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Seller: LiLi - La Liberté des Livres, CANEJAN, France
Condition: Assez bon.
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S. 196-230. Gr.8°, OBrosch. Ausgabe au dem 4. Jg. (1931), Nr. 30 (April). Franz. Zwischen 1928 und 1935 als monatliche Theoriezeitschrift der kommunistischen Opposition zur französischen KP erschienen, diente es seit Anfang der 1930er Jahre der Kommunistischen Liga, Französische Sektion als Plattform. Hintergrund war die von Trotzki 1930 formierte Internationale Linke Opposition in der Komintern, die nach dem Ausschluss seiner Mitglieder aus der Komintern 1933 sich zur Internationalen Kommunistische Liga assoziierte. Daraus entstand 1938 die Vierte Internationale, die den endgültigen Bruch zwischen den Trotzkisten und der Komintern markierte. OU. leicht (stock-)fleckig. 500 gr.
S. 235-280. Gr.8°, OBrosch. 4. Jg. (1931), Nr. 31 (Mai). Franz. Zwischen 1928 und 1935 als monatliche Theoriezeitschrift der kommunistischen Opposition zur französischen KP erschienen, diente es seit Anfang der 1930er Jahre der Kommunistischen Liga, Französische Sektion als Plattform. Hintergrund war die von Trotzki 1930 formierte Internationale Linke Opposition in der Komintern, die nach dem Ausschluss seiner Mitglieder aus der Komintern 1933 sich zur Internationalen Kommunistische Liga assoziierte. Daraus entstand 1938 die Vierte Internationale, die den endgültigen Bruch zwischen den Trotzkisten und der Komintern markierte. OU. stock- u. wasserfleckig. 500 gr.
S. 295-357. Gr.8°, OBrosch. 4. Jg. (1931), Nr. 32/33 (Juni/juli). Franz. Zwischen 1928 und 1935 als monatliche Theoriezeitschrift der kommunistischen Opposition zur französischen KP erschienen, diente es seit Anfang der 1930er Jahre der Kommunistischen Liga, Französische Sektion als Plattform. Hintergrund war die von Trotzki 1930 formierte Internationale Linke Opposition in der Komintern, die nach dem Ausschluss seiner Mitglieder aus der Komintern 1933 sich zur Internationalen Kommunistische Liga assoziierte. Daraus entstand 1938 die Vierte Internationale, die den endgültigen Bruch zwischen den Trotzkisten und der Komintern markierte. OU-Rückseite lose und stockleckig. Eine Lage lose. 500 gr.
Paris, Librairie G. Jacques, 1901. In-8 broché, 130 pp., couverture verte (petite déchirure marginale au premier feuillet de texte, dos et bords brunis). Collection : Bibliothèque d'études socialistes ; III. Première édition française, traduction de l'allemand par Édouard Berth. Rare.* Voir photographie(s) / See picture(s). * Membre du SLAM et de la LILA / ILAB Member. La librairie est ouverte sur rendez-vous.
