Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
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Persönliche Visitenkarte (Charlottenburg, eine Knickspur) mit rs. Eigenhändiger Brief mit Ort, Datum, Unterschrift Berlin, 16.4.1901 Beilage : Kleiner Zeitungsartikel zu seinem Tod (dito : Ausführlicher E.Brief (3 S. gr. 8 to, 1 Sammlungsstempel) in Tinte mit Ort, Datum, Unterschrift signiert Ch(arlottenburg), 5.III.(18)90 - an VEREHRTER HERR HAUPTMANN ! wegen seines Artikels. Euro 95,-).
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E.ALBUMBLATT mit E.ORIGINAL-ZEICHNUNG (Kuli, 1/2 S. 4°) mit eigenhändigem Eintrag, Datum, Unterschrift signiert (München) 20. Mai 1950 - Na Sowas ! Fuer die Gaeste ein Buch ? Ich brauch doch sowas nicht; denn ich zeichne ja immer Aufs Tischtuch, Weil man das da drauf a siecht. / Es sei denn, mir ist schon ganz Apollinarisch, dann schmier ich aber Narrisch / - und da möcht ich also sen wie das wird, wenn ein Zeichner in so einem Zustand ins Gästebuch schmiert.TONI TREPTE. (ex Gästebuch der berühmten Münchener Künstlerkneipe MUTTI BRÄU (im Pfälzer Hof, Ursulastrasse 9/10, zuerst in der Haimhauser Straße) in MÜNCHEN-SCHWABING. Bei der rundlichen Wirtin Traudl Bräu trafen sich an jedem Donnerstag Literaten und Vortragskünstler am Stammtisch von Peter Paul Althaus. In der Nachkriegszeit war dort der Treffpunkt von Sängern, Kabarettisten, Theater- und Filmschauspielern, Musikern, Künstlern und Schriftstellern. In buntem Wechsel huldigen Schauspieler wie : Axel von Ambesser, Gert Fröbe, Ursula Herking, Karl Schönböck und der damals kaum bekannte Klaus Kinski der Brettl-Tradition. Als Honorar gab es ein Glas Wein, oft auch ein warmes Abendessen. Von Malern, die knapp bei Kasse waren, nahm Mutti Bräu auch mal ein Bild in Zahlung. Wohl keine andere Schwabinger Wirtin wurde von ihren Gästen so geliebt wie sie. Zum Dank dafür trugen sie sich, oft mit Reimen, Noten und Zeichnungen, in ihr Gästebuch ein.).