Published by Berlin, 1910
Seller: Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt), Berlin, Germany
Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
Kein Einband. Condition: Gut. 1. Auflage. Lateinisches Immatrikulations-Zeugnis der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin von 1910. --- Signiert vom Dekan der philosophischen Fakultät, dem germanistischer Mediävisten Gustav Roethe (1859-1926). --- Ausgestellt auf den Philosophie- und Mathematik-Studenten Theodor Fleck (1891-1970). --- Theodor Fleck wurde geboren am 15. Juli 1891 in Berlin als unehelicher Sohn des jüdischen Arztes und Amateur-Mathematikers (Träger der Silbernen Leibnitz-Medaille wegen seiner Forschungen zum Großen Fermatschen Satz) Albert Fleck (1861-1943) und der Schneiderin Johanna Helene Marie Friederike Wilhelmine Dahms (* 1869). Seine Eltern heirateten 1895, und sein Vater erkannte ihn dann als seinen Sohn an. (Quelle: Geburtsurkunde auf der ancestry-Website.) --- Theodor Fleck legte sein Abitur 1910 an der Friedrichswerderschen Oberrealschule in Berlin ab und studierte vom SS 1910 bis zum WS 1914/15 Mathematik und Philosophie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, u.a. bei den Mathematikern Ferdinand Georg Frobenius (1849-1917), Rudolf Lehmann-Filhés (1854-1914) und Hermann Amandus Schwarz (1843-1921), dem Physiker Heinrich Rubens (1865-1922) und dem Philosophen Alois Riehl (1844-1924). Er starb 1970 in Berlin-Steglitz. --- Handschriftlich ausgefüllter lateinischer Vordruck (33,5 x 21,3 cm), datiert Berlin, den 14. April 1910. --- Über seinen Vater: Albert Fleck wurde am 6. Dezember 1861 in Berlin als Sohn des Zigarrenhändlers Julius Fleck (1829-1897) und der Sarah Rosalie, geb. Holtz geboren und starb am 11. April 1943 in seiner Wohnung in Berlin-Lichterfelde. 1895 heiratete er in Berlin Johanna Helene Marie Friederike Wilhelmine Dahms (* 12. Juli 1869 in Grabow, Kreis Randow als Tochter des Schneidermeisters Carl Friedrich Wilhelm Dahms und der Auguste Marie Louise, geb. Beierfuß, gest. 1948 in Berlin). Weitere Kinder waren: Margarete Helene Elisabeth Fleck (* 18. Februar 1893 in Berlin), spätere Ehefrau von Reinhold Friedrich Wilhelm Stutzke (1860-1940); der technische Angestellte Erich Walter Fleck (* 9. Februar 1902 in Berlin; gest. 1966 in Berlin-Steglitz), der am 29. September 1929 in Berlin-Steglitz die neun Jahre ältere Ida Pache (* 23. April 1893 in Königlich Neudorf, Kreis Oppeln) geheiratet hatte; der Doktor der Medizin Heinz Fleck (* 29. März 1907 in Berlin). --- Albert Fleck studierte an der Universität Berlin zunächst 1881-85 Mathematik und Physik und anschließend 1886-91 Medizin. Der kinderreiche Dr. Fleck verdiente später seinen Lebensunterhalt als Arzt. Seine Freizeit widmete er jedoch der Mathematik. Besonders galt seine Liebe der Zahlentheorie, besonders dem Großen Fermatschen Satz. Im wikipedia-Artikel über den Wolfskehl-Preis heißt es über Albert Fleck: "In Berlin machte sich der Amateur-Mathematiker und Arzt Albert Fleck (1861-1943) um die Entlarvung der vielen oft schwer zu entdeckenden Fehler in den eingeschickten Lösungen verdient (sein Arbeitsplatz wurde Fermat-Klinik genannt), wofür er 1914 auf Anregung der Mathematiker der Berliner Akademie die Silberne Leibniz-Medaille erhielt. Er war es auch, der bei dem bekannten Mathematiker Ferdinand Lindemann 1908 einen Fehler in dessen Beweisversuch der Fermatvermutung fand." --- Zustand: Dokument gefaltet; kräftiges Papier stärker gebräunt, mit leichten Randschäden und kleinen Eckknicken. Signatur des Verfassers.
Published by Berlin, 1924
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Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
Kein Einband. Condition: Befriedigend. 1. Auflage. Lateinisches Immatrikulationszeugnis der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. --- Datiert Berlin, den 27. Mai 1924. --- Ausgestellt für den Jura-Studenten Georg Heinrichs aus dem Rheinland. --- Signiert vom Rektor der Universität Berlin, dem deutschen germanistischen Mediävisten Gustav Roethe (1859-1926), sowie vom Juristen Viktor Bruns (1884-1943). --- Handschriftlich ausgefüllter Vordruck (21,7 x 32,3 cm). --- Über den Studenten: Wilhelm Louis Georg Heinrichs, geb. am 12. Oktober 1901 in Köln-Sülz als Sohn des Kaufmanns Georg Heinrichs, heiratete am 19. Dezember 1933 in Berlin-Neukölln die Krankenpflegerin Emma Huttmann, geb. Dietl (* 15. Dezember 1894 in Müllersgrün, Bezirk Tepl, Böhmen). --- Er studierte Jura an der Universität Berlin. lebte dann in Berlin-Neukölln (1933 und 1937 nachweisbar als Gerichtsassessor); 1943 ist er als Landgerichtsrat in Berlin nachweisbar. Seine Eltern wohnten später in Barsinghausen. --- Zustand: Dokument gefaltet und seitlich gelocht. Papier gebräunt und etwas knittrig. Signatur des Verfassers.
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Große ORIGINAL-URKUNDE (33,5 x 21 cm, zwei Ecken mit leichter Knickspur, kleine Rostspur) mit Ort, Datum, eigenhändiger Unterschrift in Tinte signiert als Decan und Professor ordinis philosophorum Vniversitatis Fridericae Guilelmae neben dem lithographiertem Universitätssiegel. Berlin, 29.X.1909 - Virum ornatissimum für den stud. Richard Schillert aus Brandenburg.