Published by Paris., Imp. de la Societe Nouvelle d Editions Franco-Slaves, 1930
S. 82-160. Gr.8°, OKtn. Französischsprachig. Herausgegeben von Pierre Naville (1904-1993), dem französischen Surrealisten und zentralen Anhänger des Trotzkismus in Frankreich. Im Dezember 1924 wurde Naville (neben Benjamin Péret) Herausgeber der Zeitschrift La Révolution Surréaliste . 1926 trat er dem kommunistischen Jugendverband, wenig später auch der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF) bei. Als Sekretär der kommunistischen Studentenvereinigung, Redakteur ihrer Zeitung L Etudiant d avant-garde und seit Juni 1926 (neben Marcel Fourrier) Herausgeber der (der PCF nahestehenden) Zeitschrift Clarté , Verfasser von La Révolution et les Intellectuels (Paris 1927), bewog er zahlreiche Surrealisten (u.a. Louis Aragon, André Breton, Paul Éluard, Benjamin Péret) zum Eintritt in die KP. 1926 in Kontakt zu oppositionellen Kommunisten wie Boris Souvarine stehend, reiste er mit Gérard Rosenthal nach Moskau, um an den Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution teilzunehmen. Naville und Rosenthal trafen mit Trotzki zusammen und nahmen an der Kundgebung der Linken Opposition anlässlich des Begräbnisses des Weggefährten Trotzkis, Adolf Abramowitsch Joffe (1883-1927), teil, der im November 1927 aus Protest gegen seinen Parteiausschluss Suizid begann. Nach ihrer Rückkehr veröffentlichten sie ihren Bericht in Zeitschriften der kommunistischen Opposition. Im Mai 1928 aus der Partei ausgeschlossen, war Naville dann an der Vereinigung der französischen Linken Opposition und der Gründung von La Vérité beteiligt. Nach der Bildung der Ligue communiste, deren Leitung er angehörte, wurde die (im Frühjahr 1928 aus Clarté hervorgegangene) Zeitschrift La Lutte de classes zu deren theoretischem Organ. Auf der Konferenz der Internationalen Linken Opposition (ILO) vom April 1930 wurde Naville, der in den dreißiger Jahren zu den bedeutendsten Führern der französischen Trotzkisten wie der ILO gehörte, als Stellvertreter von Rosmer ins Internationale Sekretariat gewählt. Über die Frage des Eintritts in die SFIO (Section française de l Internationale ouvrière (SFIO, dt: Französische Sektion der Arbeiter-Internationale) , dem er sich zunächst widersetzte, kam es zwischen Naville und seiner Organisation im September 1934 vorübergehend zu einem Bruch. Wenige Wochen später trat er dann selbst mit einer kleinen Gruppe seiner Anhänger, die erneut die Zeitschrift La Lutte de classes herausgaben, der SFIO bei. Nachdem es Ende des Jahres um den Austritt aus der SFIO unter den französischen Trotzkisten dann erneut zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen war, in deren Verlauf sich die Anhänger von Raymond Molinier und Pierre Frank abspalteten, wurde im Juni 1936 die von der IKL als französische Sektion anerkannte Parti Ouvrier Internationaliste (POI) gebildet. Naville wurde einer ihrer wichtigsten Führer. Mit einem Artikel von Trotzki: Was ist die permanente Revolution? Außerdem mit Artikeln von K. Landau, A. Tarquin, P. Sizoff. Exemplar z.T. ungeschnitten, Umschlag am Falz stark rissig. 300 gr.
Published by Paris., Imp. de la Societe Nouvelle d Editions Franco-Slaves, 1930
80 S. Gr.8°, OKtn. Französischsprachig. Herausgegeben von Pierre Naville (1904-1993), dem französischen Surrealisten und zentralen Anhänger des Trotzkismus in Frankreich. Im Dezember 1924 wurde Naville (neben Benjamin Péret) Herausgeber der Zeitschrift La Révolution Surréaliste . 1926 trat er dem kommunistischen Jugendverband, wenig später auch der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF) bei. Als Sekretär der kommunistischen Studentenvereinigung, Redakteur ihrer Zeitung L Etudiant d avant-garde und seit Juni 1926 (neben Marcel Fourrier) Herausgeber der (der PCF nahestehenden) Zeitschrift Clarté , Verfasser von La Révolution et les Intellectuels (Paris 1927), bewog er zahlreiche Surrealisten (u.a. Louis Aragon, André Breton, Paul Éluard, Benjamin Péret) zum Eintritt in die KP. 1926 in Kontakt zu oppositionellen Kommunisten wie Boris Souvarine stehend, reiste er mit Gérard Rosenthal nach Moskau, um an den Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution teilzunehmen. Naville und Rosenthal trafen mit Trotzki zusammen und nahmen an der Kundgebung der Linken Opposition anlässlich des Begräbnisses des Weggefährten Trotzkis, Adolf Abramowitsch Joffe (1883-1927), teil, der im November 1927 aus Protest gegen seinen Parteiausschluss Suizid begann. Nach ihrer Rückkehr veröffentlichten sie ihren Bericht in Zeitschriften der kommunistischen Opposition. Im Mai 1928 aus der Partei ausgeschlossen, war Naville dann an der Vereinigung der französischen Linken Opposition und der Gründung