. J. gehorsamst anzuzeigen, daß ich allein in meinem Hause zehn Personen zu ernähren und ausserdem noch zwey andere völlig zu erhalten habe, daß ich folglich meine Familie zu den starken zählen kann und muß. Da die Kriegs-Steuer nur auf Ein Jahr ausgeschrieben worden und von der Art ist, daß jeder Landes-Einwohner dabey zur Mitleidenschaft gezogen werden muß; so folge ich auch gegenwärtig dem Grundsatz, welchen ich immer gehabt habe, mehr zu thun, als meine eigentliche Pflicht im strengen Verstande erfordert. Ich erkläre daher, daß ich aus freyem Willen, um meinen Patriotismus und meine Anhänglichkeit an das Land, in welchem ich zu leben das Glück habe, zu beweisen, sechzig Rtl(?), mithin mehr geben will, als ich, vermöge des oben erwähnten gnädigsten Patents, zu geben verbunden bin, wenn ich mich auch in die allerhöchste Klasse setzen müßte. Ich bekenne mich also zu keiner Klasse, um mich ganz dem Vergnügen, nach meinem Gefühl gehandelt zu haben, überlassen zu können. Ich beharre mit der vollkommensten und aufrichtigsten Hochachtung Ew: Wohlgeboren gehorsamster Diener, Loder. Jena den 6 Mai 1795".

  • Seller image for ALS - Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an sein Professorencollegium, mit 5 Unterschriften und 3 Bemerkungen seiner Jenaer Professorencollegen. for sale by Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com

    Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1788

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    Jena, 01.V.1788. 2 Seiten Folio auf Doppelblatt. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändiger Brief mit Unterschrift an sein Professorencollegiumj mit 5 Unterschriften und 3 Bemerkungen: Justus Christian Loder 1753-1832 Mediziner, Prof. in Jena (1799 Rektor), Halle u. Moskau befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I "Illustris Concilii Assessores granissimi. Weil ehegestern Abends ein Paar Buden auf dem Markt umgeworfen worden sind, so haben in der gestrigen Nacht die Wächter sich verbunden gehabt, nicht allein genau Acht zu geben, daß dergleichen nicht wieder geschähe, sondern auch die Studenten, welche dergleichen vornehmen würden, gemeinschaftlich anzugreifen. Dem ohnerachtet geschah dergleichen wiederum in der gestrigen Nacht, und es wäre darüber beynah zu einer großen Prügeley zwischen den Studenten und Wächtern gekommen. Die Wächter sezten den Studenten nach, und wollen einen davon - den auch der Pedell auf dem Markt gesehen - als Thäter erkannt haben. Dieses ist Hr. Buttermann, Megapol., der gleich nach Tisch mit einem solennen(?) Auszug von hier abgehen will. Da ich nun vermuthe, daß er das factum beugen wird, so weiß ich nicht, ob es rathsamer ist, es ganz zu ignoriren, oder eine Untersuchung anzufangen, bey der höchstwahrscheinlich nichts herauskommen wird. Ich frage daher bey ill. Concilio an 1) ob ich Hrn. Buttermann deshalb vernehmen, oder ihn wenigstens privatim befragen soll? 2) im Fall dies geschehen soll, was gegen ihn auf der Stelle vorzunehmen, wenn er das factum leugnet? 3) was gegen ihn vorzunehmen, wenn er das factum eingesteht, woran ich doch sehr zweifle? Weil hier periculum in mora ist, so bitte ich mich bald mit Resolution zu versehen. Dero gehorsamster Diener, Loder, d. Z. Prorektor. Jena d. 1. Mai 1788." - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - "Magnifice Academiae Prorector Bey der Kürze der Zeit, welche schwehrlich erlauben wird der Sache auf den Grund zu kommen, scheint es mir der Klugheit am gemäßesten heute die Sache zu ignoriren, hingegen morgen, da der Thäter doch unstreitig mehrere gewesen, darauf zu inquiriren. JJGriesbach" (Johann Jakob Griesbach 1745-1812, Mitschüler von Goethe, luth. Theologe, Prof. in Halle und Jena, mehrfach Rektor der Universität, Schwager von Christian Gottfried Schütz) "JWSchmid" (Johann Wilhelm Schmid 1744-1798, ev. Theologe, Prof. in Jena, mehrfach Rektor der Universität) "JLSchmidt" (Johann Ludwig Schmidt 1726-1792, Jurist, Prof in Jena d. Institute u. d. Pandekten, mehrf. Rektor) "Es ist der Universität gewiß vortheilhafter, Herrn Buttermann auch unbestraft, ie eher ie lieber, zu verliehren, als ihn der Untersuchung wegen nur eine Stunde länger hier zu behalten; daher ich auch dafür halte, daß der Vorfall gänzlich ignorirt werde. Nach seinem Abgang wird schwerlich eine Untersuchung möglich seyn, da nur Er erkannt worden seyn soll. Eichhorn" (Johann Gottfried Eichhorn 1752-1827, Orientalist und Historiker, Prof. in Jena und Göttingen, 2x Rektor in Jena) "Eben so, ungeachtet ich von dem Lärmen, das Hrn Buttermann zu Ehren in meiner Nachbarschaft erregt wurde, viel gelitten habe. Vermuthlich aber werden sich noch einige andere, die mit dem saubern Hrn Buttermann Buden umgeworfen haben, entdecken lassen. Heinrich." (Christoph Gottlob Heinrich 1748-1810, Philosoph und Historiker, Prof. in Leipzig für Philosophie, Prof. in Jena für Geschichte, mehrfach Rektor der Universität Jena).

