Language: German
Published by Leipzig, Adolf Klein Verlag,, 1931
Seller: Galerie für gegenständliche Kunst, Kirchheim unter Teck, Germany
First Edition
Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Ganzleinen / Leinen / OLn / Ln 8vo 12,8 × 19,2 cm) mit Rücken- und bebildertem Deckeltitel, Kopffarbschnitt. 480 Seiten, Schrift: Fraktur. - "Der Bergführer Christl. Roman aus Deutschlands Notzeit, von W. von Klitzing" ("Selbst der Reichspräsident ist ein Jude. In der Welt des Materialismus stellt der Dichter den Bergführer Christl, eine Christusgestalt. Christl ruft die Gewissen der Menschen wach und predigt in wundervoller Weise ein Geistchristentum Ein Weckruf zur nationalen Neugestaltung unseres Vaterlandes. Friedrich Wilhelm Prinz zur Lippe schreibt: "Meinen herzlichen Glückwunsch!.", aus der zeitgenössischen Verlagswerbung) - "Starrwitz erbleichte wie ein Sterbender: "Das hätte ich selbst I h n e n nicht zugetraut - -." Die Weinranken wurden auseinander gebogen, und das neuvermählte Paar schaut herein Paul. Voll Entsetzen starrte Fredi auf das Diadem mit dem Davidstern im Haare seine Schwester. "Komm, stoß an und sei lustig. Verdirbt mir doch nicht den schönsten, heiligsten Tag meines Lebens!" Starrwitz schob sanft den Arm seiner Schwester beiseite und sagte: "Monthal, meine Schwester folgt mehr nicht. Wollen Sie bitte ihr kostbares Diadem wieder an sich nehmen?" "Sagen Sie, Schwager, haben Sie heute schon ein wenig zu viel getrunken?" Wie besessen sprang Starrwitz auf. Mit einem wilden Griff riss er das Diadem aus den Haaren seiner Schwester und warf es mit aller ihm zu Gebote stehenden Kraft dem über den Tisch gebeugten Monthal mitten ins Gesicht. Der griff mit der einen Hand das stark verbogene Schmuckstück, hier die andere auf die blutende, schmerzende Wunde und stürmte hinweg, um die Polizei zu rufen. Rodisi war aufgesprungen. Er rief mit heiserer Stimme: "Starrwitz, Sie sind ein Lump! Sie sind ein Schweinehund!" Krach!! Mit unerhörter Gewalt schlug die stahlharte Faust des Grafen dem Präsidenten zwischen die Augen mitten auf die Stirn. Wie ein halbgefüllter Mehlsack fiel der Fürst zusammen und sank langsam vom Stuhl herunter auf den Tisch. "Ay Ay! Ay!" sangen die Nigger, bis sie die lautschreiende und mit den Armen in die Luft greifende Frau von Monthal sahen, die in den Saal stürmt und dort ohnmächtig zusammenbrach. Mit einem grässlichen Missakkord verstummte die Musik . . . 20 rotbefrackte Nigger standen auf dem Musikpodium und sahen grinsend dem Schauspiel zu." - Deutsche Literatur im 20. Jahrhundert, völkischer Roman, Geistchristentum, der jüdische Baron Monthal, deutsch-jüdische Mischehe, Antisemitismus im Unterhaltungsroman, musik, Nigger-Tanzkapelle, völkisches / nationales Gedankengut. - Erstausgabe in guter Erhaltung (Vorderdeckel ganz wenig stockfleckig, Widmung von 1950 auf dem Vorsatz, sonst gut) Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000.