von La Vérité beteiligt. Nach der Bildung der Ligue communiste, deren Leitung er angehörte, wurde die (im Frühjahr 1928 aus Clarté hervorgegangene) Zeitschrift La Lutte de classes zu deren theoretischem Organ. Auf der Konferenz der Internationalen Linken Opposition (ILO) vom April 1930 wurde Naville, der in den dreißiger Jahren zu den bedeutendsten Führern der französischen Trotzkisten wie der ILO gehörte, als Stellvertreter von Rosmer ins Internationale Sekretariat gewählt. Über die Frage des Eintritts in die SFIO (Section française de l Internationale ouvrière (SFIO, dt: Französische Sektion der Arbeiter-Internationale) , dem er sich zunächst widersetzte, kam es zwischen Naville und seiner Organisation im September 1934 vorübergehend zu einem Bruch. Wenige Wochen später trat er dann selbst mit einer kleinen Gruppe seiner Anhänger, die erneut die Zeitschrift La Lutte de classes herausgaben, der SFIO bei. Nachdem es Ende des Jahres um den Austritt aus der SFIO unter den französischen Trotzkisten dann erneut zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen war, in deren Verlauf sich die Anhänger von Raymond Molinier und Pierre Frank abspalteten, wurde im Juni 1936 die von der IKL als französische Sektion anerkannte Parti Ouvrier Internationaliste (POI) gebildet. Naville wurde einer ihrer wichtigsten Führer. Mit einem Artikel von Trotzki: Die grundlegenden Fehler des Syndikalismus. Außerdem mit Beiträgen von A. Rosmer A. Ariat. Ehem. Bibliotheksex., gestempelt. Umschlag am Falz mit kleinem Ausriss, einige Innenseiten verfärbt und mit Anstr. 300 gr.
Published by Paris., Imp. de la Societe Nouvelle d Editions Franco-Slaves, 1930
S. 162-224. Gr.8°, OKtn. Französischsprachig. Herausgegeben von Pierre Naville (1904-1993), dem französischen Surrealisten und zentralen Anhänger des Trotzkismus in Frankreich. Im Dezember 1924 wurde Naville (neben Benjamin Péret) Herausgeber der Zeitschrift La Révolution Surréaliste . 1926 trat er dem kommunistischen Jugendverband, wenig später auch der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF) bei. Als Sekretär der kommunistischen Studentenvereinigung, Redakteur ihrer Zeitung L Etudiant d avant-garde und seit Juni 1926 (neben Marcel Fourrier) Herausgeber der (der PCF nahestehenden) Zeitschrift Clarté , Verfasser von La Révolution et les Intellectuels (Paris 1927), bewog er zahlreiche Surrealisten (u.a. Louis Aragon, André Breton, Paul Éluard, Benjamin Péret) zum Eintritt in die KP. 1926 in Kontakt zu oppositionellen Kommunisten wie Boris Souvarine stehend, reiste er mit Gérard Rosenthal nach Moskau, um an den Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution teilzunehmen. Naville und Rosenthal trafen mit Trotzki zusammen und nahmen an der Kundgebung der Linken Opposition anlässlich des Begräbnisses des Weggefährten Trotzkis, Adolf Abramowitsch Joffe (1883-1927), teil, der im November 1927 aus Protest gegen seinen Parteiausschluss Suizid begann. Nach ihrer Rückkehr veröffentlichten sie ihren Bericht in Zeitschriften der kommunistischen Opposition. Im Mai 1928 aus der Partei ausgeschlossen, war Naville dann an der Vereinigung der französischen Linken Opposition und der Gründung von La Vérité beteiligt. Nach der Bildung der Ligue communiste, deren Leitung er angehörte, wurde die (im Frühjahr 1928 aus Clarté hervorgegangene) Zeitschrift La Lutte de classes zu deren theoretischem Organ. Auf der Konferenz der Internationalen Linken Opposition (ILO) vom April 1930 wurde Naville, der in den dreißiger Jahren zu den bedeutendsten Führern der französischen Trotzkisten wie der ILO gehörte, als Stellvertreter von Rosmer ins Internationale Sekretariat gewählt. Über die Frage des Eintritts in die SFIO (Section française de l Internationale ouvrière (SFIO, dt: Französische Sektion der Arbeiter-Internationale) , dem er sich zunächst widersetzte, kam es zwischen Naville und seiner Organisation im September 1934 vorübergehend zu einem Bruch. Wenige Wochen später trat er dann selbst mit einer kleinen Gruppe seiner Anhänger, die erneut die Zeitschrift La Lutte de classes herausgaben, der SFIO bei. Nachdem es Ende des Jahres um den Austritt aus der SFIO unter den französischen Trotzkisten dann erneut zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen war, in deren Verlauf sich die Anhänger von Raymond Molinier und Pierre Frank abspalteten, wurde im Juni 1936 die von der IKL als französische Sektion anerkannte Parti Ouvrier Internationaliste (POI) gebildet. Naville wurde einer ihrer wichtigsten Führer. Mit einem Artikel von Trotzki: Vom III. zum V. Kongress der Kommunistischen Internationale. Außerdem mit Artikeln von M. Shacgtman, J. Graef. Ehem. Bibliotheksex., gestempelt. Exemplar z.T. ungeschnitten. 300 gr.
