CdV-Foto HEIDELBERG um 1870, Historiker Georg WEBER (1808-1888), Direktor Gymn.
Georg Weber
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About this Item
Schönes CdV-Foto um 1870. --- Motiv: der Historiker, Klassische Philologe und Germanist Georg Weber (1808-1888), Professor und Direktor der Höheren Bürgerschule, dem heutigen Helmholtz-Gymnasium, in Heidelberg. --- Rückseitig beschriftet: "Herr Dr. Weber." --- Fotograf: Ed. Lange, Heidelberg, Westliche Hauptstraße 81 c. --- Format (Pappe): 9,5 x 6 cm. --- Zustand: Foto fleckig; Ränder schief beschnitten. --- Über Georg Weber (Quelle: wikipedia): --- Georg Weber (* 10. Februar 1808 in Bergzabern; 10. August 1888 in Heidelberg) war ein deutscher Historiker, Klassischer Philologe und Germanist. Er studierte Philologie und Geschichte und wurde danach Gymnasiallehrer. Leben: Aufgewachsen in Bergzabern besuchte Georg Weber von 1825 bis 1828 das Gymnasium in Speyer, wo er 1828 das Abitur ablegte. Im Sommersemester 1828 begann er mit dem Studium der Theologie an der Universität Erlangen, zum Wintersemester 1828/29 wechselte er zum Studium der Geschichte und Klassischen Philologie. Vom Sommersemester 1829 bis zum Sommersemester 1832 setzte er sein Studium in Heidelberg fort wo er 1832 sein Lehrerexamen ablegte und zum Dr. phil. promoviert wurde. Zwischen 1833 und 1835 reiste er durch Italien und Frankreich. Von 1835 bis 1838 war er Lehrer am Gymnasium in Bergzabern (Vorstand der Lateinschule), von 1838/39 bis 1850 Zweiter Hauptlehrer (d. h. stellvertretender Direktor) der Höheren Bürgerschule, dem heutigen Helmholtz-Gymnasium, in Heidelberg und von 1850 bis 1872 deren Direktor. Enttäuscht über das Scheitern seiner Hoffnungen auf eine Professur oder wenigstens die Aufwertung der Höheren Bürgerschule zu einem achtjährigen Realgymnasium mit Lateinunterricht, trat er 1872 vorzeitig in den Ruhestand, den er in Heidelberg verbrachte und seiner schriftstellerischen Tätigkeit widmete. Heirat in eine wohlhabende Familie: Im Jahr seiner Anstellung an der Höheren Bürgerschule heiratete der 30-jährige die vier Jahre ältere, aus wohlhabender Familie stammende Ida Becher (1804 1888); sie sollte ihm eine Tochter und vier Söhne gebären. Über sie bekam er Zutritt zu den akademischen Kreisen der Stadt. In seinen Heidelberger Erinnerungen (1886) beschreibt Weber das geistige Leben Heidelbergs im Spiegel seiner Bekanntschaften mit nahezu allen Gelehrten der Universität von Rang. Zwei Jahre nach seiner Heirat ließ Weber den imposanten Wohnsitz in der Neuenheimer Landstraße 8 im Stil des modischen Klassizismus errichten. Das Grundstück hatte er vom Altbürgermeister Jakob Wilhelm Speyerer gekauft. Der Junglehrer entrichtete den Kaufpreis in bar, finanziert wurde es von seiner wohlhabenden, früh verwitweten Schwiegermutter Caroline Becher. Sie wohnte bis zu ihrem Tod im Haus ihres Schwiegersohnes. Beigesetzt wurde er auf dem alten Friedhof in Heidelberg-Neuenheim, wo das Grab jedoch nicht mehr erhalten ist. Auf dem Heidelberger Bergfriedhof (Abteilung L) existiert noch eine Gedenkstele. Georg Weber wurde 1828 Mitglied der bald danach aufgelösten Burschenschaft Teutonia Erlangen. Die Burschenschaft Allemannia Heidelberg verlieh ihm aus Anlass des 500-jährigen Universitätsjubiläums und ihres 30-jährigen Stiftungsfestes am 5. Juli 1886 die Ehrenmitgliedschaft. Drei seiner Söhne (Heinrich, 1842 1913; Karl, 1843 1898; Friedrich Percy, 1844 1895) wurden zwischen 1860 und 1862 ebenfalls Mitglieder der Burschenschaft Allemannia in Heidelberg. Werk: Georg Weber war ein in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgreicher Geschichtsschreiber; er verstand sich nicht als Wissenschaftler, sondern seinem Beruf als Lehrer entsprechend als Wissensvermittler. Das Buch mit der weitesten Verbreitung war das Lehrbuch der Weltgeschichte (1. Auflage 1847). Mit diesem Titel wurde er zum Didaktiker der Geschichte in einem weiten pädagogisch-bildnerischen Sinne. Seller Inventory # FotoK 22-6 (1)
Bibliographic Details
Title: CdV-Foto HEIDELBERG um 1870, Historiker ...
Publisher: Heidelberg
Publication Date: 1870
Binding: Kein Einband
Condition: Befriedigend
Edition: 1. Auflage
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