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269 (3) Seiten. 20,5 cm. Umschlaggestaltung: Anzinger Wüschner Rasp. Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Als Max eines Nachts aufs Klo muss, sitzt da schon wer und sagt nur: «Hi!» Es ist Naddi, eigentlich Nadine, die entsetzlich distanzgeminderte, schwer impulsgeleitete erste Freundin von Sohn Konrad. Die junge Frau kann zwischen Mein und Dein nicht unterscheiden, macht einen Riesenradau im Bett und hat die unschöne Angewohnheit, laufende Fernsehsendungen durchzukommentieren. Bald liegen bei dem Mittelstandspaar Max und Dorit die Nerven blank. Damit nicht genug: Naddi liebt Kinder und will selber möglichst viele. Der achtzehnjährige Konrad ist ihr erotisch vollkommen ausgeliefert Zeit zu handeln für Max! Nur leider hat er keine. Der Fernsehjournalist ist nicht nur beruflich stark gefordert, er muss sich auch selbst als guter Sohn beweisen: Allabendlich bringt er seinen alten Herrn, Pflegestufe zwei, ins Bett, um ihn vor der resoluten Pflegerin zu bewahren. Und dann passiert auch noch die Sache mit der reizvollen, aber klaustrophobischen Kollegin Nergez im Fahrstuhl, eigentlich harmlos, aber deren türkischer Familie irgendwie nicht zu vermitteln . Nein, so hatte Max sich seine besten Jahre nicht vorgestellt jetzt heißt es Steherqualitäten beweisen! Lebensprall, ungemein komisch und ein bisschen weise: Stefan Schwarz' hinreißender Roman über Glück und Grauen des Familienlebens. - Stefan Schwarz (* 26. Februar 1965 in Potsdam) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Leben und Werk: Stefan Schwarz wuchs in Schwerin auf und lebte später unter anderem in Erfurt und Berlin. Sein Vater war der Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) Josef Schwarz. Schwarz begann mit 18 Jahren die Ausbildung beim MfS in der Hauptverwaltung Aufklärung und studierte in Leipzig Journalistik. Als Offiziersanwärter wurde er Ende März 1990 entlassen. Als freier Journalist arbeitete er danach unter anderem für die DAZ (Die Leipziger Andere Zeitung) und die taz. Diese druckte im Frühjahr 1991 eine Liste früherer Stasi-Offiziere. Unwissentlich enttarnte die Zeitung so ihren eigenen Mitarbeiter und entließ ihn daraufhin. Zu seinem Umgang mit diesem Thema merkte Schwarz in einem Interview im August 2022 im Nordkurier an: Das war eine bewusste Entscheidung. Man kann darüber nachlesen, und ich antworte, wenn ich gefragt werde, aber ich ziehe damit nicht durch die Talkshows. Ich wollte immer, dass die Leute mich als Stefan Schwarz wahrnehmen, ich bin seit 30 Jahren Schriftsteller und Humorist. Ich finde die Beschäftigung mit der Vergangenheit der DDR, die noch lange nicht zu Ende geschrieben ist, extrem wichtig. Aber ich glaube nicht, dass man das durch reines Aktenstudium erreichen kann. Darauf die berufliche Existenz von Menschen zu gründen, finde ich fragwürdig. Schwarz wurde mit humorigen Kolumnen und Satire-Romanen über das zeitgenössische Familienleben aus der Sicht von Männern bekannt, die unter anderem in der Monatszeitschrift Das Magazin veröffentlicht werden. Er veröffentlichte Kolumnenbände wie Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut (2008) und Romane wie Das wird ein bisschen wehtun (2012) oder Oberkante Unterlippe (2016). Die Verfilmung seines Romandebüts Hüftkreisen mit Nancy wurde 2019 im ZDF ausgestrahlt. Auch für Unser Sandmännchen und Die Sendung mit der Maus hat er Geschichten geschrieben. Er tritt regelmäßig mit Lesungen auf. Für die ARD-Serie Sedwitz schrieb er mit dem Regisseur Paul Harather das Drehbuchmit aberwitzigen Geschichten im thüringisch-fränkischen Grenzgebiet des Jahres 1988. In seinem Buch Bis ins Mark. Wie ich Krebs bekam und mein Leben aufräumte (2022) erzählt Schwarz von seiner Knochenmark-Krebserkrankung und der Therapie. Er lebt mit Frau und Kindern in Leipzig. . . . Aus: wikipedia-Stefan_Schwarz_(Autor). Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 350 Illustrierte Klappenbroschur mit illustrierten Klappen.
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