Published by Paris., Imp. de la Societe Nouvelle d Editions Franco-Slaves, 1930
S. 228-319. Gr.8°, OKtn. Französischsprachig. Herausgegeben von Pierre Naville (1904-1993), dem französischen Surrealisten und zentralen Anhänger des Trotzkismus in Frankreich. Im Dezember 1924 wurde Naville (neben Benjamin Péret) Herausgeber der Zeitschrift La Révolution Surréaliste . 1926 trat er dem kommunistischen Jugendverband, wenig später auch der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF) bei. Als Sekretär der kommunistischen Studentenvereinigung, Redakteur ihrer Zeitung L Etudiant d avant-garde und seit Juni 1926 (neben Marcel Fourrier) Herausgeber der (der PCF nahestehenden) Zeitschrift Clarté , Verfasser von La Révolution et les Intellectuels (Paris 1927), bewog er zahlreiche Surrealisten (u.a. Louis Aragon, André Breton, Paul Éluard, Benjamin Péret) zum Eintritt in die KP. 1926 in Kontakt zu oppositionellen Kommunisten wie Boris Souvarine stehend, reiste er mit Gérard Rosenthal nach Moskau, um an den Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution teilzunehmen. Naville und Rosenthal trafen mit Trotzki zusammen und nahmen an der Kundgebung der Linken Opposition anlässlich des Begräbnisses des Weggefährten Trotzkis, Adolf Abramowitsch Joffe (1883-1927), teil, der im November 1927 aus Protest gegen seinen Parteiausschluss Suizid begann. Nach ihrer Rückkehr veröffentlichten sie ihren Bericht in Zeitschriften der kommunistischen Opposition. Im Mai 1928 aus der Partei ausgeschlossen, war Naville dann an der Vereinigung der französischen Linken Opposition und der Gründung von La Vérité beteiligt. Nach der Bildung der Ligue communiste, deren Leitung er angehörte, wurde die (im Frühjahr 1928 aus Clarté hervorgegangene) Zeitschrift La Lutte de classes zu deren theoretischem Organ. Auf der Konferenz der Internationalen Linken Opposition (ILO) vom April 1930 wurde Naville, der in den dreißiger Jahren zu den bedeutendsten Führern der französischen Trotzkisten wie der ILO gehörte, als Stellvertreter von Rosmer ins Internationale Sekretariat gewählt. Über die Frage des Eintritts in die SFIO (Section française de l Internationale ouvrière (SFIO, dt: Französische Sektion der Arbeiter-Internationale) , dem er sich zunächst widersetzte, kam es zwischen Naville und seiner Organisation im September 1934 vorübergehend zu einem Bruch. Wenige Wochen später trat er dann selbst mit einer kleinen Gruppe seiner Anhänger, die erneut die Zeitschrift La Lutte de classes herausgaben, der SFIO bei. Nachdem es Ende des Jahres um den Austritt aus der SFIO unter den französischen Trotzkisten dann erneut zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen war, in deren Verlauf sich die Anhänger von Raymond Molinier und Pierre Frank abspalteten, wurde im Juni 1936 die von der IKL als französische Sektion anerkannte Parti Ouvrier Internationaliste (POI) gebildet. Naville wurde einer ihrer wichtigsten Führer. Mit einem Artikel von Trotzki: Offener Brief an die Mitglieder der Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki). Außerdem mit Artikeln von G.M. Steklov, H. Lacroix. Ehem. Bibliotheksex., gestempelt. Exemplar z.T. ungeschnitten. Einige Anstr. 300 gr.
