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Das Programm umfasste 16 Punkte wie perverser versuch mit einem sacktuch, was knaben machen, wenn es ihnen langweilig ist, abwegiges spiel eines versehrten mit einem hund, muehls schüler zeigen den grad ihrer verdorbenheit, kill yourself and cry kikeriki, ich hack dir den schädel im hausflur ab, gabriela, versuche mit unnützer tierwelt, führt direkte kunst in den wahnsinn?, mutti du bist an allem schuld oder muehl bringt seinem lieblingsschüler das fliegen bei und wirft ihm ein kipferl nach, was sehr schön von ihm ist. - Als weitere Akteure werden Otmar Bauer, August Fröhlich, Dieter Haupt, Hermann Simböck?, Hans Jörg Staudinger, Herbert Stumpfl, Kurt Zein, Irene genannt. - Im Vorfeld und während des Zockfests (am 21. April im Wiener Gasthaus Grünes Tor) kam es zwischen den Teilnehmern zu starken Meinungsverschiedenheiten, die teils auf offener Bühne ausgetragen wurden. Die Animositäten nach dem Fest sind so stark, daß sich die diversen Proponenten, vor allem aber Mühl als Vertreter des Aktionismus und Wiener als Vertreter einer eher literarischen Position, eine Zeitlang aus dem Weg gingen [.]. [Dadurch] hat Mühl nun wieder mehr Kontakt zu Brus [.]. Anfang November organisieren die Beiden das Direct Art Festival im Porrhaus. Das Programm ist eine sketchartige Abfolge von kleinen Aktionen, die entweder von Mühl und Brus, Mühl oder Brus allein oder Mühl mit der ,Direct Art Group bestritten werden [.]. Die in hektographierten Programmen formulierte Position zeigt, daß es bei dieser Veranstaltung auch um ein strategisches Absetzen der Aktionisten von der Gruppe um Wiener geht [.]. So wird ausdrücklich betont, daß sich die direkte Kunst ausschließlich aus der Malerei entwickelt habe (Wiener Aktionismus 1960-1971 II, 211). - Gelocht. ge Gewicht in Gramm: 500 4°. Einseitig bedrucktes Programm (Matrizendruck) auf weißem Papier.
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