Zelger Frz (1 results)
More imagesPublished by O.A. [Luzern, Räber & Cie. 1927 ]., 1927
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Add to basket8°. 16 SS. 3 fotogr. Tafeln in Clichédruck. OBrosch. (Klammerheftung etwas angerostet; Schnitt u. äusserste Lagen unterschiedlich stockfleckig). Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, Vorderseite mit Widmung des Autors in Tinte. Gesamthaft weitgehend sauberes, recht gutes Exemplar / Widmungsexemplar - - SD aus: Sonntagsblatt des Vaterland, Jg. 15, Nr. 5 u. 6, 1927 (BSG Jg. 1927, Zürich 1929, Nr. 1708); vgl. swissbib - Widmung: 'Seinem verehrten freunde [sic] Univ-Prof-Dr. Alb. Büchi, ergebenst überreicht v.V. [vom Verfasser]', i.e. Prof. Dr. Albert Büchi, (Frauenfeld 1864-1930 Freiburg), von Ettenhausen (heute Aadorf). Ab 1889 PD, ab 1891 o. Prof. für Schweizer Geschichte an der Universität Freiburg, Förderer der katholischen Geschichtswissenschaft in der Schweiz (HLS) - Abbildungen: 1. Der alte Friedhof (baumbestandene parkartige Anlage mit grossem Steinkreuz), 2. Blick durch die Bäume auf die Türme der Hofkirche, 3. Denkmal der im Freischarenzug Gefallenen (Obelisk bei der Friedhofsmauer) - "Am 1. Januar 1927 ist der alte, nordöstlich ob der St. Leodegar-Stiftskirche gelegene Friedhof, nachdem er vom 1. Januar 1840 bis zum 1. Januar 1883, somit während 43 Jahren, als Begräbnisstätte gedient hatte, seinem frühern Bestimmungszwecke entfremdet und als solcher mit dem heutigen Jahre denkwürdig eingegangen. Noch erinnern wir uns an unsere Knabenjahre, wo die langen, wohl ungezählten Gräberreihen mit Blumenschmuck und Rosensträuchen geziert, die Grabdenkmäler und Epitaphien unserer abgeschiedenen, geliebten Mitbürger und anderer Vollendeten standen. [.] An deren Stelle sind hochragende Bäume inzwischen gewachsen und in absehbarer Zeit wird über die Stätten, wo die Toten ruhen, ein neues Geschlecht in öffentlichem Parke sich seines Daseins freuen." (p. 2) - Der 'Alte Friedhof' links und rechts vom heutigen Alten Friedhofweg lag im Gebiet zwischen dem Kapuzinerweg (und von der heutigen Dreilindenstrasse), bzw. nördlich der Adligenswilerstrasse (und dem heutigen Abendweg) auf der Propsteimatte (Zelger, p. 4), in deren Südostecke um 1860 zudem ein reformierter Friedhof angelegt wurde (vgl. reformierte kirche luzern, Geschichtliches, online; s. auch Neuester Plan der Stadt Luzern, Lithogr. v. Rüttger & Cie. [1901; vgl. Insa Bd. 6, p. 409 u. Pläne p. 50, Nr. 29). Bereits wieder zu klein geworden, wurde er 1885 ersetzt durch die Anlage Friedental "am Rande der Stadt auf einem Moränen-Hochplateau über dem tief eingeschnittenen Reusstal im Westen und dem lieblichen Rotsee mit dem Rontal im Osten" (E. Schleich, in Mitt. d. Schweiz. Ges. für Gartenkultur, 16, 1998, p. 86; Zelger p. 13: "in idyllischer Lage von waldigen Höhen umkränzt"). -- Der Autor dieser spezifischen und detailreichen Friedhofsgeschichte, Dr. Franz Zelger, ist nicht verbindlich eruierbar (nicht in HBLS, HLS u. StAr Luzern) : i.e. wohl Dr. Franz Zelger-Schnyder von Wartensee (1864-1944), Jurist, Kriminalgerichtspräsident, Korporationspräsident u. u.a. verdienter (Lokal-) Historiker. "In Franz Zelger verlor Luzern eine vornehme und markante Persönlichkeit, die mit der Historiographie der Innerschweiz dauernd verbunden bleiben wird." (M. Schnellmann, Nekrolog in: Zschr. f. Schweiz. Gesch. Bd. 24, 1944, H. 3, p. 426 f.; vgl. A. Häberle, Historisches Luzern [Franz Zelger], Rezension in: Schweiz. Zschr. f. Gesch. Bd. 14, 1963, H. 3, p. 430 f.) - Sprache: de.…