Published by Das Bergland-Buch,, Salzburg / Stuttgart,, 1956
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First Edition Signed
Leineneinband. Karl Springenschmid (* 19. März 1897 in Innsbruck; 5. März 1981 in Salzburg, Pseudonyme: Christian Kreuzhakler, Beatus Streitter), war ein österreichischer Lehrer, Dichter und Funktionär in Zeiten des Nationalsozialismus. Er war als NS-Landesschulrat der Hauptverantwortliche für die Salzburger Bücherverbrennung am 30. April 1938. 1946 stand das Gesamtwerk Springenschmids auf der österreichischen Liste der gesperrten Autoren und Bücher" und mit insgesamt 25 Werken, davon eines unter seinem Pseudonym Christian Kreuzhakler und eines als Herausgeber, auf den Ost-Berliner Listen der auszusondernden Literatur" (1946, 1947, 1948, 1953), weil sie inhaltlich Bestandteil der NS-Propaganda waren. Springenschmid stand als mutmaßlicher Kriegsverbrecher auf dem staatspolizeilichen Fahndungsblatt vom 1. Juli 1946. Er entzog sich seiner Verhaftung durch Flucht, versteckte sich bis 1951 in den oberösterreichischen Bergen, nahm den Namen Karl Bauer an und verschaffte sich falsche Papiere. Nach der Einstellung der gerichtlichen Ermittlungen im Jahr 1951[8] und der Aufhebung seines Berufsverbotes durch Bundespräsident Theodor Körner im Juli 1953 konnte Springenschmid wieder frei publizieren. Er schrieb weiterhin völkisch gesinnte Bücher, so etwa seinen autobiographischen Roman Der Waldgänger (Leopold Stocker Verlag, Graz, Stuttgart 1975). Ab 1956 lebte er wieder in Salzburg (Auszug aus Wikipedia). Erstausgabe. M.95 Bildern. 145 S., 3 Bll. 21 x 15 cm. Graue OLwd. Kopfschn.l.stockfl.,sonst sehr gut erhalten. 380 Gramm.
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Leineneinband. .1931 gelang ihm mit dem Buch "Der Sepp" - dem Lebensroman des Südtiroler Bergführers Sepp Innerkofler aus Sexten - der literarische Durchbruch. Wegen seiner Kritik am Schulbeamtentum in Österreich und seiner großdeutschen Einstellung wurde er 1934 aus dem Schuldienst entlassen. Für ihn war es sicher eine Genugtuung, als er nach dem Anschluß 1938 als Landesrat für Kultur und Schulen mit der Leitung des gesamten Schulwesens in Salzburg betraut wurde. Im Zweiten Weltkrieg nahm er als Kompanieführer am Norgwegenfeldzug teil und war anschließend als Kriegsberichter an fast allen Fronten Europas. Nach dem Zusammenbruch 1945 schlug er sich in einem abenteuerlichen Leben als "Waldgänger" durch - genau sechs Jahre, zwei Monate und 17 Tage. In dieser Zeit konnte er sich als Schriftsteller - zunächst anonym - allmählich wieder durchsetzen (Auszug aus Buchrezension a.Umschlagklappe). 1. Aufl. M.zahlr.Abb. 184 S. 21,5 x 17 cm. Weiße OLwd.m.schwarzgepräg.Rückentit.u.farb.bebild.OSchutzumschl. Annähernd tadellos (neuwertig) erhalten. 640 Gramm.
Published by München : Bergverlag Rudolf Rother, o.J. (ca. 1942)., 1942
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36. Auflage. 231 S., zahlr. Initiale (nach Vorlagen von Wilhelm Kaufmann, Salzburg). Ill.OLnOU; beiges illustriertes Original-Leinen, mehrfarbiger Original-Schutzumschlag nach Entwurf von Wilhelm Kaufmann, Eiinband gering braunfleckig, Schutzumschlag angerändert (Einrisse u. kleinere Fehlstellen), eigenhändiger Besitzeintrag Gerhart Klamerts (s.u.) auf Vorsatz, papierbedingt gebräunt, sonst in gutem Zustand; Fraktursatz. Vgl. Imhof 97. Episoden aus dem Leben des Tiroler Bergführers Johann Niederwieser vulgo Stabeler (1853-1902) in Romanform. Nach Ihm wurde der mittlere der 3 südlichen Vajolett-Türme (Stabeler-Turm, Dolomiten) benannt, den J. Niederwieser erstmals mit H. Helversen 1892 bestieg. Vorliegendes Exemplar aus der Bibliothek von Gerhart Klamert (1924-2022, hatte in Nachfolge Paul Bauers seit 1965 bis zur Auflösung 1998 den Vorsitz der Deutschen Himalaja-Stiftung inne).