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    E.Brief (in Tinte 2 S. 8° gelocht, mit gedrucktem Namen und Anschrift am Kopf) mit Ort, Datum, Unterschrift signiert Heidelberg, 23.10.1910 - an den Nationalökonom Prof.Dr. FRIEDRICH LENZ (1885-1968) Buchveröffentlichungen, Privates u.s.w. betreffend. (2 weitere Briefe vom 19.9.1912 und Breslau 5.12.1943 (Randmängel) zum gleichen Preis vorhanden).

  • Seller image for Historiker Hermann ONCKEN (1869-1945): 2 Postkarten BERLIN 1895 an seine Eltern for sale by Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt)

    Hermann Oncken

    Published by Berlin, 1895

    Seller: Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt), Berlin, Germany

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    Kein Einband. Condition: Gut. 1. Auflage. Zwei eigenhändige, mit Kürzel "H." signierte Postkarten des bedeutenden Historikers und politischen Publizisten Hermann Oncken (1869-1945). --- Datiert Berlin 1895. --- Adressiert an seinen Vater, den Hofkunsthändler Carl Gerhard Oncken (1839-1925) in Oldenburg. --- 1.) Postkarte Berlin, 12. März 1895. --- "Liebe Eltern! Gestern nachmittag ist die Wäsche glücklich hier angekommen (allerdings mit erheblichem Nachporto) und ich danke Euch herzlichst für den gewöhnlichen und aussergewöhnlichen Inhalt. Ich habe heute dem Herrn Grabhorn zugesagt und denke von hier am 24.3. abends abzureisen, doch darüber noch näheres. Hier ist wunderbar schönes Frühlingswetter und das Sommer{???} ist seit gestern hervorgeholt. Herzl. Gruss an Euch alle Euer H." --- 2.) Postkarte Berlin, 3. November 1895. --- "Liebe Eltern! Ich habe Eure drei Sendungen (Brief, Zeitungen und Anweisung) mit herzlichem Danke empfangen und werde Ende der Woche bei Rücksendung der Wäsche darauf antworten. Mit frd. Grüssen Euer H." --- 5-Pfennig-Ganzsachen. --- Zustand: Karten gebräunt und fleckig. --- Über Hermann Oncken (Quelle: wikipedia): Karl Hermann Gerhard Oncken (* 16. November 1869 in Oldenburg (Oldb); 28. Dezember 1945 in Göttingen) war ein deutscher Historiker und politischer Publizist. Leben und Wirken Frühe Jahre und erste Stationen seiner Tätigkeit: Hermann Oncken wuchs als Sohn des Hofkunsthändlers Carl Gerhard Oncken (18391925) und seiner Ehefrau Friederike Catharine Hermine Oncken, geb. Krüger (18481903), in Oldenburg auf. Er war ein Neffe von Wilhelm Oncken und August Oncken. Oncken besuchte ab Ostern 1878 das Großherzogliche Gymnasium Oldenburg bis zu seinem Abitur 1887. Anschließend studierte er Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaft an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und für zwei Semester an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Dort besuchte er die Vorlesungen des Philosophen Kuno Fischer. Zurück in Berlin, wo er sich der Landsmannschaft Spandovia anschloss und Vorlesungen der Historiker Harry Bresslau, Paul Scheffer-Boichorst, Reinhold Koser und Gustav von Schmoller besuchte, wurde er am 11. August 1891 bei Max Lenz, seit 1890 das Ordinarius für Neuere Deutsche Geschichte, mit einer Arbeit über oldenburgische Geschichtsquellen des Mittelalters promoviert. Danach war er von 1891 bis 1894 unter Georg Sello wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Großherzoglichen Haus- und Zentralarchiv (heute Staatsarchiv Oldenburg) in Oldenburg. Zusammen mit Sello gründete er 1892 das Jahrbuch für das Herzogtum Oldenburg (seit 1915 Oldenburger Jahrbücher). Ab 1894 übernahm Oncken dessen Redaktion, die er noch bis 1904 weiterführte. 1898 habilitierte sich Oncken wiederum bei Lenz mit der aus der oldenburgischen Landesgeschichte entstandenen Arbeit Graf Christoph von Oldenburg in Berlin und war anschließend als Privatdozent an der Universität sowie an der Preußischen Kriegsakademie tätig. Aus der 1902 geschlossenen Ehe mit Margarethe Weber (18761954), der Schwester August Webers, gingen drei Kinder hervor, darunter die Kunsthistorikerin Alste Horn-Oncken (19101991). Zum Wintersemester 1905 ging er als Gastprofessor nach Chicago. 1906 folgte er einem Ruf auf einen Lehrstuhl an die Universität Gießen. 1907 wechselte Oncken an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er den Historischen Lehrstuhl innehatte und einen engen freundschaftlichen Kontakt zu Max Weber und Friedrich Gundolf sowie zu seinen Kollegen Ernst Troeltsch, Karl Jaspers und Heinrich Rickert, den Historikern Eberhard Gothein und Karl Hampe, den Staatsrechtlern Richard Thoma und Gerhard Anschütz und zu Max Webers Bruder, den Nationalökonomen Alfred Weber pflegte. Oncken verbrachte insgesamt 16 Jahre in Heidelberg, die als seine wichtigste und erfolgreichste Zeit gilt. Signatur des Verfassers.