  • Loder, Justus Chrstian -

    Publication Date: 1800

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    Jena, 04.X.1800. 2 Seite Quart-Doppelblatt; etwas fleckig. Justus Christian Loder (1753-1832), Mediziner, Professor in Jena (1799 Rektor), Halle und Moskau, befreundet mit Goethe (anatomische Studien), Leibarzt v. FW III v. Preußen u. Zar Alexander I - eigenhändier Brief mit Unterschrift an einen ungenannten Kammerrat in Weimar: "Wohlgeborner Herr, Insonders Hochgeehrtester Herr KammerRath. Das Quantum von Hafer, welches ich durch die Gewogenheit der Fürstl. Kammer jährlich gegen Bezahlung erhalte, reicht nicht völlig zur Fütterung meiner Pferde hin, und ich pflege daher alle Jahre 12 Jen[aische] Scheffel vom Markt zu kaufen, und das Vierteljahr damit auszufüllen, um welches ich dadurch zu kurz komme, daß ich den Pferden wöchentlich mehr gebe, als mein accordirtes Deputat beträgt. Diesen Ankauf mache ich gewöhnlich um Weihnachten, weil der neue Hafer alsdann nicht mehr ganz jung und auch in leidlichem Preise ist. Gerade so wollte ich es auch in diesem Jahr machen und mir bis Weihnachten die Fourage an Hafer vom hiesigen RenthAmte geben, dafür aber sie auf das Quartal von Weihnachten bis Ostern, wo ich mit Markt=Hafer füttere, zurechnen lassen; das hiesige RenthAmt aber, welches mir dazu gern behülflich seyn wollte, hat keinen Vorrath, um mir diesen Vorschuß zu machen. In der Verlegenheit, in welcher ich bin, entweder jungen Hafer kaufen oder den alten zu einem enormen Preise bezahlen zu müssen, nehme ich mir die Freyheit, an Ew: Wohlgeboren mich zu wenden, und Sie gehorsamst zu bitten, mir eine Anweisung auf etwa 12 / Jenaische Scheffel an das Dornburger Amt, wo noch Vorrath ist, zu verschaffen. Ich will dieses Quantum, wie es Ew: Wohlgeb. gefällig seyn wird, entweder nach der Kammertaxe baar bezahlen, oder mir hier als Vorschuß auf mein Deputat zurechnen lassen. Da ich aber weder mit dem Hafer, noch mit dem Heu, ausreiche, und von beydem jährlich ein Quantum zukaufen muß; so nehme ich mir die Freyheit, bey Ew: Wohlgeboren gehorsamst anzufragen, ob es nicht möglich seyn sollte, mein Deputat in Hafer und Heu so weit zu erhöhen, als es zu meinem Bedürfniß erforderlich ist, dergestalt, daß ich, nach dem bisherigen Verhältniß, jährlich auch so viel mehr bezahle? Dieß würde mir freylich für die Zukunft am allerliebsten seyn. Ich schmeichle mir von Ihrem Wohlwollen, daß Sie die Güte haben werden, diese Angelegenheit für mich einzuleiten und mit einer baldigen geneigten Antwort mich zu beehren. Ich habe die Ehre, mit der vollkommensten Hochachtung zu seyn Ew: Wohlgeboren gehorsamster Diener, Loder. Jena d. 4 Oct. 1800".