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Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Broschur im Format 22,5 x 30 cm) mit farbig illustriertem Deckeltitel (Gestaltung: Alfred Mahlau). Zugleich Jahrgang der Ostsee-Rundschau und des Nordischen Aufsehers. Seiten 65-96, mit vielen Fotoabbildungen auf Kunstdruckpapier. - Aus dem Inhalt: Der Seekrieg vor neutralem Forum, von Dr. Baron Lage Stael von Holstein / Stockholm - Kriegsaufgaben der dänischen Staatsbahnen, von Generaldirektor P.Knutzen / Kopenhagen - Schwedens Kaufkraft. Wandlung der Nachfrage durch den Krieg?, Von Dr. Bengt Paul - Deutschland und der skandinavische Kohlenmarkt aus dem Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel - Der Sudetengau und seine Wirtschaftsbeziehungen zu Skandinavien, von Dr. Josef Walter (Leiter der Außenhandelsstelle für das Sudetenland, Reichenberg) - Der große Erfolg der Reise des isländischen Dichters Gunnar Gunnarson - Deutschland ehrt Sven Hedin ("Der Führer hat Dr. Sven Hedin in Stockholm zu seinem 75. Geburtstage ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm übersandt. Der Führer verlieh ferner aus diesem Anlass dem schwedischen Forscher das Großkreuz des Verdienstordens vom Deutschen Adlers, das ihm vom deutschen Gesandten in Stockholm überreicht wurde") - große Fotoabbildung "Ein Wandbehang, ausgeführt nach einem Entwurf von Alfred Mahlau von Hildegard Osten" (Stadtansicht von Wismar) - Fotoabbildung "Festkonzert des Sudeten-Kontors der Nordischen Gesellschaft im Smetana-Saal in Prag" - Mehrere Seiten Anzeigenteil, u.a. Anzeigen von: Sachsens NS-Presse. Mit zeittypischen Ausführungen wie z.B.: " . . . sind zwar vor dem britischen Verbrechen im Jössingfjord geschrieben. Sie gewinnen aber durch dieses neue Glied in der Kette der britischen Völkerrechtsverbrechen und Mordtaten, die die britische Geschichte zu allen Zeichen auszeichneten, erhöhte Bedeutung. Nichts hätte die vom Verfasser mit Recht bedauert Brutalisierung dieses von England erklärten Krieges schärfere charakterisieren können als es die Piraten und Meuchelmörder von H.M.S "Cossack" in norwegischen Hoheitsgewässern unter den leider schweigenden Kanonenmündungen von zwei norwegischen Torpedobooten getan haben. Diese Tat, die auf Befehl der Kgl. Britischen Admiralität ausgeführt wurde, fügt sich würdig ein in die Reihe der Mordtaten, die für alle Zeiten ein Schandfleck in der europäischen Seekriegsgeschichte sein werden. Den Meuchelmördern von H.M.S. "Cossack" wird in den Augen jedes wirklich Neutralen genauso jede soldatische Ehre abgesprochen werden, wie den anderen Mördern der Royal Navy, den Besatzungen der "Baralong" aus dem Weltkrieg, die auf schiffbrüchige deutsche U-Boot-Männer schoss, der "Royal Oak", die auf die wehrlosen Matrosen in den Rettungsbooten der bei Scapa Flow versenkten deutschen Kriegsschiffe ihr MG-Feuer richtete und jenes britischen Kriegsschiffes, das in diesen Tagen die Schiffbrüchigen vor dem deutschen Handelsdampfer "Wakama" meuchchlings niederschoss. Die schändlichen Verbrechen der Engländer in den skandinavischen Gewässern . . ." - Die Nordische Gesellschaft war eine 1921 in Lübeck gegründete und dort ansässige Gesellschaft, die sich um wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen im Ostseeraum um die Pflege des nordischen Gedankens bemühte. Im Mittelpunkt ihrer völkischen und rassemäßigen Grundhaltung stand die nordischen Rasse als Trägerin germanisch-deutscher Kulturüberlegenheit. Zunächst noch parteipolitisch ungebunden, wurde die Nordische Gesellschaft, die bis dahin nie mehr als örtliche Bedeutung besessen hatte, 1933 gleichgeschaltet und 1934 dem Außenpolitischen Amt der NSDAP (APA) unterstellt. Zwecks Verbreitung ihrer Kulturpropaganda veranstaltete die NG u.a. Sonnwendfeiern und jährliche Reichstagungen. Neben dem Hauptsitz, dem Reichskontor in Lübeck, gab es zuletzt mehr als vierzig - mit den NSDAP-Gauen deckungsgleiche - Kontore im gesamten Reichsgebiet, außerdem Verbindungsleiter in den Hauptstädten der nordischen Länder. 1934 -1945 führte Hinrich Lohse, Ga. Seller Inventory # 18083
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