Published by Paris., Imp. de la Societe Nouvelle d Editions Franco-Slaves, 1930
S. 325-447. Gr.8°, OKtn. Französischsprachig. Herausgegeben von Pierre Naville (1904-1993), dem französischen Surrealisten und zentralen Anhänger des Trotzkismus in Frankreich. Im Dezember 1924 wurde Naville (neben Benjamin Péret) Herausgeber der Zeitschrift La Révolution Surréaliste . 1926 trat er dem kommunistischen Jugendverband, wenig später auch der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF) bei. Als Sekretär der kommunistischen Studentenvereinigung, Redakteur ihrer Zeitung L Etudiant d avant-garde und seit Juni 1926 (neben Marcel Fourrier) Herausgeber der (der PCF nahestehenden) Zeitschrift Clarté , Verfasser von La Révolution et les Intellectuels (Paris 1927), bewog er zahlreiche Surrealisten (u.a. Louis Aragon, André Breton, Paul Éluard, Benjamin Péret) zum Eintritt in die KP. 1926 in Kontakt zu oppositionellen Kommunisten wie Boris Souvarine stehend, reiste er mit Gérard Rosenthal nach Moskau, um an den Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution teilzunehmen. Naville und Rosenthal trafen mit Trotzki zusammen und nahmen an der Kundgebung der Linken Opposition anlässlich des Begräbnisses des Weggefährten Trotzkis, Adolf Abramowitsch Joffe (1883-1927), teil, der im November 1927 aus Protest gegen seinen Parteiausschluss Suizid begann. Nach ihrer Rückkehr veröffentlichten sie ihren Bericht in Zeitschriften der kommunistischen Opposition. Im Mai 1928 aus der Partei ausgeschlossen, war Naville dann an der Vereinigung der französischen Linken Opposition und der Gründung von La Vérité beteiligt. Nach der Bildung der Ligue communiste, deren Leitung er angehörte, wurde die (im Frühjahr 1928 aus Clarté hervorgegangene) Zeitschrift La Lutte de classes zu deren theoretischem Organ. Auf der Konferenz der Internationalen Linken Opposition (ILO) vom April 1930 wurde Naville, der in den dreißiger Jahren zu den bedeutendsten Führern der französischen Trotzkisten wie der ILO gehörte, als Stellvertreter von Rosmer ins Internationale Sekretariat gewählt. Über die Frage des Eintritts in die SFIO (Section française de l Internationale ouvrière (SFIO, dt: Französische Sektion der Arbeiter-Internationale) , dem er sich zunächst widersetzte, kam es zwischen Naville und seiner Organisation im September 1934 vorübergehend zu einem Bruch. Wenige Wochen später trat er dann selbst mit einer kleinen Gruppe seiner Anhänger, die erneut die Zeitschrift La Lutte de classes herausgaben, der SFIO bei. Nachdem es Ende des Jahres um den Austritt aus der SFIO unter den französischen Trotzkisten dann erneut zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen war, in deren Verlauf sich die Anhänger von Raymond Molinier und Pierre Frank abspalteten, wurde im Juni 1936 die von der IKL als französische Sektion anerkannte Parti Ouvrier Internationaliste (POI) gebildet. Naville wurde einer ihrer wichtigsten Führer. Mit mehreren Artikeln von Trotzki: Hin zum Kapitalismus oder hin zum Sozialismus? Maiakowskis Selbstmord. Über die Idee einer zweigeteilten Arbeiter- und Bauernpartei für den Orient. Außerdem mit Artikeln von E. Laurent, R. Well, H. Lacroix, P. Sizoff. Ehem. Bibliotheksex., gestempelt. Exemplar ungeschnitten. Einige Anstr. 300 gr.
Seller: Librairie-Bouquinerie Le Père Pénard, Lyon, France
N°28/29, 4e année - Février/Mars 1931 - Revue mensuelle - Rédaction et administration, 45 boulevard de la Villette, Paris Xe - In-8, broché - 192 p. - Non coupé de la p. 105 à 168 Bon état - Couverture légèrement insolée.