Zu den faszinierendsten Aspekten des Perry Rhodan -Universums gehört zweifellos die Schilderung kosmischer Zusammenhänge, wie sie in der Serie bereits zu Zeiten von K. H. Scheer angelegt und schließlich von William Voltz verfeinert und zu einem der zentralen Themen gemacht wurde. Neben dem erzählerischen Kunstgriff der Unsterblichkeit und ihrem Ursprung im Zusammenspiel übermächtiger Wesen ist das vor allem die Suche nach den Vorfahren der Menschheit und der anderen Sternenvölker. Und mit eben diesen Ursprüngen beschäftigt sich auch die neue Taschenbuchstaffel und ihr erster Band
Die Sternenarche.
Perry Rhodan ist in geheimer Mission unterwegs: An Bord des Forschungsraumers PALENQUE durchstöbert er das Niemandsland des Ochent-Nebels. Er möchte unter der Hand Kontakt zu den Akonen aufnehmen, um ohne großes diplomatisches Brimborium Grundlagenarbeit für die Völkerverständigung zu leisten. Dabei stößt die Besatzung der PALENQUE auf ein sonderbares Kleinraumschiff, das es so weit entfernt von jedem bewohnten Planeten eigentlich gar nicht geben dürfte. Eine noch größere Überraschung ist jedoch das vernunftbegabte Wesen, das sie darin antrifft.
Die zweite Haupthandlung spielt auf der NETHACK ACHTON, der Sternenarche des Titels. Sie ist schon so lange unterwegs, dass ihre Besatzung den urspünglichen Zweck ihrer Reise vergessen hat. Nur der enigmatische Lemal Netwar, der die Geschicke des riesigen Raumers lenkt, scheint über die entsprechenden Informationen zu verfügen. Allerdings verfolgt er auch seine ganz eigenen Ziele ...
Wissenschaftlicher Anhang:
Das Generationenschiff in der Science Fiction von Hartmut Kasper
Rißzeichnung:
PALENQUE - Terranischer 200-Meter-Kugelraumer von Günter Puschmann