Language: French
Published by Möglicherweise Lyon, um 1846 (Datierung auf der letzten Seite)., 1846
Manuscript / Paper Collectible
13 Blätter (Musterbuch), 9 weiße Blätter, 102 Seiten (Décomposition), 18 weiße Blätter mit kleinem Nachtrag auf dem letzten Blatt. Während der erste Teil der Handschrift mit seinen zahlreichen exquisiten Stoffmustern ein beeindruckendes Dokument des hohen Niveaus der französischen Seidenproduktion um 1850 darstellt, ist der zweite Teil, der sich mit der webtechnischen Analyse unterschiedlichster filigraner Muster und der entsprechenden Einrichtung der Webstühle befasst, ein frühes Beispiel industriell genutzter Programmierung. Die Erfindung der Lochkarte fand ja erstaunlicherweise nicht im Zusammenhang mit der Entwicklung von Rechenmaschinen statt, sondern im Zuge der Rationalisierung der Webtechnik. "In the late 18th century, Joseph-Marie Jacquard developed a practical automatic loom to weave patterns controlled by a linked sequence of punched cards. From this development, both Charles Babbage and Herman Hollerith derived their own use of cards for their respective machines." (J.A.N. Lee, in: LookingBack, Computer Magazine, 1996). "Augusta Ada Byron, the countess of Lovelace, described Babbage`s `Analytical Engine`, which used punch-cards similar to those used by the Jacquard loom, as weaving "algebraic patterns just as the Jacquard loom weaves flowers and leaves". Die in diesem zweiten Teil "dekonstruierten" Stoffe sind Florence, Levantine, Batavia, Sergé, Satin, Cannelé Doubleté, Chevron, Pékin, Gourgouran, Effet de Poil, Gros de Naples faconné, Cachemire, Velours d`Italie, Velours Ottoman, Prussienne, Méxicaine, Ombrelle, Damas u.v.a.m. Zustand: wenige Stoffmuster fehlen, sonst sehr wohlerhalten und frisch. Sprache: Französisch Gewicht in Gramm: 5000 Schöne, sichtbare Fadenheftung, Rücken aus grünem Velours, hellblaue Vorsätze (Kanten stellenweise berieben), 41 x 27 cm.