Kinderfreuden: Signed (3 results)
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Quer-4° (16.5 x 25.5 cm). VIII (=8 lithogr. Tafeln), 15+1 SS., 1 nn. Blatt zu Motiv 7, 'Märchen', mit 3+3 lithogr. Szenen mit Zwergen, 1 Textillustration in Holzstich. Schriftsatz dreispaltig in 7-Punkt Fraktur. Druck der Tafeln auf bläulich getöntem Papier. Lithogr. OBrosch.-Umschlag mit Titel und Impressum fehlt. Erstes Textbl…. mit kleinerem Randausriss im Kopfsteg (ausserhalb Text), letztes Bl. in der oberen Ecke etwas knittrig. Seiten stellenweise etwas (stock-) fleckig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. - - Tafel I ist im Stein signiert 'J. C. Werdmüller' - Digitalisiert in e-rara - Vgl. R. G. Schönauer, Zünfte und Sechseläuten, in: Autorenkollektiv, 650 Jahre Zürcher Zünfte, [1986], bes. p. 55 mit Abb. von Tf. III; A. Seebass, Kat. 636, Basel 1955, Nr. 1033 - Texte grösstenteils in Mundart, oft in Versform, zu den Partien: 1. Neujahrsgeschenk, 2. Osterhas, 3. u. 4. Sechseläuten Vormittag, bzw. Nachmittag, 5. Alpenreise: Eine Charade: Gebirgsgegend 6000' [Fuss] über der Meeresfläche, 6. Knabenschießen, 7. Märchen, 8. St. Niklaus [Nikolaus, Samichlaus], 9. Berchtoldsabend - Zu dieser Einweihungsfeier, und zum Beitrag Heinrich Cramers (1812-1871) s. Sechseläuten-Central-Comité, Hsg., Andenken an Heinrich Cramer. Zürich 1886, pp. 37-43: "Diejenige von allen Leistungen Heinrich Cramers [.] die ihm selbst [.] die liebste war, [.] war die Feier zur Einweihung der neuen Töchterschule [.]. [.] Er gieng mit um so grösserm Ernst an seine Aufgabe als er die Ansicht hegte und oft vertrat, dass den Mädchen ein Aequivalent für das Knabenschiessen [.] geboten werden sollte und mit Unrecht vorenthalten werde. [.] Unter dem Titel 'Kinderfreuden' wurde das Stück gedruckt, und, mit lithographischen Abbildungen der einzelnen Szenen von Werdmüller geschmückt, zur Erinnerung an die schöne Feier sämmtlichen Theilnehmern in die Hand gegeben." (p. 37 f. u. 41) - Das Album zeigt vorwiegend traditionelle Zürcher Festtage unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Die einstige Bedeutung spezifischer Elemente ist im Laufe der Zeit allerdings z.T. verblasst. Schönauer (op. cit.) zeigt dies am Beispiel der Mareilis und Bööggen, die in dem Album nicht als eigentliche Brauchtumsfiguren erkennbar sind: "Zusammen mit den spärlichen Bilddokumenten, die aber als zuverlässig betrachtet werden können, verdichtet sich das Bild der Mareilis und Bööggen. Nicht nur die Kleidung wird nachvollziehbar. Auch die [.] Bürsten finden sich immer wieder auf den Darstellungen. Die wohl schönste Bildquelle ist ein Album, das am 7. April 1853 den Teilnehmern an der Einweihung der Töchterschule beim Grossmünster überreicht wurde. Die Regie des geistvollen Jugendfestes mit Schüleraufführungen führte der Kinderfreund Heinrich Cramer, dem die Zünfte bekanntlich zahlreiche kostümierte Festumzüge verdankten. Die Lithographien mit den einzelnen Szenen stammen vom Zürcher Zeichner und Kupferstecher Johann Konrad Werdmüller (1819-1892). [.] Die Hinweise auf die Mareilis und Bööggen verlieren sich mit dem Ausklang des 19. Jahrhunderts. Die Ursache für das Verschwinden ist wohl in der wachsenden Stadt zu suchen. Doch schon Jahrzehnte zuvor lässt sich die Sorge über das Abklingen dieses Brauches feststellen." (p. 56 f.) -- Die Höhere Töchterschule wurde 1774 von der Lehrerin Susanna Gossweiler (1740-1793) in privaten Räumlichkeiten eröffnet; von 1793 bis 1853 war die Schule dann im Haus zum Napf untergebracht (Napfgasse 6). Reformen in den frühen 1830er Jahren stuften sie jedoch zurück. "Eine 'Höhere Töchterschule' war das nun allerdings nicht mehr, und sie bezog darum auch als gewöhnliche 'Mädchenschule' am 7. August 1853 das neue Grossmünsterschulhaus." (S. Zurlinden, Hundert Jahre: Bilder aus der Geschichte der Stadt Zürich, 2, 1915 p. 219; zur Eröffnungsfeier s. Bd. 1, 1914, p. 337) - Zu Chorherrenstift und Schulgebäude beim Grossmünster vgl. K. Escher, KD Kt. Zürich, Bd. IV: Stadt Zürich, 1, Basel 1939 : "Das Chorherre.
