Published by Franklin Bibliothek, Ottobrunn bei München, 1984
Seller: Versandantiquariat Abendstunde, Ludwigshafen am Rhein, Germany
Leder. Condition: neuwertig. Sonderausgabe. Fadengehefteter grüner Ganzledereinband mit reicher Rücken- und Deckelgoldprägung, goldgeprägtem Rückentitel, drei Schmuckbünden, dreiseitigem Echtgoldschnitt, farbigen Moireevorsätzen und farbigem seidenem Leseband in sehr gutem Erhaltungszustand. Der Nachsommer mit dem Untertitel Eine Erzählung (1857) ist ein Roman in drei Bänden von Adalbert Stifter. Das Werk gehört zu den großen Bildungsromanen des 19. Jahrhunderts. Beschrieben wird ein idealisierter, vom Leben abgeschirmter, teilweise synthetischer Weg eines jungen Menschen in das Erwachsenwerden. Stifter erzählt im Nachsommer eine Bildungs-, Liebes- und Familiengeschichte. Darin sind die Lebensverläufe zweier spiegelbildlich aufeinander bezogener Paare so ineinander verschlungen, dass das jüngere Paar Erfüllung findet, wo das ältere nur einen Nachsommer erlebt. Die Negativerfahrungen des älteren Paares schaffen Einsicht, Orientierung und materielle Bedingungen als Voraussetzung für das gelingende Leben der Jüngeren. Adalbert Stifter, Pseudonym Ostade, (* 23. Oktober 1805 in Oberplan, Böhmen, als Albert Stifter; gestorben 28. Jänner 1868 in Linz) war ein österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge. Er zählt zu den bedeutendsten Autoren des Biedermeier. Zu seinem Werk zählen Erzählungen und Novellen (unter anderem in seinen Werken Studien und Bunte Steine gesammelt) sowie die längeren Romane Der Nachsommer und Witiko. Adalbert Stifter gilt als Meister der biedermeierlichen Naturdarstellungen. Diese für seine Zeit neuartigen Landschaftsbeschreibungen haben dem naturverbundenen Schriftsteller den zweifelhaften Ruf eines Heimatschriftstellers eingebracht. Bis heute wird ihm nachgesagt, er habe die ländliche Lebenswelt als Idylle idealisiert. Viele seiner Erzählungen spielen im Mühlviertel, einer Gegend, die bis heute von Dörfern und großen Waldgebieten geprägt ist und zwischen den Flüssen Donau und Moldau im Grenzgebiet von Oberösterreich, Südböhmen und Bayern liegt. Stifter pflegte als Erzähler einen klaren und scharf beobachtenden Stil. Die genaue und bedachte Sprache und episch breite Naturdarstellungen bewirken eine Entschleunigung der Handlung seiner Erzählungen. Sein literarisches Werk stieß gleichermaßen auf Lob und Kritik. Manche seiner Kritiker warfen Stifter vor, seine Figuren seien eigentlich gar keine, sein Werk erschöpfe sich im Darstellen von Natur und Landschaft. Sie empfanden auch seine unausgesprochen das Werk durchwirkende Sittlichkeit als restaurativ. Kritisiert wird außerdem sein weitschweifiger und langatmiger Stil. Zu Stifters Bewunderern zählt dagegen Friedrich Nietzsche, der in Menschliches, Allzumenschliches den Nachsommer neben Johann Wolfgang von Goethe (vor allem dessen Gespräche mit Johann Peter Eckermann) zum "Schatz der deutschen Prosa" zählt. Ferdinand Staeger (* 3. März 1880 in Trebitsch, Mähren, Österreich-Ungarn; gestorben 11. September 1976 in Waldkraiburg, Bayern) war ein deutscher Maler und Grafiker. Staeger ist auch als Illustrator und Entwurfszeichner für Gobelins und Spitzendecken bekannt. Ferdinand Staeger besuchte in der Zeit von 1894 bis 1896 die Fachschule für Textildesign in Brünn und dann bis 1902 die Kunstgewerbeschule in Prag. Dort bezaubert ihn das alte Prag mit seiner Renaissance-Architektur, der Moldau, seinen Brücken und stillen Gassen. 1903 ging er nach Wien, kehrte aber 1904 erneut nach Prag zurück, wo er bis 1908 blieb. In seinen Frühwerken tauchen viele Ansichten aus der Umgebung von Trebíc, dem Fluss Jihlava und der Böhmisch-Mährischen Höhe auf. Im Ersten Weltkrieg arbeitete er ab dem 23. Juni 1915 als Kriegszeichner in der Kunstgruppe des k.u.k. Kriegspressequartiers. Nach dem Ersten Weltkrieg illustrierte er zahlreiche literarische Werke, u. a. von Eichendorff, Eduard Mörike, Adalbert Stifter, Gerhart Hauptmann und anderen. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 5Bl., 673, (3) pages. Groß 8° (160 x 240mm).
