Published by Schloss Karlslust, 1966
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Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
Kein Einband. Condition: Befriedigend. 1. Auflage. Fünf Adelsbriefe von 1966-1968. --- Die meisten Briefe geschrieben auf Schloss Karlslust (Niederösterreich). --- Geschrieben von Maria-Christiane "Idi" Gräfin von Waldstein (* 2. Juli 1936 in Wien; gest. 1989), Tochter von Eugen Graf von Waldstein-Forni (1905-1967) und der Marie Elisabeth Christiane Wilhelmine Antonia Kunegonde, geb. Prinzessin von Cro (1905-1971). 1977 heiratete sie Egmont Erich Prinz von Thurn und Taxis (1939-2023). --- Erwähnt ist ihre Schwester Juliane von Altenburg, geb. Gräfin von Waldstein-Wartenberg-Forni (* 22. Mai 1940 in Buchberg am Kemp), Ehemann von Peter von Altenburg. Da ihre Eltern keine weitere Tochter hatten, muss es sich bei "Idi" um Maria-Christiane handeln, auch wenn ich diesen Spitznamen bei ihr nicht nachweisen konnte. --- Erwähnt ist auch der Tod ihres Vaters, der am 11. Oktober 1967 in Karlslust starb: "Vom Heimgang unseres geliebten Vaters wirst Du wahrscheinlich schon gehört haben." --- Gerichtet an eine Freundin namens Clara, d.i. die Gräfin Clara Ledóchowska (* 26. Juni 1911 in Sarns), Sekretärin bei der österreichischen Botschaft am Heiligen Stuhl (Vatikan). --- Meist nur mit "Idi" signiert; nur einmal "Idi Waldstein." --- Auszüge: --- Karlslust, 7. März 1966: "Sehr verehrte liebe Clara! [.] wir alle hoffen [.], daß Dein Urlaub bei uns auch wirklich gelingen möge!! [.] Eben sagt mir Mutter, daß Sie Dir ausrichten läßt, daß wir im Prinzip noch weitere Paying Guests für diesen Sommer suchen [.], da ab Mitte July das ganze Schloß für Gäste zur Verfügung steht. [.] Liebe Clara, nun sind bald 2 Wochen seit meiner Rückkehr aus Rom vergangen [.]." --- München, 4. Februar 1968: "Vom Heimgang unseres geliebten Vaters wirst Du wahrscheinlich schon gehört haben." [.] Hast Du sehr viel Arbeit auf der Botschaft? Besonders viel Liebes mit herzlicher Umarmung von Deiner dankbaren Idi Waldstein." --- Karlslust, 14. März 1968: "[.] ob ich ev. für 10 Tage nach Rom und wenn es Dir noch recht ist, bei Dir 'einfallen' darf? [.] Mutter und den Brüdern geht es Gott Lob gut." --- Karlslust, 15. Mai 1968: "Höchst wahrscheinlich werden ab Mitte Juli auch Tante Jelly und Onkel Max Attems hier sein und auch meine Schwester Juni mit ihrem Mann Peter Altenburg." --- Brief aus dem Urlaub von einer Insel ("Canaren"?), nur auf "Sonntag datiert): "Um 18 Uhr fuhr ich auf den Hafen. Dort hat bereits die Signora gewartet. Um 20.00 fuhren wir bei prachtvollem Sonnenuntergang aus Neapel weg. [.] Den nächsten Tag landeten wir bei prachts Wetter um 10.00 auf der Insel. Das ganze Dorf war auf den Beinen, um die Signora zu begrüßen. Sie ist so bissl die ungekrönte Königin von der Insel." --- Jeweils ohne Umschlag. --- Zustand: Papier leicht gebräunt. --- Über das Schloss Karlslust (Quelle: wikipedia): Schloss Karlslust liegt im niederösterreichischen Waldviertel, nördlich der Straße von Niederfladnitz nach Mitterretzbach nahe der tschechischen Grenze, und ist für Besucher nicht zugänglich. Geschichte: Mit dem Aussterben der Familie Trautson ging die Herrschaft Kaja als Erbschaft an Karl Josef Fürst Auersperg über. 1795 war Baubeginn von Schloss Karlslust in dessen Jagdrevier, Baumeister war Franz Xaver Pollnfürst aus Wien. Nach der baulichen Fertigstellung des Schlosses wurde im Jahr 1798 ein Wildpark angelegt, der das Schloss umgibt. Die Fertigstellung der Innenausstattung erfolgte im Jahr 1801. Als Innenarchitekt könnte Heinrich Fischer tätig gewesen sein, der auch im Wiener Stadtpalais tätig war. Die Stuckaturarbeiten stammen von Johann Georg Böhm. Obwohl das Schloss einsam und abgelegen im Wald liegt, wurden die Herrschaftsverwaltung und das zugehörige Archiv von Schloss Niederfladnitz hierher verlegt. Nach dem Aussterben eines männlichen Zweigs der Familie Auersperg-Trautson ging die Herrschaft durch Erbschaft zunächst auf die Herzöge von Cro , dann ab 1945 in den Besitz der Grafen von Waldstein-Wartenberg über. Signatur des Verfassers.
Published by [Graz, Franz Joseph Kaiser], o. J. (um 1840)., 1840
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Condition: 0. Hübsche kleinformatige Ansicht aus J. F. Kaisers Erinnerung an den Grätzer Schloßberg und seiner Umgebung". - Auf Untersatzkarton montiert. Min. fleckig. - Nebehay/W. 283, 17. ge Gewicht in Gramm: 350 Getönte Orig.-Lithographie. Blattgröße 9,2 x 12 cm; Darstellung 8,3 x 11,2 cm.