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Quer-4° (16.3 x 25.7 cm). VIII (=8 lithogr. Tafeln), 15+1 SS., 1 nn. Blatt zu Motiv 7, 'Märchen', mit 3+3 lithogr. Szenen mit Zwergen, 1 Textillustration in Holzstich. Schriftsatz dreispaltig in 7-Punkt Fraktur. Druck der Tafeln auf unterschiedlich getönten Papieren (1-4 bläulich, 5-8 écru). Lithogr. OBrosch.-Umschlag (grün) mit… Rückendeckel-Vignette (Grossmünster mit Töchterschule). Seiten wenig knittrig, nur vereinzelt etwas (stock-) fleckig. Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, recht gutes Exemplar. - - Vorderdeckel-Innenseite mit 'Prolog' in Reimform - Tafel I ist im Stein signiert 'J. C. Werdmüller' - Digitalisiert in e-rara - Vgl. R. G. Schönauer, Zünfte und Sechseläuten, in: Autorenkollektiv, 650 Jahre Zürcher Zünfte, [1986], bes. p. 55 mit Abb. von Tf. III; A. Seebass, Kat. 636, Basel 1955, Nr. 1033 - Texte grösstenteils in Mundart, oft in Versform, zu den Partien: 1. Neujahrsgeschenk, 2. Osterhas, 3. u. 4. Sechseläuten Vormittag, bzw. Nachmittag, 5. Alpenreise: Eine Charade: Gebirgsgegend 6000' [Fuss] über der Meeresfläche, 6. Knabenschießen, 7. Märchen, 8. St. Niklaus [Nikolaus, Samichlaus], 9. Berchtoldsabend - Zu dieser Einweihungsfeier, und zum Beitrag Heinrich Cramers (1812-1871) s. Sechseläuten-Central-Comité, Hsg., Andenken an Heinrich Cramer. Zürich 1886, pp. 37-43: "Diejenige von allen Leistungen Heinrich Cramers [.] die ihm selbst [.] die liebste war, [.] war die Feier zur Einweihung der neuen Töchterschule [.]. [.] Er gieng mit um so grösserm Ernst an seine Aufgabe als er die Ansicht hegte und oft vertrat, dass den Mädchen ein Aequivalent für das Knabenschiessen [.] geboten werden sollte und mit Unrecht vorenthalten werde. [.] Unter dem Titel 'Kinderfreuden' wurde das Stück gedruckt, und, mit lithographischen Abbildungen der einzelnen Szenen von Werdmüller geschmückt, zur Erinnerung an die schöne Feier sämmtlichen Theilnehmern in die Hand gegeben." (p. 37 f. u. 41) - Das Album zeigt vorwiegend traditionelle Zürcher Festtage unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Die einstige Bedeutung spezifischer Elemente ist im Laufe der Zeit allerdings z.T. verblasst. Schönauer (op. cit.) zeigt dies am Beispiel der Mareilis und Bööggen, die in dem Album nicht als eigentliche Brauchtumsfiguren erkennbar sind: "Zusammen mit den spärlichen Bilddokumenten, die aber als zuverlässig betrachtet werden können, verdichtet sich das Bild der Mareilis und Bööggen. Nicht nur die Kleidung wird nachvollziehbar. Auch die [.] Bürsten finden sich immer wieder auf den Darstellungen. Die wohl schönste Bildquelle ist ein Album, das am 7. April 1853 den Teilnehmern an der Einweihung der Töchterschule beim Grossmünster überreicht wurde. Die Regie des geistvollen Jugendfestes mit Schüleraufführungen