Language: German
Published by München, Wiechmann Verlag, 1919
First Edition
8°. 18,5 x 12,5 cm. 235 Seiten. 5 Tafeln. Halblederband auf 5 Bünden mit goldgeprägtem Lederrückenschild und goldgeprägtem Buchschmuck und privat gestaltetem, dem Original nachempfundenen Marmorbezugspapier sowie Kopfgoldschnitt. Erste Ausgabe mit den Illustrationen von Ferdinand Staeger. Eines von 200 Exemplaren der Vorzugsausgabe. Mit den 5 signierten Original-Radierungen (ca. 11 x 7 cm am Plattenrand gemessen) von Ferdinand Staeger auf Tafeln (inklusive des allegorischen zweiten Titelblatts). Exlibris. Einband nur leicht berieben, sehr vereinzelte Seiten und eine Tafel minimal stockfleckig, ansonsten gutes bis sehr gutes Exemplar.
Language: German
Published by München, Hermann A. Wiechmann, 1920
First Edition Signed
8°. 19 x 12,5 cm. 269 Seiten. Original-Halblederband mit marmoriertem Bezugspapier und goldgeprägtem Rückentitel auf rotem Lederschildchen. Mit Lesebändchen und Kopfgoldschnitt. Nummer 54 von 500 nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe. Mit 6 signierten Kupfern von Ferdinand Staeger. Einband berieben, Falzen und Kanten deutlich berieben. Rücken deutlich aufgehellt. Schnitt stockfleckig. Innendeckel mit eingeklebtem Exlibris und Abklatsch auf Vorsatzblatt. Vorsätze leicht stockfleckig, einzelne Blätter minimal stockfleckig. Gutes bis sehr gutes Exemplar.
Language: German
Published by Verlag Hermann A. Wiechmann - München, 1919
Seller: Antiquarische Fundgrube e.U., Wien, Austria
gebundene Ausgabe. 429 S. Halbpergament / in einem Schutzumschuber (Schmuckloser Kartonschuber) // Einband gering berieben u. bestaubt, Buchschnitt etw. bestaubt, Seiten teilweise ungeschnitten N02 *.* Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 850.
Language: German
Published by München : H. A. Wiechmann, 1922
Seller: Chiemgauer Internet Antiquariat GbR, Altenmarkt, BAY, Germany
First Edition
Condition: Gut. ERSTAUSGABE. II, 163 S. : 1 farbiges Titelbild ( Porträt Stifter) ; 8 FRISCHES, SEHR schönes Exemplar der ERSTAUSGABE. Mit drei ganzseitigen Original-Radierungen von Ferdinand Staeger. ( Im Impressum nicht angegeben). Erste Sammlung von drei Erzählungen in der Urfassung. - Heck G 5; Eisenmeier 306. - Zuerst waren die Erzählungen 1843, 1848 u. 1852 erschienen, 1853 erschienen sie in veränderter Gestalt, unter anderen Titeln und mit drei weiteren Erzählungen in "Bunte Steine". - Die Radierungen Staegers: Der Pflüger (Muschler 115); Der Arzt (Muschler 114); Alter (Muschler 112). (Wir haben zahlreiche Titel in diesem Sachgebiet auf unserer HP.) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 400 Original-Rohseidenband mit goldgeprägter Deckelfilete, goldgeprägtem Lederrückenschild und Kopfgoldschnitt im Originalschuber. 21 cm.
Language: German
Published by München Wiechmann 1922, 1922
Farbiges Titelportrait, 1 Bl., 160 S., 2 Bll. Mit 3 ganzseitigen Orig.-Radierungen von Ferdinand Staeger. Orig.-Rohseidenband mit goldgeprägter Deckelfilete, goldgeprägtem Lederrückenschild u. Kopfgoldschnitt. Erste Sammlung von drei Erzählungen in der Urfassung. - Heck G 5; Eisenmeier 306. - Ausgabe B ohne die Remaken.- Zuerst waren die Erzählungen 1843, 1848 u. 1852 erschienen, 1853 erschienen sie in veränderter Gestalt, unter anderen Titeln u. mit drei weiteren Erzählungen in den "Bunten Steinen". - Die schönen Radierungen Staegers sind: Der Pflüger (Muschler 115); Der Arzt (Muschler 114); Alter (Muschler 112). - Einband leicht stockfleckig. Nahezu fleckenfreies breitrandiges, im Außen- u. Unterschnitt unbeschnittenes Exemplar.
508, 429, 453 S. Bde 1 und 3 am Rücken etwas dunkler. Kopfgoldschnitt abgerieben und stumpf. Einbände leicht berieben und das Papier am Rand stellenweise gedunkelt. Innengelenke angeplatzt. Insgesamt gut erhalten. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1100 21 x 15 cm, Halbpergament mit Kopfgoldschnitt, zwei Seiten unbeschnitten 3 Bände mit 15 handsignierten Kupfern (davon 3 sich wiederholdende Titelblätter).