Ludwig Bernuth (3 results)
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1 Bl., 37 SS. Obrosch. Mit einer hs. Widmung und Unterschrift des Verfassers auf dem vorderen Umschlag. - Umschlag rissig und etwas fleckig. Teilweise mit Anstreichungen und Anmerkungen mit Bleistift. "Technische Vorträge und Abhandlungen", Band II.
Published by Wien, Spielhagen & Schurich 1884. 1884
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Gr.-8°. 37 S., OBrosch. mit Leinenrücken, HLn. d. Zeit, ausgeschied. Bibl.-Expl. mit den üblichen Kennzeichnungen, Kanten berieben.
More imagesPublished by Graz 1921
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Kein Einband. Condition: Befriedigend. Ohne Schutzumschlag. 1. Auflage. Interessante Postkarte von 1921 aus Graz. --- Der Ingenieur Ludwig von Bernuth (1847-1924) wendet sich an den Historiker und Pazifisten Karl Heldmann (1869-1943) in Kassel; adressiert an "Prof. Heldmann, Deutscher Föderalisten Bund, Kassel, Wilhelmshöhe." --… Vgl. dazu Heldmanns Publikation "Das deutsche Deutschland. 30 Sätze vom Deutschen Föderalistenbund. Mit einem Anhang: Föderalistische Bibliographie" (Ludwigsburg 1921). --- Transkription: "S.g.H. Professor, die Verhältnisse gestatten mir nicht das Beziehen des Blattes Hessen, & bitte dieses abzubestellen, auch dem D. Föderalisten Bund muß ich m. Austritt melden. Leider! Ich bin sehr krank! Mit v. Gr. L. Bernuth." --- Die Signatur ohne den Adelstitel, da der Adel in Österreich nach dem 1. Weltkrieg abgeschafft wurde. --- Geschrieben mit Tinte. --- Mit umfangreichen Bleistift-Zusätzen eines Mitglieds des Deutschen Föderalistenbunds, gerichtet ebenfalls an Karl Heldmann. --- Auf der Vorderseite heißt es: "war beigetreten um Porta{?} auszurufen und 2 Menschenalter zu empfehlen." --- Rückseitig dann noch ein ausführlicher Text: "L.H. Professor Heldmann. Hier haben wir den besten Beweis für die Notwendigkeit d. Schaffung einer Bundesfreundschaft, ein Bund, der weiter ist als die Mitgliedschaft, Wollen wir die alten kranken Gesinnungs-Genossen aus dem Bund austreten lassen, weil er kein Geld hat. Wir wollen doch den Materialismus überwinden! Ich werde ihm schreiben, daß wir annehmen, daß er aus finanziellen Gründen austreten will und nicht aus Gründen der Überzeugung. So sehr der Grund auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, so kann er um so weniger Mitglieder entbehren, die mit ihrem Herzen den Föderalismus pflegen. Auch wenn ihre pekuinären Mittel gering, gehören sie doch zu uns. Wir werden uns erlauben und {???} senden, --- Die letzten zwei Zeilen des Texts schwer lesbar; offenbar unsigniert. --- 1-Kronen-Ganzsache (9,3 x 14 cm) mit zwei zusätzlichen Briefmarken (80 und 20 Heller). Aus Platzgründen wurde ursprünglich eine dritte zusätzliche Marke auf die Rückseite geklebt, die aber entfernt wurde. --- Über den Verfasser: Ludwig von Bernuth, Zivilingenieur, Gemeinderat in Graz 1891-99, wurde am 31. August 1847 in Schillersdorf in Preußisch-Schlesien (heute: ilheřovice in Tschechien) geboren und starb am 13. August 1924 in Graz. Er war u.a. Vorsitzender des "Vereins für volksverständliche Gesundheitspflege", einem völkischen Gesundheitsverein, dem "Deutschnationalen Verein" und der "Gobineau-Vereinigung." Er gehörte zu den Netzwerkern um Richard Wagner und vermachte seine rund 1500 Bücher und Hefte umfassende Sammlung der Landesbibliothek Graz. 1877 heiratete er in Freudenthal (Schlesien) Aloisia "Luise" Luft (1848-1935). Das Familiengrab befindet sich auf dem Zentralfriedhof Graz. --- Zustand: Dünnes Papier gebräunt, mit kleinen Knicken. Signatur des Verfassers.