führte der Kinderfreund Heinrich Cramer, dem die Zünfte bekanntlich zahlreiche kostümierte Festumzüge verdankten. Die Lithographien mit den einzelnen Szenen stammen vom Zürcher Zeichner und Kupferstecher Johann Konrad Werdmüller (1819-1892). [.] Die Hinweise auf die Mareilis und Bööggen verlieren sich mit dem Ausklang des 19. Jahrhunderts. Die Ursache für das Verschwinden ist wohl in der wachsenden Stadt zu suchen. Doch schon Jahrzehnte zuvor lässt sich die Sorge über das Abklingen dieses Brauches feststellen." (p. 56 f.) -- Die Höhere Töchterschule wurde 1774 von der Lehrerin Susanna Gossweiler (1740-1793) in privaten Räumlichkeiten eröffnet; von 1793 bis 1853 war die Schule dann im Haus zum Napf untergebracht (Napfgasse 6). Reformen in den frühen 1830er Jahren stuften sie jedoch zurück. "Eine 'Höhere Töchterschule' war das nun allerdings nicht mehr, und sie bezog darum auch als gewöhnliche 'Mädchenschule' am 7. August 1853 das neue Grossmünsterschulhaus." (S. Zurlinden, Hundert Jahre: Bilder aus der Geschichte der Stadt Zürich, 2, 1915 p. 219; zur Eröffnungsfeier s. Bd. 1, 1914, p. 337) - Zu Chorherrenstift und Schulgebäude beim Grossmünster vgl. K. Escher, KD Kt. Zürich, Bd. IV: Stadt Zürich, 1, Basel 1939 : "Das Ch.
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Halbleinen. Condition: Ausreichend. Groß-Oktav, 24,4 x 22,5 cm ca. 1890. 12 Blätter, das letzte weiß. Farbig illustriertes Halbleinen. (bestoßen und berieben, keine fliegenden Vorsätze, innen zahlreiche Einrisse und Knickspuren, teils alt und nachgedunkelt überklebt, teils neu und fachmännisch restauriert, zwei Blätter mit Ausri…ssen ohne Textverlust, aber kleinem Bildverlust). Im Ganzen: passabel erhalten. Trotz der zahlreichen Schäden durch Kinderhand und die unsachgemäßen Reparaturen bleibt es ein schönes Kinderbuch. Ob die fliegenden Vorsätze entfernt wurden oder ob das Buch ohne diese vom Verlag ausgeliefert wurde, können wir nicht entscheiden. Der Zustand des Buches ist im Preis berücksichtigt. Der Dichter der Reime dieses Kinderbuchs bleibt ungenannt, die Illustration auf dem Titelblatt ist signiert "Héroux". Wahrscheinlich handelt es sich um Louis Héroux: "Louis Carl Bruno Héroux (geb. 20. Dezember 1868 in Leipzig; gest. 14. Februar 1944 ebenda) war ein deutscher Maler, Grafiker, Schrift- und Exlibriskünstler." (Wikipedia). Von äußerster Seltenheit! Auf Auktionen, im online-Handel und über KVK konnten wir weltweit kein Exemplar dieses Buches nachweisen! Nicht bei Wegehaupt; zu Héroux: Thieme-Becker XVI, p.528 f. (ohne Hinweise auf seine Arbeit als Kinderbuchillustrator). - Weitere Bilder auf Anfrage oder auf unserer Homepage. Wegen Urlaub kann Ihre Bestellung / Anfrage erst nach dem 21.06.2026 bearbeitet werden. - Because of holidays your order / question can be handled only after 06/21/2026.