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Vollständige Ausgabe in Handeinband der Zeit: braunes Halbleder im Format 28 x 41 cm mit Rückentitel in Goldprägung, Lederecken und Linienvergoldung des Einbandlehrers. Insgesamt 54 Seiten Text, Antiqua-Schrift, mit 75 ganzseitige Bildtafeln; die Tafeln sind vollständig. Ursprünglich erschien diese Veröffentlichung als Tafelwerk in drei Teilen mit losen Blättern in Mappen, diese sind hier in einem Band zusammengebunden. Beim Binden wurde die Reihenfolge der Textseiten durcheinandergebracht; die einzelnen Kapitel in sich geschlossen, alle 3 Titelblätter eingebunden. Soweit aus einem Vergleich mit einer späteren Auflage ersichtlich, ist der Text vollständig. - "Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehem. Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München, Dienerstrasse 14. - Kunstgeschichte, Architekturgeschichte, Baukunst des Altertums / der Antike, Säulenordnungen, Lederausgabe, Lederband, Ledereinband, illustrierte BücherWandbekleidung in Holztäferung, Wandmalerei der Renaissance, verzierte Dachstühle, Kassetten- und Leistendecken, gemalte Decken und Fußboden aus Pompej, basilikale Raumanlagen, römische Tonnengewölbe, Tonnengewölbe der Renaissance, Dekorationsmalerei an römischen Gewölben, Kreuzgewölbe der Renaissance, Kappengewölbe, Spiegelgewölbe, römische Kuppelgewölbe, Zentralbau der Renaissance, antike Türen und Fenster, Fassadenbildungen. - Erstausgabe in altersgemäß guter Erhaltung (Einband mit ganz leichten Gebrauchsspuren, sonst sehr gut) Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 5000.
Seller Inventory # 53348
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